Kult der Krähe
Wir flogen durch den Sturm mit schwarzer Flügelkraft, die Hoffnung im Gefieder prangt, das Federkleid pechschwarz. Von Ost bis West, steht heute fest die Krähen steh'n zusammen bis die Kraft die Flügel verlässt. In der tiefsten Depression, gesteinigt von der Pein, könnt ihr euch sicher sein dass der Engel für euch scheint. Einheit ist Stärke Stärke ist Kraft. Die Besten der Besten, Die Krähen an die Macht. Einheit ist Stärke Zusammenhalt schafft Kraft. Die Besten der Besten, Die Krähen an die Macht. Wir schlugen uns durchs Eis, und flogen übers Meer, stiegen reingewaschen auf, formierten uns zum Heer. Von Ost bis West, steht heute fest die Krähen steh'n zusammen bis die Kraft die Flügel verlässt. In der tiefsten Depression, gesteinigt von der Pein, könnt ihr euch sicher sein dass der Engel für euch scheint. Wir geben niemals auf, und ziehen nie zurück - Nein. Steigen himmelhoch hinauf, gemeinsam Stück für Stück.
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 26, 2025
Der Meister uns'rer Zunft, der uns beim Namen ruft, uns're Saiten, blanker Stahl, wir spielen Schwer-Metall. Viva la Musica Der Begierde dunkle Lust treibt dir den Taktstock in die Brust, raubt dir noch den letzten Schlaf, hält mit Melodien dich wach. Mit Pauken und Trompeten teilen wir den Segen aus, Dieser Klang soll dann erklingen, wenn sie in der Kirche singen. Voll der Trauer schwang'ren Tönen, treibt sie in uns Tränen auf, Auf pechschwarzen dunklen Chören, trägt sie uns mit sich hinauf ins Licht.
Submitted by Nargaroth — Apr 26, 2025
Ein greller Tag durchdringt den Schleier der Natur, mein Weg steinhart, durch Felder karg, seit Tagen Hitze nur. Die Blätter welk am Baum, ohn' Kraft die sie noch speist. Wann kommt die Erlösung, wann zahlen wir den Preis. Ich fühl' den Regen wie er sanft die Haut benetzt, spür' die Lebenskraft die den Körper atmen lässt. Ich wasch mich rein von Sünde, von Angst, von aller Pein, steig auf wie ein Phönix aus der Asche, wieder rein. Die Tropfen rinnen über glänzenden Asphalt, der Schmuck, der Wind des Herbstes scheint warm und kalt zugleich. Wenn Wasser tränkt das trock'ne Laub, folgt auf den Sommer Herbst, wasch von allen Sünden sie rein zeig uns, dass du lebst. Ich fühl' den Regen wie er sanft die Haut benetzt, spür' die Lebenskraft die den Körper atmen lässt. Ich wasch mich rein von Sünde, von Angst, von aller Pein, steig auf wie ein Phönix aus der Asche, wieder reingewaschen auf.
Submitted by Finntroll — Apr 26, 2025
Wenn du des Nachts nicht schlafen kannst, dein Atem weiße Schlieren bildet, die Glieder zittern dir voll Angst, schwebt über'm Bette ein Gebilde. Sinnflut - segne uns Sinnflut - erlöse uns Sinnflut - komm sie holen, sollst die Herzen heute fluten. Komm sie holen - Sinnflut Lass sie leiden - Sinnflut Sollst sie finden - Sinnflut Sünd' austreiben. Wenn du im Schlaf nicht atmen kannst, die Lungen gleichen trocknen Feldern, sprudelt vom Quell der nackten Angst, hinunter in die Seel'ngefilde. Sinnflut - segne uns Sinnflut - erlöse uns Sinnflut - komm sie holen, sollst die Herzen heute fluten. Komm sie holen - Sinnflut Lass sie leiden - Sinnflut Sollst sie finden - Sinnflut Sünd' austreiben. Denn Ruhm und Geld Regier'n die Welt Es war jeher alles was zählt. Drum brich herab Am jüngsten Tag, Die Sünder spül' hinfort, Hinab.
