Narrenkönig
Der Mond scheint voll und klar Taucht die Welt in bleiches Licht Nebel - sonderbar - Verschleiern Sein und Sinne Magisch strahlt der Ort Zieht uns an mit seiner Macht Ich muss fort - es ist Walpurgisnacht! Stetig steil bergauf Dorthin wo das Feuer lodert Zieht uns in ihren Bann Der Gottheit wilde Meute Nah an der Feuersglut Verschmelzen wir zu einem Körper Werden eins mit der Walpurgisnacht! Rundherum ums helle Feuer Rundherum im wilden Tanz Kreisen Körper, Geister Blicke berühren sich im Fluge! Rundherum ums helle Feuer Rundherum im wilden Tanz Kreisen Körper, Geister Blicke berühren sich im Fluge! Rundherum ums helle Feuer Rundherum im wilden Tanz Kreisen Körper, Geister Blicke berühren sich im Fluge! Rundherum ums helle Feuer Rundherum im wilden Tanz Kreisen Körper, Geister Blicke berühren sich im Fluge! Sieh' ein Rabe fliegt Hinaus ins dunkle, weite Land Auf seinen Schwingen liegt Mein innigster Gedanke Mag er ihn bewahren Auf diese Weise weitertragen Weit in die dunkle Walpurgisnacht Einen Moment lang sah ich Diese Welt aus seinen Augen Einen Moment lang spürt' ich Seine freie Seele Als der Morgen graut Ist er dem Blick entschwunden - Es neigt sich diese Walpurgisnacht Rundherum ums helle Feuer Rundherum im wilden Tanz Kreisen Körper, Geister Blicke berühren sich im Fluge! Rundherum ums helle Feuer Rundherum im wilden Tanz Kreisen Körper, Geister Blicke berühren sich im Fluge! Rundherum ums helle Feuer Rundherum im wilden Tanz Kreisen Körper, Geister Blicke berühren sich im Fluge! Rundherum ums helle Feuer Rundherum im wilden Tanz Kreisen Körper, Geister Blicke berühren sich im Fluge! Rundherum ums helle Feuer Rundherum im wilden Tanz Kreisen Körper, Geister Blicke berühren sich im Fluge! Rundherum ums helle Feuer Rundherum im wilden Tanz Kreisen Körper, Geister Blicke berühren sich im Fluge!
Submitted by Corpse Defiler — Feb 22, 2026
Am ersten Tag, es graut der Morgen, der Jüngling holt die Netze ein Es ist bitter kalt, die Brise steif, der Nebel hüllt das Boot ganz ein Er träumt von warmer Stube noch, als die lieblich Stimme ihn ereilt: "Dich friert wohl? Weisst du, niemand friert, wenn er in meinem Reich verweilt" Was staunt der Fischer, als er erblickt, ein Mädchen auf den nahen Klippen Wunderschön ist's anzusehen, das wallend Haar, die vollen Lippen Doch - oh je - dem Fischer fröstelt, als er den Unterleib gewahrt Nicht Beine, einen Fischleib sieht er und flieht zum Hafen seiner Heimat Refrain: Man hört Geschichten, Mythen, Sagen, engelsgleich ihr golden Haar Wüsst ich nur wo, ich würd es wagen, zu lauschen dem Gesang fürwahr Für einen Kuss von ihren Lippen, alles geben, was ich hab' Mein Hab und Gut und meine Seele Am 2. Tag, die gleiche Stelle, die ganze Nacht an sie gedacht Die Schönheit auf der Klippe gestern, hat ihn um den Schlaf gebracht Seine Augen suchen noch, als