Silberne Hochzeit
Am Eingang steh'n wir - angekommen Dieses soll Dein Anfang sein Auserwählt und auserkoren Hineingeborn lass ich Dich jetzt allein Nun versuchst Du Deinen Weg zu erkennen Zwischen zahllosen Röhren, Schächten und Gängen Irrst Du umher, dann siehst Du das Licht So sehr Du auch rennst, Du erreichst es nicht Im Labyrinth der Sinne - In den Wirren Deiner Seele bist Du ganz allein Im Labyrinth der Sinne - Nur wer beflügelt wird sich selbst des Rätsels Lösung sein Nur wer das Ziel kennt, erahnt einen Weg Und der es erfand, hält Dein Schicksal in der Hand Doch sollte es sich selbst erfinden, ständig wachsen, vorwärts winden Muà es unendlich sein und Du für Deine Ewigkeit allein Irgendwer hat am Rad der Zeit gedreht Und wie Du Dich auch hetzt, Du bist immer zu spät Die Sinne geschärft und von Verzweiflung geplagt Ein Verwirrspiel der Sinne, hast Dich selbst gejagt Im Labyrinth der Sinne - In den Wirren Deiner Seele bist Du ganz allein Im Labyrinth der Sinne - Nur wer beflügelt wird sich selbst des Rätsels Lösung sein Im Labyrinth der Sinne - In den Wirren Deiner Seele bist Du ganz allein Im Labyrinth der Sinne - Nur wer beflügelt wird sich selbst des Rätsels Lösung sein
Submitted by johnmansley — Apr 18, 2026
Ihr habt Euch selber eingeladen Nun sollt Ihr zahlen Euren Preis Und nach meinem Willen leben Bevor ich Euch willkommen heiß´ Egal ist wer, egal ist was Hinter Eurer Maske steckt Ihr sollt auf Eure Kosten kommen Denn ich hab was ausgeheckt Ob Schimpf, ob Schand – mir einerlei So treib ich meine Narretei Ihr wolltet Spaß Den sollt Ihr haben Ihr kennt wohl nicht mehr meinen Namen Will mich an Eurem Anblick laben Bin Euch zu Diensten jederzeit Was Ihr Euch wünscht, das sollt Ihr haben Macht Euch gefasst, macht Euch bereit Ich würde niemals nimmer nicht Mich so gehen lassen Denn alles was man Anstandt nennt Habt Ihr zu Haus gelassen Der Edelmann die Gattin küsst Und niemals seinen Narren vermisst Ach wenn er wüsst´, ach wenn er wüsst´ Wer unter ihrem Rocke sitzt
Submitted by NecroLord — Feb 21, 2026
Wir wurden geblendet von magischen Lichtern Den goldenen Kronen der Wellen geweiht Wir stürzten uns lachend ins eigene Verderben Vom Leben berauscht und zur Abfahrt bereit Riechst du die See Spürst du den Wind Fühlst du dein Herz Das zu tanzen beginnt Wir sind wie das Meer Wie die schäumende Gischt Die den Sand überspült Und die Spuren verwischt Wir sind wie der Sturm Wie die Schreie im Wind Wie das Herz eines Narren Der zu tanzen beginnt Wir sind wie im Fieber auf schaurigen Riffen In eisigen Wogen Sirenen verfallen Passieren die Wracks von den anderen Schiffen Und hören dort tausend Posaunen erschallen Riechst du die See Spürst du den Wind Fühlst du dein Herz Das zu tanzen beginnt Wir sind wie das Meer Wie die schäumende Gischt Die den Sand überspült Und die Spuren verwischt Wir sind wie der Sturm Wie die Schreie im Wind Wie das Herz eines Narren Der zu tanzen beginnt
Submitted by NecroLord — Feb 21, 2026
Wir hatten Treue uns geschworen- die Unendlichkeit geboren Die Ewigkeit erlebt, sind durch den Himmel geschwebt Doch aus uns sollte wohl nichts werden Du im Himmel- ich auf Erden Voller Lust an Deinen Gaben Wollt ich haben- wollt mich laben Doch der Preis für mein Vergehen- und das sollte ich bald sehen Du bestraftest meinen Frevel mit Asche, Staub und Schwefel Du hast mich verdammt und für immer verbannt Als wir nicht mehr was wir waren, ließt Du mich zur Hölle fahren Hast mich aus deinem Reich verbannt und malst mich dennoch an die Wand Doch was soll der Teufel im Paradies Es gibt keinen Himmel Jedes Herz ein Verließ Unsere Welt war nun entzweit Und ich war noch nicht bereit Zerbrochen der Bund zerrissen das Band Zerschnitten von den Scherben in meiner Hand Einst die Ewigkeit geschworen Doch für immer uns verloren Können wir niemals mehr zusammen Und trotzdem nicht allein, allein ohne den anderen von uns beiden sein Egal wie ich mich winde - egal wie ich mich quäle Jeder von uns beiden will doch nur des anderen Seele Hast mich aus deinem Reich verbannt und malst mich dennoch an die Wand Doch was soll der Teufel im Paradies Es gibt keinen Himmel Jedes Herz ein Verließ Wir hatten Treue uns geschworen- die Unendlichkeit geboren Die Ewigkeit erlebt, sind durch den Himmel geschwebt Doch aus uns sollte wohl nichts werden Du im Himmel- ich auf Erden Voller Lust an Deinen Gaben Wollt ich haben- wollt mich laben Doch was soll der Teufel im Paradies Es gibt keinen Himmel Jedes Herz ein Verlies