Submitted by Nargaroth — Apr 26, 2025
Über dem Grund zieht seine Kreise, ein Menschenkind, ganz sachte und ganz leise. Will keinen stör'n. Bleibt unbemerkt. Genießt die Stille des weiten Meers. Plötzlich ein Stoß, her von der Seite, ein dunkler Schatten umstreift die dürren Beine. Die weite See hat ihn entdeckt ihn ausgemacht sein Blut geleckt. Still - liegt der Ozean, die See. Bald - wird das Menschenkind versteh'n: Nun - es ist vorbei, Futter - Futter für den Hai. Die Ohnmacht kommt, zieht ihn in die Tiefe, die Sinne schwinden, die Eingeweide triefen. Legt sich die Stille rund um ihn her, die Augen offen, den Blick doch leer. Adrenalin reißt ihn aus dem Schlaf, das Herz pumpt wieder Blut, die Glieder werden wach. Er schaut nach oben, und sieht das Licht, das durch die Wellen hinab zu ihm sich bricht.
Submitted by Pestilence — Apr 26, 2025
Als sie kam, ward es laut, im glühend Herz, unter der Haut. Als sie ging, ward es still, kein einz'ges Wort das weiter fiel. Wenn die Stille sie vereint, auf kargen Feldern Hoffnung keimt ist ein Wiedersehen nah, der Tag der Wiederkehr bald da. Der Gedanken wirre Wege, treiben Sehnsucht in den Kopf, bitter klagen ihre Seelen, schmecken doch der Freiheit Duft. Als er kam, ward es laut, im glühend Herz, in ihrer Haut. Als er ging, ward es still, kein einz'ges Wort das weiter fiel. Wenn das Schicksal sie vereint, aus dunklen Kerkern Hoffnung steigt ist ein Wiedersehen nah, der Tag der Wiederkehr bald da. Führ'n des Schicksals wirre Wege, an den Ort, wo Zeit nie steht, und kein Mensch auf Gottes Erde, Leben's Sinn je ganz versteht.
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 26, 2025
Die Zeit sie rast, kennt keinen Halt, im Handumdrehen sind wir alt, dann werfen wir den Blick zurück, und fragen stets, wann's anders wird. Uns're Lebenszeit, ein kurzer Augenblick Sobald die Augen schließen, seh'n wir auf ihn zurück. Wofür schlug das Herz, was haben wir bewirkt, wen haben wir bewegt, war es das Leben wert? Das Leben zieht an uns vorbei aus einem Tag werden schnell zwei. Doch heut' und morgen tickt die Uhr, und doch wagst du zu träumen nur. Nutze den Tag, nutze die Zeit, damit am Ende dir mehr bleibt als Trauer, Furcht und all das Leid. Ein neuer Weg bringt neues Glück, beschreit' ihn mutig Stück für Stück. Hör auf des eignen Herzens Kern, entfach' das Feuer deines Sterns.
Submitted by Pestilence — Apr 26, 2025
Entflohen unserem Leid, der Tage Unendlichkeit, den Kurs auf Glück, die Heimat schwindend aus dem Blick. Stachen in See voll Übermut, die Hand gestreckt zum letzten Gruß, war es der Freiheitsdrang, der unsere Segel trieb voran. Ein neues Leben begann an Bord der Schiffe sodann, die Hoffnung stieg, und wir mit ihr, der Tod er blieb, und wir für ihn. So manchen Körper, manchen Geist, die Fron an Bord riss mit ins Leid, und als die Sonnenwend' begann war's Klagen laut zu hören dann... Meerflucht Nun zog die Kälte einher, der Hunger quälte sie schwer. Kein Land in Sicht, ringsumher nur tosend' Gischt. Doch niemand hörte, keiner sah, was auf dem Ozean dort geschah: Ein rot getränktes blut'ges Meer schrie ihnen tosend hinterher. Wer bist du? Was willst du? Wie heißt du? Wohin reist du? Ferner Länder glanz im Sinn, den Neuanfang, den Neubeginn, dort, wo statt Krieg der Frieden lebt, hat man gleich Vieh sie eingepfercht. Gefangen dort auf engstem Raum winkt Freiheit nun nur noch im Traum, der einst noch schien zum Greifen nah, doch ferner wohl zuvor nie war.
