Vinterriket
Album • 2005
This track is instrumental.
Ein Rascheln im trockenen Laub, ein zaghaftes Rauschen in der weiten Ferne. Knarrende Zweige tanzen verzweifelt mit den Wogen des Windes. Die schwarzen Tannen ragen erhaben in die Höhe. Wie ein Traum, ein ewiger Schlaf windet sich der Wind durch das satte, durch die Dämmerung schwarz gefärbte Grün. Meine Gedanken, eins mit dieser zerbrochenen Stille. Verloren in diesem tiefen Meer der Bäume. Ich blicke in die Höhe, in die Kronen der Tannen, in die Dunkelheit... Schwacher Nebel durchflutet das Unterholz. Wassertropfen wachsen an den Tannenzweigen und stürzen rasch zu Boden. Inmitten von diesem Labyrinth des Chaos erhebt sich meine Angst von Schritt zu Schritt. Alleine, einsam und verlassen - In diesem trüben Meer der dunklen, majestätisch anmutenden Tannen. Dunkle Wipfel formen das Dach der Welt. Im Angesicht der Schatten erwacht der Zorn des Windes. Er peitscht durch die Nacht, durch die Tannen, durch den Nebel. Im Angesicht der Leere, im Abgrund der Seele,...
Submitted by Celtic Frost — Apr 24, 2025
Verstörtes Flehen, undifferenzierte Schreie - aus den Schatten der Schwärze. Undurchdringliches Dickicht inmitten der Melancholie der Nacht entflammt die Nebel der Träume. Leere und totale Verzweiflung. Schritte auf dem Weg durch die Pein. Gellende Echos, wie perfekte Zirkel, umschweifen die Felsen der Trauer. Der Atem der Angst füllt das Unterholz. Flüsternder Dunst, umhüllt den schier undurchdringlichen Wall aus Gestrüpp und Ästen. Unter dem schützenden Dach der erhabenen Gipfel, im Tal der Tränen. In den Fesseln der Trübsal, der abgründigen Leere der Zeit, reift der tiefe Abgrund des Seins. Kahle Baumstämme, wundersam und erhaben, spinnen den Bann um diese grenzenlose Welt aus grauem Licht und schwammigen Schatten. Eine bedrohliche Ruhe füllt den Raum und legt sich nieder... ...ein letztes Mal...
Submitted by Nargaroth — Apr 24, 2025
Meine Gedanken, gefangen in der Leere, in der tiefen Erhabenheit des Dunkel. Vereiste Pfade der Trauer, steinige Wege der Kälte der Nacht. Verbrannte Visionen im Wandel des Kosmos. Vertrocknetes Laub in den Wunden der Einsamkeit. Verloren in den dunklen Gemäuern des ewigen Hasses. Verzweifelte Formationen im Wind erzählen Geschichten längst vergangener Zeiten. In der Glut der Schwärze, der verkohlten Vergänglichkeit. Blicke in die Abgründe der Vorstellungskraft. Illusion, verschmelzt mit bitterer Realität, steigt die Pfade der Vergangenheit empor. Noch verweile ich hier, in den Fängen der Sterblichkeit, doch ich werde diese verlassen, bald,....
Submitted by Cyberwaste — Apr 24, 2025
This track is instrumental.
Peitschende Flammen aus Schnee und Kälte, stechendes Eis aus den Stürmen der Endlosigkeit. Vergangene Zeit des Lichts, verblichene Wärme der Geborgenheit. Ruhelos wandernde Schatten im Bann des Frosts. Schaurige Schönheit im Zuge des Todes. Mein Stolz, meine Einsamkeit - Auf den Wegen der unendlichen Kälte. Verlorene Gedanken, verbleichte Erinnerung. Der tiefgraue Himmel blickt in mein innerstes Ich und berührt den Schmerz. Blutrot getränkte Melancholie streift den dunklen Nachthimmel am Horizont. Wo komme ich her, wo gehe ich hin? Wir waren niemals hier, wir werden niemals gehen... Verbrannte Träume in der Aura des kristallklaren, weißen Schnees. Einsamkeit, bedrückende Leere und die Schatten des Nichts erfüllen die trübe Dunkelheit. Fahles Mondlicht dringt durch die Äste und durch die Nebel des Todes...
Submitted by Corpse Grinder — Apr 24, 2025
Blauschwarze Schönheit in den Fängen weißer Kristalle. Magisches Licht durchflutet die ewigen Weiten totaler Ruhe. Schwache, silberne Lichtfragmente dringen durch die Trübe und berühren sanft die Träume der Schatten. Ich stehe dort, versunken in den Abgründen der Endlichkeit, der Endlosigkeit dieser Nacht. Schwache Luftzirkulationen tragen die beißende Kälte auf ihren Schultern. Grauer Dunst ergötzt sich an der Anmut des silbernen Lichtes. Eine unheimliche Stille bedeckt die Zeit und breitet sich über das weiße Meer... für immer.
Submitted by Morgoth — Apr 24, 2025
Sanft hüllen mich nasskalte Schwaden ein, umgeben mich auf meinem Weg durch Raum ohne Zeit. Vergessen sind die Farben des Lebens und Eiseskälte füllt mich aus. Dunstiges Weiss taucht ein in die Schwärze der Nacht. Zarte Tropfen werden zu spitzigen Nadeln. Verschleiert sind Bäume und Sträucher und entziehen sich meinem Blick Kaltes Leiden zieht schweigend seine Kreise. Immer enger wird der Raum, der mich umgibt. Verloren scheint alles Licht und schwarzgraue Schleier erfüllen das Land. Verblasst ist die Erinnerung an Stimmen der Vergangenheit und Leere tritt an ihre Stelle. Der Wind trägt die Geräusche fort und ewige Stille hüllt die Nebel ein
Submitted by MetalElf — Apr 24, 2025
This track is instrumental.
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