Subway to Sally
Album • 1996
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Der Himmel ist gegangen Durch das Gras geht nicht ein Hauch Die Häuser knien nieder Und die Menschen tun es auch Die Bäume kralln sich fester In das Erdreich als vorher Wie Blei lastet die Stille Auf allem rings umher Vier Reiter sieht man jagen Die Erde wogt und bebt Es kommt ein Sturm Es kommt ein Sturm Es kommt ein Sturm Kyrie eleison Ein Regen wie aus Eisen Zerreißt das Tuch der Nacht Es splittern schon die B'ume Wie Knochen in der Schlacht Dann bricht das 6. Siegel Ein Stern fällt in das Meer Die Wasser werden bitter Die Sonne schwarz wie Teer Vier Reiter sieht man jagen Die Erde wogt und bebt Es kommt ein Sturm Es kommt ein Sturm Es kommt ein Sturm Kyrie eleison
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
An jenem Morgen schwiegen die Vögel Als Kain seinen Bruder erschlug auf dem Feld Aus Neid und Begehren am Anfang der Zeiten Ward er zum ersten Mörder der Welt Nach seiner Tat war Blut an den Händen Nach seiner Tat war Blut auf dem Kleid Nach seiner Tat war Blut auf der Erde Aus der die Stimme des Bruders noch schreit Allein mit dem Toten Allein mit dem Zeichen der Tat Allein mit dem Toten Haß, Verzweiflung, Gier und Verrat Nach seiner Tat war er gezeichnet Das Feld auf dem der Tote noch lag Trug keine Frucht, doch Kain war verurteilt Zum Leben bis zum jüngsten Tag Zum letzten Tag Allein mit dem Toten Allein mit dem Zeichen der Tat Allein mit dem Toten Haß, Verzweiflung, Gier und Verrat Allein mit dem Toten Allein mit dem Zeichen der Tat Allein mit dem Toten Haß, Verzweiflung, Gier und Verrat
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Du bist immer gut zu Tieren Deine Kleidung ist adrett Du bist artig, still und leise Und zu alten Damen nett Du bist einfühlsam und freundlich Hast nie einen Tag verschenkt Du gehst immer vor dem Karren Den ein andrer für dich lenkt Wo ist deine dunkle Seite Die ist, was ich an dir mag Sag dem Teufel in dir guten Tag Hinterm Haus im wilden Garten Unterm alten Eichenbaum Wo die Disteln auf dich warten Hast du manchmal einen Traum: Dann bist du nicht gut zu Tieren Bist nicht sauber und adrett Bist nicht artig, still und leise Und zu keinem Menschen nett Zeig mir deine schwarze Seele Die ist, was ich an dir mag Sag dem Teufel in dir guten Tag Zeig mir deine schwarze Seele Die ist, was ich an dir mag Sag dem Teufel in dir guten Tag
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Strophe 1 Ich bin bei Hofe hier allein Ein Witz aus Menschenfleisch Wenn keiner lacht lach ich mich tot Und lass mich einfach hängen Ich bin der Krone Sonnenschein Damit sie lacht mit viel Gekreisch Ich bin der hässliche Pierrot Auf Königins Empfängen Refrain Ich bin der Narr der Königin Sie schlagen mich ans Narrenkreuz Weil ich der Narr für alle bin Ich bin der Narr der Königin Sie schlagen mich ans Narrenkreuz Strophe 2 Ich bin der Spaß den Gott sich macht Die Missgeburt die immer grinst Mein Buckel bringt den Menschen Glück Deswegen dieses Lachen Als Kind hat man mich hergebracht Mein Vater hat mich umgemünzt Jetzt bin ich hier am Hof allein Um allen Spaß zu machen Refrain Ich bin der Narr der Königin Sie schlagen mich ans Narrenkreuz Weil ich der Narr für alle bin Ich bin der Narr der Königin Sie schlagen mich ans Narrenkreuz Strophe 3 Ich bin der Spaß den Gott sich macht Wenn keiner lacht lach ich mich tot Dann werden sie mich hängen hier Es ist ihr Spaß, der mir hier droht Refrain Ich bin der Narr der Königin Sie schlagen mich ans Narrenkreuz Weil ich der Narr für alle bin Ich bin der Narr der Königin Sie schlagen mich ans Narrenkreuz
