Anderswelt
Und ich hoffe und ich lache Und ich laufe und ich lebe Ich hoffe und ich lache Und ich laufe und bin frei! Und ich hoffe und ich lache Und ich laufe und ich lebe Ich hoffe und ich lache Und ich laufe und bin frei! Unbeschwert wars, als mein Leben begann Als Sohn wohlgeboren eines fürstlichen Mann's Hell war'n die Tage und friedlich die Nacht Bevor dieser Krieg uns die Not hat gebracht Besiegt wurd der Herr, dem wir Treue geschwor'n Wir haben teils Leben, teils Freiheit verlor'n Als Rechtloser diente ich erlittenen Qual Die heimliche Flucht war die einzige Wahl! Refrain: Und ich hoffe und ich lache Und ich laufe und ich lebe Ich hoffe und ich lache Und ich laufe und bin frei! Und ich hoffe und ich lache Und ich laufe und ich lebe Ich hoffe und ich lache Und ich laufe und bin frei! Denn ich bin frei Von den Schatten dieser Welt Endlich frei Von der Fessel, die mich hält Und ich spür' die große Kraft Wenn der neue Tag erwacht Nun leb' ich als Schatten Als Lufthauch im Nichts Mein Heim sind die Wälder Fernab jeden Lichts So ziehe ich weiter Einsam Tag für Tag Zu sehen, was das Schicksal mir bringen mag So lauf' ich weiter, laufe ich so schnell wie der Wind, bis Frieden ich find' So lauf' ich weiter, suche ich nach jenem Ort, wo ich verweil' Denn ich bin frei Von den Schatten dieser Welt Endlich frei Von der Fessel, die mich hält Und ich spür' die große Kraft Wenn der neue Tag erwacht Frei! Endlich frei! Und ich spür' die große Kraft Wenn der neue Tag erwacht Dann bin ich frei!
Submitted by Corpse Defiler — Feb 22, 2026
Gekränkter Stolz, das Ränkespiel Der große Krieger ist am Ziel Den Helden morden, so der Plan - der wurd' erdacht im Wahn! Doch hindert Unverwundbarkeit Und nur mit List und mit der Zeit Hat er vom Lindenblatt erfahren - das auf die Schulter kam Refrain Des Kriegers Stoß Des Helden Untergang! Der Drachentöter stirbt allein... Des Kriegers Frevel ist des Helden Pein! Und doch wird er unsterblich sein... Der Krieger lud den Helden ein Zu einer Jagd im Wald zu Zwein Es sollte wohl ein Unfall sein Gesticktes Kreuz markiert das Leid An einer Quelle ließ der Durst Den Helden wehrlos niederknien Als dann der Krieger warf den Speer Da gab es kein Entfliehen! (Refrain) Der Held ist prunkvoll aufgebahrt, man gibt ihm das Geleit Der Mörder naht, die Wunde bricht, der Richter wird die Zeit (Refrain)
Submitted by Corpse Defiler — Feb 22, 2026
Bei dem Brunnen, tief im Walde Nah beim alten Keltenschrein Hab' ich sie schon oft betrachtet Sah ich sie im matten Schein Sie kommen lautlos Justemang in dem Moment Wenn weder Tag noch Nacht Wenn Mond und Stern am Firmament Es sind nur Schatten, manchmal tierisch Manchmal menschlicher Gestalt Manchmal durchaus furchterregend Mal von schöner Wohlgestalt Sie streifen für den Bruchteil Für den kurzen Augenblick Durch uns're Welt und unser Leben Lassen eine Spur zurück Zwischen allen Zeiten Zwischen Welten schlägt mein Herz - Himmelwärts... Tanz' dreimal im Sonnensinn Um die alte Stätte hin Beim dritten Mal wird offensteh'n Die Anderswelt - du wirst sie seh'n Tanz' dreimal im Sonnensinn Um die alte Stätte hin Beim dritten Mal wird offensteh'n Die Anderswelt - du wirst sie seh'n Es ist die Idee von Farben Und die Schönheit ihrer Welt Die wie die Klänge eines Liedes Hallen übers freie Feld Es ist wie der Klang der Brandung Wie der Felsen, der sie bricht Die Natürlichkeit der Dinge Die Ursprünglichkeit, die spricht Zwischen allen Zeiten Zwischen Welten schlägt mein Herz - Himmelwärts... Tanz' dreimal im Sonnensinn Um die alte Stätte hin Beim dritten Mal wird offensteh'n Die Anderswelt - du wirst sie seh'n. (3x) Tanz' drei Mal im Sonnensinn Um die alte Stätte hin Beim dritten Mal wirst du sie seh'n Komm mit, lass uns hinüber geh'n!
Submitted by Corpse Defiler — Feb 22, 2026
No lyrics have been submitted for this track yet.
