Leuchtfeuer (Deluxe)
Mit dem ersten Morgenlicht Das durch dunkle Wolken bricht Kehrt auch die Hoffnung still zurück Malt ihr ein Lächeln in's Gesicht Sie sieht's als Zeichen ihres Herrn Von ganz weit oben kann sie's hören Er seit Kindertragen zu ihr spricht Auch jetzt in ihrer Not vergisst er sie nicht! Stehe auf und nimmt das Schwert! Kämpf', wofür es sich zu kämpfen lohnt! Stehe auf und nimmt das Schwert! Kämpfe, wenn es sich lohnt… Vor ihrem inneren Auge klar Stellt sich eine Szene dar Der Dauphin ist auf dem Thron erstarkt England zittert bis ins Mark Plötzlich weiß sie, was zu tun Mit den Kämpfern, die vor Mauern ruh'n Mit brennend' Herzen führt sie an Jedermann erliegt dem Bann Sie schlägt die Schlagt, doch mit dem Sieg Argwohn in die Herzen zieht Eben noch als Heldin hoch verehrt Wird morgen sie als Ketzerin verhört Stehe auf und nimmt das Schwert! Kämpf', wofür es sich zu kämpfen lohnt! Stehe auf und nimmt das Schwert! Kämpfe, wenn es sich lohnt… Verlust, Verrat, Gefangenschaft: Die Wende! Sie findet in den Flammen jäh ihr Ende! Entzündet vor der Hand Gegen sie einst das Schwert erhob Ihr Mythos lebt, die Taten sind bis heute hoch gelobt! Stehe auf und nimmt das Schwert! Kämpf', wofür es sich zu kämpfen lohnt! Stehe auf und nimmt das Schwert! Kämpfe, wenn es sich lohnt…
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Heut' ist einer jener Tage Der ist wohl verflixt Der Spott mit breitem Grinsen Hinter jeder Ecke sitz Am Morgen grüßt mein Spiegelbild Es ist nicht wirklich schön Ich frag' mich: „soll ich's wagen Heute in die Welt zu gehen?“ Heute wird ein Abenteuer Und schon wird mir klar Dass heute vor die Tür zu geh'n Ein böse Fehler war Den Menschen in den Gassen Bin ich Ziel für Hohn und Spott Mein Meister, die Gesellen Schmieden gegen mich Komplott Doch statt klein bei zu geben Hebe ich mein Glas auf's Leben… Heute bin ich König Lass die Welt mit sich allein Heute bin ich König Lass die Sorgen Sorgen sein Heute bin ich König Genieß' den Augenblick Dann schaue ich nach vorn Und nicht zurück Ich hab' ja noch mein Liebchen Ihr zu klagen meine Pein Doch in flagranti find' ich sie im Bett Nur nicht allein! Bald merk' ich, dass der Teufel Einen Haufen auf mich macht Doch da spiel' ich nicht mit Zuletzt bin ich es, der da lacht Ich lach' den Teufel aus Und er hält ein, ist irritiert Und auch sein Freund, der Ärger Fühlt sich gänzlich despektiert Ich lach' sie heute aus, die Welt Schon lässt sie mich in Ruh' Denn eins ist klar: Der Prügelknabe Ist nicht mein Beruf! Doch statt klein bei zu geben Hebe ich mein Glas auf's Leben… Heute bin ich König Lass die Welt mit sich allein Heute bin ich König Lass die Sorgen Sorgen sein Heute bin ich König Geniess' den Augenblick Dann schaue ich nach vorn Und nicht zurück
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Da saß der alte Jack Versoffen in dem Eck In einem Pub – Wie es wohl hieß? In seinem eigen Dreck Da kam der Teufel heran Wollt' seine Seele haben Doch der Jack Der sprach ganz keck: „Ein Drink soll mich noch laben.“ Der Teufel sprach: „Na schön, so soll es Dir ergehen!“ Und Jack sprach: „Ich habe keinen Cent Kannst Du mir einen geben?“ Der Teufel wandelt sich In ein Geldstück – wunderlich Doch kaum in Beutel Nahm er wahr Ein Kreuz darin und wich… Er zieht mit seiner Laterne Kohlen glühen darin Leuchtet uns nur aus der Ferne Zieht dahin… Er zieht mit seiner Laterne Kohlen glühen darin Leuchtet uns nur aus der Ferne Zwischen den Welten dahin Nach Jahren Jack erschien Der Teufel und wollt' ziehen Des armen Säufers Seele in die Hölle Wie es schien Der Jack sagte jedoch: „Einen Apfel gebt mir noch.“ Und als der Bock den Baum empor Ein Kreuz verjagt ihn doch Er zieht mit seiner Laterne Kohlen glühen darin Leuchtet uns nur aus der Ferne Zieht dahin… Er zieht mit seiner Laterne Kohlen glühen darin Leuchtet uns nur aus der Ferne Zwischen den Welten dahin Als Jack denn schließlich starb Man im Himmel widersprach Sein Lebenswandel war zu schlecht Der Zugang ihm versagt Auch der Teufel sagte nun: „Bei mir kannst Du nicht mehr ruhen Nimm diese Rübe als Laterne Die Kohlen noch dazu…“ Er zieht mit seiner Laterne Kohlen glühen darin Leuchtet uns nur aus der Ferne Zieht dahin… Er zieht mit seiner Laterne Kohlen glühen darin Leuchtet uns nur aus der Ferne Zwischen den Welten dahin