Submitted by NecroLord — Feb 21, 2026
Der Wächter Der Wächter Bin nur der Pächter Deines edlen Leibes Niemand kommt an mir vorbei Bin kein Verächter des ach so holden Weibes Mach den Weg niemals frei Bin als Wächter immer auf dem Posten Stehe hier vor Deiner Tür Schau als Verfechter gen Westen und gen Osten Wenn Du rufst bin ich bei Dir Ich bin Dein Wächter und wache über Dich Bin ein Gerechter, kein schlechter sicherlich Ich bin Dein Wächter und halte eisern Wacht Bis das Gelächter verstummt ist in der Nacht Ich geb acht! Ich geb acht! Und ein echter Hüter folgt der Garde Ist auf der Hut und stets bleibt er wach Bin zwar kein Schächter doch die sechs Milliarden Menschen halte ich in Schach Zwei Geschlechter eines einz'gen Blutes - Mein Schatten folgt Dir überall Ein geschwächter Wille voll des Mutes Wie der eigne Widerhall Ich bin Dein Wächter und wache über Dich Bin ein Gerechter, kein schlechter sicherlich Ich bin Dein Wächter und halte eisern Wacht Bis das Gelächter verstummt ist in der Nacht Ich geb acht! Ich geb acht!
Submitted by NecroLord — Feb 21, 2026
Ich höre Dein Lachen - da bleibe ich steh'n Ich fühl' Deinen Atem - doch ich kann niemanden seh'n Ich spüre Deine Hand - aber ich bin allein Ich rieche Deinen Duft - und auch das kann nicht sein Ganz deutlich vor mir - seh' ich Dein Gesicht Ich will Dich umarmen - doch ich greife ins Nichts Niemals ohne Dich Niemals ohne Dich - wollt' ich sein Niemals ohne Dich Ich hör' Deine Stimme - ihren Widerhall Ich kann sie nicht orten - sie ist überall Ich hab' eine Blume für Dich gepflückt Ich weiß nicht, ob Du sie siehst, vielleicht sogar riechst Ich fall' auf die Knie - ich bin so allein Ich fang an zu weinen - so kalt ist der Stein Niemals ohne Dich Niemals ohne Dich - wollt' ich sein Niemals ohne Dich Ich hör Dein Lachen Ich spür Deine Haut Ich renne in die Nacht Ich schrei' nach Dir Verlier' den Verstand Wie ein tollwütiges Tier Niemals ohne Dich Niemals ohne Dich - wollt' ich sein Niemals ohne Dich
Submitted by NecroLord — Feb 21, 2026
Du hast Dich getarnt und Du hast Dich verkleidet In ein Gewand, das ein jeder Dir neidet Du hast Dich geschminkt und so lange verwandelt Dass niemand mehr weiss, um wen es sich handelt (Lügner) Du erschaffst eine Welt, in der Du gefällst Du hast Dich geschmückt und hast sie alle entzückt Dein Schauspiel beginnt und niemand entrinnt Doch hör' meine Warnung, ich kenn' Deine Tarnung Die Seele getauscht für ein Herz aus Stein Ziehst Du alle mit in den Abgrund hinein Lügner - verdammt sollst Du sein Lügner - und nun bist Du allein Du wirst wieder heucheln und alle betrügen Vertrauen missbrauchen mit maßlosen Lügen Unter der Maske, so unendlich hart Sollst Du zerfallen, ach was bist Du zart Die Seele getauscht für ein Herz aus Stein Ziehst Du alle mit in den Abgrund hinein Lügner - verdammt sollst Du sein Lügner - und nun bist Du allein
Submitted by NecroLord — Feb 21, 2026
Es hat der liebe Herrgott nicht bedacht Das Schönheit relativ und nicht in sieben Tagen wird gemacht Und darum bin ich Medicus Der Dein Verlangen stillt Der als Chirurg aus Leidenschaft Dir jeden Wunsch erfüllt Ich bin Dein Arzt der Dir die Jugend wieder bringt Dein Medicus der Dich verjüngt Ein Spezialist der Dich ganz genau studiert Und gerne mal was Neues ausprobiert Ein jeder weiß, dass Jugend ja nicht ewig währt Und Hässlichkeit die Spötter nährt Und darum bin ich Medicus Der Dein Verlangen stillt Der als Chirurg aus Leidenschaft Dir jeden Wunsch erfüllt Ich bin Dein Arzt der Dir die Jugend wieder bringt Dein Medicus der Dich verjüngt Ein Spezialist der Dich ganz genau studiert Und gerne mal was Neues ausprobiert Ich bin Dein Arzt der Dir die Jugend wieder bringt Dein Medicus der Dich verjüngt Ein Spezialist der Dich ganz genau studiert Und gerne mal was Neues ausprobiert Ich bin Dein Arzt der Dir die Jugend wieder bringt Dein Medicus der Dich verjüngt Ein Spezialist der Dich ganz genau studiert Und gerne mal was Neues ausprobiert