Gesänge ihm sein Herz erweichen: "In meinem Reich, am Grund der See, nie Schmerz und Sorgen Dich erreichen" Am 3. Tag die gleiche Stelle, die ganze Nacht lang hielt er Wacht Nicht aus dem Ohr die süßen Klänge, tiefe Sehnsucht ist entfacht Er lehnt sich weit über die Reling, zu erblicken diese Frau Da ist sie, ganz nah bei ihm, und streckt die Hände nach ihm aus (2x) "So komm doch!", lockt sie. Und er streckt sich, greift behutsam ihre Hand Sie zieht sanft und er lässt sich gleiten, über den Bootsrand Sie umarmt ihn, küsst ihn innig, gerne lässt er es geschehen Sie nimmt ihn mit sich, immer tiefer, und er ward nie mehr geseh'n... (2x) Würd folgen in ihr Seemannsgrab... (x times)
Submitted by Corpse Defiler — Feb 22, 2026
Es hebt an ein Wehgeklag', es schwankt das Seelenleben Es schickt sich an das Heidenpack, die heil'ge Stadt zu nehmen Welch' Drohung für die Christenheit, es muss etwas geschehen So entschied die Obrigkeit: Das Volk wird kämpfen gehen! Ohh Sogleich die Masse ward bewegt und die Leiber bebten Und wenn einer Greuel hegt, sorgt er für's Seelenleben Des Bruders, Sohns, des Taugenichts und schickt ihn zu der Meute Kämpfende Mäuler fressen nicht und bringen reiche Beute Ohh Ohh Weit über'm Meer Wo Träume, Sehnsucht, Hoffnung liegen Weit über'm Meer Legenden sich nähr'n Weit über'm Meer Erzählt der Sichelmond vom Frieden Weit über'm Meer Leuchtet ein Stern... Da stehen die Seelen hoffnungsvoll. Papst Urban spricht den Segen Der Traum vom Ruhm, von Glück und Gold kann tumben Geist bewegen Die Schiffe stechen aus in See dem Halbmond dort entgegen Stolzgeschwellt die Heldenbrust, der Blick funkelt verwegen Ohh Es ward so manche Schlacht geschlagen, so manche Seuche tobte Es wurd große Qual ertragen und das, was man gelobte - Die Heldentaten, Ruhm und Gold, das lang ersehnte Glück - Blieb kläglich aus, elendiglich kehrt man nach Haus zurück Ohh Ohh Weit über'm Meer Wo Träume, Sehnsucht, Hoffnung liegen Weit über'm Meer Legenden sich nähr'n Weit über'm Meer Erzählt der Sichelmond vom Frieden Weit über'm Meer Leuchtet ein Stern... Weit über'm Meer Wo Träume, Sehnsucht, Hoffnung liegen Weit über'm Meer Legenden sich nähr'n Weit über'm Meer Erzählt der Sichelmond vom Frieden Weit über'm Meer Leuchtet ein Stern... Ein Krüppel steht am Wegesrand, ein Säufer dort am Fass Die Träume vom gelobten Land wurden zu blankem Hass "Doch ein Platz im Paradies gibt euch der Herr zum Lohn!" Sprach der Papst, der Preis dafür, sprechen der Worte Hohn Weit über'm Meer Wo Träume, Sehnsucht, Hoffnung liegen Weit über'm Meer Legenden sich nähr'n Weit über'm Meer Erzählt der Sichelmond vom Frieden Weit über'm Meer Leuchtet ein Stern... Weit über'm Meer Wo Träume, Sehnsucht, Hoffnung liegen Weit über'm Meer Legenden sich nähr'n Weit über'm Meer Erzählt der Sichelmond vom Frieden Weit über'm Meer Leuchtet ein Stern...
