Subway to Sally
Album • 2011
Die Woge trifft mit aller Macht auf meine Haut Was grad noch Wind war, ward zum Sturm und brüllt nun laut In seiner Pracht könnt dieses Meer nicht schöner sein Ich steh inmitten seiner Flut, ganz allein Schwarz ganz schwarz Trägt es mich weiter Das Ufer ist so fern Ich bin allein Schwarz in schwarz Zieht es mich weiter Ich sehne mich so sehr Nach dem schwarzen Meer! Wie es mich trägt, wie es mich wiegt, stark und vertraut Auf diesem Meer hab ich noch nie nach Land geschaut Vom Kamm der Woge stürz ich tief ins Tal hinein Ich brauch kein Schiff, ich treib hinaus Ganz allein... Ganz allein... Ich bin ganz allein Schwarz ganz schwarz Trägt es mich weiter Das Ufer ist so fern Ich bin allein Schwarz in schwarz Zieht es mich weiter Ich sehne mich so sehr Nach dem schwarzen Meer! Schwarz in schwarz Zieht es mich weiter Ich sehne mich so sehr ... Schwarz ganz schwarz Trägt es mich weiter Das Ufer ist so fern Ich bin allein Schwarz in schwarz Zieht es mich weiter Ich sehne mich so sehr Nach dem schwarzen Meer! Schwarz ganz schwarz Trägt es mich weiter Das Ufer ist so fern Ich bin allein Schwarz in schwarz Zieht es mich weiter Ich sehne mich so sehr Nach dem schwarzen Meer!
Submitted by johnmansley — Feb 21, 2026
Lauft auf die Straße, lauft um das Leben Löscht alle Feuer, schreit es heraus Kündet es eilig von allen Dächern Tragt diese Nachricht von Haus zu Haus Für die Gerechten, für alle Sünder Dass sie erfahren, der Himmel brennt rot Die Hänge sind voller verlorener Schafe Wer bringt sie nach Haus, der Hirte ist tot Wir Menschen ergreifen die Flucht querfeldein Aus zitternden Mündern da hört man uns schrei'n Schlagt die Glocken, blast die Hörner Gebt Signal, denn Gott ließ uns allein Schlagt die Glocken, blast die Hörner Schaut nach oben, unser Himmel stürzt ein Mutter Maria, heiliger Petrus Der Vater ging fort mit dem einzigen Sohn Niemand wird helfen, niemand wird kommen Nach all unsern Freveln, ist dies unser Lohn Wir Menschen ergreifen die Flucht querfeldein Aus zitternden Mündern da hört man uns schrei'n Schlagt die Glocken, blast die Hörner Gebt Signal, denn Gott ließ uns allein Schlagt die Glocken, blast die Hörner Schaut nach oben, unser Himmel stürzt ein Wir Menschen ergreifen die Flucht querfeldein Aus zitternden Mündern da hört man uns schrei'n Schlagt die Glocken, blast die Hörner Gebt Signal, denn Gott ließ uns allein Schlagt die Glocken, blast die Hörner Schaut nach oben, denn Gott ließ uns allein Schlagt die Glocken Schlagt die Glocken Schlagt die Glocken Schlagt die Glocken
Submitted by johnmansley — Feb 21, 2026
Kommt mit uns in Teufels Küche Lasst uns Fegefeuer schür'n Dass die Hölle schier verbrenne Dass wir endlos die Hitze spür'n Kommt mit uns in Gottes Garten Lasst uns Apfelbäume fäll'n Mögen doch die Götter sterben Mögen wir die Welt erhell'n Lasst uns das Eisen schmieden Lasst uns durchs Feuer geh'n Lasst nun die Funken sprühen Lasst uns lichterloh erglühen Kämpfen wir! Lasst uns durch die Tore ziehen Vor uns liegt die weite Welt Lasst uns nicht im Bette sterben Besser stirbt es sich als Held Lasst uns wieder Feinde machen Wo viel Kampf ist, ist viel Ehr Mögen unsre Narben breit sein An dem Tag der Wiederkehr Lasst uns das Eisen schmieden Lasst uns durchs Feuer geh'n Lasst nun die Funken sprühen Lasst uns lichterloh erglühen Kämpfen wir! Kämpfen wir Lasst uns den Kreis vollenden Einer ist uns nur gegeben Nur ein Anfang, nur ein Leben Lasst uns das Eisen schmieden Lasst uns durchs Feuer geh'n Lasst nun die Funken sprühen Lasst uns lichterloh Lasst uns lichterloh verglühen Kämpfen wir! Kämpfen wir Kämpfen wir! Kämpfen wir
