Subway to Sally
Album • 1995
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Mit Gewalt sind wir an Bord gegangen Haben den alten Mann gleich aufgehangen Seine drei Söhne warfen wir ins Meer Und fielen über ihre Frauen her Schon nach 40 Tagen waren Wir am Grund von jedem Fass Angst und Hunger schlechte Träume Schlugen um in blanken Hass Mit den Ratten, unsern Brüdern Streiten wir uns um den Rest Und die Mutter aller Ratten Trug in ihrem Fell die Pest Und der Regen fällt So wie nie vorher Das Wasser steht uns bis zum Hals Und steigt immer mehr Gestern einen Hund gebraten Morgen einen Leguan Unsre Augen sind so rot Vom Blutrausch und vom Fieberwahn Tannenholz, 300 Ellen Keine Richtung und kein Ziel Jeder neue Tag ist uns ein Tag zuviel Und der Regen fällt So wie nie vorher Das Wasser steht uns bis zum Hals Und steigt immer mehr Und Noahs Taube kehrt nicht wieder Kein Fels ragt aus dem Meer heraus Bald teilt ein leeres Schiff die Wogen Der Letzte macht die Lichter aus Und der Regen fällt So wie nie vorher Das Wasser steht uns bis zum Hals Und steigt immer mehr
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Die Sonne tropft auf's Kanapee Läuft auf den Teppich, wird ein See In dem der Staub zu baden scheinen will Ein Hitzemeer Und alle Dinge um mich her Sie schweigen still Ein Hemd, ein Bett, ein Bild - kein Trost Vom Frühstück ein verbrannter Tost Und wie in Bernstein konserviert Die Fliege die im Honigglas Ertrunken war Als sie sich überfrass Was für ein Tag Was für ein Sommertag Ein abgestürzter Himmel, der im Rasen lag Die Luft ist stickig und verbraucht Zuviel gegrübelt und geraucht Wenn es doch nur ein wenig kühler wär Ich gäbe alles und noch mehr Für eine Stunde Sommerregen her Was für ein Tag Was für ein Sommertag Ein abgestürzter Himmel, der im Rasen lag Doch nur der Schweiss läuft über mich Verklebt und müde rekelt sich In mir die Illusion du wärst bei mir Doch weil kein Wind die Wolken treibt Ist Tost mit Honig das was bleibt Im Hitzemeer Was für ein Tag Was für ein Sommertag Ein abgestürzter Himmel, der im Rasen lag
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Ich habe keinen Namen Bin ein fremdes Kind Ich weiss nicht mehr woher wir kamen Nicht wo wir morgen sind Es hängt an meinen Kleidern Noch der Geruch von Blut Zwanzig Waffengänge Rollten über Hab und Gut Ob ich stumm bleib oder aufschrei Keiner nimmt die Angst mir fort Als ein Fremder in der Fremde Bin ich lieber hier als dort Ob ich stumm bleib oder schrei Ich bin fremd an diesem Ort Ob ich stumm bleib oder schrei Keiner nimmt die Angst mir fort Doch der Winter ist hier kälter Lauter ist der Krähenschrei Ein zu Hause - keine Heimat Fremde Menschen gehn vorbei Ich seh keinem in die Augen Fremd bin ich an diesem Ort Trag die Last in meiner Seele Und ging gerne wieder fort Ob ich stumm bleib oder schrei ...
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Draußen in der Wüste Vertrocknet und verbrannt Auf Bergen längst zu Eis erstarrt Unter Schutt begraben Mit Steinen zugedeckt In Wiesen und im Wald verscharrt Auf dem Meeresgrunde Zwischen Algen und Korallen Liegen die, die auf dem Feld der Ehre gefallen Ringsum nackte Steine Und ein Himmel kalt wie Stahl Es stehen keine Namen, kein Gebet und keine Zahl Sie sind zermalmt in Knochenmühlen Sind verbrannt in Kohlenglut Sind gerädert und gevierteilt Sind erstickt am eignen Blut Sie sind gehängt an tausend Galgen Sind zerschossen auf dem Feld Sind vergast, erdolcht, verhungert Für die Ehre und für Geld Und der Schnitter geigt sein Lied Für die Toten im Bauch der Erde Der Schnitter geigt sein Lied Für die Toten im Bauch der Erde Der Schnitter geigt sein Lied Asche zu Asche Und Staub zu Staub Sie werden Wiese, Wald und Feld Unterm roten Mohnfeld faulen Die Gebeine der Gerechten Schon vom Anbeginn der Welt Sie sind betrogen um das Leben Sind entstellt durch ihren Glauben Sind verblendet und verblödet Sind selbst Brandstifter, die rauben Sie sind vor der Zeit verendet Sind gerichtet und verraten Sind selbst Mörder, Richter, Henker Waren Herren ihrer Taten Und der Schnitter geigt sein Lied Für die Toten im Bauch der Erde Der Schnitter geigt sein Lied Für die Toten im Bauch der Erde Der Schnitter geigt sein Lied Und der Schnitter geigt sein Lied Für die Toten im Bauch der Erde Und der Schnitter geigt sein Lied Für die Toten im Bauch der Erde Der Schnitter geigt sein Lied Für die Toten Der Schnitter geigt sein Lied
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund Ich schrie mir schon die Lungen wund Nach deinem weißen Leib, du Weib Im Klee, da hat der Mai ein Bett gemacht Da blüht ein schöner Zeitvertreib Mit deinem Leib die lange Nacht Da will ich sein im tiefen Tal Dein Nachtgebet und auch dein Sterngemahl Die graue Welt macht keine Freude mehr Ich gab den schönsten Sommer her Und dir hats auch kein Glück gebracht; Hast nur den roten Mund noch aufgespart Für mich so tief im Haar verwahrt ... Ich such ihn schon die lange Nacht Im Wintertal im Aschengrund ... Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund Im Wintertal, im schwarzen Erdbeerkraut Da hat der Schnee ein Nest gebaut Und fragt nicht, wo die Liebe sei Und habe doch das rote Tier so tief Erfahren, als ich bei dir schlief Wär nur der Winter erst vorbei Und wieder grün der Wiesengrund! ... ich bin so wild nach deinem Erdbeermund!
