Thrudvangar
Album • 2010
This track is instrumental.
Hoch im Norden Islands, nahe der schroffen Klippen steht der Hof von Thorvald Vater von Erik dem Roten. Ein langer Hügel aus Erde, bedeckt mit Gras und Moos, Qualm und wohlige Wärme aus dem Haus aufstieg. Auf dem Hochsitz thront Thorvald, Herr über Haus und Hof. Vertrieben aus Norwegen durch Habgier und Betrug. Gezeichnet vom harten Leben, den Kämpfen, Hunger und Not, entweicht der letzte Lebenshauch und der alte Herr geht in den Tod. Nun war der neue Herr auf Spitzklipp in der Pflicht und er sprach: "Lasst mich die Ahnen rufen ! Großvater Asvald, hier steht der Sohn deines Sohnes, hörst du mich ? Bring deinen Vater Ulf und du Ulf, bring deinen Vater Ochsenthorir zu uns ! Heute gesellt sich Thorvald in euren Kreis. Er war aufrecht und stolz wie ihr !"
Submitted by MetalElf — Apr 24, 2025
Nun ist er Herr in seinem Land, ein junger stolzer Mann. Auf der Suche nach einer Frau für sein Leben und den Hof. So besuchte er den Markt am 7. Vollmond des Jahres. Vor ihm stand eine junge Frau, schlank und hochgewachsen. Mit blodem Haar und spitzer Zunge stahl sie ihm das Herz. Die Tochter eines reichen Bauern vom anderen Ende des Habichtstals. Mit vielen Worten und großen Gesten beschreibt er den Hof im Norden. Er spricht von satten Weiden und weitem fruchtbaren Land. Es sind nur kleine Lügen, um die Maid für sich zu gewinnen. Mit dem Zuspruch ihres alten Herr´n der Brautlauf war gefeiert, den Segen ihrer Sippe haben die zwei, mit einem Fest und kühlem Met wie die Götter in Walhall. Ref. : Das Bärenfell aus Norwegen, das möchte er ihr geben. Ihr Herz will er stehlen, zur Braut wird er sie wählen.
Submitted by Nargaroth — Apr 24, 2025
Die Hochzeit ward` 3 Tage gefeiert, dann kam die Zeit heimzukehren. Zurück in Spitzklipp, der Winter war da, lange Nächte in der Einsamkeit. Das Vieh starb den Hungertod, der Schwangeren Herz wurde schwer. Mit Götterzungen beschwor sie den Herr´n, heimzukehren zum Elternhaus. In der elterlichen Obhut und Beistand der alten Magd wollte sie ihr Kind gebären. Den Stammhalter von Erik Thorvaldson. Auf dem Reittier der Meere fuhr sie zum Habichtstal, zum Hofe ihrer Sippe, zur Stätte der Niederkunft, gewährte ihm der Alte zur Grenze seines großen Guts sein eigenes Land. Ref. : Thor, mein göttlicher Beschützer ! Sieh her, das wird unser Land ! Mit meiner Sippe wohne hier und auch mit mir.
Submitted by Dahmers Fridge — Apr 24, 2025
Thor weihte er sein Land und er begann darauf zu bauen und am anderen Ende des Tals lag seine Frau in den Wehen. Und sie gebar ihm einen Sohn. Das Ereignis der Geburt verbreitete sich in aller Eile. Drang an der Vaters Ohr. Er ritt so schnell er vermag an die Wiege seines Sohnes, ihn zu begrüßen nach dem alten Brauch. Er trat in den kleinen Raum, der erhellt war von Kerzenschein. Voller Stolz ging er zur Kinderwiege und nahm seinen Sohn heraus. Hob ihn über seinen Kopf und er sprach: Luft, Feuer, Sonne und Wasser, ihr großen Gewalten. Hier biete ich euch meinen Sohn Leif. Nehmt ihn an, seid solange, er lebt, seine mächtigen Freunde und Beschüzuer
Submitted by Celtic Frost — Apr 24, 2025
Der Glückes ward´nicht lang, bis ein Sturm ihn erreichte. Zerstört war all sein Gut und auch des Nächsten habe. Zur Last des Roten ward´ gelegt der Tod eines Mannes. Die Vergeltung erfuhr sein Gefolge, bezahlt mit ihrem Blut. Mit seinem Freunde zog er los, die Mörder zu suchen. Durchs Habichtstal titten sie, mit Schwert und mit Schild. Von Hof zu Hof ohne Ruh, bis sie die Schuld vergolten. 2 Tage waren sie unterwegs, bis sie die Feinde trafen. Zum Holmgang stellte er sich, auf Leben und auf Tod. Er forderte von den Beiden das Manngeld für die Knechte. Die Zeit war gekommen, der Kampf tobt wüst und laut. Erik schlug den Ersten mit seiner Streitaxt tot. Den Zweiten streckte er mit einem Schwerthieb nieder. Ref.: Rache schwör ic euch, das Recht ist auf meiner Seite. Kein Thing kann ich erwarten, Ruhe finde ich erst, wenn die Morde sind gesühnt.