Submitted by johnmansley — Feb 21, 2026
In dem Zimmer über meinem Wohnt ein Mädchen, Jahr und Tag Wetzt den Teppich ab, den breiten Geht im Zimmer auf und ab Dabei weint sie, laut so laut Geht und weint so heiße Tränen Geht und lässt mich nie hinein Weint als würde sie sich grämen Weicht die alten Dielen ein Tropfen sickern durch die Decke Fallen in mein Bett hinein Bis in alle Ewigkeit, bis in alle Ewigkeit Muss sie weiter wandern Bis wer kommt der sie befreit Bis wer kommt der sie befreit Muss sie weiter, immer weiter wandern Einmal ist sie ausgegangen Und ich kletterte hinauf Hielt mich fest am grünen Efeu Stieß die Fensterflügel auf Was ich sah war reines Grauen Denn ich stand in ihrem Alptraum Alles dort war schwarz wie Teer Alle Wände und der Boden Farbe gab es nirgends mehr Welches Schicksal litt dies Mädchen? Ich verstand die Welt nicht mehr Bis in alle Ewigkeit, bis in alle Ewigkeit Muss sie weiter wandern Bis wer kommt der sie befreit Bis wer kommt der sie befreit Muss sie weiter, immer weiter wandern Und sie weint, bis in alle Ewigkeit Und sie weint, bis wer kommt der sie befreit Muss sie weinen, so sehr weinen Und sie weint so sehr Bis in alle Ewigkeit, bis in alle Ewigkeit Muss sie weiter wandern Bis wer kommt der sie befreit Bis wer kommt der sie befreit Muss sie weiter wandern Bis wer kommt der sie befreit Muss sie weiter, immer weiter wandern
Submitted by johnmansley — Feb 21, 2026
Die Angst vor dem Morgen, das Zittern im Dunkeln Die Schmerzen im Kopf, wenn der Tag sich erhebt Das Blei in den Füßen, die dich nicht mehr tragen Die bohrende Frage danach, wie man lebt Das alles vergeht und tut nicht mehr weh Ist bald schon vergangen, geschmolzen wie Schnee! Nichts ist für immer und ewig Die Angst nicht und die Wunden Sind für immer und ewig gemacht Nichts ist für immer und ewig Die Schatten werden weichen Und die Sonne steigt auf aus der Nacht! Dies Bild aus den Träumen, das wieder und wieder Heraufsteigt, dich lähmt, dir die Augen verdreht Die Last auf den Schultern, die traurigen Nächte In denen kein Mond mehr am Nachthimmel steht Das alles vergeht und tut nicht mehr weh Ist bald schon vergangen, geschmolzen wie Schnee! Nichts ist für immer und ewig Die Angst nicht und die Wunden Sind für immer und ewig gemacht! Nichts ist für immer und ewig Die Schatten werden weichen Und die Sonne steigt auf aus der Nacht! Du bist nicht allein, es ist nicht zu spät Du bist nur ein Teil dieser Welt, die sich dreht Nichts ist für immer und ewig... Nichts ist für immer und ewig... Nichts ist für immer und ewig Die Angst nicht und die Wunden Sind für immer und ewig gemacht! Nichts ist für immer und ewig Die Angst nicht und die Wunden Sind für immer und ewig gemacht! Nichts ist für immer und ewig Die Schatten werden weichen Und die Sonne steigt auf aus der Nacht! Nichts ist für immer und ewig gemacht
Submitted by johnmansley — Feb 21, 2026
Folg mir hinab ins Dunkel, ich hab die Spur gelegt Die Trümmer meines Herzens zeigen dir den Weg Doch warte auf mein Zeichen, nicht von der Stelle weichen Darfst du, solang der bleiche Mond am Himmel steht Bist du bei mir, bei mir wenn es beginnt? Die Schleier werden dichter, die letzten Sternenlichter Bedeckt ein dunkler Mantel und die Welt wird blind Es weicht die letzte Helle, wir geh'n über die Schwelle Und wandern tief und tiefer in das Labyrinth Bist du bei mir, schließ die Augen, schließ dein Herz! Bist du bei mir, bei mir wenn es beginnt? Komm mit mir, komm aus dem Licht Wir stürzen in die Nacht, die uns zu Schatten macht Komm mit mir, komm zöger nicht Wir besiegen Angst und