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Als Schneiderlein mein Brot verdiene ich Beim Spinnen – Zwirn und Garn – gutbürgerlich Zu zieren Deine Schönheit mit einem feinen Kleid Doch ist mein wahrer Traum unendlich weit Wenn ich das Maß abstecke, Muster nehm' Hab' ich die Chance, Dich unverhüllt zu sehen Ach, wär' ich Maler, jedes Bild von dir eine Zier Und war' ich Sänger, ich sänge nur von Dir! Du meine Schöne Wie sehr ich Dich begehr Besäß' ich Dich Ich gäbe Die nie mehr her Du meine Sonnenseite im Leben Doch der Weg in Dein Herz Ist so schwer…! Mach' Komplimente und umgarne Dich Doch bei dem Anblick – fürcht' ich – stotter' ich Hab' auf der ganzen Welt noch nie jemand wie Dich gesehen Ich finde Dich so wunderschön…! Da stehst Du nun in Deinem weißen Kleid Es wird ein Andere sein, der Dich jetzt freit Was soll ich tun, ich bin halt nur ein kleines Schneiderlein Es war ein Traum und mehr wird es nie sein! Du meine Schöne Wie sehr ich Dich begehr Besäß' ich Dich Ich gäbe Die nie mehr her Du meine Sonnenseite im Leben Doch der Weg in Dein Herz Ist so schwer…!
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Ich schau’ mich um, mein Blick verblasst, der Nebel Liegt dicht auf dem Meer. Den Weg zurück erkenn’ Ich nicht, er wird zur Bürde, wird zur Last Ich bin ein Spielball in den Wellen Ich treibe hilflos in der Flut Gibt es noch Hoffnung in der Nacht? Oder werde ich am Riff zerschellen? Leuchtfeuer brennen in der Nacht Wie ein Heer aus Sternen welches mich bewacht Das mich zurück nach Hause führt Zwischen all den anderen dort Der letzte Zufluchtsort Die Hoffnung war schon fast dahin Ein Feuer leuchtet in der Nacht Es schützte und es führte mich Brachte mich zum Festland hin Zu überdauern Raum und Zeit Brennt dieses Feuer nun in mir Dass ich es anderen weiter reich’ Als Zeichen echter Menschlichkeit Leuchtfeuer brennen in der Nacht Wie ein Heer aus Sternen welches mich bewacht Das mich zurück nach Hause führt Zwischen all den anderen dort Der letzte Zufluchtsort Wir können auf die Reise gehen Wohlwissend wir sind nicht allein Sie wachen immer über uns Als Leuchtfeuer des Nachts zum See Leuchtfeuer brennen in der Nacht Wie ein Heer aus Sternen welches mich bewacht Das mich zurück nach Hause führt Zwischen all den anderen dort Der letzte Zufluchtsort
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Ich kann maximal betrübt sein Oder maximal beschwingt Ich bin der, der endlos schweigt Und der, der laute Lieder singt Ich kann maximal verletzen Und bin maximal verletzt Meine Ängste sind gewaltig Doch meine Hoffnung stirbt zuletzt Ich verlier' mich in Gedanken Du holst mich wieder zurück Denn als die eiserne Konstante Habe ich dich Mein größtes Glück Mein Leben ist wie eine Straße Die führt mich immer wieder heim Denn auch in allergrößter Ferne Möchte ich – an deiner Seite sein Meine Geduld, die ist unendlich Doch ich halte es nicht aus Wenn man in 1000 Worten sagt Wofür es gerade mal 3 braucht… Ich bin ein riesengroßer Eisberg Schmelz' genauso schnell dahin Ich brauch' grenzenlose Freiheit Solange ich nicht einsam bin Ich stehe felsenfest im Leben Treibe ziellos auf dem Meer Mach's mir gerne kompliziert Wo es doch oftmals einfach wär' Ich bin hoffnungsloser Träumer Und knallharter Realist Ganz sicher nehm ich jede Hürde Wenn nur Du an meiner Seite bist!
