Subway to Sally
Album • 2001
Manchmal muss man, um zu siegen Alle Wälle überrennen; Alle Mauern muss man schleifen Alle Türme niederbrennen! Manchmal muss man, um zu siegen Alle Gräben überspringen; Alle Tore müssen splittern Wächter muss man niederringen! Schau die Feuer, hör die Trommeln Und ergib dich diese Nacht; Schau die Feuer, hör die Trommeln! Manchmal muss man, um zu siegen Keusche Unschuldsmiene zeigen; Sich in wahrer Demut üben Schüchtern sein, und ganz bescheiden! Manchmal muss man, um zu siegen Freunde morden und verraten; Man muss lügen und betrügen Man muss säen böse Saaten Schau die Feuer, hör die Trommeln Und ergib dich diese Nacht; Schau die Feuer, hör die Trommeln Ich gewinne diese Schlacht Manchmal muss man, um zu siegen Erst sich selbst im Kämpf bezwingen; Seine Schwächen überwinden Jeden Zweifel niederringen! Schau die Feuer, hör die Trommeln...
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Ängstlich vor dir Weite suchen Dich nicht findend, dabei fluchen Springen, tanzen und mich drehen Nur noch grelle Farben sehen Immer neu den Drachen schicken Meine Haut mit Dornen spicken Um das Haus im Veitstanz springen Vor dem Feuer mit dir ringen Alles dreht sich um mich her Die Welt versinkt im Farbenmeer Wenn ich tanze Mit dir tanze Geil auf dich die Zweifel töten In dem Schattenkreis erröten Wenn ich nackt wie ich geboren Halb gefunden halb verloren Halb gezogen halb gesunken Halb verdurstet halb betrunken Mitternächtlich bei dir liege Töricht mich um dich betrüge Alles dreht sich um mich her Die Welt versinkt im Farbenmeer Wenn ich tanze Mit dir tanze Wenn ich tanze Mit dir tanze In meinem Kopf sind Spiegelscherben Taumelnd stürz ich ins Verderben Zwischen Tod und ewig leben Muss es etwas Drittes geben Alles dreht sich um mich her Die Welt versinkt im Farbenmeer Wenn ich tanze Mit dir tanze Wenn ich tanze Mit dir tanze
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Zwischen deine Schulterblätter Passt ein Messer und ein Kuss Zwischen uns liegt dieser Morgen Wie ein dunkler breiter Fluss Aufgespalten mit der Zunge Hab ich gestern deinen Mund Und du bist bei mir geblieben Viel zu lange Stund um Stund (viel zu lange Stund um Stund) Nur wer feige ist tötet Liebe durch das Wort allein Für das Messer braucht es Helden und ich kann nicht feige sein Ich hab schwer mit dir gerungen Als ich gestern mir dir schlief Eingebrannt in meine Schultern Ist dein Zeichen rot und tief Und noch schläfst du wie ein Engel Wie ein Spielzeug liegst du da Unter den verfluchten Laken Und ich fühl mich sonderbar (denn ich bin dir schon zu nah) Nur wer feige ist tötet Liebe durch das Wort allein Für das Messer braucht es Helden und ich kann nicht feige sein Nur wer feige ist tötet Liebe durch das Wort allein Für das Messer braucht es Helden und ich kann nicht feige sein
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Dein Scheitel ist von Kupfer Ein Kastanienbaum der brennt Glüht so heiss nicht wie dein Atem Feuer heisst dein Element Und auf deinen weißen Schultern Schmilzt das Kupfer in der Glut Aus dem Innersten der Erde Stammt dein Name und dein Blut Ich bin so leicht entflammbar Meine Haut ist aus Papier Und der Rest von mir ist Zunder Deine Flamme schlägt nach mir Deine Raubtieraugen glühen Deine Hand verbrennt selbst Stein Aufgelöst in tausend Funken Werd ich Rauch und Asche sein Herrin des Feuers ich brenne Herrin des Feuers ich brenne Herrin des Feuers ich brenne Herrin des Feuers ich verbrenne Durch dich Einen Feuersalamander Hältst du dir als Wappentier Du bist Läuterung und Reinheit Stehst für unstillbare Gier Aus den Haaren fallen Funken Schön'res hab ich nie gesehn Aufgelöst in Rauch und Asche Will ich brennend untergehn Herrin des Feuers ich brenne Herrin des Feuers ich brenne Herrin des Feuers ich brenne Herrin des Feuers ich verbrenne Durch dich
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Meister, Meister gib mir Rosen Rosen auf mein weißes Kleid Stech die Blumen in den bloßen Unberührten Mädchenleib Ein gutes Mädchen lief einst fort Verließ der Kindheit schönen Ort Verließ die Eltern und sogar Den Mann, dem sie versprochen war Vor einem Haus, da blieb sie steh'n Darinnen war ein Mann zu seh'n Der Bilder stach in nackte Haut Da rief das gute Mädchen laut: Meister, Meister gib mir Rosen Rosen auf mein weißes Kleid Stech die Blumen in den bloßen Unberührten Mädchenleib 'Diese Rosen kosten Blut' Sprach der Meister sanft und gut 'Enden früh dein junges Leben Will dir lieber keine geben' Doch das Mädchen war vernarrt Hat auf Knien ausgeharrt Bis er nicht mehr widerstand Und die Nadeln nahm zur Hand Meister, Meister gib mir Rosen Rosen auf mein weißes Kleid Stech die Blumen in den bloßen Unberührten Mädchenleib Und aus seinen tiefen Stichen Wuchsen Blätter, wuchsen Blüten Wuchsen unbekannte Schmerzen In dem jungen Mädchenherzen Später hat man sie geseh'n Einsam an den Wassern steh'n Niemals hat man je erfahr'n Welchen Preis der Meister nahm Meister, Meister gib mir Rosen Rosen auf mein weißes Kleid Stech die Blumen in den bloßen Unberührten Mädchenleib Meister, Meister gib mir Rosen Rosen auf mein weißes Kleid Stech die Blumen in den bloßen Unberührten Mädchenleib