Submitted by NecroLord — Feb 21, 2026
Egal wo mich der Wind auch hingetrieben Ich denk so oft an jene Sommernacht Und nur die Dunkelheit die uns verbarg Weis wie ich hautnackt heiß an Deinem Munde lag Im tiefen Gras Hat uns der gelbe Mond bewacht Im tiefen Gras In jener Sommernacht Im tiefen Gras Hab ich Dein Muttermal berührt Im tiefen Gras Hab ich Dein heißes Blut gespürt Es war uns gleich was morgen seien würde Wir waren wie der Wind im tiefen Gras Und nur die Dunkelheit die uns verbarg Weiß wie ich hautnackt heiß an Deinem Munde lag Im tiefen Gras Hat uns der gelbe Mond bewacht Im tiefen Gras In jener Sommernacht Im tiefen Gras Hab ich Dein Muttermal berührt Im tiefen Gras Hab ich Dein heißes Blut gespürt Im tiefen Gras Hat uns der gelbe Mond bewacht Im tiefen Gras In jener Sommernacht Im tiefen Gras Hab ich Dein Muttermal berührt Im tiefen Gras Hab ich Dein heißes Blut gespürt
Submitted by NecroLord — Feb 21, 2026
Aufgestanden bin ich jetzt Der ich lange schlief Aus der Erde aufgeweckt Aus Gewölben tief Färb den Himmel rot Groß und unbekannt Und zerdrück den Mond Lachend in der Hand Wie ein Vulkan Der längst schon tot geglaubt Wie ein Vulkan Steig ich aus der Tiefe auf Wie ein Vulkan Erstrahlt im hellen Glanz Wie ein Vulkan Mein ungezähmter Feuertanz In die Nacht jag ich Mein Feuer querfeldein Reite meinen Höllenhund Aufgebäumt im Lichterschein Weißt Du wer ich bin Und wer vor Dir steht Und im Himmel lachend Dreimal seine Fackel dreht Wie ein Vulkan Der längst schon tot geglaubt Wie ein Vulkan Steig ich aus der Tiefe auf Wie ein Vulkan Erstrahlt im hellen Glanz Wie ein Vulkan Mein ungezähmter Feuertanz Wie ein Vulkan Der längst schon tot geglaubt Wie ein Vulkan Steig ich aus der Tiefe auf Wie ein Vulkan Erstrahlt im hellen Glanz Wie ein Vulkan Mein ungezähmter Feuertanz Wie ein Vulkan Wie ein Vulkan Wie ein Vulkan Wie ein Vulkan
Submitted by NecroLord — Feb 21, 2026
Die Dämmerung, sie bricht herein Als Dein Schatten mich berührt Doch ich will so schwach nicht sein Dass Dein Atem mich verführt Dein Fluch darf keine Versuchung sein Du ziehst mich nicht in Deinen Bann hinein Ich werd' nicht mit den Wölfen heulen Nein, ich werd' kein Niemand sein Ich tanze nicht an Deinen Ketten Und ich werd' Dein Knecht nicht sein Heuchelst Du, Du willst mich retten Schrei ich in die Nacht hinein Eiskalt ist die Trümmerwelt In der Du Dich gefangen hältst Erkennst Du weder Freund noch Feind Das Zwielicht hat sie längst vereint Ich tanze nicht an Deinen Ketten Und ich werd' Dein Knecht nicht sein Heuchelst Du, Du willst mich retten Schrei ich in die Nacht hinein
Submitted by NecroLord — Feb 21, 2026
Nein Nein! – Es ist alles vorbei Nein Nein! – Diesmal gehst du zu weit Nein Nein! – Das war einer zuviel Nein Nein! – Halt mich nicht auf Lass uns streiten Lass uns verhöhnen Doch lass am Ende uns wieder versöhnen Lass uns kämpfen Lass uns schreien Doch lass am Ende uns wieder verzeihen Nein Nein! – Das ist mein und nicht dein Nein Nein! – Gib das wieder zurück Nein Nein! – Du machst alles kaputt Nein Nein! – Jetzt hör auf zu schreien Nein Nein! – Du hast es wohl nötig Nein Nein! – Das halt ich nicht aus Nein Nein! – Du bringst mich ins Grab Nein Nein! – Das kann mein Leben nicht sein Lass uns streiten Lass uns verhöhnen Doch lass am Ende uns wieder versöhnen Lass uns kämpfen Lass uns schreien Doch lass am Ende uns wie verzeihen Nein Nein! Nein Nein! Nein Nein! Nein Nein! Lass uns streiten Lass uns verhöhnen Doch lass am Ende uns wieder versöhnen Lass uns kämpfen Lass uns schreien Doch lass am Ende uns wieder verzeihen
Submitted by NecroLord — Feb 21, 2026