Artus
Ich hänge an des Mauers Vorsprung Hangle mich am Sims entlang Hoch empor an der Fassade Bis es schließlich mir gelang Greifen nach des Fensters Läden Werkzeug Fingerfertigkeit Das Schloss bricht, ich husch wie ein Schatten Und die Beute hängt nicht weit So schleiche ich durch dunkle Gänge Vorbei an manchem Schlafgemach Die Hausbesitzer schlafen selig Ich allein bin hier noch wach Da hängt das Objekt der Begierde Leuchtet schier in seiner Pracht Ist schnell verstaut, der Rückzug naht Der Meisterdieb geht um in dieser Nacht Der Meisterdieb Er ist in aller Munde, zieht des nächtens seine Runde Der Meisterdieb Was nicht niet und Nagelfest, ist weg wenn man ihn lässt Der Meisterdieb Unter uns verborgen unbehelligt ohne Sorgen Wenn er seine langen Finger wieder streckt Niemand weiß wer in der Maske steckt Ich nehme es ja nur den Reichen Ratet wer den Auftrag gab Die Angehörigen der Selben Leid und Missgunst sie verdarb Ich nehm´s den einen, geb´s den andern Dann das ganze umgekehrt Und der Lohn von hier von dort Deswegen ich ganz frei und unbeschwert Der Meisterdieb Er ist in aller Munde, zieht des nächtens seine Runde Der Meisterdieb Was nicht niet und Nagelfest, ist weg wenn man ihn lässt Der Meisterdieb Unter uns verborgen unbehelligt ohne Sorgen Wenn er seine langen Finger wieder streckt Niemand weiß wer in der Maske steckt Du ein Schatz noch niemand eigen Ich gefreit geraume Zeit Es nie gelang ihn zu erobern Scheint so unerreicht beweit Doch niemals stirbt die stille Hoffnung Dass wenn nachts die Maske fällt Dein Herz wird brennen lichterloh Der Meisterdieb dich in den Armen hält Der Meisterdieb Er ist in aller Munde, zieht des nächtens seine Runde Der Meisterdieb Was nicht niet und Nagelfest ist weg wenn man ihn lässt Der Meisterdieb Unter uns verborgen unbehelligt ohne Sorgen Wenn er seine langen Finger wieder streckt Niemand weiß wer in der Maske steckt Niemand weiß wer in der Maske steckt
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Sammle Gold, sammle Geschmeide Horte Vieh auf deiner Weide Kleide dich in feines Tuch Stets das Wertvollste dir such' Baue hoch dein Tor, dein Haus Über Flügel weit hinaus Demonstrier' uns deine Macht, mit deinem Zaster, deiner Pracht Sei der Made gleich im Speck Schnapp dir stets das Größte weg Sei überheblich, dekadent Ganz gleich welch and're Seele brennt Und so lebe, schwer geladen Nimm dir Alles, was ich habe Denn am Ende nur Verdruss Abgerechnet wird zum Schluss So tanze ich den Einen Tanz auf den Gebeinen Die Totengräbermelodie Vernimmst du sie Vergisst du nie: Auf deinem Weg in Niemansland Hast du nichts mehr in deiner Hand Bei deinem letzten Schritt Nimmst du Nichts mit Ich tanz' mit dem Gevatter einen Reigen Und meine Schelle klopft den Takt dazu Des Totenackers Pflege ist mein Eigen Dann ist die Erde fest und endlich Ruh' Schleifst so manchem Feind das Schloss Du führst die Krieger hoch zu Ross Mit blankem Schwert bringst du den Krieg Erzwingst erbarmungslos den Sieg Raubst Kinder, Frauen, ganze Länder Trägst des Herrschenden Gewänder Spinnst Intrigen und Verschwörung Bringst der ganzen Welt Zerstörung Machtgier ist schier unersättlich Denn gleich erstreckt sich unermesslich Doch auch dir bleibt nur Verdruss Abgerechnet wird zum Schluss So tanze ich den Einen Tanz auf den Gebeinen Die Totengräbermelodie Vernimmst du sie Vergisst du nie: Auf deinem Weg in Niemansland Hast du nichts mehr in deiner Hand Bei deinem letzten Schritt Nimmst du Nichts mit Ich tanz' mit dem Gevatter einen Reigen Und meine Schelle klopft den Takt dazu Des Totenackers Pflege ist mein Eigen Dann ist die Erde fest und endlich Ruh' Falte gütig deine Hände Sprich zu uns vom Weltenende Sprich von Demut und Verzicht Dich daran halten musst du nicht Halte uns dumm, halte uns klein Der zu viel weiß, der will was sein Wer einer Herde gleich agiert Ist leicht geführt und leicht regiert Doch die falsche Frömmigkeit Die gespielte Heiligkeit Bringt auch dir nur den Verdruss Abgerechnet wird zum Schluss Ich tanz' mit dem Gevatter einen Reigen Und meine Schelle klopft den Takt dazu Des Totenackers Pflege ist mein Eigen Dann ist die Erde fest und endlich Ruh' Und fehlts' dem Totenackermann an Kundschaft Ist meine Arbeit, dies zu korrigieren Wer sein Leben lang nur rafft und nur mehr anschafft Gibt mir Anlass, ihn des Nachts zu kontaktiern'...
