Grund: Gelenkkunst
Ich liege nicht, ich sitze nicht Ich bin einfach nur da Aber für euch nicht Ihr seht Leere, Nichts Nur Einsamkeit Alles scheint verloren keine Wände an denen man sich halten könnte nur Ecken im Raum Ich bin eure Welt Ohne mich seid ihr ohne Ziel Die Krücken Das Irrlicht in der Sonne Warum dreht ihr euch nicht Meine Ecken sind unendlich Ich war schon ohne euch da Ihr habt mich nie gezählt Sondern erzählt wie ich zähle Ihr merkt nicht meine Anwesenheit Ihr merkt nur meine Abwesenheit Warum Ich halte euch fest Bis ich mich drehe Es geht gleich WEITER Ich bestimme euer Schicksal nicht Es ist mir egal Ich bin auch jedem egal Mich kennt niemand... NIEMAND!!!
Submitted by Immortal — Jun 21, 2026
Beklemmende Sehnsucht zerschneidet meine Blicke Meine Blicke töten deine Sehnsucht Hinter meinem Rücken wandeln sich Geräusche Ich starre in die Leere meiner Hand Warum biegen sich die Wörter meines Schattens Und die Äste tanzen an seinem Hals Seine Schritte sind so leise wie das Sterben eines Kindes Und doch küsst mich sein Messer Heute ist der Tag an dem sich die Hälfte entscheidet Warum er auf mich in allen warmen Nächten gewartet hat Und die Stunden der Schande verdreht Jede Sekunde begrüßt seine Ankunft Warum habe ich ihn nicht eher getroffen Und ihm diese schrecklichen Fragen gestellt Vielleicht war der Himmel zu trocken Denn er weinte bisher kein Blut Doch nun gilt es ihn zu fragen Er wird mir nicht antworten Doch trotzdem trägt unser Treffen Früchte Ich bin die Antwort
Submitted by Immortal — Jun 21, 2026
Man sagt, er wäre wie die Trauer Allein gelassener Kinder Doch das stimmt nicht Ich ahne seine wahren Gründe Warum er nachts um Bäume schleicht Und die Trauer der Nacht küsst Jeder Tropfen einsamer Gedanken Kennt sein zweites Gesicht Man sagt, er wäre wie der Wut Hungriger Schlangen Doch das stimmt nicht Er hat mir seine wahren Gründe erzählt Warum er im Nebel die Tropfen zählt Und fragende Kinder anlügt Jeder Tropfen fällt an ihm vorbei Und klopft an sein Fenster Früher sagte man: In seinem Auge sammelt sich ein Zittern Klatscht du für mich in die Hände Ich bitte um Applaus Denn er weint um Euch
Submitted by Immortal — Jun 21, 2026
Umarme, oh tiefer Trauer Demut Dein hässlich Glockenspiel mich erwacht Ich vergieße keine Träne an deinem Grab Stattdessen drehe ich mich vor Freude Deine Lanzen mich zerbrechen Wie ein goldener Schatten Gefolgt auf Schritt und Tritt Die Stimme rät zu neuen Taten In der Wüste gibt es keine Tränen Doch die Nacht küsst nur die Zwerge Die sich am Fuße des Grabes drängen Und lautstark lachen und bluten Ein Kreis aus Blut und Tränen Umfasst meine Sorgen nun Und tragen zur Feier des Tages Mich und sie zu Grab Die Diener wollen kämpfen Doch pfeife ich sie zurück Mein fürst schont mich Für meine letzte Nacht Werde ich schaffen wie einst meine Worte Zu Taten wurden?
