Art und Kampf
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Sehen soll jeder, wessen Art und Abkunft ist, Seltsam versippt, jenes das Volke ist genährt Verdrängt wird Einsicht, klären ist unsere Pflicht Zu erhalten die Reinheit, wohl der wahre Wert. Kehrreim Kampf und Art und Siegesglauben, richtet über alles in der Zeit Lässt sich der Gedanke niemals rauben Aufzubrechen wir stehen bereit Feinbilder schüren, wie die Flammen in der Glut Klar zu erkennen, wem gilt der alleinige Zorn Ist fest verankert in uns, die wiederkehrende Wut, die Zeit sich zu wenden, es beginnt nun von vorn. Kehrreim Kampf und Art und Siegesglauben, richtet über alles in der Zeit Lässt sich der Gedanke niemals rauben Aufzubrechen wir stehen bereit Kühn zu kämpfen, um einst wieder zu herrschen, die Art zu achten, wo man einst entsprungen, Skalden berichten, wie wir neu entstehen werden Am Ende der Sieg, er wird wieder besungen
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Auf Wald umfasster Höhe, da steht ein Hünengrab, von Steinen hoch getürmet, schaut es aufs Meer hinab. Wer mag wohl hier vor Zeiten, begraben worden sein? Wem bleichen Sonn' und Regen das leblose Gebein? Kehrreim: So leuchtete das Sonnenrad, als man das Grabe schuf. Ebenso der Klang vom Meer, einsamer Schlachtenruf. Gewiss ist es mein Ahne, der hier am Ostseestrand nach vielen kühnen Fahrten, die letzte Ruhe fand. Die Segel gleiten vorüber, die Wolken ziehen dahin. Mir will sein Schicksal, nicht mehr aus dem Sinn. Kehrreim: So leuchtete das Sonnenrad, als man das Grabe schuf. Ebenso der Klang vom Meer, einsamer Schlachtenruf. Hier ruht er nun der Wiking, auf friedlich stiller Höh', doch seine Sippe kreuzet, noch heute auf hoher See. So zieht der Lebensfaden, von grauer Urzeit her Geschlechter auf Geschlechter, hinaus aufs Meer. Kehrreim: So leuchtete das Sonnenrad, als man das Grabe schuf. Ebenso der Klang vom Meer, einsamer Schlachtenruf.
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
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Donner brüllt wild, Strum peitscht das Land Ein goldener Schild blitzt in der Maidenhand Der Hufe schlagt hallt durch die raue Nacht Und weithin erschallt Der Ruf der Walküren zur Schlacht Stahlblitzt kalt und Algiz glüht auf der Walküren Schild Herrians Tochter drängt zum Tod, ihr Schlachtenruf gellt wild Die Brünne birst dein Leben flieht - Ruhm, Sieh, Tod Hell singt der Stahl und schmückt sich mit rot In endloser Zahl grüßen Krieger den Tod Die Helbrücke bebt unter ihrem Schritt Den Schlachtentod durchlebt Wer auf jener Walstatt stritt Stahl blitzt kalt in gleißendem Licht Der Schlachtruf erschallt, manche Stimme bricht Wirst du noch sehen, wie der neue Tag graut? Wirst du bestehen Oder röcheln den Todeslaut
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026