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Wir waren Vagabunden Spielleute, Halunken Ein Stück vom Dreck der Straße immer im Gepäck Hatten dort im Dreck das Gold entdeckt Hielten es bei uns vor der Welt versteckt, wir waren Kreuzritter auf dem Weg zu (?) gegen Langeweile Auf das die Last des Alltags fällt in tausend kleine Teile Geister grauer Tage drohten uns zu fangen Doch sind wir diesem Schicksal stehts entgangen Wir drehen die Zeit zurück für einen Augenblick Zu unbeschwerten Tagen, ein Haufen voll (?) Schritt für Schritt Holen wir die Zeit zurück, nehmen sie einfach mit Mit Schalk in den Augen Drehen wir die Zeit auf Glück Wir waren Quacksalber, Balsam für die Seele Schwangen keine Reden, denn das liegt uns nicht Besser kann es die Musik, die spricht (?) das war ein Lachen im Gesicht Wir waren wahre Helden, kreuzten eure Lebenswege Manchmal sehr euphorisch, manchmal schwer betrübt Trübes Wasser spült die Zeit uns klar Um einzutauchen, sehen wie es wirklich war Wir drehen die Zeit zurück für einen Augenblick Zu unbeschwerten Tagen, ein Haufen voll (?) Schritt für Schritt Hol' mir die Zeit zurück, nehmen sie einfach mit Mit Schalk in den Augen Drehen wir die Zeit auf Glück Die Nadel auf Vinyl Die unseren Weg erzählt Hat sich in einem Kratzer, einer Runde aufgehängt Schicksal sei mir gnädig Ich geb' ihr einen Ruck Denn ich will die Geschichte hören bis zum Schluss Zu unbeschwerten Tagen, ein Haufen voll (?) Schritt für Schritt Hol' mir die Zeit zurück, nehmen sie einfach mit Mit Schalk in den Augen Drehen wir die Zeit auf Glück
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Mitnichten schlägt mein Herz der guten Fee, ne Die Böse ist mir lieber, hat die richtige Idee Erwähnenswert, dass ich kein Schönling Eher grässlich hässlich Drum ist ein aufgeweckter Geist oft unerlässlich Keine Frau, keine Sau Niemand interessiert mein schreckliches Gesicht Doch nicht nach Sack und Asche streb' ich Der goldene Teller ist für mich Heute tanz' ich mit der Fee Morgen mein des Königskind Denn nach dem Zauber ich hier steh' Als wunderschöner Prinz geschwind Sie wurd' geboren in goldener Wiege Sie ist 'ne arrogante Ziege Diesen Zahn werde ich ihr ziehen Wenn ich mich an sie schmiege Denn beim Kuss vor'm Traualtar wird offenbar Was wirklich war Vor ihr dann der Narr, auf den man eindrosch Ich der Hopp-Frosch Bin galant, wortgewandt Umschmeichle ihr narzisstisches Gemüt Bis ich ihr Herz gewinn' Charmant, sie ahnt nicht, was ihr blüht Heute tanz' ich mit der Fee Morgen mein des Königskind Denn nach dem Zauber ich hier steh' Als wunderschöner Prinz geschwind Die Küchenmagd, die wahre Liebe Wie auch ich kassiert sie Hiebe Mit dem Zaster der Vermählung Zahlen wir in harter Währung Machen uns auf und davon Die Küchenmagd, ihr ahnt es schon Ist meine liebe, böse Fee Prinzessin weint, oh je Heute tanz' ich mit der Fee Morgen mein des Königs Kind Denn nach dem Zauber ich hier steh' Als wunderschöner Prinz geschwind
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Siehst du wie die Sonne sich erhebt Der Winter nordwärts zieht und seine Hand Sich langsam löst von diesem Land Sag mal kannst du es spüren? Wie sich der Frühling eine Bresche schlägt Sich das Leben und die Hoffnung wieder regt Trübsal aus den Köpfen fest Sag mal kannst du es spüren? Komm lass uns abhauen Diese Gefilde sind nun mehr ein Albtraum Lass uns gehen Jenseits der Meere wartet mehr als nur Hunger und leere Lass uns gehen In diesem Land hat wie sie uns erzählt Ein jeder eine Chance du wirst sehn Ein Neuanfang des eignen Glückes