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
[Instrumental]
Submitted by Infernal Flame — Apr 18, 2026
Im Schatten einer Linde steht ein Leiermann Der dreht an seiner Kurbel, so wie nur er es kann Seit vielen langen Jahren komme ich an diesen Ort Und lausche seinen Liedern, sein Spielen trägt mir fort Spiel für mich Leiermann! Spiel dein Lied, ich glaub daran! Spiel, spiel, Leiermann! Und die Zeit hält für mich an! So sammelt er die Worte, wie andere Menschen Geld Gestaltet sie zu Liedern, für eine bessere Welt! Im Schatten einer Linde, genieß' ich jeden Augenblick! Bei ihm – dem Urgroßvater – lern' ich das Lebensglück! Spiel für mich Leiermann! Spiel dein Lied, ich glaub daran! Spiel, spiel, Leiermann! Und die Zeit hält für mich an! „Wenn Narren lange leben Werden sie alt!“ Er lebt diese Zeilen Und sie sind sein Halt „Wenn Narren lange leben Werden sie alt!“ Kann so den Hades durchqueren Und Tod und Teufel Das Fürchten lehren
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Einst liebte sie aus vollem Herzen Doch mit der Liebe kamen die Schmerzen Sie, die jedem Mann betört Ihr Liebster ließ sie unerhört Ihr Wille brach, sie ließ ihn ziehen Doch mit ihm war all das dahin Was sie ans Leben glauben ließ Was blieb, war Bitternis Ein blaues Band liegt ihr zu Füßen Um scheinbar sanft sie zu umfließen Ein goldenes säumt ihr Gesicht Von weitem hell, verführerisch Sie lässt ihr Klagelied erklingen Es raubt all jenen ihren Sinn Betört von diesen Klängen Zieht es sie zu den Klippen hin Die Königin aus Stein Thront dort am Fels allein Ihr Klagelied im Wind Hallt durch ihr Labyrinth Die Königin aus Stein Thront dort am Fels allein Die Welt steht still und lauscht Wenn sie es will! Auf ihrem Weg am Rhein entlang Erlag sie schließlich jenem Bann Der dem Wasser innewohnt Stürzte sich dort in den Tod Man sagt, sie lässt dort Perlen regnen Aus ihren Haar – wem sie begegnen Der sinkt ins Wasser wie ein Stein Nimmt ihren Fluch dort mit hinein Die Königin aus Stein Thront dort am Fels allein Ihr Klagelied im Wind Hallt durch ihr Labyrinth Die Königin aus Stein Thront dort am Fels allein Die Welt steht still und lauscht Wenn sie es will!
