Subway to Sally
Single • 2008
Ich hab mein Boot auf Kiel gelegt Vertäut nach allen Regeln Ich hab das Meer vom Rumpf gefegt Nahm Wind aus seinen Segeln Zerbrach die Ruder und das Schwert Ließ alle Lasten löschen Nun liegt es fest und unbeschwert So fest und unbeschwert Nur manchmal, wenn der Südwind weht Und wildes Fernweh durch mich geht Wie schauerliche Stürme Dann sehn ich mich wieder nach der See Auf Kiel gelegt hab ich mein Boot Es faulen bald die Planken Die Ratten gingen längst von Bord Und alle Anker sanken Mein Boot liegt fest und will nicht fort Liegt fest und will nicht fort Nur manchmal, wenn der Südwind weht Und wildes Fernweh durch mich geht Wie schauerliche Stürme Dann sehn ich mich wieder nach der See Ein Sturm zieht auf, ich steh an Deck Die Seeluft schmeckt nach Regen Der Himmel streckt die Hände aus Ich stemm' mich ihm entgegen Denn manchmal, wenn der Südwind weht Und wildes Fernweh durch mich geht Wie schauerliche Stürme Dann sehn ich mich wieder nach der See
Submitted by Cyberwaste — Feb 21, 2026
Du kannst, du willst Das kannst du, du kannst nicht Du musst Irgendwann, da waren sie da Hell wie Hammerschläge Kinderstimmen hörte ich Wusste nicht, woher Andere kamen später näher Eine Stimme, alt und träge Saß bald hinter meinen Augen Und es wurden immer mehr Ich verstopfte mir die Ohren Bald vernahm ich gar nichts mehr Doch in meinem Kopf die Worte Kamen tief von drinnen her Niemals schweigen diese Stimmen Niemals ist es still in mir Wenn ich schlafe, wenn ich wache Wenn ich selber reden will Hör ich nur sie Immer war ich auf der Flucht In mir die Gespenster Ins Vergessen tauchte ich Fort in Rausch und Schlaf Dort fand ich nur neue Stimmen Die mir kreischend Lieder sangen Doch noch lauter schrie ein Dämon Den ich dort im Abgrund traf Ich verstopfte mir die Ohren Bald vernahm ich gar nichts mehr Doch in meinem Kopf die Worte Kamen tief von drinnen her Niemals schweigen diese Stimmen Niemals ist es still in mir Wenn ich schlafe, wenn ich wache Wenn ich selber reden will Hör ich nur sie In dem Chor in meinem Innern Muss auch eine Stimme sein Die zu mir gehört Allein Also muss ich lauter schreien Niemals schweigen diese Stimmen Niemals ist es still in mir Wenn ich schlafe, wenn ich wache Wenn ich selber reden will Hör ich nur sie Hör ich nur sie Das darfst du nicht Das sollst du nicht Das macht man nicht
Submitted by johnmansley — Feb 22, 2026
Ich komme aus dem Schatten Wo meine Wiege stand Bot eine dunkle Wolke Dem Zwielicht ihre Hand Auf allen Wänden tanzten Die Schemen um mich her Ich las in ihren Rätseln Mein Schicksal und auch mein Begehr Wohin ich auch immer geh Ich meide stets das Licht Ich traue keinem Schatten Und auch dem eigenen nicht Ich komme aus dem Schatten Ich lebte vom Verzicht Und nährte mich von Träumen Niemand sah je mein Gesicht Es schauderte die Menschen In meiner Gegenwart Sie jagten mich mit Fackeln Zu fremd war ihnen meine Art Wohin ich auch immer geh... Ich stell mich in den Schatten Werf keinen je voraus Und werf ihn nicht auf andre Die Nacht ist mein Zuhaus Wohin ich auch immer geh...
Submitted by Cyberwaste — Feb 21, 2026
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