Wolfsmond
Album • 2002
Blutig zieht sich die Spur von Gestirn zu Gestirn Des Mondes Mörder jagt... Und taucht die neun Welten in ein neues Licht
Submitted by Pestilence — Apr 23, 2025
Kalt scheint der fahle Vollmond dort wo der Tod allein thront Hunger, unstillbar, führt mich Nacht währet freudlos ewig Weiß blitzen meine Fänge kalt tönen Wolfsgesänge Gier führt mich dunkle Pfade Blutdurst kennt keine Gnade stahlhart sind meine Klauen Nichts wiedersteht dem Grauen Mein Wolfsreich komme endlich Werwolf, so nennt der Mensch mich Fleisch muss micht blutig nähren kein Streben kann dem wehren rot meine Augen glühen wer wollte mir entfliehen? Nie geht die Nacht zu ende dass ich zu Hel euch sende kalt scheint der fahle Vollmond dort wo der Tod allein thront
Submitted by Nargaroth — Apr 23, 2025
Horcht nur, dort draußen da lärmt es und brüllt hoch über den Bäumen so grässlich und wild es schreit und es zittert es dröhnt und es bebt es rast und es tobt es ist zornig und lebt Gestirne zerplatzen was Stern war, wird Staub was sehend, erblindet was hörend, wird taub was lebte, das stirbt jetzt was tot war, kommt wieder was ruhte, erhebt sich was ist, geht hernieder Es heult und es jammert es rauscht und zerfällt und geisterhaft hallt´s durch die Reste der Welt es kreischt und es splittert entfesselte Kraft die da tosend zertrümmernd neue Welten erschafft
Submitted by NecroLord — Apr 23, 2025
Das Eislicht des Vollmonds leuchtet mir Stahl liebkost mein Fleisch mein Blut rinnt warm, im Schnee gefriert´s so kalt und doch so heiß mein Herz, ach, wie lang schlägt es noch wie lang noch pulst mein Blut wie lang noch, bis mein Schrei verstummt verlischt des lebens Glut Nun hört, ihr Wölfe, Hasserfülle dies ist mein letzter Wille gefrier´n soll meiner Worte Hall in todesgleicher Stille Mit Hass und Kraft das schwere Geführt wohl einst in mancher Schlacht und meiner Feinde Blut geschlürft in sturmgepeitschter Nacht verstummt ist längst der schwerter Klang im Schnee die Zeit versunken verstummt ist auch der Heiden Sang alles Leben ausgetrunken Walküren streben gen Walhall verklingend letzter Widerhall das Ende kam in Ewigkeit Blut gefriert, doch eines bleibt Das Leben vergeht, ao auch die Zeit nun preiset ewige Dunkelheit Nordmond, heil der Ewigkeit was auch vergeht, auf ewig bleibt nur Stille Unbegreiflich, unaussprechlich todesgleiche Stille
Submitted by Lake of Tears — Apr 23, 2025
Lidlos starrend blasse Augen aus dem trüben Dunst hervor lippenloses Flüstern raunt gespenstisch durch das kalte Moor Spindelfingergleich sich rankend dürre Äste schnel herbei greifen, krallen unbarmherzig Angst erstickt den stummen Schrei Fängestarrend, grau und lauernd harrt der Düsterwald allhier alles dreht sich wild im Reigen und steht still, doch voller Gier Komm nur Beute, komm und labe Knochenkehl´n mit süßem Leben Zähne woll´n wir in dich senken willst du uns dein Herzblut geben Uralt schon sind uns´re Knochen brüchig von der feuchten Erde fütter uns mit deinem Leib auf das die Nacht zum Festmahl werde Nie mehr sollst du uns verlassen nach dem Mahl wirst du wie wir nächtens Geisterwald, untot, suchend formlos, Düsterwaldes Zier
Submitted by BloodShrine — Apr 23, 2025
Als der Schlag nun verhallte nur die Stille blieb zurück weder Lichter, noch Schatten von Materie kein Stück blutend und verwirrt das Dasein starrt zum Himmel, der in Flammen brannte lichterloh zur Weißglut brach in Trümmer, fiel zusammen Nie mehr nach Sterbezeitpunkt wollte sich noch Leben regen haltlos nur das Haupt gesenkt und ohne Kraft sich zu bewegen In die Welten brach die Stille ließ nur noch das Schweigen zu das entrückte von allen Dingen fortan kennt nur Todesruh Kein Gedanke, kein Bewusstsein nur die Stille bleibt besteh´n und auch die Erinnerungen werden bald zu Grunde geh´n nichts mehr kann von neu beginnen dieser Tod ist ihne Traum und ein endenloses Garnichts steht anstell von Zeit und Raum
Submitted by The Void — Apr 23, 2025
Eiswind peitscht mein Antlitz und Schnee nimmt mir die Sicht die Winternacht durchflieg ich doch ein Pferd reit ich nicht wild stoß´ ich durch die Wolken hoch hínauf und tief hinab bringe feuriges Verderben auf die Feinde herab Böse Augen wie die Schlange unbarmherzig, blicklos kalt schwarz, gespalten ist die Zunge voller Kraft die Gestalt rot und schuppig ist die Haut und der Schwanz dornbewehrt und sein Maul ist voller Zähne jeder scharf wie ein Schwert seine schwarzen Klauen sind gar greulich anzuseh´n sein Haupt zwei Hörner krönen so majestätisch schön und er breitet seine Schwingen in der Finsternis weit und ich reite meinen Drachen durch Schneesturm und Zeit Eiswind peitscht mein Antlitz und Schnee nimmt mir die Sicht die Winternacht durchflieg ich doch Frieden bring ich nicht Feuer speit der Drache grimmig auf mein Geheiß hat der Brand alles verzehrt deckt´s der Schnee sacht und weiß Auf den Schwingen des Drachen reite ich durch die winterweiße Nacht umschirmt von dunklem Runenzauber der mich ganz unsichtbar macht Feuer und Stahl snd meine Gaben für Jene, die unsere Feinde sind Schneesturm trägt mich fort und fort durch die ewige Nacht geschwind ...auf den Schwingen des Drachen
Submitted by Lake of Tears — Apr 23, 2025
Das brennende Auge scheint blutend über´m Walde zu steh´n sieht rötliche Weiten frisst meine Seele erwecket den Durst Blutmond... Wenn die Sonne von der Nacht verbannt durchglüht er unheilvoll die Welt diffuses Licht sieht Schreckensgestalt knietief in Moder entrückt und entstellt Blutmond... Genug Leben ist vorhanden es zu beenden ich tobe in diesem Überfluss die blutig rote Freude wenn die Klinge trifft wenn ich Stahl gejagt durch Fleisch und Bein Blutmond...
Submitted by Iron_Wraith — Apr 23, 2025
Up from the shadows of the cold pale future rising with his scyt he in his hands death comes reaping the brother of sleep it is the time that this life ends white fangs are flashing and his eyes are red - gleaming grave icy words creeping from his mouth no life withstands him all the flesh withers grasslike every time north, east, west, and south None shall escape him you may run but can´t hide you´re just running to your own grave blood must be shed souls be freed from their bodies mortal life fades and eternity´s safe mistenshrouded the cemetary lies nighthowls are calling their haunting tune don´t fear the reaper he´s coming to take you greet the beyondworld for death´s coming soon
Submitted by Infernal Flame — Apr 23, 2025
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