Schmied Die Aussicht die uns in die Ferne zieht Auf und davon Spürst du, wie der Wind des Schicksals weht Wie die Zeit zu Ende geht Wie unser Land uns aus dem Heimatschoß verbannt Sag kannst du es spüren? Hier folgt das Ende Das ferne Land ist nur Traum und Legende Doch wir gehen In diesem Land hat wie sie uns erzählt Ein jeder eine Chance du wirst sehn Ein Neuanfang des eignen Glückes Schmied Die Aussicht die uns in die Ferne zieht Auf und davon Die Hoffnung, ein Staubkorn, vom Winde verweht Auf Traum folgt Erwachen und Realität Auf Ende folgt Anfang, denn ich hab erkannt: Dies hier ist unser Land Auf und davon Auf und davon In diesem Land hat wie sie uns erzählt Ein jeder eine Chance du wirst sehn Ein Neuanfang des eignen Glückes Schmied Die Aussicht die uns in die Ferne zieht Auf und davon
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Die Mannschaft steht betreten and Deck, keiner spricht In sanftes Rot getaucht ist das Meer, klare Sicht Der Wind er schweigt still, keine Brise sich rührt Mein Hals ist von Trauer wie zugeschürt Da geht er hin, der Alte, jetzt hold ihn die See Die Bootsmannpfeifen zwitschern und so wahr ich steh' Als die Flagge niedersinkt bricht es aus uns heraus Und wir brüllen unsern Schmerz in die Welt hinaus Ahoi Kapitän, gute Reise Mast- und Schotbruch, alter Hund, lebe wohl Halte Kurs, hart am Wind mit vollen Segeln gen Ziel Habe stehts 'ne handbreit Wasser unter'm Kiel Ahoi mein Kapitän, auf Wiedersehen Er war ein harter Knochen und Fehler verzieh Er der Crew nur sehr selten sich selbst aber nie Schonungslos exerziert uns, mit strenger Hand geführt Und barmherzig gedrillt, unseren Ehrgeiz geschürt Und nahbar und schweigsam, verschlossen und einsam Was waren wir stolz, wenn er mal vorbeikam Und zeigte den Kram, wie man's besser machen kann Sein Vorbild, ein Vater, der wichtigste Mann Ahoi Kapitän, gute Reise Mast- und Schotbruch alter Hund, lebe wohl Halte Kurs, hart am Wind mit vollen Segeln gen Ziel Habe stehts 'ne handbreit Wasser unter'm Kiel Ahoi mein Kapitän, auf Wiedersehen Dann und wann lief das Schiff in den Hafen ein Und uns allen war klar, da wird niemand sein Der auf ihn wartet Sich auf ihn freut Seine Heimat die See und die Einsamkeit Des nächtens gab's immer die Buddelrum Wenn er ganz allein, ohne Publikum Die Fragen, die zweifeln, die Restlosigkeit Waren für kurze, endlos weit Ahoi Kapitän, gute Reise Mast- und Schotbruch alter Hund, lebe wohl Halte Kurs, hart am Wind mit vollen Segeln gen Ziel Habe stehts 'ne handbreit Wasser unter'm Kiel Ahoi mein Kapitän, auf Wiedersehen Ahoi Kapitän, gute Reise Mast- und Schotbruch alter Hund, lebe wohl Halte Kurs, hart am Wind mit vollen Segeln gen Ziel Habe stehts 'ne handbreit Wasser unter'm Kiel Ahoi mein Kapitän, auf Wiedersehen Ahoi mein Kapitän, auf Wiedersehen
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
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Es war ein Schwur, war ein Gelübde Es war eine andre Zeit Denn obwohl hoch-wohl geboren Waren wir gleich-wohl bereit Mit jeder Faser unsres Körpers Unserm Handel, unserm Tun Die bedingungslos zu folgen Zum mehren seinen Rum Wir waren (?) Sprachen von Rechten und Gesetzen Waren Richter, hing das Schwert Für jene, die sich wiedersetzen Stehen ein mit unserm Leben Tragen Hymne in das Land Wo Wort für Einigkeit und Freiheit Dass er uns genannt Er wurde uns gesandt Von Gottes Hand König Artus er genannt Entriss dem Stein das eine Schwert Hat wütend Sachsen abgewehrt Hier und jetzt und immer da Geb' ich mein Leben gut für wahr Dein Reich, es