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
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Hat dein Mann keinen Zahn im Maul Und schielt auf fremde Brüste Tu ihm was in den Kaffee Und fort sind die Gelüste
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Ein fliegendes Wesen von zarter Gestalt Erhob sich bei Vollmond hoch über dem Wald Die Nebel sind lachend vorbei gezogen Man hat sie gesehn, es ist nicht gelogen Sie war schön wie der Tag doch jetzt ist es Nacht Man hat schon das Holz für das Feuer gebracht Die Kirche im Dorf hat die Türen weit auf Der Wirt gibt heut Wein für alle aus Man sagt, sie hätte auf der Folter gelacht So schön wie der Tag doch jetzt ist es Nacht Wohlauf, holt den Wagen und bringt das Weib her Das Holz ist gestapelt und heiss ist der Teer Das Fest kann beginnen, holt Heu von den Tennen Und noch ein Fass Wein, dann soll sie verbrennen Brennen, sie soll brennen! Der Pfarrer der sie getauft und getraut Er hat es bezeugt sie ist Satans Braut Sie saßen heut alle beim großen Gericht Und sagten sie hätte das zweite Gesicht Sie hat uns behext und zum Narren gemacht So hell wie der Tag brennt das Feuer heut Nacht Wohlauf, holt den Wagen und bringt das Weib her ... Jetzt fliegt nur noch Asche und kein Hexenbesen Wir schlagen ein Kreuz, denn jetzt ist sie tot So schön wie der Tag ist sie mal gewesen Nun tanzen die Funken ins Morgenrot Tut kund und zu wissen, für alle zur Lehr Das Holz ist gestapelt und heiß ist der Teer Für alle die anders und sich nicht bekennen Zum rechten Herren, die sollen verbrennen Brennen, die sollen brennen! Die sich nicht bekennen, die sollen verbrennen Brennen, die sollen brennen!
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Ich seh ein dutzend Meilen weit Hab Augen, die auch nachts noch spähen Und meine Nase ist so fein Du kannst mir nicht verloren gehen Ich höre wie die Blätter fallen Und wie die Spinne leise webt Ich spüre deines Schritten nach Weil leise, ganz leis die Erde bebt Ich rieche dich, wenn die Jagd beginnt Ich hör dein Herz Ich stell dir nach, wenn die Jagd beginnt Die Hörner heulen auf, wenn die Jagd beginnt Ich schlaf nicht mehr, ich esse nicht Ich sehne mich nach Widerstand Kein Einhorn und kein weißer Hirsch Hat je mich so in Gier entflammt Ich rieche dich, wenn die Jagd beginnt Ich hör dein Herz, wenn die Jagd beginnt Ich stell dir nach, wenn die Jagd beginnt Die Hörner heulen auf Mit allen Sinnen jag ich dich Ich schmecke deinen Schweiß im Wind Ich komm dir nah und näher noch Du spürst, wie deine Zeit verrinnt Wenn die Jagd beginnt Ich rieche dich, wenn die Jagd beginnt Ich hör dein Herz, wenn die Jagd beginnt Ich stell dir nach, wenn die Jagd beginnt Die Hörner heulen auf, in der Nacht, wenn die Jagd beginnt
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Ich wünscht ich wär in Carrickfergus Für eine Nacht zurück in Ballygran Ach könnt ich fliegen über den Ozean Oder wie Jesus über das Wasser gehn! Doch das Meer ist weit Und ich hab keine Flügel Und bin auch nicht ein Gottessohn Ein schwarzer Fährmann Bringt mich einst heimwärts Und meine Seele ist dann sein Lohn
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
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