Es war in mondesheller Nacht Als ich triefend nass erwacht' Im Bad aus Schweiß und Blut Wie Feuersglut Die Sinne ganz und gar entrückt Der Blick verworren und verrückt Versucht ich panisch nach Erinnerung: Was ist gescheh'n in dieser Nacht? Ich bin erlegen jener Macht Die in mir wütet, mich zu brechen droht Sie jagt mich, treibt mich weit hinaus Zu suchen meinen Festtagsschmaus Zu jagen voller Wut Nach rotem, heißem Blut Refrain Die zweite Seele brennt in mir So glühend heiß, so schwarz Sie führt, wenn ich die Macht verlier', sie verbrennt mich Mein Antlitz fahl, die Lippen rot Aus den Augen blickt der Tod Alljener Seelen, die mein Opfer war'n Doch schier endlos ist die Gier Sodass ich jede Macht verlier' Mein altes Leben ist den Flammen nah So bin ich weder Mensch noch Tier Ich leb' nicht mehr im Jetzt und Hier Ich bin ein Vagabund am Höllenschlund - am Abgrund Der Geist im Spiegel blickt mich an Und fragt, ob ich mich entsinnen kann An jenen Menschen, der dort war Es ist zu lange her Ich erinner' mich nicht mehr Sie verbrennt mich Sie verbrennt mich!
Submitted by Corpse Defiler — Feb 22, 2026
Ein Schatten huscht dort unbemerkt fort durch Königs Gärten, passiert die Pforte unverwehrt, wird eins dann mit der Nacht. Der Königssohn, der sich verzehrt, eilt hin zu der Verehrten, die ihn die Kunst der Liebe lehrt, die ihn so glücklich macht. Mit jedem Tag liebt er sie mehr und hütet das Geheimnis. Der täglich neuen Wiederkehr der Quelle seiner Lust. Doch bald beugt sie sich tränenschwer und ahnt schon das Verderbnis des neuen Lebens, das sie schwer trägt unter ihrer Brust. [Refrain:] Meine Braut sollst du sein, golden wie der Sonnenschein, so wie ich dich einst sah ein Geschöpf dem Himmel nah. Meine Braut sollst du sein, golden wie der Sonnenschein, und wir fliegen fort von hier. "In Samt und Seide sollst Du geh'n, zur Braut will ich Dich nehm'n. Der Vater wird erhör'n mein Fleh'n", spricht er und eilt fort. Der König hört das, was gescheh'n und laut erklingt sein Höhnen. Er straft den Sohn für das Vergeh'n und sperrt ihn ein sofort. [Refrain] Des Königs Henker, der da schleicht im eisigen Hauch der Nacht, als er die holde Maid erreicht, ist sie nie mehr erwacht â ist sie nie mehr erwacht. [Refrain x2]
Submitted by The Void — Apr 18, 2026
In dem Wirtshaus saà der Bursche. Um ihn rum war frohes Treiben. Und vor lauter Langeweile, sah man ihn Wein sich einverleiben. Krug um Krug und er wurd' fröhlich und die Manneskraft sich regt'. So hielt er Ausschau nach 'nem Weib, dass sich das schnell wieder legt'. Einen sitzend in der Krone, beginnt er dann alsbald zu graben an dem ersten Rock, der rumläuft, bei der Wirtin vom "Zum Raben". SüÃe Schmeichelworte lallend, heftig schwankend und â oh weh â verliert der Herr sein Gleichgewicht, plumpst ihr ins Dekolleté. [Refrain:] Mit Weibern sich die Zeit vertreiben, sich an ihren Beinen reiben â danach steht ihm stets der Sinn. Wo Röcke sind, da will er hin! Sich an ihre Busen lehnen â all sein Denken, all sein Streben. Ihnen auf die Ãrsche hauen. Es gibt für ihn nur eins: die Frauen! Dem Wirt das Treiben dann zu bunt, schnappt sich den Kerl am Kragen. Dieser jedoch â wutentbrannt â wollte sich ernsthaft schlagen. Er zückt das Messer, fuchtelt wild, stieà taumelnd Löcher in die Luft. Er strauchelt, stürzt und mit Getöse fuhr die Klinge ins Gekröse! [Refrain] Vorbei war's mit der Manneskraft, denn ab war, was zum Mann ihn macht. Die Lust, die legte sich sodann. Und glockenhell klang sein Sopran. Er schlich von dannen wie ein Hund: "Wo soll ich hin auf Erden? Mit dem Gemächt bleibt mir wohl nichts, als Musiker zu werden..." Die Frauen! Die Frauen! [Refrain]
Submitted by Grave666 — Apr 18, 2026
