Thrudvangar
Album • 2020
This track is instrumental.
Du siehst die Jagd der Wölfe, frisch gelabt an Menschenfleisch. Sonne und Mond sind ihre Beute, Midgard versinkt im Dämmerschein. Eisige Stürme fegen über das Land, Flüsse und Seen erstarren zu Eis. Vögel fallen erfroren vom Himmel, du weißt, der Fimbulwinter ist nah. Du siehst Midgard im Meer versinken, Sturmfluten verschlingen das Land. Der Wolf reißt an seiner Kette, ein Beben bis zum Eschengrund. Nagelfahr sticht in See, Reifriesen rüsten zur Schlacht. Im Süden zuckt ein Feuerschein, Surtur entfacht den Weltenbrand. Mit freiem Blick auf den Weltenkreis, der erste, der vom Untergang weiß. Weckst die Götter und Einherjers Schar, zur letzten Schlacht um was ist und was war. Wächter der Brücke, Wächter des Lebens. Wächter der Brücke, Wächter des Lebens. Ertönt dereinst das Gjallarhorn, versinkt die Welt in Hass und Zorn. Die alten Götter werden fallen, mit ihnen Asgards Hallen. Alles Leben wird nun sterben, nichts bleibt außer Tod und verderben.
Submitted by Cyberwaste — Apr 24, 2025
Jörmungandr, es ist noch nicht deine Zeit. Jörmungadr, Weltenbrand ist noch fern. Tochter des Loki, riesig und stark, verbannt auf den Grund des Meeres. Endloses Grauen, Ring der Welt, dein Anblick gefriert das Blut. Asgards Fluch, Welten Fluch, Erzfeind des Lebens. Urkraft aus deinem Leib, türmt die Wellen zu Bergen. Kalter Hass, rasende Wut, schreist du über die See. Riesige Brecher, tosende Flut, verschlingt Midgards Strand. Fern ist der Tag von Lichtbringers Tod. Fern die Schlacht auf Wigrids Feld. Kommen wird Weltenbrands Tag. Dein Haupt wird ein Opfer des Hammers.
Der Wind füllt das große Segel der Drache fliegt über das weite Meer. Am Bug das stolze Steventier schneidet durch die Wellenberge. Mit eisernen Griff hält der Rudergänger unseren Kurs, der Heimat fern. Dunkle Wolken füllen den Horizont, der helle Tag wird zur schwarzen Nacht. Nun tobt der Sturm mit aller Kraft, ein Blitz zerreißt das Dunkel. Der Donnerschlag lässt uns erzittern, der Regen schmerzt wie ein Peitschenschlag. Wellen türmen sich zu Bergen, die 9 Töchter spielen mit uns. Mit lautem Krachen bricht der Mast, zerrissen ist das große Segel. Der Steuermann, trotz all seiner Kraft, kann denKurs nicht halten. Salzige Flut füllt den Drachen, kalte starre Hände fassen nach Tauen. Die Rettung vor dem nassen Grab, klammern sich an das Leben. Ran sei uns gnädig, Ran lass uns ziehen! Nimm an das Opfer, wir wollen noch nicht in dein Reich gehen!
Submitted by Corpse Grinder — Apr 24, 2025
Schwarze Flügel am Horizont, der Wind trägt sie zu ihrem Ziel. Über die eisigen Gipfel der Berge, durch dunkle Wälder tiefsten Grund. Nichts entgeht ihrem wachsamen Ohr, kein Laut, kein geflüstert Wort. Rastlose Augen durchbrechen das Dunkel, nichts entgeht ihrem Blick. Flügelschlag auf Flügelschlag, die Gier nach Wissen treibt sie voran. Unter ihnen die Totenfelder, die es waren und noch werden. Viele sahen sie fallen, die ihren Weg über Bifröst gehen. Sie sehen die jungen Krieger, ihren Stolz und ihre Kraft. Heimgekehrt vom Botenflug, flüstert ins Ohr dem Hravnagud.
Submitted by BloodShrine — Apr 24, 2025
Nach langer dunkler Nacht kommt das Licht zurück. Der leuchtend Sonnenwagen zieht seine Bahn am Himmelszelt. Immer verfolgt von gierigen hungrigen Augen. Sköl der Wolf ist auf der Jagd. Pechschwarzes Fell, wie eine dunkle Wetterwolke. Gnadenlos jagt Hati seine Beute. Mit klaffendem Rachen, schnell wie der Wind, will er den Silbermond verschlingen. Niemals darf Fenrirs Brut das Himmelslicht verschlingen. Niemals darf Fenrirs Brut der Welt das Ende bringen. Einmal wird Fenrirs Brut das Himmelslicht verschlingen. Einmal wird Fenrirs Brut der Welt das Ende bringen.