Submitted by Corpse Defiler — Feb 22, 2026
Hätt' ich einen Pinsel zu zeichnen dein Antlitz Den Glanz deiner Augen, den lieblichen Mund Ich malte die Wimper, die Braue, dein Lächeln Wie ich es erkannte in jener Stund' Hätt' ich eine Flöte zu spielen die Klänge Die von deiner Anmut und Schönheit erzähl'n Ich spielte den Reigen der himmlischen Tänze Wie in den Gedanken, die mich seither quälen Doch weder Bilder noch Klänge noch Wort Könnten beschreiben, Was an jenem Ort Mit mir geschehen, als ich dich geseh'n Du in jener Nacht den Schein hast entfacht Die Sonne die Sterne tragen Kunde von dir Jeder Lufthauch erzählt mir von dir Jeder Atemzug, jeder Schritt Trägt deinen Namen weit mit sich mit (2x) Hätt' ich eine Feder zu schreiben die Worte Die dich umgarnen wie silbernes Licht Ich schriebe von Liebe, von Nähe und Hoffnung Und schrieb' die Sehnsucht hinaus in das Nichts Doch weder Bilder noch Klänge noch Wort Könnten beschreiben, was an jenem Ort Mit mir geschehen, als ich dich gesehen Du in jener Nacht den Schein hast entfacht |||: Die Sonne die Sterne tragen Kunde von dir Jeder Lufthauch erzählt mir von dir Jeder Atemzug, jeder Schritt Trägt deinen Namen weit mit sich mit :|||
Submitted by Corpse Defiler — Feb 22, 2026
Ob der unerfüllten Liebe läuft der Bursche in den Wald Wo eine alte Hexe haust, er findet ihre Hütte bald Gibt 'nen starken Liebeszauber, will alles dafür geben "Es warten erst drei Prüfungen", hält sie ihm entgegen |: Bring mir den härt'sten Fels auf Erden Bring mir den hellsten Strahl Bring mir den Quell des Lebens Löse deine Qual. :| Auf der Suche nach den Steinen zieht der Jüngling aus ins Land Doch er findet niemals einen, der nicht behau'n von Menschenhand Nach Jahren mühevoller Suche liegt er nieder müd' und krank Als er in ungebroch'nem Willen sich selbst als härt'sten Stein erkannt Auf der Suche nach dem Lichte steigt er hoch in stiller Qual Doch jede Hoffnung wird zunichte, er kann nichts nehmen vom Sonnenstrahl Nach Jahren mühevollen Kletterns liegt er nieder müd' und krank Als er im Spiegel seine Augen als hellstes Licht der Welt erkannt ||: Bring mir den den härt'sten Fels auf Erden Bring mir den hellsten Strahl Bring mir den Quell des Lebens Löse deine Qual. :|| Und er sucht den Quell des Lebens, besessen von der Wissenschaft Doch die Suche ist vergebens, weil Wissenschaft kein Leben schafft Nach langen Jahren des Studierens liegt er nieder müd' und krank Als er seiner reinen Liebe den Quell des Lebens hat erkannt Er steht nach Jahren wirrer Suche dort, wo er sich aufgemacht "Oft schon wollt' ich dich verfluchen, sieh, habe mich dir mitgebracht" Die Alte lächelt, blickt zufrieden, die Augen strahlen hell vor Glück: "Geh, du findest Deinen Frieden kehre ruhig nach Haus zurück!" ||: Bring mir den den härt'sten Fels auf Erden Bring mir den hellsten Strahl Bring mir den Quell des Lebens Löse deine Qual. :||
Submitted by Corpse Defiler — Feb 22, 2026
[Instrumental]
Submitted by Iron_Wraith — Apr 18, 2026