Submitted by Celtic Frost — Apr 24, 2025
In den Wochen nach dem Kampf erholt sich Erik von seinen Wunden. Im Habichtstal wurde er gepflegt, dem Heim seiner neuen Sippe. Doch seit dem Holmgang betrat niemand mehr diesen Hof. eines Tages kamen Reiter, geführt vom Goden samt Geleit, zu verkünden ihren Richterspruch. Sie beschuldigten den Verwundeten des Betrugs beim Holmgang. Und sie nannten bestochene Zeugen, um den Roten zu bestrafen, ein Unrecht vor den Göttern. Nach einem harten Wortgefecht kam die Zeit für den Urteilsspruch. Nach kurzer Zeit verkündete der Gode, wegen Mords sei er verbannt. In 2 Wochen sollle er das Tal verlassen, danach könne ihn jeder töten und seinen Besitz behalten. 3 Jahre sei er verbannt, von diesem Tage an. Ref.: Lüge, Verrat und Meineid nehmen dem Roten die Freiheit. Geächtet, verbannt und belogen und um sein Recht betrogen.
Submitted by Dahmers Fridge — Apr 24, 2025
Kurz war die Zeit nach dem Richterspruch. der Rote folgte dem Rat des Alten und wollte bei einem Vetter tief im Norden Islands überwintern. Mit Weib und Kind, Hab und Gut machten sie sich auf ihre schwere Reise. Erik fuhr auf dem Drachenboot und der Rest folgte zu Pferde. Lang und beschwerlich war der Weg, bis ein Hornstoß am Breidafjord von froher Botschaft kündete. Gefunden war eine Insel, eine neue Heimat. Ochseninsel ward´dies Land genannt. Satt, grün und windgeschützt, mitten im großen Breidafjord. Der Rote erkundete Land und See, um dies Eiland in Besitz zu nehmen. Er traf dabei den Herrn der Landes entlang des Ufers. Die Beden sprachen lang und ernst und auf ein gutes Miteinander. Denn zum nächsten Ostara wollte er auf der Insel einen Hof errichten. Dem Bauern gab er sein Hab und Gut und bezahlte ihn, es zu verwahren. Ref.: Verbannt aus seinem Tal, man ließ ihm keine Wahl. Auf dem Weg nach Islands Norden, zu unbekannten Fjorden.
Submitted by Pestilence — Apr 24, 2025
Den langen dunklen Winter verlebten sie im Norden. Zu Ostara begab er sich auf den Weg zu seiner Insel, um sein Hab und Gut vom Breidabauern zurückzufordern. Kalt und roh war der Empfang, denn der Alte war der Oheim des Getöteten vom Holmgang. Erik wurde von ihm betrogen um sein Gut und sein Recht sowie dem Zeichen seiner Familie und der Ehre. Als Rache für diese Schmach wollte Erik seinen Besitz stehlen. Er überfiel den Hof im Morgenrot. Er tötete des Bauern Söhne, kein Sieg gab es im Kampf. Sie erklären sich den Krieg. Man gab sich einen Mondlauf Zeit, um for Mannen um sich zu scharen. Und wollte die Schlacht schlagen bis zum Thornesting im Juni. Doch Sturm und Regen ließen keinen Kamp zu, So musste ein Richter ein Urteil fällen. Ref.: Hass, Verrat und belogen, um Blut und Ehre betrogen. Im Schilderwall mit Schwerterklingen, mit Kraft der Recht erzwungen.