Submitted by NecroLord — Apr 24, 2025
Zerschnitten ist der Faden, den die Schwestern dir gewebt. Entschlossen, kalt und gnadenlos hat Skuld gemalt die Totenrune. Ein letzter Kampf, dein letzter Sieg, dem Strohtod doch entronnen. Zu Ende sind die Tage, an denen du in Midgard weilst. Fest umschließt die Hand den Griff deines Schwertes. Die Augen werden matt und trüb, dein Blick entschwindet ins Leere. Ein letzter Atemzug, schwach und kaum zu hören, ein letzter Herzschlag noch, dann verlässt du diese Welt. Mit fliegendem Haar, windschnell durch die Lüfte, reitet Siegvaters Maid. Mit einem Kuss besiegt sie den Tod. Krieger für Siegvaters Heer.
Submitted by Warbringer — Apr 24, 2025
Das Horn ruft zur Schlacht, jeder Mann kennt seinen Platz. Fest sind die Reihen geschlossen, Schulter an Schulter, Schild an Schild. Nichts vermag ihn zu brechen, ein Wall aus Holz und Stahl, bringt Tod und Verderben, Tod und Verderben. Äxte brechen den Schild, trennen Glieder, zerschmettern den Leib. Schwerter finden ihr Ziel, Männer schreien, Männer sterben. Im Blutrausch gnadenlos, Siegvater ist uns hold. Zurück bleibt nur der Rabenfraß, Rabenfraß. Ein Sturm aus Eisen fegt über euch. Zeit für Schwert und Blut, seid bereit, ich sende euch in Hels Reich.
Submitted by Cyberwaste — Apr 24, 2025
Zerrissen ist der Himmel, ein Sturm fegt über die See. Türmt Wellen zu Bergen, mit leuchtenden Kronen, treibt sie ans Ufer, wo ich steh. So ist es schon seit tausend Jahren und bis ans Ende aller Zeit. Was ist schon unser kurzes Leben gegenüber der Ewigkeit? Gewalten voller Kraft! Laut wie der Donner brechen die Wellen am Strand. Schlag auf Schlag, Stein auf Stein, zerrieben zu Sand, im Zeichen der Zeit. So ist es schon seit tausend Jahren und bis ans Ende aller Zeit. Was ist schon unser kurzes Leben gegenüber der Ewigkeit? Gewalten voller Macht!
Submitted by Immortal — Apr 24, 2025
Der Drache schneidet durch die Wellen, (Njörd mit uns!) der Kurs gesetzt, mit festem Blick gen Horizont. In grauer Ferne liegt die Küste (Feindesland!) letzte Stille, denn ein Sturm zieht auf mit Axt und Schwert. Geeint im Bruderbund durch Blut und Schwur, (Blut und Schwur!) den Sieg erwartend, gar den Tod der Heimat fern. Den Schwertgurt angelegt, den Schild gepackt. (Fardrengir!) Das Ufer nicht mehr weit, nur noch ein kurzer Weg. Dunkelheit ist nah, Ängste werden wahr! Von Norden kommt ein Boot, bringt Elend euch und Tod! Der große Brecher trägt und an den Strand, (Voller Kraft!) laut kratzt der Kiel über den dunklen Sand. Ein kurzer Sprung ins kalte Nass, (Kampfbereit!) dann der erste Schritt auf fremdes Land.
Submitted by SerpentEve — Apr 24, 2025
Tiefe Narben trägt mein Herz, ist nicht einfach los zu lassen. Deine Worte geben Halt, um diesen Weg allein zu gehen. Deine Zeit war jäh vorbei, müde Augen dürfen Ruhen. Spuren hast du hinterlassen, diese werd’ ich bis zu Ende weitergehen. Unvergessen ist die Zeit, kein Weg führt dich zurück. Was bleibt ist nur der Schmerz und die Erinnerung. Unvergessen ist die Zeit, verfließt in Ewigkeit. Was bleibt ist nur der Schmerz und die Erinnerung. Deine Schlachten sind geschlagen, hast gewonnen, mal verloren. Bei dem letzten großen Kampf konntest du nicht Sieger sein.
Submitted by Corpse Grinder — Apr 24, 2025
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