Engelskrieger
Gebenedeite Dunkelheit Die Nacht ist klar und heilig Ich spür' so sehr, es ist jetzt Zeit Nun fügt sich alles eilig Ich leugne nicht mehr, was ich bin Ich diene meiner Sache Mein Leben hatte nur den Sinn Dass ich heut' Nacht erwache Der Geist des Kriegers ist erwacht Flammt durch die Nacht Nehmt Euch in acht Ich hab die Macht! Ich spür' so eine wilde Lust Ich zittre vor Verlangen Mit starkem Arm und breiter Brust Mein Schicksal einzufangen Der Geist des Kriegers ist erwacht Flammt durch die Nacht Nehmt Euch in acht Ich hab die Macht! Gebenedeite Dunkelheit Die Nacht ist klar und heilig Ich bin jetzt außerhalb der Zeit... Ich unterwerf' mich meiner Pflicht Ich muss dies Werk vollenden; So hell erstrahlt mein Strafgericht Es soll euch alle blenden! Der Geist des Kriegers ist erwacht Flammt durch die Nacht Nehmt Euch in acht Ich hab die Macht!
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
In meinem Blut, da schwimmt der Tod Er frißt an mir seit Jahr und Tag Mir bleibt nur noch so wenig Zeit In meinem Leben Ich bin so hungrig nach dem Glück So hungrig war ich nie vorher Jetzt da das Fieber in mir steigt Streife ich nachts umher Ich habe ein Geschenk für Dich Es ist das Beste, was ich hab Ich will, dass etwas von mir bleibt Drum will ich es dir geben In diesem Leben In deinen Augen spiegelt sich die Ewigkeit Diese Nacht macht mich unsterblich In deinen Schoß leg ich die Hoffnung, die mir bleibt Diese Nacht macht mich unsterblich Durch mein Blut Einst gab ein andrer mir sein Blut Es lebt nun in mir fort und fort Er fragte mich nicht ,ob ich will Er sprach kein Sterbenswort Wenn ich nun untergehen muss Halt ich mich einfach an dir fest Ich bin kein Rächer der zerstört Ich bin ein wahrer Schöpfer Ich habe ein Geschenk für Dich Es ist das Beste, was ich hab Ich will, dass etwas von mir bleibt Drum will ich es dir geben In diesem Leben In deinen Augen spiegelt sich die Ewigkeit Diese Nacht macht mich unsterblich In deinen Schoß leg ich die Hoffnung, die mir bleibt Diese Nacht macht mich unsterblich Durch mein Blut
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Woher kommst do, kleine Schwester Mit der Last auf deinen Schultern Mit so angestrengtem Lachen In den Augen so viel Grau? Woher kommst do kleine Schwester Mit so dnnen kalten Fingern Und dem Zittern in der Stimme Wie bei einer alten Frau? Komm zu mir, kleine Schwester Ich bringe dich ins Licht, kleine Schwester Komm her zu mir, kleine Schwester Ich bringe dich ins Licht, es verbrennt dich nicht Was verbirgst do, kleine Schwester? Niemand hrt die stummen Schreie Niemand sieht dich leise weinen Do hast keine Trnen mehr Was verbirgst, do kleine Schwester? Welches Werkzeug riss die Wunden Was is in dich eingedrungen? Do bist so hilflos, still und leer Komm zu mir, kleine Schwester Ich bringe dich ins Licht, kleine Schwester Komm her zu mir, kleine Schwester Ich bringe dich ins Licht, es verbrennt dich nicht Was verbirgst do, kleine Schwester? Wonach hungert deine Seele? Nach Vergessen oder Rache Nach Vergeltung ohne Plan? Komm zu mir, kleine Schwester Ich bringe dich ins Licht, kleine Schwester Komm her zu mir, kleine Schwester Ich bringe dich ins Licht, es verbrennt dich nicht
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Sei ganz leise, sei nicht ängstlich Schau er hat dich doch so gerne Über deinem kleinen Bettchen Schaukeln Sonne, Mond und Sterne Seine Hand, die große schwere Quetscht die deine dir entzwei Und sein Mund, der große dunkle Summt ein schönes Lied dabei Kindlein, lass dich küssen, Kindlein, gute Nacht! Wirst nun schlafen müssen, hast genug gewacht Schließ zu die goldnen Äuglein Schlaf ein, schlaf ein, schlaf ein Du liebes Kindelein! Schlafe ein, du kleine Tochter! Auch in dieser dunklen Nacht Sitzt dein Vater noch am Bettchen Und hält wacht Ob am Abend, ob am Morgen Sei es spät auch, sei es früh Wird er immer wieder kommen Seine Liebe schlummert nie Kindlein, lass dich küssen, Kindlein, gute Nacht! Wirst nun schlafen müssen, hast genug gewacht Schließ zu die goldnen Äuglein Schlaf ein, schlaf ein, schlaf ein Du liebes Kindelein!