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Strophe 1 Es war einst ein König, mit großer Macht Der hat über Gott und den Teufel gelacht Auch hat er sein Volk gequält und beraubt Am Hofe da hat er sich sicher geglaubt Doch dann kam der Pöbel mit Sense und Axt Und hat seinem Herren den Garaus gemacht Aber der König, der größte Tyrann Der war die Ratte, die schwimmen kann Refrain Die Ratten verlassen das sinkende Schiff Und der, den die harte Strafe dann trifft Der war nicht schnell genug, um zu fliehn Man sieht die Ratten in Sicherheit ziehn Strophe 2 Es war einst ein Prediger, in fernem Land Der brachte die Menschen um den Verstand Sie gaben ihm alles: ihr Gold und die Tiere Und kostbare Stoffe, damit er nicht friere Sie brachten die schönste Jungfrau zu ihm Und waren bereit, in die Fremde zu ziehn Doch schon als sie schliefen und tr'umten vom Glück Stahl er sich von dannen und kam nie zurück Refrain Die Ratten verlassen das sinkende Schiff Und der, den die harte Strafe dann trifft Der war nicht schnell genug, um zu fliehn Man sieht die Ratten in Sicherheit ziehn Strophe 3 Es brechen die Planken, es neigt sich der Mast Es stürzen die Menschen in tödlicher Hast Sich tief in die Fluten, doch allen voran Entkommt nur die Ratte, die schwimmen kann Refrain Die Ratten verlassen das sinkende Schiff Und der, den die harte Strafe dann trifft Der war nicht schnell genug, um zu fliehn Man sieht die Ratten in Sicherheit ziehn
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Im letzten heimlichen Versteck Tief unter Laub und Erde Da ist ein Platz für meinen Sarg Dort wo ich wohnen werde Durch die Bretter bohr'n sich Würmer Am Deckel nagt das Land Und ich starre durch die Ritzen Meine Glieder werden Sand Dort wart ich auf dich, ich warte Warte auf dich, ich warte Auf dich Der Marmorblock auf meinem Kopf Bringt hundertfache Leiden Disteln grünen schon und Gras Aus meinen Eingeweiden Ich warte auf dich, ich warte Warte auf dich, ich warte Dort wart ich auf dich, warte Ich warte auf dich, ich warte Auf dich Von den Knochen wäscht der Regen Jede Faser Fleisch mir ab Und es legt die dunkle Kälte Sich zu mir in's Aschengrab Dort wart ich auf dich, ich warte Warte auf dich, ich warte Warte auf dich, ich warte Warte auf dich, ich warte Auf dich Mors est quies viatoris Finis est omnis laboris Mors est quies
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Das ist die Zeit der Krähen Die Nachtigallen schweigen Das ist die Zeit der Krähen Der Mond wird sich nicht zeigen Sie sammeln sich zum Feste Und streiten um die Reste Es geht ein düster Reigen Das ist die Zeit der Raben Das Land übt sich im Sterben Das ist die Zeit der Raben Sie künden vom Verderben Stumm ziehn sie ihre Kreise Die Flügel schlagen leise Es geht ein düster Reigen Das ist die Zeit der Nebel Der Krähen und der Raben Die Schnitter müssen mähen Und keiner kommt zum sähen Es geht ein düster Reigen
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Blut, Blut, Räuber saufen Blut Raub und Mord und Überfall sind gut Hoch vom Galgen klingt es Hoch vom Galgen klingt es Raub und Mord und Überfall sind gut