Ich lieg' im Schmutz mit dem Gesicht nach unten Schwere Männerhände greifen mich auf Ich wurde erwischt, meine Botschaft gefunden So nimmt denn die Geschichte ungehindert ihren Lauf! Hinter den Reihen fremder Mächte führte Mich meine Reise, die geheime Mission Um ihren Aufmarsch, Heimlichkeiten zu erkunden Das Volk zu beschützen, ist mein größter Lohn! Doch von Beginn: dunkle Gestalten trieben Sich in den Städten heimlich nachts umher Dunkle Mäntel, große schwarze Kapuzen - Was haben die vor, wo kommen die her? Ist das ein Anschlag von der dunklen Gilde? Wer gab den Auftrag, wer ist das Ziel der Aktion? Wird das ein Krieg? Wer kann die Antwort finden? Sie brauchten mich fragten... ... ihren Spion auf geheimer Mission ... ihren Spion auf geheimer Mission Bin unterwegs in fremden Landen Meistens verkleidet, dadurch unerkannt! Seit sie mich zum Spion ernannten Bin ich wie ein bunter Hund im Land bekannt! Bin der Spion auf geheimer Mission Bin der Spion... Werd' hoch gerissen, meine Augen mir verbunden Werde fortgeführt und in Verliese gesperrt Ich werde gefoltert, um zu erkunden Wem ich wohl diene, wem ich angehör'... Doch kann ich fliehen, denn ohne Vorsicht war ihr Handeln Sie suchten überall verzweifelt und lang Begriffen nie, warum sie mich nicht mehr fanden Als ich in den Burggraben sprang! Bin der Spion auf geheimer Mission Bin der Spion... Bin unterwegs in fremden Landen Meistens verkleidet, dadurch unerkannt! Seit sie mich zum Spion ernannten Bin ich wie ein bunter Hund im Land bekannt! Bin der Spion auf geheimer Mission Bin der Spion... Bin der Spion auf geheimer Mission Bin der Spion auf geheimer Mission Bin der Spion auf geheimer Mission Bin der Spion...
Submitted by Corpse Defiler — Feb 22, 2026
Eine Kutsche, schwer bewacht von Reitern Holpert eilig durch die Nacht Welch Schätze ihr wohl innewohnen Dass man sie so gut bewacht...? Nun wir werden's bald erfahren Denn dort ein Schatten unerkannt Und aus dem Strauchwerk tritt ein Barde Die Laute fest in seiner Hand... Sofort umringt von Reitern ist er: "Sprich du Narr, was treibst du hier? Siehst du nicht des Königs Wappen In seinem Auftrag reiten wir!" Ein Hornstoß aus dem nahen Walde Pfeile fliegen durch die Nacht Man hört Gesang des Barden leise Als er greift in die Saiten sacht Der Herr des Waldes ist er Und nimmt sich seinen Teil Genau die Hälfte kriegt er Sein Eigentum ist's weil... Kampf der Brüder bis auf's Blut Rache ist ein süßes Brot Im Herz brennt heiß die Glut Nicht länger blind für seine Not... Auf Rache sinnt er seit dem Tage Als er die Wahrheit hat erfahr'n Seine Mutter, die's nicht wirklich Erzählt ihm wer die Eltern war'n Es war der König nebst Gemahlin Die Zwillinge gebar Er gab ein Kind dem Kräuterweibe Und man es nie wiedersah... Der Herr des Waldes ist er Und nimmt sich seinen Teil Genau die Hälfte kriegt er Sein Eigentum ist's weil... Kampf der Brüder bis auf's Blut Rache ist ein süßes Brot Im Herz brennt heiß die Glut Nicht länger blind für seine Not... Am Sterbebett beichtet der König Seinem Sohn die schlimme Tat Doch statt zu handeln schweigt er still Mit nichts und niemand teilen mag... Der Bruder indes weiß es längst Und holt sich selbst, was ihm gehört Keine Kutsch bleibt ungeschor'n Wenn ihr Weg den Wald durchquert Denn der Herr des Waldes ist er Und nimmt sich seinen Teil Genau die Hälfte kriegt er Sein Eigentum ist's weil... Kampf der Brüder bis auf's Blut Rache ist ein süßes Brot Im Herz brennt heiß die Glut Nicht länger blind für seine Not...