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Mit der Klinge fahre ich langsam Meinen Unterarm hinauf Dann ein Schnitt, klein und flach Und die Welt um mich blüht auf Schmerz schärft alle meine Sinne Jede Faser ist gestimmt Und ich hör' den Körper singen Wenn der Schmerz die Last mir nimmt Tiefer, noch ein bisschen tiefer Schneid Ich in den weißen Arm Aus der Wunde sickert lautlos Dunkles Blut - und mir wird warm Das Blut so rot, das Blut so rein Die Zeit heilt meine Wunden nicht Mein Blut zu sehen ist wunderschön Mein Blut zu sehen, tröstet mich Glück durchströmt den ganzen Körper Schmerz treibt jeden Schmerz heraus Um auf diese Art zu fühlen Nehm' ich all das Leid in Kauf Das Blut so rot, das Blut so rein Die Zeit heilt meine Wunden nicht Mein Blut zu sehen ist wunderschön Mein Blut zu sehen - tröstet mich Ich verletze nur die Hülle Alles, was darunter liegt Hab ich so tief eingeschlossen Das es sich mir selbst entzieht Das Blut so rot, das Blut so rein Die Zeit heilt meine Wunden nicht Mein Blut zu sehen ist wunderschön Mein Blut zu sehen - tröstet mich
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Zwei weiße Segel glitten grad durch deine Augen Darin die See ist tiefer als ein Lot je ging Ein Sturm zieht auf mit Wellen, die zum Töten taugen Die jedes Schiff verschlingen, das am Anker hing Zwei weiße Haie glitten grad durch deine Augen Ich schmeck' das bitt're Salz der See in meinem Mund Es ist noch Angst in mir, wie könnte ich auch glauben Dass dort kein Zweifel wäre unten auf dem Grund? Ich versinke. Ich ertrinke Ich will keine Schmerzen mehr Ich will dort sein, wo es still ist: 2000 Meilen unterm Meer Zwei weiße Flügel falten sich um deine Schultern Im Rausch der Tiefe bist du weiß und wunderschön Ich weiß genau, du bist jetzt hier, mich zu erlösen Ich kann nicht weiter schwimmen, bitte lass mich gehn Ein weißes Licht verschlingt die Haie und die Segel Verschlingt die See und in mir wird es still, so still Ich bitte dich, schalt ab die summenden Maschinen Die mich am Leben halten - länger als ich will Ich versinke. Ich ertrinke Ich will keine Schmerzen mehr Ich will dort sein, wo es still ist: 2000 Meilen unterm Meer
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Ein Boot aus Fleisch treibt auf dem Meer Aus blanken Knochen ist der Mast gemacht Im Rippengitter unter Deck Da schlägt ein Herz mit einem Leck Im Takt der Wellen Tag und Nacht Wohin soll denn die Reise gehn? Aufs nächste Riff, aufs nächste Riff! Ein Büschel Haare weht am Mast Vom Knochenschiff, vom Knochenschiff Das Knochenschiff treibt auf dem Meer Sein Ruder brach schon auf der Jungfernfahrt Hat sich die Segel tätowiert Der Kiel ist mit Metall verziert Und von den Stürmen wird die Haut so hart Wohin soll denn die Reise gehn? Aufs nächste Riff, aufs nächste Riff! Ein Büschel Haare weht am Mast Vom Knochenschiff, vom Knochenschiff So manche Narbe ziert den Bauch Und off'ne Wunden sind dort auch Das Schiff sehnt sich nach einem Riff so sehr Wohin soll denn die Reise gehn? Aufs nächste Riff, aufs nächste Riff! Ein Büschel Haare weht am Mast Vom Knochenschiff, vom Knochenschiff
