Subway to Sally
Album • 1997
Alle, psallite cum luya Alle, concrebando psallite cum luya Alle, corde voto Deo toto psallite cum luya Alleluya!
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Vom Mittelpunkt der Erde, durch das siebente Tor Kam ich, um dir zu dienen auf Erden, jäh hervor Ich bin der Herr der Schatten, erfülle jeden Traum Aus einem Stein erwecke ich Knospe, Spross und Baum Ich bin dein Meister, ich bin dein Mann Mein Huf aus Stahl stürmt dir voran Ich mache goldnen Honig aus konzentriertem Gift Den nichts in seiner Süße auf Erden übertrifft Heil dich von Wissbegierde und leih dir Speis und Trank Wenn wir uns drüben finden, bau ich auf deinen Dank Ich bin dein Meister, ich bin dein Mann Mein Huf aus Stahl stürmt dir voran Ich lache, tanze, springe, sag neue Lieder auf Ich schlag die Welt zu Trümmern und bau sie wieder auf Du hast mit Blut geschrieben, du kennst die Regeln auch Ich hol mir deine Seele, das ist bei mir so Brauch Ich bin dein Meister, ich bin dein Mann Mein Huf aus Stahl stürmt dir voran
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Schwarz der Platz vor lauter Menschen Die im Morgengrauen stehn Ein Gedränge in der Menge Jeder kommt um mich zu sehn Dort der Galgen und die Stricke Und des Henkers kalte Blicke Eine Treppe, sieben Stufen Und die Schergen, die mich rufen Dies kenn ich aus hundert Gängen Schrei's euch lachend ins Gesicht: Es ist unnütz mich zu hängen Sterben, sterben kann ich nicht! Fest gezimmert sind die Balken Ragen schwarz zum Himmel auf Eine früh ergraute Witwe Lässt den Tränen freien Lauf Würdevoll erscheint der Priester Aus dem Buch der Bücher liest er Und der Henker mit Geschick Legt die Schlinge um's Genick Dies kenn ich aus hundert Gängen Schrei's euch lachend ins Gesicht: Es ist unnütz mich zu hängen Sterben, sterben kann ich nicht! Es graut der Tag, der Henker kommt Um mir den Tod zu geben Ich kann nicht sterben, denn ich weiß Mein Lied wird ewig leben Auch nach hundert Todesgängen Schrei ich es euch ins Gesicht: Es ist unnütz, mich zu hängen Sterben, sterben kann ich nicht!
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Ich schneide nun das Haar nicht mehr Horch wie die Blätter treiben Der Wald pflanzt Hölzer in mein Herz Ich streck die Arme himmelwärts Um immer hier zu bleiben Die Nägel senken sich hinein Ins Reich der Mutter Erde Schon krümmt und bricht sich mir die Haut Hab Sand und Steine viel verdaut Dass ich so müde werde Ein Baum, mit Käfern im Gesicht Mit Moos in meinem Haar Die Haut so hart wie Stein Durch meine Finger geht der Wind War's gestern, war es heute Den Winter lang werd ich nicht wach Ein Specht klopft an mein Schädeldach Und hofft auf fette Beute Mein Haupt wird grün, der Sommer kommt Mit Tautropfen und Regen Ein Zittern geht durch meinen Stamm Ich hör sie schon, sie kommen an Die Männer mit den Sägen Ein Baum, mit Käfern im Gesicht Mit Moos in meinem Haar Die Haut so hart wie Stein
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Wer hat zuerst den Erdbeermund geküsst? Hat den Teufel und den Tod gegrüßt? Gab Euch je die besten Rätsel auf? Wer sah so mancher Waffe in den Lauf? Wer gab für Euch den Hofnarr Jahr für Jahr? Verriet den Liebeszauber ganz und gar? Lag bei Maria manche Nacht? Wer hat ein Kleid aus Rosen mitgebracht? Ihr kennt die Antwort Ihr wart mit dabei Ihr kennt die Antwort Schenkt uns einen Schrei! Wer zog als Vagabund durchs Land? Stand in Flammen, hat je so gebrannt? Dass er am Ende jede Schlacht gewann? Und selbst in Träumen nie zu Ruhe kam? Ihr kennt die Antwort Ihr wart mit dabei Ihr kennt die Antwort Schenkt uns einen Schrei! Wer sang noch unter'm Galgen laut sein Lied? Und trug im Fell so manchen Parasit Der sich vermehrte, ohne Scham... Genährt von Blut, das aus dem Herzen kam? Ihr kennt die Antwort Ihr wart mit dabei Ihr kennt die Antwort Schenkt uns einen Schrei! Ihr kennt die Antwort Ihr wart mit dabei Ihr kennt die Antwort Schenkt uns einen Schrei!
