Vinterriket
Album • 2003
Tosende Gewalten bäumen sich gegen die kristallklare Nacht. Die weißgraue, dunkle Wand schiebt sich unaufhaltsam durch den verbrannten Himmel und hinterlässt Verwüstung, Chaos und Zerstörung. Landschaften versinken im ewigen, weißen Inferno. Mein Blick erstarrt, meine Sinne vereisen. Wälder, Täler und Berge- Verschlungen durch die Pest des Winters. Rauhe, apokalyptische Manifeste des Fluches wüten erbarmungslos in dieser Nacht des Zorns. Kein Atem, kein Herzschlag und kein Funken Wärme erhellt das grauenvolle Szenario. Ich ziehe sehnsüchtig durch die verschneiten Täler - In Erwartung der Verzweiflung. Kahle, erbärmliche Bäume stoßen das letzte Leben aus. Glasklar gefrorene Gewässer schimmern fahl im Mondlicht, bevor die weiße Decke den Glanz für immer bedeckt. Die Lichter der Sterne versinken in den schneegetränkten Winden und beugen sich dem tödlichen Eis. Purer Frost durchflutet langsam den Kreislauf des Lebens und stoppt allmählich die Zirkulation...
Submitted by SerpentEve — Apr 24, 2025
Letztes Laub stürzte fahl braun zu Boden, während Wasser und Erde erstarrten. Verfall, Vergänglichkeit. Eben noch Symbol der Erneuerung liegt ihr jetzt leblos, das ausgetrocknete Antlitz auf den Boden gepresst. Warten. Warten auf Eis. Schnee. Kälte. Dunkel. Endloses, ewiges Eis. Silberner Schnee, kraftvolle Kälte, dauerndes Dunkel. Die Zweige der dunklen Tannen warteten darauf, vom Schnee bedeckt zu werden. Knirschende Kälte. Tosende Böen wollten den Wald zerreißen. Wütender Wind. Graue Schlieren lasten auf der Lichtung. Nichtiger Nebel. In der frühen Dämmerung und dem ewig drückenden Dunkel liegt Deine Vollkommenheit, Winter.
Submitted by The Void — Apr 24, 2025
This track is instrumental.
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