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Wir haben keinen Kapitän Und keinen Steuermann Die Segel die im Winde wehn Treiben ziellos uns voran Die Mannschaft ist ein wilder Haufen Aus allen Enden dieser Welt Kamen sie zu uns gelaufen Weil's ihnen nirgendwo gefällt Auf der Reise zu den Inseln Werden wir das Schiff anpinseln Auf der Reise zu den Inseln Werden wir das Schiff anpinseln Durch sieben Meere wolln wir fahren Der Kompass flog schon lang von Bord Wir kehren heim nach sieben Jahren Wir bleiben lange fort Und wär' die Erde eine Scheibe Wir segelten glatt übern Rand Wer uns nicht folgen will der bleibe Die Reise kostet den Verstand Auf der Reise zu den Inseln Werden wir das Schiff anpinseln Auf der Reise zu den Inseln Werden wir das Schiff anpinseln
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt Er stand auf allen Wegen Er winkte und er rief nach mir so laut Er sprach mein Leben sei verwirkt Ich sollt mich zu ihm legen Ein frühes Grab sei längst für mich gebaut Ein frühes Grab sei längst für mich gebaut Ich floh soweit das Land mich trug Soweit die Vögel fliegen Doch mir zur Seite spürte ich den Tod Sein Schatten folgte meiner Spur Ich sah ihn bei mir liegen Und seine Hände waren blutig rot Und seine Hände waren blutig rot Da wußte ich es weht der Wind und Regen fällt hernieder Auch wenn schon längst kein Hahn mehr nach mir kräht Weil ich schon längst vergessen bin Singt man mir keine Lieder Nur Unkraut grünt und blüht auf jedem Feld Nur Unkraut grünt und blüht auf jedem Feld Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt Es gibt kein ewig Leben Für Mensch und Tier und Halm und Strauch und Baum Das war mein Traum
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Die Mutter ging zu früh von mir Ich bin ein Waisenkind Ich bin zerfetzt und abgeschabt Wie's alte Häuser sind Der Vater nahm sich einen Strick Und starb am Apfelbaum Ich kenne meinen Bruder nicht Mich plagt ein böser Traum Geschunden und geschlagen Hat man mich wie einen Hund Man nennt mich nur den Vagabund Den Vagabund Man nennt mich nur den Vagabund Die Zunge hängt mir aus dem Hals Ich geh von Haus zu Haus Der Winter schneit mir auf das Haar Der Sommer brennt mich aus Solang das Blut, mit wilder Kraft Durch diese Adern kreist Krall ich mich an dem Leben fest Das mir kein Glück verheißt Geschunden und geschlagen Hat man mich wie einen Hund Man nennt mich nur den Vagabund Den Vagabund Man nennt mich nur den Vagabund Und öffnet sich mir doch einmal Zum Paradies das Tor Schlag ich es wieder zu Und leb so wie zuvor! Geschunden und geschlagen Hat man mich wie einen Hund Man nennt mich nur den Vagabund Den Vagabund Man nennt mich nur den Vagabund
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Ein Nebel schleicht vom Sumpf herauf Auch er will heute Nacht Wie ich bei dir zuhause sein Er hat das Bett gemacht Das bleiche Tuch ist nass und kalt Wir liegen tief im Tau Ich sterb ein Stück in deinem Arm Bis tief ins Morgengrau Maria komm her Diese Stunde wiegt zweitausend Jahre schwer Maria komm her Diese Stunde wiegt zweitausend Jahre schwer Ich fühl dein Blut wie's heiß und laut Durch deine Adern rinnt Wir küssen uns die Lippen wund Verloren wie wir sind Dein schwarzes Haar es legt sich mir Wie Efeu um den Hals Ich trinke wie im Fieber Von deiner Haut das Salz Maria komm her Diese Stunde wiegt zweitausend Jahre schwer Maria komm her Diese Stunde wiegt zweitausend Jahre schwer Maria Komm her
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
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