Submitted by Immortal — Jun 21, 2026
Die schwarzen Riesen ziehen an mir vorüber Meine Wächter beschützen mich Jetzt sind wir nur noch zu dritt in meiner Welt Und harren in der Ewigkeit Die Entscheidung war nicht leicht zu gehen Der Weg ins Ungewisse Ich habe alles gegeben um vor dem Nichts zu stehen Aber das Nichts ist mehr wert als die Welt zuvor Deshalb habe ich meine Wächter begleitet Und die Welt des Leidens verlassen Ich werde nie mehr dorthin zurückkehren Leiden konnte ich doch schon genug Die schwarzen Riesen sind jetzt schon lange weg Vielleicht kommen sie nie mehr wieder Aber ich vermisse sie auch nicht Denn ich habe meine Wächter Die Stille begrüßt mich Ich danke ihr Das Blut hat sich von mir verabschiedet Die Tränen und die Trauer Vom endlosen Schrei Bin ich aufgewacht Ich schaue den Riesen noch kurz hinterher Dann nehmen mich meine Wächter bei der Hand Und verschwinden im Kosmos Denn keiner vermisst mich
Submitted by Immortal — Jun 21, 2026
Schatten verfolgen mich Ich drehe mich um und lache sie aus Sie wissen nicht wer ich bin Ein Stern im Kosmos der Steine meiner Worte Ein Zittern durchdringt sie als ich meinen Blick auf sie richte Alles beginnt sich zu drehen Aber nicht nach links oder rechts, oben oder unten Warum hören sie meine Schreie nicht Ich wußte doch schon alles vor ihnen Als gestern noch heute war Alles... Ich wünsche ihnen alles Liebe aus dem Ende Sie wissen nichts doch drehen sich Der erste wird blass Blasser als ich es jemals sein werde Der Triumph des Verwelkens erfasst meine Füße Mein Lachen dreht sich zu Hohn Wieso seht ihr mich nicht mehr Wer steht denn jetzt noch hinter mir Wieso ich und nicht der Rest Wände bauen sich hinter mir auf Aber dort kann ich mich nicht mehr anlehnen Meine Narben verschmelzen mit ihnen Rot und trocken Fanfaren wickeln sich im meine Gäste Doch ich habe keine mehr Ich habe (sie) aus Langeweile gegessen Die Runden werden kürzer Und die Wege trauern um michVergessen sie mich oder drehe ich mich jetzt um? Keine weiß mehr wer er war, das Tragen beginnt zu weinen Weinen Angst Macht Fallen
Submitted by Immortal — Jun 21, 2026
Ich winde mich in Qualen Mein Blut fließt in Strömen Meine Knochen zerbrechen Meine Seele flieht von diesem Ort, der keine Gnade kennt Mein Krieg mit ihm hat begonnen Meine Schmerzen begrüßen mein Ende Mein Herz verbrennt in Trauer Meine Welt bricht zusammen Ich nehme meinen letzten Zug Und vergehe In ewige Vergessenheit Es gibt kein Zurück Eine kurze Ewigkeit Aber ich werde nicht vermisst Das fällt niemanden auf Der Tod kommt und Bringt mir die Erlösung Vom endlosen Leiden In dieser Welt des Schmerzes
Submitted by Immortal — Jun 21, 2026
Der schmale Pfad schlingt sich durch die Nacht Erbaut auf Leid geschundener Seelen Immer weiter nach oben Nach oben Die Sicht wird weit, fast endlos Die Steine am Boden umklammern jeden Schritt Leise schleicht der Wind voraus Und begrüßt den Weg in der Nacht Die Sterne lachen von oben hinunter Und kennen den weg meilenweit vorher Die Last der letzten Leben Kennt keine Gnade Das Ziel ist unbekannt Doch jeder willdorthin Denn keine ahnt Den Tod Der Tod ist die Freiheit!!!
Submitted by Immortal — Jun 21, 2026
Er rannte deavon wie blanke Angst Die Erinnerungen verfolgen ihn wie Schatten Die Schritte hallen wie Tropfen im All Die Spannung zerreißt ihn und sein Herz Er wusste nichts von der Welt In der er sich bewegte In jeder Sekunde tiefer in das Unendliche Zittern vorstieß Sein Zittern klopft an meinem Herz Aber das interessiert mich nicht Noch nicht... Er steigt die Stufen hinab Jede bedeutet ein Lebenshauch Angst durchdringt seinen weichen Körper Wie Schreie hallen die letzten Glocken Die Arme greifen nach ihm Und zerreißen seine Seele Jetzt auch der Rest ... Sie stehen vor ihm und Verweigern ihre Arme Doch das stört mich nicht Denn ich bin stärker
Submitted by Immortal — Jun 21, 2026
Drehe mich und drehe mich Tanze und blute den himmlischen Tanz Und immer wieder ganz scheußlich Meine Klinge verliert nie ihren Glanz Kapital 2, der lange Vers: Lecke meine Wunden und renne So langsam wie der Wind der eine Asche hinweg trägt Ein Pesthauch so klein wie der innere Abschaum Empfaängt meine 3 hässlichen Jünger So sehe ihre Sorgen auch Die Brocken des übrig gebliebenen Leidens scheuern am Boden Hoch droben kennt niemand seine Laster Doch springt die Zunge schnell über den Morgen Der Schrecken verliert seinen Reiz Und lacht die Vernunft aus Niemand ahnt etwas Die Karawane zeiht an seinem Grab vorbei Und bedankt sich für die Küsse der kalten Erde Sehe alles und wundere mich über die erloschenen Lichter Die Angst derer wird stärker und verschwindet Doch die Krallen bohren sich immer tiefer hinein Denn sich kosten und verstummen Vielleicht ist es besser so
Submitted by Immortal — Jun 21, 2026