Von Niedergang und Neubeginn
Instrumental
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Die Sonne sinkt Und Feuer färbt das Firmament In glühend Rot Das lodernd in den Himmel brennt In seinen Flammen Vergeht der Geist der alten Welt Die Trümmer nun Ein letztes Mal in Glut erhellt Ein Feuersturm Faucht donnernd bis zum Horizont Zurück bleibt Asche Die als Regen niederkommt Ein Flammenhauch Die Stimme der Vergänglichkeit Verschlingt die Trümmer Vertilgt den Traum von Raum und Zeit Der Himmelsodem bricht die Ketten der Vergangenheit Und brennt zu Asche ihren Sinn Ein Flammenhauch – die Stimme der Vergänglichkeit Von Niedergang und Neubeginn Die Nebel schwinden und geben einen Himmel frei Der rein und klar aus Asche und aus Staub ersteht Die Glut erlischt und alles, was bleibt Ist der Wind, der die sterbenden Funken verweht „Fege, süßer Tod, die Asche von meinen Schwingen Auf dass ich wieder aufsteigen kann Ich werd den Flammenhauch dem Himmel wieder bringen Entfache dort erneut den Brand Denn Feuer brennt in meinen Schwingen Vernichtung frisst sich durch welkes Leben So lasst die Flamme wieder singen Und in ihrem Hauch die Trümmer vergehen“
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Still recken kahle Bäume Die Zweige in den Nebel Durch Trümmer toter Träume Führt der letzte Weg Der finst’re Forst speit knarrend Geisterhafte Schemen Wo ein kalter Wind Des Wand’rers Tritt verweht Kalt glänzen erste Sterne Am geisterhaften Himmel Die Schritte werden kraftlos Und sinken in den Schnee Verlor’n in weiter Ferne Durch bröckelnde Ruinen Wo ein kalter Wind Den letzten Traum verweht Mein letzter Atemzug… Erstickt im Himmelsodem… Die welken Blätter tanzen im Abendwind Auf ihrem Weg zur toten Erde Die sie empfängt wie ein verlorenes Kind Auf dass sie zu ihrem Grabe werde Ein letzter Blick, der leblos in den Himmel sieht Durch das Gerippe kahler Bäume Ein letzter Wunsch, bevor der müde Geist entflieht Durchs Tal der Trümmer toter Träume Mein letzter Augenblick… Ertrinkt in deinem Licht… Wie frisch gefall’ner Schnee Legt sich des Lebens Stille Auf die scharfen Kanten Dieses weiten Wegs Begräbt die bitt’ren Tränen Eines gebrochenen Willens Dessen letzten Atem Der kalte Wind verweht
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Schwarze Schwingen schlagen, entfesseln Todesstürme Ein Pesthauch fegt wie Feuer über das kahle Land Sein Fluch richtet mit Flammen der Menschen Reich zugrunde Der Schnitter reitet grinsend, die Sense in der Hand Siehe, wie sie fallen in den schwarzen Abgrund Der sich gierig frisst durchs Herz der sterbenden Welt Denn allem, was einst aufgebaut, schläget nun die Stund´ Als auf dunklen Schwingen der letzte Vorhang fällt Siehe die Boten der Verdammnis Auf Schwingen ewiger Finsternis Siehe der Apokalypse Antlitz Auf Schwingen ewiger Finsternis Der Himmel wird schwarz, die Erde speit Flammen Gehaucht aus den Wunden tiefer Abgründe Ein Wall dunkler Wolken zieht sich zusammen Wird mit Donnerstimme das Ende verkünden Die Sonne erlischt, die Erde wird Sand In dem nichts mehr gedeien wird Die Finsternis verschlingt das ächzende Land Das nur noch den Tod gebiert Still wie ein Leichentuch Legt sich die Nacht über dich Tosend wie ein Wintersturm Verschlingen finstre Schwingen das Licht Das Leben fällt wie welke Blätter Die der Wind von Zweigen pflückt Sein Schrei verhallt im endlosen Raum Und nur die Stille bleibt zurück… Siehe die Boten der Verdammnis Auf Schwingen ewiger Finsternis Siehe der Apokalypse Antlitz Auf Schwingen ewiger Finsternis Die letzten Lebensgeister sind schon längst entschwunden Der letzte Atemzug einer sterbenden Welt Schwarzes Blut strömt dampfend aus aufgerissenen Wunden Als der letzte Körper in den Abgrund fällt Aufgebahrt in schwarzer Unermesslichkeit Die Ewigkeit im brechenden Blick Zerschmettert ist der Traum von Raum und Zeit Und nur die Stille bleibt zurück
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Der lichte Strom der Ewigkeit Bricht sich an Klippen deiner Endlichkeit Durchdringt den Sand verrinnender Zeit Und Erinnerung ist alles, was bleibt Mühsam erbaut von müden Händen Ein mürber Traum um Hoffnung zu spenden In dunklen, kalten Winternächten Im Licht des Morgens zu zerbrechen Sein Grauen legt sich über die sterbende Nacht Die einst der Sterne Feuer entfacht So erlischt die Flamme verrinnender Zeit Im lichten Strom der Ewigkeit Ein Luftschloss aus flüchtigem Rauch Errichtet auf flammendem Boden Im Morgenlicht erlischt der letzte Traum Die Hoffnung, aus Asche gewoben Der ewige Tunnel am Ende des Lichts In dessen Weiten dein Dasein erlischt Wie wenn ein Flüstern im tosenden Wind Im letzten Atemzug verklingt Die Jahre verhallen im Schweigen Bis nur noch Erinnerungen bleiben Verwitternd in den ewigen Weiten Die sich zu allen Seiten ausbreiten Ein Lebenswerk voll Herzensblut Erlischt wie in Asche die sterbende Glut Zu Leere werden Hass und Wut Verklingen im letzten Atemzug Ein Luftschloss aus flüchtigem Rauch Errichtet auf flammendem Boden Ein Kartenhaus auf Sand gebaut Ein Dasein aus Asche gewoben Der seiderne Faden glänzt im Mondenschein Wie ein Riss in der pechschwarzen Nacht Ein letzter Schritt, verzweifelt, allein Hat dem Leiden ein Ende gemacht Ein kurzes Aufflackern deines Daseins In unendlicher, eisiger Nacht Ein manischer Tanz aus Extase und Pein Hat das Feuer zu Asche gemacht Verzweiflung zerspringt in tausend Splitter Im lichten Strom der Ewigkeit Die Gewissheit des Traumes verwittert Im Flammenhauch der Vergänglichkeit Wurde dein Wunsch nach Beständigkeit Vom flüchtigen Feuer betrogen? Ist der seiderne Faden im Herzen der Zeit Denn nur aus Asche gewoben? Ein letzter trüber Blick Auf die Trümmer eines leeren Daseins Nun gibt es kein Zurück Ein letztes Glänzen im Mondenschein Die Vergangenheit versinkt im Augenblick Aus Asche gewoben Eine brennende Träne fällt in den Strom aus Licht Aus Asche gewoben
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026