Submitted by Corpse Defiler — Feb 22, 2026
Wir stehen in dunklen Ecken, streifen über den Markt Wir wissen ganz genau, wer was zu bieten hat Was lose in den Taschen oder achtlos unversperrt Wechselt den Besitzer - uns ein warmes Mahl beschert Versteckt in dunklen Wäldern, lauern wir dem, der verirrt Wird seines Guts beraubt, wenn er sich auch ziert Wir flüchten vor den Häschern, die man nach uns ausgesandt Der Steckbrief unserer Bilder ist im ganzen Land bekannt Wir sind frei wie die Vögel! Wir sind vogelfrei! Wir ziehen mit ihnen im Wind! Wohin ist einerlei! Wir sind frei wie die Vögel! Wir sind vogelfrei! Wir ziehen mit ihnen im Wind! Wohin ist einerlei! Wir haben schon in dunkler Nacht, des Grafen Maid gestohlen Und für ein Lösegeld durft' er sie wieder holen Wir gaben schon dem Schäfer, mächtig Schnaps und mächtig Wein Als er betrunken schlief, wurde seine Herde klein Wir schmuggelten verbotene Ware durch das Land Falschgeld gaben wir von Hand zu Hand An Väter schöner Töchter den Heiratswunsch entsandt Und mit der Aussteuer nach der Hochzeit durchgebrannt Wir sind frei wie die Vögel! Wir sind vogelfrei! Wir ziehen mit ihnen im Wind! Wohin ist einerlei! Wir sind frei wie die Vögel! Wir sind vogelfrei! Wir ziehen mit ihnen im Wind! Wohin ist einerlei! Hin und wieder kann's geschehen, dass man einen erwischt Der baumelt dann am Galgen, bis sein Leben erlischt Doch wollen wir uns nicht grämen, denn der Lohn ist frei zu sein Wir gedenken seiner bei 'ner guten Flasche Wein Denn wir sind frei wie die Vögel! Wir sind vogelfrei! Wir ziehen mit ihnen im Wind! Wohin ist einerlei! Wir sind frei wie die Vögel! Wir sind vogelfrei! Wir ziehen mit ihnen im Wind! Wohin ist einerlei! Denn wir sind frei wie die Vögel! Wir sind vogelfrei! Wir ziehen mit ihnen im Wind! Wohin ist einerlei! Denn wir sind frei wie die Vögel! Wir sind vogelfrei! Wir ziehen mit ihnen im Wind! Wohin ist einerlei!
Submitted by Corpse Defiler — Feb 22, 2026
Ich wär so gern ein kleiner Sonnenstrahl Ein kleiner Lichtblitz, Lichtblick am Horizont Ein Gute-Laune-Bringer, ein Friedensbote und Ein Freudenspender, Glücksversender, ein Lächeln ohne Grund Ich wär so gern ein kleiner bunter Fisch Ein Flossenschwinger, Wasserplanscher voll von Lebenslust Ein Lebenskünstler, ein Glücksgeniesser, Leben für den Augenblick Geplantes Ablenkungsmanöver von Deinem Problem Ich wär so gern ein großer, grüner, starker Baum Ein Berg, ein Fels in Sturm und Brandung warmer sich'rer Hort 'ne starke, feste Schulter Spender für Geborgenheit Die Rückendeckung, Sicherheit, Vertrauen für alle Zeit Ich würd' Dich dann verfolgen, stets Deinen Weg erhellen Alle Schatten vertreiben, alle Hindernisse fällen Und wenn alles grau ist in Deinem See der Seele Wär ich der einzige Farbklecks, Hoffnungsschimmer nur für Dich Doch zu meinem Bedauern werd' ich davon gar nichts sein Denn ich bin stinknormal und habe lediglich nur Schwein Dass Du an mir was findest, drum versuche ich zumindest Vom Sonnenstrahl, vom Fisch, vom Baum ein Stück für Dich zu klauen
Submitted by Corpse Defiler — Feb 22, 2026
