Im Angesicht der Barbarei
Wenn von Hoffnung nur Wahnsinn bleibt Wenn kein Feuer die Hitze nährt Wenn es kalt wird Strömen sie zu mir Ihre Wollust ist ungeschwächt Ihre Wünsche delikat Ihre Körper Aufgeheizt und schwer Ihr liebt mich Ihr hasst mich So wird es ewig sein Sobald die Nacht verblasst Lasst ihr mich allein Ihr wiegt euch Im Tanze Immer wenn mein Lied erklingt Doch habt nur Hass für mich Für den, der es für euch singt Jeder hat hier schon kondoliert Jeder hat diese Lust in sich Jeden Hauch Bedingungslos zu spüren Ihre Wollust ist ungeschwächt Ihre Wünsche delikat Ihre Körper Aufgeheizt und schwer
Submitted by VladTheImpaler666 — Jun 28, 2026
Ihr seid das Volk, dass sich die Lügen stiftet Der Antwort ausweicht, die es sucht Sich an dem Lobe der Hölle aufgeilt Und doch das wahre Übel stets verflucht Ihr blickt empor, nur von Ohnmacht umgeben Jeden Zweifel aus dem Blick verbannt Der kalte Glanz lockt in sicherer Ferne Doch der Himmel ist leer Wir wollten nie ins Paradies Hab mich verirrt, find nicht mehr meine Richtung Will ich nach vorn, stößt mich ein Zweifel zurück Kehr ich mich um spür ich die Last der Lügen Ich muss erst meinen Geist entwirren Bin viel zu lange fremde Wege gegangen Hab gebaut auf falschem Fundament Doch aus dem Tal der Vernunft zu gelangen Erwächst, wer auch die Umwege kennt Wir wollten nie ins Paradies Sind verwirrt, von Ohnmacht umgeben Doch fremde Wege führen oft gen Eden Wir wollten nie ins Paradies
Submitted by VladTheImpaler666 — Jun 28, 2026
Die Luft vibriert Ekstase lauert unverhüllt Vernunft entflieht Und jede Kehle jubiliert: Oh herrlich Teufelswerk! Hurra-Hurra Der Tod ist in der Stadt Und wir sind alle eingeladen Keiner weiß Wen er heut auserkoren hat Doch ich freu mich schon im Blut zu baden Das Herz entzweit Ein jeder liebt die Raserei Und Grausamkeit Des einen Freud, des anderen Leid: Oh grausam Teufelswerk
Submitted by VladTheImpaler666 — Jun 28, 2026
Kein Tag wie jeder, hinterrücks Hat sich die Kälte etabliert Die Schatten strömen, schwärmen aus Hass hat wieder triumphiert Es liegt bei Dir, was hier gedeiht Vereint nur schlagen wir den Feind Die Wolken liegen tief und schwer Du musst dich entscheiden... Wofür lebst Du? Wofür stehst Du? Wofür kämpfst Du? Im Angesicht der Barbarei Enthemmtes Grauen, allerorts Vertreibt die Angst, entfacht die Wut Ein Zögern kann das Ende sein Es lächelt süß die Barbarei Es liegt bei Dir, was hier gedeiht Vereint nur schlagen wir den Feind Die Wolken liegen tief und schwer Du musst dich entscheiden... Die Nacht war lang, der Morgen graut Verklungen ist das Schlachtgeschrei Erschöpft und zweifelnd, ungewiss Ob nun für immer Stille herrscht Es liegt bei Dir, was hier gedeiht Vereint nur schlagen wir den Feind Die Wolken liegen tief und schwer Du musst dich entscheiden...
Submitted by VladTheImpaler666 — Jun 28, 2026
Wir rasen durch die Zeit, durch Nebel und Orkan Voller Leichtigkeit, ins irgendwann Und sehn im Abendlichte eure Blicke erstrahl´n Wie sich das Mondlicht bricht, im Ende eurer Qual Wenn´s in euch rebelliert und Barrikaden baut Ertanzt ihr euch Visionen aus Sternenstaub Es ist ein altes Spiel und stetig neues Gefühl Drum seid nun laut, bis der Morgen graut Es führt kein Weg zurück Wohlan im neuen Glück Den Wahn der alten Zeit Vergisst du Stück um Stück Wir durchstreifen die Wälder, die die Seelen beschatten Welche Herzen kühlen, wuchernd gar tief im Gefühl Und erwecken die Geister, fordern sie zum Reigen Tanzen eine Lichtung in das Astwerk aus Leid Und so der Tag sich reget, sich die Geister legen Ja sie fallen wie Laub – werden schließlich zu Staub Und wenn dann Friede in Seelen und Herzen einkehrt Wird das Gestern zu Erde, die das Morgen nährt
Submitted by VladTheImpaler666 — Jun 28, 2026
Am Berge so einsam, steig oft ich hinab Ein Fragen und reden zu finden Doch fühl meist in Worten und Taten, im Tal In den Farben, dem Schimmern ein sich-winden Ein Fragen, das unterm Gedröhn verraucht Von künstlichen Höh´n wiederhallt Die Antworten, lachend – die Seele versagt Verlor´n zwischen Stein und Asphalt Die Stadt überleuchtet den Sternenschein Der des Nachts uns von Welten erzählet Beeindruckt, geladen, steif, -kehr ich dann heim Wo kein Blick und kein Bild mir befehlet Und morgens begrüß ich den Sonnenschein Grüß dich, -und die Lust, -und das Leben Und manchmal kommt jemand die Berge hinauf Um dem künstlichen Schein zu entgehen... ...und morgens begrüß ich den Sonnenschein Grüß dich, -und die Lust, -und das Leben Und manchmal kommt jemand die Berge hinauf Dem Schein und dem Schrein zu entgehen Ja, um ihm zu entschweben...