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
...Wovon die Wölfe träumen... Diese Nacht ist ein Kissen, auf dem wir beide liegen Und wir mischen die Haare, ruhelos im Schlaf Ich sah seltsame Bilder, hab im Traum mich verwandelt Bekam Klauen und Zähne, als dein Blick mich traf Vor dem Fenster die Tiere schrien mit heiserer Kehle Und mit blutigen Pfoten streiften sie umher Die Gewehre im Anschlag, lehnten Jäger an Bäumen Hielten Ausschau nach Beute unterm Sternenmeer Wovon die Wölfe träumen will ich heut Nacht erfahr'n Will zwischen ihren Leibern vergessen wer ich war Es zieht mich in die Wälder, zu den Jägern und Wölfen In die mondlosen Nächten, fern von deinem Blick Ich hab Klauen und Zähne, ich zerfetze die Laken Und du bleibst auf dem Kissen dieser Nacht zurück Wovon die Wölfe träumen will ich heut Nacht erfahr'n Will zwischen ihren Leibern vergessen wer ich war Wovon die Wölfe träumen will ich heut Nacht erfahr'n Will zwischen ihren Leibern vergessen wer ich war Wovon die Wölfe träumen, wovon die Wölfe träumen Werd ich nur fern von dir erfahr'n!
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Seit nachts dein Atem über meine Haut geweht Und meine Hand dein Schoßgesträuch zerzaust Seit ich die Stirn an deinem schlanken Hals gekühlt Und du mit deinem Haar ein Nest mir baust Bin ich verloren, verloren Bin ich verloren an dich Für diese Welt verloren Seit ich den Schierlingsbecher von dir nahm und trank Seit ich den letzten Tropfen aufgeleckt Seit ich zuletzt noch zitternd deinen Namen rief Und mich die kalte Erde zugedeckt Bin ich verloren, verloren Bin ich verloren an dich Für diese Welt verloren
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Vater unser, dort im Himmel - Schaust du noch auf uns herab Oder schläfst du, pflichtvergessen Müde von der großen Tat? Vater unser, dort im Himmel - Alles ist im freien Fall Deine Schöpfung ist verdorben Unheil lauert überall Die sterbenden Völker sind müde geworden Von Weihrauch und süßen Gesängen betört Verschwindet die Hoffnung, noch aufzuerstehen Das Lied des Propheten verklingt ungehört Vater unser, dort im Himmel - Für nur wenig Silbergeld Wird erneut dein Sohn verraten Elend schwängert deine Welt Vater unser, dort im Himmel - Wie lang glaubst du, hast du Zeit Langsam dreht das alte Rad noch Doch der Stillstand ist nicht weit Die sterbenden Völker sind müde geworden Von Weihrauch und süßen Gesängen betört Verschwindet die Hoffnung, noch aufzuerstehen Das Lied des Propheten verklingt ungehört Vater unser, dort im Himmel - Bald wird es vorüber sein Über'm Abgrund träumt dein Land sich Ins Vergessen leis' hinein Die sterbenden Völker sind müde geworden Von Weihrauch und süßen Gesängen betört Verschwindet die Hoffnung, noch aufzuerstehen Das Lied des Propheten verklingt ungehört
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026