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Unser Vater holte in der Nacht In größter Not Unser täglich Brot Aus dem königlichen Wald Und nach einer Dieberei Schlug man ihn tot Unsere Mutter fand das Diebesgut Und fuhr gen München hin Nur noch Geld in Sinn Wegen dieser Hehlerei Zog sie in das Zuchthaus ein Und war dahin Ich wollte doch nur nach Amerika Noch einmal neu anfangen in Freiheit! Ich wollte doch nur nach Amerika Neuer Start, neues Glück, ich wollt' nie mehr zurück! Mein Bruder war ja da noch fast ein Kind Doch schießen konnt' er gut Und war so voller Wut! Er schoss zwei Gendarmen um Und so sperrten sie uns ein Er starb dort an Skorbut Meine Schwester zog die Kleinen groß Im Dorfe man sie mied Zum Fortzug man ihr riet Doch da war kein Geld Und dann wurde sie krank Und sie verschied Ich wollte doch nur nach Amerika Noch einmal neu anfangen in Freiheit! Ich wollte doch nur nach Amerika Neuer Start, neues Glück, ich wollt' nie mehr zurück! Ich brauchte Geld für meine Überfahrt Keine Arbeit gab's für mich Lange Finger machte ich Und ich wurd' erwischt Und dann fiel ein Schuss Die Jagd auf mich war fürchterlich Nach langer Flucht Nach wochenlanger Hast Haben sie mich dann gestellt In einem Stall auf einem Feld Und ich habe mich gewehrt Brachte wieder Menschen um Jetzt das Fallbeil fällt Ich wollte doch nur nach Amerika Noch einmal neu anfangen in Freiheit! Ich wollte doch nur nach Amerika Neuer Start, neues Glück, ich wollt' nie mehr zurück!
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Ich weiß genau Wie es war Du standest vor mir Ein Lachen, und dann… Ganz ohne Worte Sprachen wir Und die Geschichte Einer Freundschaft begann Wir kannten uns Von Anfang an Wir machten Die Nächte zum Tage Und als ich in Die Ferne zog Hielt diese Freundschaft Ganz ohne Frage… Und so hebe ich mein Glass auf euch! Weggefährten und Treue Begleiter! Was wäre mein Leben ohne euch Ich weiß mit euch geht's immer weiter! Denn ihr seid da Zu jeder Zeit Wenn ich im Loch sitz' Durchs Leben schleich'… Wenn ich beschwingt Den Tag besing' Und gut gelaunt Durch die Lande streif' In manchem Jahr Sahen wir uns kaum Es gab Momente Wo wir uns vergaßen Wir gaben uns Doch niemals auf Bis wir wieder Zusammen saßen So haben wir Seit Jahr und Tag Gemeinsam Gelacht und geweint Und wie wir sind Vertrauen wir blind Aufeinander Für immer vereint… Und so hebe ich mein Glass auf euch! Weggefährten und Treue Begleiter! Was wäre mein Leben ohne euch Ich weiß mit euch geht's immer weiter! Denn ihr seid da Zu jeder Zeit Wenn ich im Loch sitz' Durchs Leben schleich'… Wenn ich beschwingt Den Tag besing' Und gut gelaunt Durch die Lande streif'
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Früher war ich gerne feiern Machte Trinken Spaß Weil ich nicht drei Tage krank war Nach dem dritten Glas Heute denk ich schon beim zweiten Bier Was es wohl morgen macht? Klopft der Schädel, kippt der Kreislauf? Kann ich stehen um acht? Früher war ich jung und wild Und voller Tatendrang! Früher lebte ich das Motto: Wein, Weib und Gesang! Heute brauche ich zum Feiern Gar kein großes Fest Heute bin ich froh Wenn man mich mal in Ruhe lässt! Ich werd' alt, ich werd' alt Ich werd' alt! Meine Haare trag' ich kurz Dass man nicht sieht wie grau sie sind Außerdem weht lichtes Haar Nicht mehr so schön wie einst im Wind… Ich werd' alt, ich werd' alt Ich werd' alt Nach wie vor ist's unser Leben Für Euch laut zu musizieren Gemeinsam nur ein Weg Wir wollten uns niemals verlieren! Mittelalt sind wir geworden Ihr seid mit uns gereist Durch die Jahre unseres Schaffens Was letztendlich nur eins heißt: Wir werden alt, werden alt Werden alt! Doch wir werden's nicht allein Denn diesen Weg geht ihr mit uns Bis zum Tag St. Nimmerlein Zumindest ist das unser Wunsch… Wir werden alt, werden alt Werden alt! Heute geben meinem Leben Doch ganz andere Dinge Sinn Heute freut's mich Wenn ich morgens Mal nicht übermüdet bin Lernte den Blick für Kleinigkeiten Den ich Dir jetzt weitergeb' Denn trotz der Widrigkeiten Ist es gut so wie ich leb! Ich werd' alt, ich werd' alt, ich werd' alt! Meine Haare trag' ich kurz Dass man nicht sieht wie grau sie sind Außerdem weht lichtes Haar Nicht mehr so schön wie einst im Wind… Ich werd' alt, ich werd' alt, ich werd' alt Wir werden alt, werden alt, werden alt! Jetzt die Zeit das Glas heben Solang die Kraft noch reicht! Wir trinken auf das Leben Nehmen's an und nehmen's leicht Wir werden alt, werden alt, werden alt!