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Als er aufstand an dem Morgen der sein letzter war Schien die Sonne und die Vögel kreischten laut Eine Woge von Verlangen stürzte über ihn Und klebriger Tau bedeckte die Haut Durch den aderblauen Himmel ging ein breiter Riss Dunkle Wasser brachen über ihn herein Eine unbekannte Macht erhob sich tief in ihm Und mit einem Mal war ihm alles klar Daß nichts mehr so wie gestern war Wenn Engel hassen Stürzen sie wie Steine aus dem Himmelszelt Wenn Engel hassen Fliegen sie als dunkle Vögel in die Welt Wenn Engel hassen Wandern sie als schwarzer Schatten der uns quält Und nehmen Rache an den Menschen die gefallen sind wie sie Als er aufbrach ließ er alles hinter sich zurück Seine Schritte waren federleicht und frei Unterm Mantel trug er einen kalten schwarzen Stahl Er lächelte leis und summte dabei Seine Hand gab sieben Menschen einen schnellen Tod Bis ihn selber eine Kugel niederwarf Wer ihn kannte sagte daß es seltsam war Denn glücklicher hat man ihn nie gesehn Der Glanz eines Engels war auf ihm zu sehn Wenn Engel hassen Stürzen sie wie Steine aus dem Himmelszelt Wenn Engel hassen Fliegen sie als dunkle Vögel in die Welt Wenn Engel hassen Wandern sie als schwarzer Schatten der uns quält Und nehmen Rache an den Menschen die gefallen sind wie sie
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Als wir an den Waldsee kamen Sahen wir ein Meer von Kröten Einen Ozean von Fröschen Mittagsgrün fiel durch das Laub In der Luft war ein Getöse Weil sie von der Liebe sangen; Und sie grabschten nacheinander Und sie sangen wild und laut Als ich mich auf dich stürzte Hüpften all die kleinen Kröten Um ihr Leben Ein Gewirr aus tausend Leibern Schwarze Tinte in den Augen Ich warf mich in deine Arme Über Zweifel längst hinweg; Und du bist zurückgewichen Aber nur zwei kleine Schritte Und die Kleider fiel'n zu Boden In den klebrig feuchten Dreck Als ich mich auf dich stürzte Hüpften all die kleinen Kröten Um ihr Leben Als wir im Tümpel lagen Im fauligen Morast Brach über uns die Nacht herein Dunkle Gestalten krochen Auf unser Lager zu - Und stimmten in das Lied der Liebe ein Als ich mich auf dich stürzte Hüpften all die kleinen Kröten Um ihr Leben
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Tradidit in mortem animam suam Et inter sceleratos reputatus est Accingite vos Sacerdotes, et plangite Ministri altaris Aspergite vos cinere Accingite vos Sacerdotes, et plangite Ministri altaris Aspergite vos cinere
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Stand sie da Im roten Kleid Augen so weit Im roten Kleid - So stand sie da Sah mich an Wangen so rot Das Feuer lod Die Wangen rot - Sah sie mich an Da hab ich sie berührt Hab ihre Angst gespürt Zuviel gelitten und zuviel gewusst Ihr roter Mund Hat geglüht War aufgeblüht Hat so geglüht Ihr roter Mund Kam der Tag Im Morgenrot Ein kleiner Tod Im Morgenrot - So kam der Tag Da hab ich sie berührt Hab ihre Angst gespürt Zuviel gelitten und zuviel gewusst Da hab ich sie berührt Hab ihre Angst gespürt Zuviel gelitten und zuviel gewusst
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Es sangen drei Engel mit einem lieblichen Gesang Sie sangen alles so wohl, alles so wohl Den lieben Gott wir loben solln Wir heben an Wir rufen Gott Wir loben ihn Doch er schweigt still Und unsere Pein Wird ewig sein - Wir sind in dieser Welt allein
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Ein gutes Mädchen lief einst fort Verliess der Kindheit schönen Ort; Verliess die Eltern und sogar Den Mann, dem sie versprochen war Vor einem Haus da blieb sie stehn Darinnen war ein Mann zu sehn Der Bilder stach in nackte Haut Da rief das gute Mädchen laut: Meister, Meister gib mir Rosen Rosen auf mein weisses Kleid Stech die Blumen in den blossen Unberührten Mädchenleib 'Diese Rosen kosten Blut' Sprach der Meister sanft und gut 'enden früh dein junges Leben Will dir lieber keine geben.' Doch das Mädchen war vernarrt Hat auf Knien ausgeharrt Bis er nicht mehr widerstand Und die Nadeln nahm zur Hand Meister, Meister gib mir Rosen ... Und aus seinen tiefen Stichen Wuchsen Blätter, wuchsen Blüten Wuchsen unbekannte Schmerzen In dem jungen Mädchenherzen Später hat man sie gesehn Einsam an den Wassern stehn Niemals hat man je erfahr'n Welchen Preis der Meister nahm Meister, Meister gib mir Rosen ...
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
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