Leid, denn Schatten schwinden in der Dunkelheit Was weltlich ist, hält inne, wir lenken alle Sinne Und alle unsre Träume in die dunkle Nacht An ihrem Rand geboren, da haben wir geschworen Zu suchen und zu finden, was unsterblich macht Bist du bei mir, schließ die Augen, schließ dein Herz! Bist du bei mir, bei mir wenn es beginnt? Komm mit mir, komm aus dem Licht Wir stürzen in die Nacht, die uns zu Schatten macht Komm mit mir, komm zöger nicht Wir besiegen Angst und Leid, denn Schatten schwinden in der Dunkelheit Hab keine Angst, (schließ die Augen, lass uns nun gehen,) Ich bin bei dir, (Hab keine Angst, schließ die Augen,) Lass uns nun gehen, (zähl leis bis zehn) Hab keine Angst, (zähl leis bis zehn, lass uns nun gehen,) Ich bin bei dir, bei dir, wenn es beginnt Komm mit mir, (Komm mit mir, komm aus dem Licht,) Wir stürzen in die Nacht, (die uns zu Schatten macht.) Komm mit mir, (Komm mit mir, komm zöger nicht,) Wir besiegen Angst und Leid Denn Schatten schwinden in der Dunkelheit Denn Schatten schwinden in der Dunkelheit
Submitted by johnmansley — Feb 21, 2026
Sag, was ist das für ein Gott Der dich so früh entreißt Der mich zurück lässt, fassungslos Gebrochen und verwaist? Ein Gott, der auslöscht und zerstört Was er doch selbst gemacht Der mich, den einsam Trauernden Zurück stößt in der Nacht Dein Grab ist eine Wunde Die keine Erde schließt Ich balle meine Hand zur Faust Die in den Himmel schießt Ich breche alle Rosen, zerreiß den Trauerflor Doch seine Engel singen laut im Chor: Ein Bett gemacht aus Steinen Dort wo man schweigt Wo niemand mehr spricht Wo Gräser grünen, still und fein Wo Rosen blüh'n, da sollst du sein Alle schweigen, jeder weint Ich würde gerne schrei'n Was man vom Jenseits dir verspricht Wird eine Lüge sein Denn jedes Wort des Seelenhirten Setzt mir einen Stich Um diesen Gott zu ehren Leg ich mich neben dich Dein Grab ist eine Wunde Die keine Erde schließt Ich balle meine Hand zur Faust Die in den Himmel schießt Ich breche alle Rosen, zerreiß den Trauerflor Doch seine Engel singen laut im Chor: Ein Bett gemacht aus Steinen Dort wo man schweigt Wo niemand mehr spricht Wo Gräser grünen, still und fein Wo Rosen blüh'n, da will ich sein Wo Rosen blüh'n, da will ich sein Ein Bett gemacht aus Steinen Dort wo man schweigt Wo niemand mehr spricht Wo Gräser grünen, still und fein Wo Rosen blüh'n, da will ich sein Wo Rosen blüh'n, da will ich sein
Submitted by johnmansley — Feb 21, 2026
Unter einem schwarzen Himmel Liegt ein todgeweihtes Land In den Sümpfen lauert Fieber Ganze Städte sind verbrannt Wie bin ich hierher gekommen? Welche Wahrheit ist noch wahr? Eine große schwarze Wunde Ist, wo einst die Heimat war Der Horizont glüht blutig rot Muss mich entscheiden für den Tod Tausend Meilen Tausend Meilen von zu Haus Tausend Meilen Tausend Meilen von zu Haus Tausend Meilen von zu Haus Dieses Land trägt viele Narben Im Gesicht und auf der Haut Die Gebeine meiner Väter Sind noch lange nicht verdaut Aus den Söhnen werden Rächer Werden Väter, sterben jung Und die Witwen gehen schwanger Tod heißt die Erinnerung Der Horizont glüht blutig rot Muss mich entscheiden für den Tod Tausend Meilen Tausend Meilen von zu Haus Tausend Meilen Tausend Meilen von zu Haus Tausend Meilen von zu Haus Tausend Meilen Tausend Meilen von zu Haus Tausend Meilen Tausend Meilen von zu Haus Tausend Meilen von zu Haus Tausend Meilen Tausend Meilen von zu Haus Tausend Meilen Tausend Meilen von zu Haus Tausend Meilen von zu Haus
Submitted by johnmansley — Feb 21, 2026