Eines Nachts rief sie mich zu ihr Treffpunkt war das Schlafgemach: "Nimm' diesen Brief hier, teurer Kurier Und erlöse mich von meiner Schmach!" So eilte - nein ich flog von dannen Der Adressat ein alter Schmied Er las den Brief und Tränen rannen Lachend er den Bauch sich hielt "Was ist so lustig?", fragte ich donnernd Doch der Schmied sagte kein Wort Er gab mir grinsend einen Schlüssel Und schickte mich mit diesem fort Ich ritt zurück zur Königin Was war sie glücklich, als sie sah Dass ich ihr diesen Schlüssel bring Doch dann wurd' ihr Blick sonderbar... Ich bin Kurier der Königin Ich bin der Kurier! Was immer sie benötigt Bring ich ihr, bring ich ihr! Ich bin Kurier der Königin Und wenns das Letzte ist, was ich tu' Ich ebne ihr den Weg - Hier und jetzt und immerzu Sie zog sich gänzlich aus vor mir Ließ langsam alle Hüllen fallen Als sie entblößt, dämmerte mir Der Grund für dieses Unterfangen Um die Hüften schwang sich mächtig Ein gar grausiges Dessous Ein Keuschheitsgürtel - unheilsträchtig - Der Schlüssel passt ins Schloss dazu "Befrei' mich doch von diesem Ding!" Befahl sie ungeduldig mir "Muss heute noch woanders hin Solang der König ist nicht hier!" Das Schloss springt auf und sie verschwindet Erleichtert lachend in die Nacht Problem gelöst - mit kleinen Dingen Hab ich ihr oft schon Glück gebracht Ich bin Kurier der Königin Ich bin der Kurier! Was immer sie benötigt Bring ich ihr, bring ich ihr! Ich bin Kurier der Königin Und wenns das Letzte ist was ich tu' Ich ebne ihr den Weg - Hier und jetzt und immerzu Habe ihr so manchen Dienst erwiesen So manche Nachricht überbracht Den Liebesbrief zum Müllersburschen Der dann prompt hat die Nacht verbracht Im Himmelbett der Königin Was hab ich insgeheim gelacht Als sie - nach nicht ganz neun Monden - Den "Königssohn" zur Welt gebracht Sei's wie es sei und wie es ist Ich verhalte mich diskret Solang die schöne Königin Einmal die Woche bei mir steht Ich bin Kurier der Königin Ich bin der Kurier! Was immer sie benötigt Bring ich ihr, bring ich ihr! Ich bin Kurier der Königin Und wenns das Letzte ist, was ich tu' Ich ebne ihr den Weg - Hier und jetzt und immerzu
Submitted by Corpse Defiler — Feb 22, 2026
[Instrumental]
Submitted by Nargaroth — Apr 18, 2026
Possen reissend, Witze machend, ich so manches Herz erfreu Den Ball jonglierend, Feuer spuckend, unterhalte ich die Leut' Des Hofes - König, Königin und ihre zarte Tochter Weil ich der Narr des Hofes bin, ein Clown ein Ausgekochter Das Kind des Königspaares ist es, welches mir den Kopf verdreht Bin schwer verwirrt, wenn ich ihr Antlitz, ihre Schönheit, Anmut seh' So kam es, dass ich - obwohl ich vom Stande lange nicht berechtigt war - Um ihre Hand anhielt, beim König vorsprach - bin der Narr "Meine Tochter willst du, Narr, wenn Herrscher würden alles geben? Sei König, mit Gold, Land und Volk, dann sollst du mit ihr leben." Ich bin der Narrenkönig - König aller Narren bin ich wohl! Mein Volk die Menschen, die gern lachen und mein Gold mir innewohnt! Mein Land ist doch die ganze Welt - wer denn könnte ihr mehr geben? Gib' mir deine Tochter, sie soll fortan glücklich leben! Ich bin der Narrenkönig - König aller Narren bin ich wohl - der Narrenkönig bin ich wohl! Der König, nein, das ganze Volke lachte ob der dreisten Tat "Seht, der Narr will König sein!" Ich war Gespött im ganzen Staat So zog ich fort mit schwerem Herzen, fort von Schloss und Heimatstadt Nur ein Mensch winkte traurig meiner als ich ritt ins Tal hinab So ritt ich hier hin, reiste dorthin, blies mit Trübsal mir den