Wogende Wellen in blauem Licht Endlose Weite, die das Glück verspricht Die Schiffe beladen mit edler Fracht Im Reiche Poseidons - in seiner Macht Glühende Sehnsucht nach Heimatland Nach trautem Gefilde und sicherem Strand Weckt lebende Träume, die erfüllen umhüllen verblenden verschwenden den Geist 2x Refrain Wenn Nebel sich übers Wasser legt Am nahen Ufer die Macht sich regt In Form von lieblicher Frauengestalt Dich zu fangen Dich zu bannen Plötzlich entsteigt eine Insel dem Meer Ihr magischer Bann zieht uns näher und näher Bis wir erblicken am nahen Strand Bildschöne Frauen im weißen Gewand Da dringt ihr Gesang an unsere Ohren Zugleich waren Sinne und Herzen verlor'n An den Klang dieser Wesen neben tören Beschwören verlangen und fangen den Geist So traten wir ein in das magische Reich Doch was einst begann so lieblich und reich Wurde zu unserem Schicksalsort Denn niemand verließ je diesen Ort Nur der Tod bringt je einen Menschen dort fort
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Schlaflos steh' ich am Fenster Unruhig blick' ich umher Ein kühler Hauch streift mich sanft Da entflammt ein Lichtermeer Ich seh' Gestalten so schön Es sind die Kinder der Nacht Die nun im Tanze sich drehen Ehe der Morgen erwacht Refrain Ich dreh' mich im Kreise Spür' die endlose Weite Tanz' mit ihnen durch das Licht der Nacht Tanz' mit ihnen bis zum Morgen danach In die Stille hinein erklingt denn ihr Chor So glockenrein zu den Sternen empor
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
No lyrics have been submitted for this track yet.
Nacktes Grauen mein Sein umspannt Kalte Angst droht mich zu packen Panik drängt mich an die Wand! Schatten huschen durch den Raum Mauern stürzen auf mich nieder Sehe die Hand vor Augen kaum! Ketten rasseln im Gebüsch Schüsse knallen mir um die Ohren Alles löst sich auf im Nichts! Motten kreisen in der Luft Ich fall in Schächte, fall in Löcher Trockene Kehle, starr vor Durst! Mach die Augen auf! Was ist passiert? Mach die Augen auf und erwach Aus dem Traum Der durch die Hölle mich führt! Kälte fährt mir in die Glieder Keuchend kriech ich durch den Schlamm Kalter Regen prasselt nieder! Ich bin ein Jäger und Gejagter Schmerzhaft ringe ich nach Luft Kein Entrinnen - ein Versager! Wege die sich stets verlieren Treppen, die die Richtung ändern Flammenzungen nach mir gieren! Dumpfer Grabgesang erklingt Quälend laut hör ich Dich rufen Doch die Zeit verrinnt...
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Die Wölfe heulen in der Nacht Der Vollmond scheint, ich bin erwacht Sie rufen mich, rufen ihr Kind Sie wissen, dass ich ihrer bin Solang ich noch Herr meines Sinns Renn ich zu der Kammer hin Das Schloss versperr, den Schlüssel fort Ihn später such - am stillen Ort Ich bin der Wolfsmensch! Schatten tanzen, Heulen in der Nacht! Der Wolfsmensch! Lachen, schneiden Fratzen Bin erwacht! Der Wolfsmensch! Widerwillen - wehre mich dabei! Der Wolfsmensch! Findet mich - erlöst mich und es sei: Dann bin ich frei Vor langer Zeit im dunklen Hain Des Müllers Tochter - sie war mein Es hielt sich eisern das Gerücht Dass in dem Wald ein Untier ist! Da kam es mordend, blutend, geifernd Raffte denn das Mädchen hin Nur mich verschont es, hieb allein Die kranke Klaue in mein Bein Ich bin der Wolfsmensch! Schatten tanzen, Heulen in der Nacht! Der Wolfsmensch! Lachen, schneiden Fratzen Bin erwacht! Der Wolfsmensch! Widerwillen - wehre mich dabei! Der Wolfsmensch! Findet mich - erlöst mich und es sei: Dann bin ich frei Ich spür' die Macht Es folgen Krämpfe Kräfte zerren wie wild an mir! Mein Geiste schwindet und dafür Tritt ans Licht das Tier in mir Ich bin der Wolfsmensch! Schatten tanzen, Heulen in der Nacht! Der Wolfsmensch! Lachen, schneiden Fratzen Bin erwacht! Der Wolfsmensch! Widerwillen - wehre mich dabei! Der Wolfsmensch! Findet mich - erlöst mich und es sei: Ich bin der Wolfsmensch! Schatten tanzen, Heulen in der Nacht! Der Wolfsmensch! Lachen, schneiden Fratzen Bin erwacht! Der Wolfsmensch! Widerwillen - wehre mich dabei! Der Wolfsmensch! Findet mich - erlöst mich und es sei: Dann bin ich frei
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026
