Geisterwerk
Instrumental
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Im schwindenden Licht des sterbenden Tages Erklingt still ein Flüstern im dunkelnden Forst Ein Windhauch weht über die Erde des Grabes Und erlöscht das letzte Licht an diesem Ort Auf einsamen Pfaden und düst’rem Gespinst Aus trüben Gedanken im sterbenden Licht Wo die Erinnerung wie Blut gerinnt Und der Weg in ein Morgen wie eine Fackel erlischt… Führe mich von dannen Und zeige mir den Weg Wo umsäumt von Tannen Ein einsamer Grabstein steht Ich folge dem silbernen Nebel Als das Licht mir schwand Am Rande eines Lebens Geführt von Geisterhand Ein Dunst umnebelt die Sinne Wie ein Schleier alter Zeit Ich folge deiner Stimme Die im Wispern des Windes weilt Ein Sehnen senkt sich nieder Umnebelt müden Verstand Ich folge deinen Liedern Geführt von Geisterhand Verborgen in des Waldes Herz Erklingt still deine Weise Lenkt meine Schritte kühn vorwärts Auf unfehlbare Weise Der fahle Hauch der Dämmerung Durchdringt meinen Verstand Ich folge der Erinnerung Geführt von Geisterhand Das knischende Knarren der Kiefernzweige Begleitet meinen Weg Ein Tosen des Windes in des Waldes Weiten Wo ein Flüstern im Windhauch weht Die Sonne gießt Ströme von flammendem Purpur Wie Salz in alte Wunden Entzündet dort unvergessenen Schwur Von Zeit nie überwunden
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Der Mittag hat die Winde erstickt Die Welt steht still zu Stein erstarrt Die Sonne thront hell im Zenith Von wo sie stumm die Pein gewahrt Die Stille bricht in tausend Scherben Schreiend gellt ein Warnsignal Ein Beben ringt sich durch die Erde Das Sonnenlicht wird blass und fahl Im Nebel rastloser Träume Sah ich ihre bleiche Gestalt Unter dem Geäst toter Bäume In diesem wohlvertrauten Wald Herbei aus unermesslicher Ferne Ein Blick von unstillbarem Schmerz Was hielt sie in ihren blassen Armen? Und drückt es an ihr totes Herz? Der Weg zerbricht wie morsche Knochen Unter dem gehetzten Schritt Der Strom der Zeit gerät ins Stocken Unter dem unsteten Tritt Das Abendrot gerinnt zu Blut Im rastlosen, gehetzten Blick Das sanfte Glühen wird zur Flut Und nun gibt es kein Zurück Ein Zeichen glüht in finst’rer Nacht Der volle Mond verfärbt sich rot Ein Omen brennt in finst’rer Macht Und spricht von Trauer, Pein und Tod Der Wahn hat den Verstand erstickt Die Welt steht still zu Stein erstarrt Im Lichte deines müden Blickes Dessen Bruch verkündet ward Dein Echo schwindet in den Weiten Nur die Stille bleibt besteh’n Und offenbart mir stumm das Zeichen Das ich einst im Traum geseh’n Einsam und verloren Wandle ich durch diese Nacht Alle Wege sind verworren Ein Labyrinth aus Staub gemacht Ich sehe das Zeichen des Todes Am funkelnden Äther stehen Und muss bis zum bitt’ren Ende Den Weg seiner Verrichtung gehen Ein schrilles Klirren zur Mittagsstunde Von blauen Lippen tropft schwarzes Blut Und zur Wahrheit gerann die Kunde Des Traumes in rastloser Glut Ich fühlte, wie des Schicksals Fäden Geführt von geisterhafter Hand Sich um das Genick mir legten Als ich den toten Körper fand Die blasse Botin bracht´ die Kunde Ein Omen in der Vollmondnacht Im grellen Licht der Mittagsstunde Ward ihr Spruch schließlich vollbracht Still wandelt sie auf dunklen Pfaden Von Schicksals Los hervorgebracht Ein totes Bündel in den Armen Ein Todesomen in der Nacht Im Nebel rastloser Träume Sah ich ihre bleiche Gestalt Unter dem Geäst toter Bäume In diesem wohlvertrauten Wald Herbei aus unermesslicher Ferne Ein Blick von unstillbarem Schmerz Was hielt sie in ihren blassen Armen? Und drückt es an ihr totes Herz?
