Gefangen im Wahn
Ein neuer Tag, die Neue Angst Das ewige Warten auf das Ende Bist du weißt, du bist sicher Denn es kommt die erhoffte Wende Du willst nicht qualvoll sterben Noch nicht von uns gehen Die Erinnerung an dich Soll nicht nur ein Schatten sein Im Schweiß gebadet, wachst du auf Denn das Erdbeben hat dich geweckt Fühlst dich nicht tot, denn es ist warm Siehst die Säule aus Staub und Dreck Du willst nicht qualvoll sterben Noch nicht von uns gehen Die Erinnerung an dich Soll nicht nur ein Schatten sein Der Pilz am Horizont hat dich erstarrt Das grelle Licht ist das letzte was du siehst. Verspührst den Druck in deinem Inneren Du hast es kommen sehen und kannst nichts dagegen tun Du willst nicht qualvoll sterben Noch nicht von uns gehen Die Erinnerung an dich Soll nicht nur ein Schatten sein
Submitted by SerpentEve — Jul 05, 2026
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Der Zug ins Leere, er fährt mit dir In den Nebel der Endlosigkeit Du denkst an die Ehre des Todes Der deine verstaubte Seele befreit Der Glaube daran erlöst zu werden Bringt dich deinem Gott so nah Du wirst für nichts von uns gehen Siehst nicht mehr was geschah Märtyrer Dein Glaube bringt dich um Märtyrer Blind ins Verderben Märtyrer Märtyrer Angeschnallt am Gurt der Erleuchtung Angst in den Händen, Wut in den Augen Egal was egal wie Du wirst ihnen das Leben rauben Der Schatten im Schatten, der bist du Fixierst dein lohnendes Ziel Versteckt und listig gehst du vorran Wenn du wüsstest was ich fühl! Märtyrer Dein Glaube bringt dich um Märtyrer Blind ins verderben Märtyrer Märtyrer
Submitted by SerpentEve — Jul 05, 2026
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Gleiches mit Gleichem Bist im Visier Geb dir dein Urteil Verschenke Todesqual Bestimme dein Ende Habe kein Erbarm Vergeltung bringt den Frieden in mir, denn du bist zum sterben geboren Auge um Auge Dein Ultimat läuft Sühne für die Tat Hab kein andere Wahl Lebe den Kodex Kenne keine Reue Dein Tod steht für meine Ehre, ansonsten geht sie mir verloren Zahn um Zahn Zieh ich deine Kraft Erfüll dir einen Wusch Dein letztes Abendmahl Erlöse dich vom Leben Empfinde kein Mitleid Dein Ende ist nur dein Verdienst du hast dich selbst auserkoren
Submitted by SerpentEve — Jul 05, 2026
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Ich geh in den Ort, der niemals ruht Es ist die Stadt mit roten Pflastersteinen Dickes Wasser, gemischt mit Blut Zerstörte Häuser, gedämpftes Weinen Hier und da Einschusslöcher Splitternde Scheiben Seh’ brennende Mauern Weißer Ruß am Schneien Behauptung Schrecken Opferzahlen Niederrecken Hierarchie Durchsetzen Widerstand Zerfetzten Scheiterhaufen im Dauereinsatz Treibjagd durch die Gassen ohne Pause Eingetretene Türen ohne Namen Verzweifelte Suche nach dem Zuhause Keine Menschenseele mehr Verlassende Straßen Gewalt in den Köpfen Jäger, die hassen Behauptung Schrecken Opferzahlen Niederrecken Hierarchie Durchsetzen Widerstand Zerfetzten
Submitted by SerpentEve — Jul 05, 2026
Zeit und Tod vereint Hölle die mir erscheint Wo ist der Gott der mich beschütz hab zu ihm gebetet Ist mein Leben nichts mehr wert, dass er mich sterben lässt Nichts was mich verschont Glaube der dich belohnt Laufe blind durch die Welt mit Hoffnung zu unserem Herrn anders als in meinem Traum, ich sehe nur die Pest R: Warte auf meine ende und sage dir nur, töte mich Werd mich dir hingeben und sage dir nur, töte mich Glück das mir verweilt Seele in zwei geteilt ich frage dich wie kannst du mich hier bloß leben lassen der Mensch die Bestie, denn sie gibt auch dir den rest R: Warte auf mein Ende und sage dir nur, töte mich Werd mich dir hingeben und sage dir nur, töte mich Angst die sich besinnt Leben das mir entrinnt kann nichts mehr ändern seh den Tod vor meinen Augen nur eine Frage der zeit dann steht auch unser Ende fest
Submitted by SerpentEve — Jul 05, 2026