wäre Mein Bruder, Hauptmann, König Das ist Gawain Der Sohn von Orkney, „Weißer Habicht“ er genannt (?) ein Schwert zu nutzen wusste Doch mehr sein Wort Erfolgsgarant Und da ist Lancelot vom See Die Schmiede von Excalibur Sein Arm ist stark, sein Kopf ist klug Sein Sehnen killt Guinevere nur Sein Sohn heißt Galahad, der Reine Das Schicksal ließ ihm keine Wahl Denn nur als makelloser Ritter Findest du den heiligen Gral Und auch ich war Teil der Runde Nannte mich den (?) Ritt an meines Bruders Seite Kämpfte für ihn, schwur ihm treu Er wurde uns gesandt Von Gottes Hand König Artus er genannt Entriss dem Stein das eine Schwert Hat wütend Sachsen abgewehrt Hier und jetzt und immer da Geb' ich mein Leben gut für wahr Dein Reich, es wäre Mein Bruder, Hauptmann, König
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Um ein Relikt die Mythen ranken sich Die Weisen streiten sich gar fürchterlich Ist es wohl ein Kelch, ist es ein Stein, ein Totentuch Sind es die Nachfahren des Heilands, die ich such' Die Gralsburg ist der Ort von dem Geschehen Verbogen tief im Schoss der Pyrenäen Ein König und die Templer halten Wacht Und schweigen still und hoffen auf ihre Erlösung so Gott will Wohl an Ich werde ihn finden Den Gral und euch davon künden Der Hauch der Zeit mich mal gestreift Öffne tief in mir drin Das Tor und offenbart den Sinn Der Welt von Ende gehen (?) Die Falken dieses Sommers waren zu dritt Die Brüder folgten mir auf Schritt und Tritt Perceval und Bors, waren voll Mut und voller Kraft Wir waren am Ziel, zuletzt hielt ich ihn, hab's geschafft Wohl an Ich werde ihn finden Den Gral und euch davon künden Der Hauch der Zeit mich mal gestreift Öffne tief in mir drin Das Tor und offenbart den Sinn Der Welt von Ende gehen (?) Der Hauch der Zeit mich mal gestreift Öffne tief in mir drin Das Tor und offenbart den Sinn Der Welt von Ende gehen (?) Wohl an Ich werde ihn finden Den Gral und euch davon künden
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Insel der Äpfel Ein Ort - geheimnisvoll umwoben, und sehr wohl Verborgen tief im Nebel. Hort für Mythen und Symbol Für den Ursprung um Legenden, um manch’ ehrenhaft’ Gestalt Manch’ wundersamer Waffe Aufenthalt Liegt sie umringt von Wasser, Sumpf und Moor Ein Hain von Apfelbäumen und ein Turm ragt hoch empor Die Schwester und der alte Weise lenken das Geschick Das Wohl und Heil des Königs stets im Blick Die Äpfel wohl das Sinnbild Überirdisch heilender Kunst Die Insel wohl das Tor Zu göttlicher Gunst… Denn es heisst, er kehrt zurück Genau in jenem Augenblick Wenn die Welt in Flammen steht Wenn der Wind sich wieder dreht Wenn der Hass das Tun regiert Uns in dunkle Zeiten führt Uns verblendet und fürwahr Ich glaube diese Zeiten sind nah! Seit hunderten von Jahren lebt die Sage in uns fort Die Alten überliefern die Geschichte Wort für Wort Ich all mein Sinnen, Hoffen in sie leg Der König stösst zu uns, am Scheideweg! Die Äpfel wohl das Sinnbild Überirdisch heilender Kunst Die Insel wohl das Tor Zu göttlicher Gunst… Denn es heisst, er kehrt zurück Genau in jenem Augenblick Wenn die Welt in Flammen steht Wenn der Wind sich wieder dreht Wenn der Hass das Tun regiert Uns in dunkle Zeiten führt Uns verblendet und fürwahr Denn es heisst, er kehrt zurück Genau in jenem Augenblick Wenn die Welt in Flammen steht Wenn der Wind sich wieder dreht Wenn der Hass das Tun regiert Uns in dunkle Zeiten führt Uns verblendet und fürwahr Ich glaube diese Zeiten sind nah
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
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