Submitted by VladTheImpaler666 — Jun 28, 2026
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Die Zeit geht ihren Gang, wartet auf niemanden Dem passen wir uns an, auf unserm Grenzgang Und wenn ich dich dann spür, die Wege Zusammengeh´n, dann sehen wir uns an Als fassten wir uns an Ich glaub ganz fest, tiefer kann das Meer nur sein Im Zwiespalt unterm Erdenall und wissend Um den Sonnenschein allein... Und wenn die Stürme weh´n und stetig gegen uns Zieh´n, dann fassen wir uns an Wir halten nie an Ich steh ganz nah bei dir – laß Meere Dazwischen sein Die Nacht geht ihren Gang Was geht es uns an? Ich glaub ganz fest, tiefer kann das Meer nur sein Im Zwiespalt unterm Erdenall und wissend Um den Sonnenschein, allein Und wissend um den Sonnenschein, allein Und wissend um den Sonnenschein...
Submitted by VladTheImpaler666 — Jun 28, 2026
Love, your Love can make it better and glader As your fears You tried to get not closer But that doesn´t work, my dear ´cause we are too good And clearer maybe As we should – baby Hearts cannot lie better – and colder as mouths For us the skys will be always much bluer As our love, because we are Just lost in finding – and that´s good And cleaver maybe As it should – baby Lebenswege sind nicht geteert, und nicht verseh´n Mit Schildern, nur mit Zeichen, und Wundern die gescheh´n Und manchmal ist´s verlockend wie bereichernd abzubiegen Den Schönheiten und Chancen der Visionen zu erliegen Und so es deine Wege sind wirst du sie auch durchschau´n So träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum! Lebe deinen Traum...finde deinen Traum Doch wem kannst du vertraun`n?...dir? Mir kannst du vertrau´n, my dear! We are just lost In finding – and that´s good And cleaver maybe As it should – baby
Submitted by VladTheImpaler666 — Jun 28, 2026
Deine Worte voller Zuversicht und Glück Zum Seelenheile ist es nur ein kleines Stück Souverän und gottvertraut, ein System das funktioniert Und kein Grundsatz variiert, deine Welt sie ist stabil Ohne Zweifel, mittendrin und stets dabei Jede Stunde (jede Sekunde) individuell und frei Irgendwann kommt hehres glück, wahre Liebe auch zu dir Vielleicht heute, vielleicht hier, vielleicht morgen, vielleicht nie Your angel won't arrive Your angel won't appear Your eyes dispell the dark Your angel is not here Traum- und leblos liegst du da in dieser Nacht All deine Hoffnung (all deine Wünsche) hast du hierher mitgebracht Bis zuletzt von Fragen frei, weiser Gnade anvertraut Deine Stimme ohne Laut, flüstert "danke" und verstummt
Submitted by VladTheImpaler666 — Jun 28, 2026
Du liebst die Sonne, den Morgen der erwacht Du liebst die Sterne, ihr funkeln in der Nacht Liebst jeden Tag, es könnt dein letzter sein Aber ich, ich lieb nur mich Du liebst die Menschen, auch jenen der dich hasst Du liebst das Leben, hast keinen Tag verpasst Liebst deinen Gott, der alles lenkt für dich Aber ich, ich lieb nur mich Liebe vergeht, wo Leidenschaft entsteht Auch die Wahrheit bleibt oft unkonkret Heute bist du mir wahrlich königlich Aber ich, ich lieb nur mich Auf dieser Welt kann es nur einen geben Der mir gefällt, der mir nah ist Auf dieser Welt kann es nur einen geben Dem ich vertraue, der für mich da ist Gib mir die Sonne, gib mir den Mondenschein Millionen Sterne und doch bist du allein Wirst du bleiben? Oder gehst du nicht? Niemals einsam...denn ich liebe mich
Submitted by VladTheImpaler666 — Jun 28, 2026
O, schaurig ist's, übers Moor zu gehn Wenn es wimmelt vom Haiderauch Sich wie Phantome die Dünste drehn Und die Ranke häkelt am Strauch Fest hält die Fibel das zitternde Kind Und rennt, als ob mann es jage Hohl über die Fläche sauset der Wind Was raschelt drüben am Hage? Vom Ufer starret Gestumpf hervor Unheimlich nicket die Föhre Der Knabe rennt, gespannt das Ohr Durch Riesenhalme wie Speere Da birst das Moor, ein Seufzer geht Hervor aus der klaffenden Höhle Weh, weh, ruft da die 'dammte Margret Ho, ho, meine arme Seele Da mählich gründet der Boden sich Und drüben, neben der Weide Die Lampe flimmert so heimatlich Ja, im Geröhre wars fürchterlich... Wirf scheu einen Blick zurück O, schaurig wars in der Heide!
Submitted by VladTheImpaler666 — Jun 28, 2026