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Fürwahr, du bist ein armer Tropf Jahrtausende dort oben Aus Linde ist dein harter Kopf Weiß Gott, das ist zu loben Dein Vater schweigt, die Jünger auch Dein Kreuz steht an den Wegen Steht auf den Gräbern, so der Brauch Bei Sonne und bei Regen Dein Arm ist steif, dein Kopf ist müd Du hast nun ausgerungen Säh ich, wie jeder vor mir kniet Wär ich herab gesprungen Holzstück da oben, alter Narr Was kommst du nicht herunter Was willst du noch, was siehst du starr Auf all die neuen Wunder Die Dornenkrone ziert dein Haar Dein Fleisch hat tausend Wunden Sie haben dich bei Gott fürwahr Nun lang genug geschunden Dein Arm ist steif, dein Kopf ist müd Du hast nun ausgerungen Säh ich, wie jeder vor mir kniet Wär ich herab gesprungen
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Sanctus, sanctus, sanctus dominus Deus Sabaoth Pleni sunt celi et terra gloria tua Hosanna in excelsis Benedictus qui venit in nomine Domini Hosanna in excelsis
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Nichts wiegt mehr viel in dieser Zeit Der Narren und der Toren Nicht mehr als hätt ein müder Strauch Ein Blatt verloren Die Blätter falln, wer heute schreit Ist morgen schon gewesen Die Zeile, die mein Leben schreibt Wird niemand lesen Der Zeiger läuft und kommt nie an Gebietet mir nach festem Plan Was ich auch tu er geht und geht Und tickt: zu spät, zu spät, zu spät! Die Berge trägt der Regen ab Und schwemmt sie flußwärts in das Meer In den Ruinen wächst das Gras Vorbei und lange her Mir bleibt nur eine kurze Zeit Voll Mühsal und Beschwerde Des Suchens und der Wanderschaft Auf dieser Erde Der Zeiger läuft und kommt nie an ... Und unserm schlummernden Gebein Das schwarz der Tod umdüstert Dem duftet nicht der Rosenhain Der leis am Grabe flüstert Dein weißer Leib, so zart und weich So kostbar, glatt und makellos Auch er versinkt im Schattenreich Auch dich erwartet dieses Los Der Zeiger läuft und kommt nie an ...
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Dort wo gar nichts wachsen sollte Und nur Stein vom Berge rollte Hab drei Blumen ich gepflanzt Und mit Wünschen nachts umtanzt Hab bei Vollmond sie gegossen Drei Mal in die Luft geschossen Sie mit meinem Blut genährt Dass die Liebe ewig währt Abrakadabra Bald schon, bald schon bist du mein Als die Sterne günstig standen Und die Kräfte sich verbanden Sprach mit Tieren ich und Pflanzen Musste mit dem Einhorn tanzen Hab gefastet sieben Tage Schlief in unbequemer Lage Gab dem Wind ein Haar von dir Morgen schon gehörst du mir Abrakadabra Bald schon, bald schon bist du mein Dann zog ich mit dem Dolch drei Kreise Und sang auf ganz besondre Weise Schnitt dann stumm die Blumen ab Trug sie in das Tal hinab Abrakadabra Bald schon, bald schon bist du mein
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Marie dein Liebster ging mit dir Den Weg zum Wald, hinaus zur Tür Er sang ein Lied vom letzten Jahr Der Wind spielte mit deinem Haar Dort fern vom Weg im schwarzen Hain Schlug er mit Fäusten auf dich ein Sag mir, was hat ihn so erregt Dass er dich einfach niederschlägt? Marie, dein Liebster ist ein Tier Hat ohne Grund und einfach dir Zerschlagen deinen Erdbeermund Marie, Marie was war der Grund? Du warst ein Engel sanft und rein Sie fanden dich im Wald allein Nach Tagen erst, dein Kleid war weiß Oh, Marie, Marie was war der Preis? Marie, dein Liebster ist ein Tier Hat ohne Grund und einfach dir Zerschlagen deinen Erdbeermund Marie, Marie was war der Grund? Marie, dein Liebster ging zum Fluss Er schenkte dir noch einen Kuss Sein Mantel war so schwer wie Blei Marie, Marie es ist vorbei Und unterm Kranz und Marmorstein Liegt nun Marie so weiß und fein
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
Siehst du die Wolken über uns Sie tanzen mit dem halben Mond Siehst du das kleine rote Tier Das in den schwarzen Büschen wohnt Der alte Zaun ist längst verfault Der Wald umarmt den Garten Siehst du mein Haar, es wird schon grau Vom Warten, ach vom Warten Auf meiner Zunge liegt ein Stein Und Gräser stechen tief in meine Haut Die Nacht schaut uns aus tausend Augen zu Komm schlaf mit mir Bevor der Morgen graut Hier in den Schatten deines Leibs Roll ich mich ein um auszuruhn Kommt erst das Weiß dem Jahr ins Haar Dann muss ich fortgehn schwarz und stumm Auf meiner Zunge liegt ein Stein Und Gräser stechen tief in meine Haut Die Nacht schaut uns aus tausend Augen zu Komm schlaf mit mir Bevor der Morgen graut
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
In meinem Kopf dreht sich schon seit Tagen Ein fremder Klang Lässt mich nicht denken, lässt mich nicht schlafen So ein Gesang Ein Lied, das durch die Zeiten greift Ich hör sie rufen Ich kann sie hörn Flow my tears fall from your springs Exil'd for ever let me mourn Where night's black bird her sad infamy sings There let me live forlorn In dieser Welt, wo alles grau verweht Grau verweht Klingt ihr Gesang in mir wie ein Gebet Wie ein Gebet Als würde sie zu mir gehörn Ich hör sie rufen Ich kann sie hörn Down vain lights shine you no more No nights are dark enough for those That in despair their last fortunes deplore Light doth but shame disclose In meinem Kopf dreht sich schon seit Tagen So ein Gesang Und keiner kann die Kreise störn Ich hör sie rufen Ich kann sie hörn
Submitted by BloodShrine — Feb 20, 2026
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