Ein hoher Fürst rief zum Turnier; der Barden und der Sänger hin. Sie sollten spielen ihre Lieder ihm zu frönen, das der Sinn dem Sieger winkte Gold und Silber und so eilten sie herbei. Die Luft erfüllt von ihren Klängen, ein groÃes Fest für's Volk dabei. Viele hatten schon gesungen, als ein junger Mann trat vor: "Darf ich Euch mein Liedlein singen?" â der Pöbel johlte laut im Chor. Ein König brachte Kriege einst, zerstörte meine Stadt, und meinen Bruder schlug er tot, den Einz'gen, den ich hatt' Ein König brachte Kriege einst, zerstörte meine Stadt, und meinen Bruder schlug er tot, den Einz'gen, den ich hatt' Da war der Barde plötzlich still, das Volk blickt sich verwundert an. Der Fürst meint: "Soll das alles sein? Hat das Lied nur einen Reim?" Der Sänger hob erneut die Stimme, Stille herrschte um ihn her, jeder lauschte ganz gebannt der zweiten Strophe umso mehr. Ich nahm ein Schwert und tat den Schwur, der Rache und des Rechts, nach vielen Jahren steh' ich hier, die Klinge nach dir lechzt. Ich nahm ein Schwert und tat den Schwur, der Rache und des Rechts, nach vielen Jahren steh' ich hier, die Klinge nach dir lechzt. Mit diesen Worten zieht er blank, durchbohrt des Fürsten böses Herz. Als dieser tot am Boden liegt, des Barden Herz ist frei von Schmerz. "Ein Lied hab' ich noch zu singen!", schreit der Sänger hin zum Volk. "Dann könnt Ihr mich zum Galgen bringen,wenn Ihr es denn dann noch wollt. Jetzt ist er tot, die Rache mein, das Liedlein endet hier. Hört mir nur zu, denn vor Euch steht der Sieger vom Turnier. Jetzt ist er tot, die Rache mein, das Liedlein endet hier. Hört mir nur zu, denn vor Euch steht der Sieger vom Turnier." [English translation:] A high lord called for a contest of bards and minstrels They should play their tunes, to indulge in them on his mind Gold and Silver laid for the winner and so they hurried Tunes in the air, a great feast for common folk Many had already sung when a young man stepped forward "May I sing my ditty?" â the mob chanted loudly Once a king brought wars, perished my town and killed my brother, the only one I had Once a king brought wars, perished my town and killed my brother, the only one I had The bard stopped short, the folk gazed round astonished The lord said, "Now, that's all? The tune's only got one rhyme?" The songster raised his voice once more, silence around him any and every listened to the second verse, spellbound I took a sword and the oath of revenge and right, after many years I'm standing here, the blade with lust for you I took a sword and the oath of revenge and right, after many years I'm standing here, the blade with lust for you At these words he unsheathes his sword, piercing the evil lord's heart As he lies dead on the ground, the bard's heart is free of pain "Just one song I have left to sing!", he shouts to the folk "Then you can bring me to the gallows, if you still wish." Now he's dead, revenge is mine, the ditty ends Just listen to me, the contest's winner stands before you Now he's dead, revenge is mine, the ditty ends Just listen to me, the contest's winner stands before you
Submitted by NecroLord — Apr 18, 2026
Wo Himmel und Erde einander berühr'n, ein glutroter Kuss Kannst du's sehn, kannst du's spür'n? Farben verblassen, Ruhe kehrt ein In dunklem Gewand zieht die Nacht herein Prinzessin schließe die Augen! Schlafe nur seelenruhig ein! Prinzessin, du kannst mir glauben, ich leuchte dir Fange Sterne dafür Schlafe nur ein hier bei mir Schon funkelt es hell am Firmament Hat je wer für dich all die Sterne gezählt? Ein Traum wird dich holen, dich auserwähl'n Flieg mit ihm dahin, lass dir Märchen erzähl'n! Prinzessin schließe die Augen! Schlafe nur seelenruhig ein! Prinzessin, du kannst mir glauben, ich leuchte dir Fange Sterne dafür Schlafe nur ein hier bei mir Prinzessin schließe die Augen! Schlafe nur seelenruhig ein! Und kann ich einmal nicht bei dir sein So schleich ich mich in deinen Traum hinein Schlafe nur seelenruhig ein! Prinzessin schließe die Augen! Schlafe nur seelenruhig ein! Prinzessin, du kannst mir glauben, ich leuchte dir Fange Sterne dafür Schlafe nur ein hier bei mir Schlafe nur ein hier bei mir
Submitted by Lake of Tears — Feb 22, 2026