Marsch Bis ich hört' des Königs Botschaft, welche verbreitete sich rasch: "Die liebst Prinzessin ist verfallen gar fürchterlicher Depression Wer eilt und sie zum Lachen bringt, der soll sie zum Weibe holen." So will ich denn mein Glück versuchen, wenn nicht Narr, wer könnt es dann? Gesagt getan, so stand ich vor ihr und mein Lied begann: Ich bin der Narrenkönig - König aller Narren bin ich wohl! Mein Volk die Menschen, die gern lachen und mein Gold mir innewohnt! Mein Land ist doch die ganze Welt - wer denn könnte Dir mehr geben? Schenk' mir ein Lächeln, Schöne, sollst fortan glücklich leben! Ich bin der Narrenkönig - König aller Narren bin ich wohl - der Narrenkönig bin ich wohl! So gab ich alles, was ich konnte, spielte mein ganzes Repertoire Und sie lachte, jeder lachte, das ganze Land am Lachen war Auch der König musst' gesteh'n, dass ich die beste Medizin für seine liebe Tochter Ich, der Narrenkönig bin Ich bin der Narrenkönig - König aller Narren bin ich wohl! Mein Volk die Menschen, die gern lachen und mein Gold mir innewohnt! Mein Land ist doch die ganze Welt - wer denn könnte Dir mehr geben? Schenk' mir ein Lächeln, Schöne, sollst fortan glücklich leben! Ich bin der Narrenkönig - König aller Narren bin ich wohl - der Narrenkönig bin ich wohl!
Submitted by Corpse Defiler — Feb 22, 2026
Es ist geleert, das erste Fass, kommt Brüderlein, erzähl' noch was Von euren weiten Reisen, sprecht und hebt das Glas Der alte bärt'ge Wandersmann, fängt mit der Geschichte an Als einst von fern das Jagdhorn schallt, und Jäger hetzten durch den Wald Der Hirsch droht zu entkommen! Doch rannt' ich schneller als das Tier Mit bloßer Faust niedergerungen, das Geweih hier als Beweis dafür Der alte bärt'ge Wandersmann, fängt mit der Geschichte an Als einst ein Sturm das Meer zerwühlt und Mann und Maus vom Schiffsdeck spült Das Schiff drohte zu sinken, die Segel rissen wie Papier Ich holte Luft und blies den Sturm fort, das Leinen als Beweis dafür Es ist geleert, das erste Fass, kommt Brüderlein, erzähl noch was Von euren weiten Reisen, sprecht und hebt das Glas Der alte bärt'ge Wandersmann, fängt mit der Geschichte an Als einst der Feind die Stadt besetzt, das Katapult das Tor zerfetzt Ich schlich mich von hinten an, mein Kampfschrei klang wie tausend Mann Sie rannten fort wie scheues Getier, der Helm hier als Beweis dafür Der alte bärt'ge Wandersmann, fängt mit der Geschichte an Als einst der jüngste Tag entbrach und alles von dem Ende sprach Es leckten Flammen in die Welt, als offen stand die Höllentür Ich schlug sie zu und mein Schloss hält, der Schlüssel als Beweis dafür Es ist geleert, das erste Fass, kommt Brüderlein, erzähl noch was Von euren weiten Reisen, sprecht und hebt das Glas Ich hab erzählt von meiner Jagd, wie ich den Sturm bezwungen hab Wie ich den bösen Feind vertrieb und der Deckel auf der Hölle blieb Nun rollt das zweite Fass herein, wir wollen nur mehr glücklich sein Nur nicht zu voll der Ranzen, fröhlich auf den Tischen tanzen Es fließt der Wein, es fließt das Bier, hoch die Krüge, trinken wir! Es fließt der Wein, es fließt das Bier, hoch die Krüge, trinken wir! Es fließt der Wein, es fließt das Bier, hoch die Krüge, trinken wir! Es fließt der Wein, es fließt das Bier, hoch die Krüge, trinken wir!
Submitted by Corpse Defiler — Feb 22, 2026