Submitted by Lake of Tears — Apr 26, 2025
Das Feuer ausgebrannt, und kein Ziel ist mehr in Sicht, hatte doch noch so viel vor, nun fehlt mir der Drang zum Licht. Man sagt die Zeit heilt alle Wunden, diese Wunde bleibt besteh'n, hat meinen Lebenswunsch gebunden, der Wille, er bleibt steh'n. Requiem Das Erreichte nicht genug, stets noch höher soll't es geh'n, ist die Erde nicht genug, so muss es zum Mond hin geh'n. Man sagt die Zeit heilt alle Wunden, diese Wunde bleibt besteh'n, hat mir den Atem abgebunden, mein Herz bleibt heute steh'n. Eines Tages wird sodann, hoch vom Himmel wird er flieh'n leuchtend' Stern von fernem Land, ins Herzen meiner Tränen seh'n. Und ich wünsche mir heut, dass der Menschenheit Kern sodann versteht, mit "höher, schneller, weiter" wird sie nicht weiter fortbesteh'n. Doch ich zweifle dass ein Mensch, der keinen denn sich selbst erkennt, die Größe hat zu widersteh'n, so mag die Welt zu Grund geh'n. Und ich ringe mit mir selbst, werfe mich gegen die Zeit, fleh' den Morgen an, dass er uns sicher heimgeleit'.
Submitted by Immortal — Apr 26, 2025
Der Herrgott wirft ein Kleid herab, das die Welt ins Chaos taucht, es wirbelt wie ein Sturmorkan, durch beißend schwarzen Rauch. Menschen flehend überall, das Leid kennt kein Erbarmen sie flehen laut, Gott steh uns bei, in der Kirche fällt das Amen. Kein Schritt zurück. Unheil Es kriecht und schlängelt unter dir, frisst sich durch den Asphalt, gräbt tiefe Furchen hinter dir, deiner Seele wird eiskalt. Es nimmt dich ins Visier, sein schwarzer Finger zeigt auf dich, du stehst im Fadenkreuz, und kein Lichtlein dir mehr scheint. Kein Schritt zurück. Unheil Der Schmerz sitzt tief in deiner Brust, deine Lippen stumm, dein Mund scheint dir wie zugenäht, alle Schreie sind verstummt. Lautlos quälst und wälzt du dich, dort im kalten, trocknen Staub, dann wartest du vergeblich, dass ein neuer Morgen graut.
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 26, 2025
Ein neuer Tag beginnt Die Welt, sie bleibt mir fremd Du warst für mich der Mensch Der mir Lebensfreud' geschenkt Nun ist die Zeit vorbei Ich seh' in dein Gesicht Und spür' in meinem Innersten Wie Teil für Teil zerbricht Ich schließ' dich in die Arme Weil' ein letztes Mal bei dir Seh' in deine Augen Wünsch' den Schmerz weit fort von hier Folg' der Stimme, die dich führt Führt sie dich doch ins Licht Am Ende deiner Zeit sieh weg Wenn mein Herz zerbricht Ein Teil von mir stirbt heut' und hier Mein Herz, hör' wie es bricht Doch lehrt das Leben ewig Auf Schatten folgt stets Licht Heute stirbt ein Teil von mir Mein Herz, hör' wie es bricht Doch lehrt das Leben ewig Auf Schatten folgt stets Licht Sieh, wie grün die Blätter Mutter Erde treibt die Frucht Wenn der Keim der Zeit Ist verdorrt in deiner Brust Sieh, wie Blau die Wolken Ich schenk' dir ihre Pracht Die über uns'ren Köpfen Das Leben neu entfacht Ein Teil von mir stirbt heut' und hier Mein Herz, hör' wie es bricht Doch lehrt das Leben ewig Auf Schatten folgt stets Licht Heute stirbt ein Teil von mir Mein Herz, hör' wie es bricht Doch lehrt das Leben ewig Auf Schatten folgt stets Licht Die Felder rings um uns erblüh'n Die Sonne schenkt uns Kraft Die tief aus unser Herzen Schutz Bald neues Leben schafft Ein Teil von mir stirbt heut' und hier Mein Herz, hör' wie es bricht Doch lehrt das Leben ewig Auf Schatten folgt stets Licht Heute stirbt ein Teil von mir Wenn mein Herz zerbricht Doch lehrt das Leben ewig Auf Schatten folgt stets Licht Wenn mein Herz zerbricht So folgt dem Schatten Licht Wenn mein Herz zerbricht Folgt auf den Schatten Licht
Submitted by Infernal Flame — Mar 27, 2026