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Der Geruch von frisch vergoss’nem Blut Liegt wie ein Leichentuch über Wald und Heide Ich nehm ihn auf mit jedem Atemzug Und werde eins mit der leeren Weite Blasses, verwesendes Gebein Streckt sich die wie Zweige in die Dämmerung Verwesungsluft kriecht über toten Stein Wie der Pesthauch der Verwitterung Die Pein verlor’ner Tage brennt in mir Ihre Glut frisst sich durch die Asche meines Lebens Während sich das Hier und Jetzt verliert In der Weite verworrener Wege Der Horizont liegt zerschmettert im Staub Als die Morgenröte in den Schatten erlischt Verwelkt raschelt gefall’nes Laub Umnachtet vom schwindenden Licht Das Krächzen der Krähe weist mir den Weg Durch den toten Wald im trüben Zwielicht Wo ein kalter Wind Laub von Zweigen fegt Dort wandle ich rastlosen Schritts Grau scheinen die leeren Schemen Wie die Schatten der Verwitterung Ich wandle einsam auf ihren Wegen In der unheilvollen Dämmerung Die Glut des Hasses flammt in leeren Augen Als die Schleier meiner Blindheit weichen Als die grauen Dünste brennen Wie die Träume alter Zeiten Immer forwärts führt mein Schritt Durch den Wald der wuchernden Wehmut Und einsamer Geister im Aschenlicht Ihrer langsam verglimmenden Glut Fahle Fratzen in Rinde geritzt Verfolgen meinen letzten Weg Ich nehm ihr hähmisches Grinsen mit Ohne Hoffnung, dass sich der Herbstwind dreht Die Stimme frisch vergoss’nen Blutes Weist mir meinen Weg An dessem bitteren Ende Schon mein Henker steht Ich werde eins mit seiner Leere Und fühl‘ der Sense Schwung Wie wenn dein Tod nun meiner wäre Ich bin Verwitterung
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Im kalten Verwesungslicht Am Morgen danach Die Nebel umfangen mich Wie ein graues Grab Die Welt liegt im trüben Schein Verwelkenden Lebens Die Stille durchdringt mein Sein Wie nächtlicher Nebel Zerbrochene Kulissen zerfallen nun zu Staub Die Kälte kriecht durch taub geword’nes Leid Der Zorn all der Jahre, hilflos angestaut Eine Klinge, gehärtet im Feuer der Zeit Zerschmettert sind die Fesseln, die Unheil einst gebannt Kein Zögern bremst mehr meinen Schritt In einer Klarheit, die ich nie gekannt Liegt die Welt im kalten Licht Die müde Hand, von Tränen genetzt Greift forsch zum Henkersbeil Die trüben Augen, rastlos und gehetzt Trinken gierig die befreiende Pein Ein Bote des Verderbens auf verworrenen Pfaden Ich ziehe den Schlussstrich in schäumendem Rot Die Ernte einer bitteren Saat Im kalten Verwesungslicht Am Morgen danach Die Nebel umfangen mich Wie ein graues Grab Die Welt liegt in scharfen Scherben Lechzend nach Blut Die schweigend zu Klingen werden Im Feuer der Wut Der Geschmack von Blut und Abendrot Im Rausche der Entfesselung Ich brech die Ketten auf mit grimmem Tod Ein Kreischen in der Dämmerung Die Kapsel springt, das Glas zerbricht Im sanften Regen deines Abendrots Die Zeit gefriert zum Augenblick Und trinkt begierig deinen Tod Verbrannte Fesseln fallen nun zu Staub Geschlachtet sinkt der Körper in die Nacht Der letzte Tropfen Blut versickert im Herbstlaub Ein Opfer der Katharsis dargebracht Die müde Hand, von Tränen genetzt Greift forsch zum Henkersbeil Die trüben Augen, rastlos und gehetzt Trinken gierig die befreiende Pein Im Rausche der Entfesselung Zeitlos tobender Wut Eine Flut der Reinigung Aus Abendrot und Blut
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Instrumental
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Die rote Flamme des Herbstes Thront lodernd im fallenden Laub Doch seine Winde sind taub Für das Wispern deines Liedes Mit Blut an den Händen kehr´ ich wieder In Stille und Einsamkeit In frostiger Feierlichkeit Verstummt sind alle Lieder Die Zweige geküsst von Verfall Als nun das Ende schnell naht Auf meinem einsamen Pfad Sind alle Schritte verhallt Verstummt ist die Kraft meines Willens Gebrochen sein eitler Schein Im Herbstwind, kalt und rein Verfalle ich der Stille Ich wandere auf vertrauten Pfaden Doch es ist nichts mehr, wie es war Eine Leere atmet in der Tiefe des Waldes Wie ein Bergsee, kalt und klar Der Grabstein steht im schwindenden Licht Gefall’nes Laub deckt ihn sanft zu Der letzte Sonnenstrahl erlischt Wie der Hoffnung letzte Glut Ein eisiger Schauder fegt durch die kahlen Zweige Ein Beben durchwirkt gefrorenes Leid Der Wald wird zur leeren Weite Und brüchig knirschen die Ketten der Zeit Die Schatten des Todes pflastern den Weg Durch dunkelnde Wälder, wo alles begann Wo nun nur noch ein Eiswind weht Verfalle ich mit jedem Schritt mehr deinem Bann Verloren in des Waldes Weiten Ohne Ziel und Richtung Ein Wand’rer aus vergang’nen Zeiten In des Lebens Dämmerung Vergangen ist der stille Trost Der mich einst umwirkt Im Flüstern, das im Waldwind tost´ Und meinen Weg einst führt´ Verwittert sind die alten Pfade Die Zeichen längst verblasst Erloschen unter Nebelschwaden Von Verfall erfasst Einst fühlte ich deinen Atem im tosenden Wind Wandernd auf Pfaden der Erinnerung Einst führte deine Aura meinen Schritt Durch Schatten der Verwitterung Der Klang deiner Stimme verhallt In Weiten der endlosen Zeit Die Stille tiefster Einsamkeit Durchdringt nun den Wald Ruinen vergangener Zeit Versinken im schwindenden Licht Monumente des Augenblicks Im Bann der Vergänglichkeit Verlassen im dunkelnden Forst Wo die Wege verworren sind Im heulenden Herbstwind An diesem einst vertrauten Ort Hier, wo alles begann Totes Laub bedeckt den Stein Und führt mich leise heim In deiner Stille Bann
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026