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Deine schwarze Augen sehen mich an Und ich versinke nur darin Du sagst kein Wort, doch ich versteh' Warum jetzt gerade ICH hier bin Ich reich' Dir meine offene Hand Und die Deine schwindet schier darin Ich seh' die trockenen Tränen Ich fühl' Verlust, ich fühl' die Qual Du hattest keine Wahl! Ich nehme Dich an meine Seite Ich schenke Dir mein Herz Wo Deine Kinder, wo der Mann? Und Dein Blick geht himmelwärts Was ist passiert, wie kann das sein Ich verstehe' die Welt nicht mehr Das ist der Grund, warum Du da bist: Wir…! Komm her! Ich versteh' Dich, ich lebe Dich Ich liebe Dich! Ich küss dir deine Tränen weg Ich halt' Dich fest, komm, halt' Dich fest Bitte halt' uns fest! Ich küss dir deine Tränen weg Ich will Dich halten und ich bitte Dich Lass nie wieder los! Ich bin verzweifelt, bette Deinen Kopf In meinen Schoß! Ich schau' Dich innig an Und bitte Dich: Verzeih! Du bist nur wegen uns hier Bleibe bei mir und sei frei! Ich versteh' Dich, ich lebe Dich Ich liebe Dich! Ich küss dir deine Tränen weg Ich halt' Dich fest, komm, halt' Dich fest Bitte halt' uns fest! Ich küss dir deine Tränen weg
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Alljährlich zur Wintersonnenwende Treiben die Seelen an Land Sie fanden im Meer ihr Ende Zur Rastlosigkeit verbannt In dieser Nacht ist es gestattet Zum Herr der Wellen zu sprechen Einer gewährt er Jahr für Jahr Den Todesbann zu durchbrechen Ein Krieger – er stürmt als Erster den Strand „Herr ich verstarb im Kriege Ein Weltenreich ich führe“ Bei diesen Worten zerfällt er zu Sand "Dein Ziel ist nichtig für diese Welt Bist von Eitelkeit getrieben Kehr zurück in dein nasses Grab Sei auf ewig dem Meer verschrieben!" So klagen, noch viele ihres Schicksals Huren, Meister, Diebe, Gesellen Die Menschen, gleich von welchem Stand Schickt er zurück in die Wellen Und sie zerfielen zu Sand! "Dein Ziel ist nichtig für diese Welt Bist von Eitelkeit getrieben Kehr zurück in dein nasses Grab Sei auf ewig dem Meer verschrieben!" Zuletzt kommt eine Frau an den Strand Ihr Herz vom Tode noch wund Sie trägt eine Puppe in der Hand Erbittet sich eine Stund' „Wollt' meine Tochter glücklich machen Doch sie ist längst entschlafen Einem andren sein's geschenkt Mein Heil liegt im Kinderlachen.“ "Dein Ziel ist wichtig für diese Welt Du sollst das Lachen schenken Denn jedem Kind, dem du lachen schenkst Kann mit dem Herzen denken!"