Submitted by Warbringer — Apr 24, 2025
Zu erstreiten sein recht mit krieg Hatte der rote nun vertan Und so musste er vor das thing Um sich dem richtspruch zu fügen Zeugen werben sollte er Mehr als vier hände zählen Doch mit rechten dingen ging es nicht zu Denn durch des silbers wert Waren die worte der zeugen Zugunsten des bauern gelenkt Und so musste erik throvaldsson Sich dem urteil des goden fügen Thornesthing Ehrloser richtspruch Thornesthing Zeichen zum aufbruch Und der gode sprach: Die todschläge haben den ruf verdorben Zum schutz unserer gemeinschaft soll erik Drei jahre lang recht- und ehrlos sein Er kann außer landes gehen Oder als tier unter den tieren hier leben In drei tagen von dieser stunde an gezählt Darf ihn jeder töten und seinen besitz behalten Kaum waren die worte verhallt Begann die flucht des roten Denn nirgends konnte ein mann In island die drei jahre überstehen So blieb ihm nur eine wahl Er zog mit dem reittier der meere Auf die offene see gen westen Thornesthing Ehrloser richtspruch Thornesthing Zeichen zum aufbruch
Submitted by Immortal — Apr 24, 2025
Fast 3 Jahre sind vergangen und die Strafe fast vergolten. Da kehrt der Rote heimlich nach Island zurück. Gefunden hatte er ein Land, tief im Westen übers Meer. Er versammelt um sich sein Volk, verlesen von seiner Hand. 10 Tage nach dem Junithing weckte die Auserwählten ein Hornruf. Beim zweiten wurden die Segel gesetzt. Die Reise sollte nun beginnen. An der Spitze fuhr der Rote und 25 Drachen folgten seinem Segel. Nach kurzer fahrt erhob sich ein Sturm auf des Meeres unendlicher Weite. Regen und baumhohe Wellen schlugen auf die Drachen nieder. Ran ward ihre Netze aus und fing sich 9 der Schiffe 11 lange Tage und Nächte waren die Mannen auf See. Vorbei an riesigen Bergen aus Eis, mächtig wie die faust der Riesen . Da erhob der Rote die Stimme und er rief: Land in Sicht ! Ref.: Sturm, Nebel und Tod, vorbei get jede Not. Bis zu Grönlands Strand, Heimat und neues Land,
Submitted by johnmansley — Apr 24, 2025
Nach langer schwerer Fahrt durch die raue und wilde See, vorbei an Bergen aus Eis, steilen Klippen und kaltem Fels, zu einem stillen Fjord, grün und windgeschützt. Am Ende dieses Fjords, am Grunde eines Baches, auf einer Anhöhe gebaut, da stand des Roten Haus. Mit lang gestrecktem Dach, bedeckt von dichtem Gras. Steilhang ward´ sein Hof genannt von den Siedlern in seinem Land. Bestimmt wird´ er zum Goten, höchster Richter in seinem Reich. Ein gerechter und gütiger Herr, seinem Volk in Grönland. So folgten viele Winter. es vergingen Jahre und Jahre. Es kamen noch viele Siedler, aus den Höfen wurden Dörfer. Gute Zeiten für das Inselreich unter den Herrschaft von Erik Thorvaldson. Ref.: Entdecker, Gode, Krieger. Am Ende war er der Sieger. Der Herr an seinem Strand, denn Grönland ist sein Land
Vergangen waren nun viele Jahre Grau sind jetzt die roten Haare Trüb geworden die stolzen Augen Das Alter will die letzte Kraft ihm rauben Ein letzter Ritt auf Grönlands Berge Der Griff seines Schwertes steck tief in der Erde Er wählt den Tod von eigener Hand Begraben wird er in seinem Land Aber ewig lebt er in Walhall
Submitted by Corpse Grinder — Apr 24, 2025
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