Der Tag war uns vorherbestimmt Als ich am Weg dich fand Ein Wanderer,der ein Blümlein pflückt So nahm ich deine Hand Ich nahm dich mit, versprach dir Schutz Hast dich anfangs noch gewehrt Dann sahst du ein,ich bin dir gut So hab ich dich bekehrt Du tanzt für mich, wenn ich es sag Du willst nicht mehr zurück Hier drinnen schweigt die laute Welt Wir beide haben Glück Ich weiß genau, was dir gefällt Die Welt um uns stürzt ein Doch hier bei mir,da ist es warm Ich lass dich nie allein Ich sperr dich ein! Ich hänge Bilder für dich auf Von Bergen und von Seen Du musst nicht fort,musst nicht hinaus Wirst niemals von mir geh'n Ob draußen Tag ist oder Nacht Es kümmert uns nicht mehr Das Glück wird bald vollkommen sein Ich geb dich niemals her Du weißt genau,was mir gefällt Die Welt um uns stüzt ein Doch hier bei dir,da ist es warm Du lässt mich nie allein Ich sperr dich ein! Niemals kommst du mir davon Aus Stahl und Stein Ist unsre sichere Bastion Du bist jetzt mein Dein Weinen höre nur noch ich Ich werde immer bei dir sein Denn für immer gehörst du mir allein Doch wenn sie kommen An unser Haus Und nach uns graben Ist es für uns beide aus Ich weiß genau Bevor man unsern Bund zerbricht Flieh'n wir beide in das Licht! Ich sperr dich ein
Submitted by johnmansley — Feb 21, 2026
Die Brust wird mir so eng Mein Körper scheint aus Stein Als drückte mich die Welt an eine Wand Ich hab zu viel geseh'n Zu vieles nicht verdaut Was sich mir in's Gedächtnis eingebrannt Ich habe Wut und Hass verbraucht Ich spar den letzten Atem auf Ich streife durch das Laub Das von den Bäumen fällt Und ich fühl mich wie ein Fremder in der Stadt Die Zeit türmt sich zum Berg Ich kämpfe mich hindurch Alles was ich koste, macht mich auf der Stelle satt Ich habe Wut und Hass verbraucht Ich spar den letzten Atem Für ein Lied wie dieses auf Nichts kann mich heilen, nur deine Hand Deine Berührung, die mich übermannt Du nimmst mir die Stille, teilst für mich das Meer Wo grad mein Weg zu Ende war, gehst du vor mir her Ich suchte Glück und Ruhm Fand Lügen nur und Schmerz Und konnte lange keinem Menschen trau'n! Gewonnen hab ich nichts Und auch kein Ziel erreicht Bis auf die Pfütze vor dem nächsten Zaun Ich habe Wut und Hass verbraucht Und auch die Tränen Ich spar den letzten Atem Für ein Lied wie dieses auf Nichts kann mich heilen, nur deine Hand Deine Berührung, die mich übermannt Du nimmst mir die Stille, teilst für mich das Meer Wo grad mein Weg zu Ende war, gehst du vor mir her Wo grad mein Weg zu Ende war, gehst du vor mir her Ich lege mich ins Laub Ich schau den Wolken nach Ich weiß, du bist mir nah, wenn ich dich brauch Am Ende des Wegs
Submitted by johnmansley — Feb 21, 2026
Fremde Furcht und fremdes Grauen Kauft ihr euch doch jeden Tag Stürzt euch in die Flut der Bilder Lechzt nach jedem Attentat Blut mag regnen für die andern Heut ergötzt euch fremdes Leid Was wird sein, wenn weiß zu schwarz wird Wenn nun euch die Not ereilt? Macht euch bereit Es ist bald soweit Die Welt bricht entzwei Wo einst Leben war, wird Stille sein Feuer verbrennt Die Welt, die ihr kennt Die Luft wird zu Blei Und wo Erde war, wird Asche sein Es ist soweit Schon bald Macht euch bereit! Es gibt keinen Ort auf Erden Den ich nicht erreichen kann Und ich schwöre, wenn ich kommen Bin ich Heiland und Tyrann Werd zerstören, werd vollenden Was getan werden muss Pflanze Grauen in die Herzen Schenke euch den Todeskuss Macht euch bereit Es ist bald soweit Die Welt bricht entzwei Wo einst Leben war, wird Stille sein Feuer verbrennt Die Welt, die ihr kennt Die Luft wird zu Blei Und wo Erde war, wird Asche sein Es ist soweit Schon bald Macht euch bereit!
Submitted by johnmansley — Feb 21, 2026
← Go back to Subway to Sally