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Zwei Männer rudern mich hierher Vom Festland auf die Insel hier Hier will ich hin, ich will nach Haus' Der Nebel liegt dicht auf dem Meer Vom Maat zum Schiffer werd' ich hier Und ja ich lerne auch dafür Hier will ich hin, hier will ich sein Wie auch mein Vater schon vor mir Ich bin Tjark Evers von Baltrum Das Boot legt an, ich steige aus In einer Stund' bin ich zu Haus Ich schreite los, gen Westdorf hin Derweil das Boot treibt achteraus Für Vater Zigarr'n ich dabei Für Mutter Seife, Stickerei Denn morgen ist das Weihnachtsfest Ein gesegnetes es sei Ich bin Tjark Evers von Baltrum Der dichte Nebel rings umher Und um mich rum hör' ich das Meer Die schaurig' Flut läuft schäumend auf Doch meinen Weg find ich nicht mehr Statt auf der Insel stehe ich Auf einer Plat, wie fürchterlich So weiß ich, dass ich sterben muss Und ich weine bitterlich Ich bin Tjark Evers von Baltrum „Liebe Eltern, Brüder, Schwestern Stehe hier auf einer Plat Niemand weiß, warum das Schicksal Mich der See gegeben hat Diesen Zeilen sind ein Gruß Und ein allerletzter Kuss Mögen sie euch je erreichen Ich nie eurem Herz entweichen…“ Ich bin Tjark Evers von Baltrum
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Lauf ohne Ziel und mit gesenktem Blick Der Regen fällt – ich schaue nicht zurück Mein Herz erstickt in der Erinnerung Doch mein Mund bleibt stumm Weiß nicht, wann deine Hand aus meiner glitt Warst doch bei mir bei jedem Schritt und Tritt Wo ging´s verloren unser großes Glück Ist da noch ein Stück, ist da noch ein Stück? Wir wollten leben, lieben, frei sein Jetzt sind wir zu zweit allein Wir wollten leben, lieben, frei sein Wo haben wir uns verloren? Ich konnte dich auch in der Ferne spüren Du konntest mich mit den Gedanken nur berühren Aus vielen Schnitten rinnt uns unsere Kraft Das große Ziel – wir haben's nicht geschafft Wir haben's nicht geschafft! Wir wollten leben, lieben, frei sein Jetzt sind wir zu zweit allein Wir wollten leben, lieben, frei sein Wo haben wir uns verloren? Wir wollten leben, lieben, frei sein Jetzt sind wir zu zweit allein Wir wollten leben, lieben, frei sein Wo haben wir uns verloren? Wir haben uns verloren....!
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Sitz an der See und blick hinaus Ich atme durch, ich bin zu Haus' Hier ist es ruhig, hier ist es schön Hier kann der Kopf spazieren gehen Mein ganzes Leben ist zu schnell Es dreht sich wie ein Karussell Wofür die Hast, weiß ich nicht mehr Ich halte inne, brauch' das Meer Meine Seele möchte segeln gehen In die unendliche Ferne sehen In der Gischt am Bug des Bootes stehen Und einfach spüren wie die Winde wehen Ich brauche nun 'nen Augenblick Für mich und einen Blick zurück Ich brauche ein wenig Langsamkeit Und Zeit Wo komme ich her, wo will ich hin Macht das denn alles hier noch Sinn Ich spüre mich lange schon nicht mehr Der Druck der Alltags lastet schwer Auf meine Schultern und ich spüre Dass ich die Übersicht verliere Wofür die Hast, weiß ich nicht mehr Ich halte inne, brauch' das Meer Meine Seele möchte segeln gehen In die unendliche Ferne sehen In der Gischt am Bug des Bootes stehen Und einfach spüren wie die Winde wehen Ich brauche nun 'nen Augenblick Für mich und einen Blick zurück Ich brauche ein wenig Langsamkeit Und Zeit
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Mit dem ersten Morgenlicht Das durch dunkle Wolken bricht Kehrt auch die Hoffnung still zurück Malt ihr ein Lächeln in's Gesicht Sie sieht's als Zeichen ihres Herrn Von ganz weit oben kann sie's hören Er seit Kindertragen zu ihr spricht Auch jetzt in ihrer Not vergisst er sie nicht! Stehe auf und nimmt das Schwert! Kämpf', wofür es sich zu kämpfen lohnt! Stehe auf und nimmt das Schwert! Kämpfe, wenn es sich lohnt… Vor ihrem inneren Auge klar Stellt sich eine Szene dar Der Dauphin ist auf dem Thron erstarkt England zittert bis ins Mark Plötzlich weiß sie, was zu tun Mit den Kämpfern, die vor Mauern ruh'n Mit brennend' Herzen führt sie an Jedermann erliegt dem Bann Sie schlägt die Schlagt, doch mit dem Sieg Argwohn in die Herzen zieht Eben noch als Heldin hoch verehrt Wird morgen sie als Ketzerin verhört Stehe auf und nimmt das Schwert! Kämpf', wofür es sich zu kämpfen lohnt! Stehe auf und nimmt das Schwert! Kämpfe, wenn es sich lohnt… Verlust, Verrat, Gefangenschaft: Die Wende! Sie findet in den Flammen jäh ihr Ende! Entzündet vor der Hand Gegen sie einst das Schwert erhob Ihr Mythos lebt, die Taten sind bis heute hoch gelobt! Stehe auf und nimmt das Schwert! Kämpf', wofür es sich zu kämpfen lohnt! Stehe auf und nimmt das Schwert! Kämpfe, wenn es sich lohnt…
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
No lyrics have been submitted for this track yet.
Da saß der alte Jack Versoffen in dem Eck In einem Pub – Wie es wohl hieß? In seinem eigen Dreck Da kam der Teufel heran Wollt' seine Seele haben Doch der Jack Der sprach ganz keck: „Ein Drink soll mich noch laben.“ Der Teufel sprach: „Na schön, so soll es Dir ergehen!“ Und Jack sprach: „Ich habe keinen Cent Kannst Du mir einen geben?“ Der Teufel wandelt sich In ein Geldstück – wunderlich Doch kaum in Beutel Nahm er wahr Ein Kreuz darin und wich… Er zieht mit seiner Laterne Kohlen glühen darin Leuchtet uns nur aus der Ferne Zieht dahin… Er zieht mit seiner Laterne Kohlen glühen darin Leuchtet uns nur aus der Ferne Zwischen den Welten dahin Nach Jahren Jack erschien Der Teufel und wollt' ziehen Des armen Säufers Seele in die Hölle Wie es schien Der Jack sagte jedoch: „Einen Apfel gebt mir noch.“ Und als der Bock den Baum empor Ein Kreuz verjagt ihn doch Er zieht mit seiner Laterne Kohlen glühen darin Leuchtet uns nur aus der Ferne Zieht dahin… Er zieht mit seiner Laterne Kohlen glühen darin Leuchtet uns nur aus der Ferne Zwischen den Welten dahin Als Jack denn schließlich starb Man im Himmel widersprach Sein Lebenswandel war zu schlecht Der Zugang ihm versagt Auch der Teufel sagte nun: „Bei mir kannst Du nicht mehr ruhen Nimm diese Rübe als Laterne Die Kohlen noch dazu…“ Er zieht mit seiner Laterne Kohlen glühen darin Leuchtet uns nur aus der Ferne Zieht dahin… Er zieht mit seiner Laterne Kohlen glühen darin Leuchtet uns nur aus der Ferne Zwischen den Welten dahin
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Ich schau’ mich um, mein Blick verblasst, der Nebel Liegt dicht auf dem Meer. Den Weg zurück erkenn’ Ich nicht, er wird zur Bürde, wird zur Last Ich bin ein Spielball in den Wellen Ich treibe hilflos in der Flut Gibt es noch Hoffnung in der Nacht? Oder werde ich am Riff zerschellen? Leuchtfeuer brennen in der Nacht Wie ein Heer aus Sternen welches mich bewacht Das mich zurück nach Hause führt Zwischen all den anderen dort Der letzte Zufluchtsort Die Hoffnung war schon fast dahin Ein Feuer leuchtet in der Nacht Es schützte und es führte mich Brachte mich zum Festland hin Zu überdauern Raum und Zeit Brennt dieses Feuer nun in mir Dass ich es anderen weiter reich’ Als Zeichen echter Menschlichkeit Leuchtfeuer brennen in der Nacht Wie ein Heer aus Sternen welches mich bewacht Das mich zurück nach Hause führt Zwischen all den anderen dort Der letzte Zufluchtsort Wir können auf die Reise gehen Wohlwissend wir sind nicht allein Sie wachen immer über uns Als Leuchtfeuer des Nachts zum See Leuchtfeuer brennen in der Nacht Wie ein Heer aus Sternen welches mich bewacht Das mich zurück nach Hause führt Zwischen all den anderen dort Der letzte Zufluchtsort
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Ich kann maximal betrübt sein Oder maximal beschwingt Ich bin der, der endlos schweigt Und der, der laute Lieder singt Ich kann maximal verletzen Und bin maximal verletzt Meine Ängste sind gewaltig Doch meine Hoffnung stirbt zuletzt Ich verlier' mich in Gedanken Du holst mich wieder zurück Denn als die eiserne Konstante Habe ich dich Mein größtes Glück Mein Leben ist wie eine Straße Die führt mich immer wieder heim Denn auch in allergrößter Ferne Möchte ich – an deiner Seite sein Meine Geduld, die ist unendlich Doch ich halte es nicht aus Wenn man in 1000 Worten sagt Wofür es gerade mal 3 braucht… Ich bin ein riesengroßer Eisberg Schmelz' genauso schnell dahin Ich brauch' grenzenlose Freiheit Solange ich nicht einsam bin Ich stehe felsenfest im Leben Treibe ziellos auf dem Meer Mach's mir gerne kompliziert Wo es doch oftmals einfach wär' Ich bin hoffnungsloser Träumer Und knallharter Realist Ganz sicher nehm ich jede Hürde Wenn nur Du an meiner Seite bist!
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
No lyrics have been submitted for this track yet.
Unser Vater holte in der Nacht In größter Not Unser täglich Brot Aus dem königlichen Wald Und nach einer Dieberei Schlug man ihn tot Unsere Mutter fand das Diebesgut Und fuhr gen München hin Nur noch Geld in Sinn Wegen dieser Hehlerei Zog sie in das Zuchthaus ein Und war dahin Ich wollte doch nur nach Amerika Noch einmal neu anfangen in Freiheit! Ich wollte doch nur nach Amerika Neuer Start, neues Glück, ich wollt' nie mehr zurück! Mein Bruder war ja da noch fast ein Kind Doch schießen konnt' er gut Und war so voller Wut! Er schoss zwei Gendarmen um Und so sperrten sie uns ein Er starb dort an Skorbut Meine Schwester zog die Kleinen groß Im Dorfe man sie mied Zum Fortzug man ihr riet Doch da war kein Geld Und dann wurde sie krank Und sie verschied Ich wollte doch nur nach Amerika Noch einmal neu anfangen in Freiheit! Ich wollte doch nur nach Amerika Neuer Start, neues Glück, ich wollt' nie mehr zurück! Ich brauchte Geld für meine Überfahrt Keine Arbeit gab's für mich Lange Finger machte ich Und ich wurd' erwischt Und dann fiel ein Schuss Die Jagd auf mich war fürchterlich Nach langer Flucht Nach wochenlanger Hast Haben sie mich dann gestellt In einem Stall auf einem Feld Und ich habe mich gewehrt Brachte wieder Menschen um Jetzt das Fallbeil fällt Ich wollte doch nur nach Amerika Noch einmal neu anfangen in Freiheit! Ich wollte doch nur nach Amerika Neuer Start, neues Glück, ich wollt' nie mehr zurück!
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
No lyrics have been submitted for this track yet.
No lyrics have been submitted for this track yet.
Alljährlich zur Wintersonnenwende Treiben die Seelen an Land Sie fanden im Meer ihr Ende Zur Rastlosigkeit verbannt In dieser Nacht ist es gestattet Zum Herr der Wellen zu sprechen Einer gewährt er Jahr für Jahr Den Todesbann zu durchbrechen Ein Krieger – er stürmt als Erster den Strand „Herr ich verstarb im Kriege Ein Weltenreich ich führe“ Bei diesen Worten zerfällt er zu Sand "Dein Ziel ist nichtig für diese Welt Bist von Eitelkeit getrieben Kehr zurück in dein nasses Grab Sei auf ewig dem Meer verschrieben!" So klagen, noch viele ihres Schicksals Huren, Meister, Diebe, Gesellen Die Menschen, gleich von welchem Stand Schickt er zurück in die Wellen Und sie zerfielen zu Sand! "Dein Ziel ist nichtig für diese Welt Bist von Eitelkeit getrieben Kehr zurück in dein nasses Grab Sei auf ewig dem Meer verschrieben!" Zuletzt kommt eine Frau an den Strand Ihr Herz vom Tode noch wund Sie trägt eine Puppe in der Hand Erbittet sich eine Stund' „Wollt' meine Tochter glücklich machen Doch sie ist längst entschlafen Einem andren sein's geschenkt Mein Heil liegt im Kinderlachen.“ "Dein Ziel ist wichtig für diese Welt Du sollst das Lachen schenken Denn jedem Kind, dem du lachen schenkst Kann mit dem Herzen denken!"
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
No lyrics have been submitted for this track yet.
No lyrics have been submitted for this track yet.
No lyrics have been submitted for this track yet.