Saksen
Einst im Walde geborgen ging fernab in den Gedanken als wollt mir erzählen das Rauschen der Bäum’ von den Saksen in alten Tagen so lass ich mich durch die Zeit tragen ein rauer Wind riss mich hinfort und bracht’ mich an ein vergangen’ Ort
Submitted by Iron_Wraith — Jun 21, 2026
Ewig Zeiten ist es her der Saksen wart es immer mehr als stolzes Volk waren sie bekannt stark zu See und auch zu Land Auf der Suche nach neuen Landen den Weg übers Meer sie fanden mit Chauken sich vereint fürchteten sie keinen Feind Saksen Saksen [Refrain]: Saksen zu Wasser und zu Land als totesmutig waren sie bekannt es folgte ihnen bald jeder Mann Hengist und Horsa führten sie an Als Seeräuber an den Küsten sie waren bis Britannien und Gallien gefahren Seefahrer waren sie — stark und kühn die Römer sie für ihre Dienste bemühn Übers Meer sie dann zogen nach Britannien über Wellen und Wogen Hengist und Horsa ihnen voran bei Vortigern kamen sie dann an Saksen Saksen [Refrain] [Chorus] Übers Meer - mit voller Kraft hatten sie es bald geschafft neues Land - nahmen sie mit Vortigern in lpwinesfleet Gegen Pikten in der Schlacht gnadenlos zeigten ihre Macht dann die Verstärkung aus Saksen kam mit Angeln und Jüten voran Königreiche nahmen Horsa und Hengist Essex, Sussex und Wessex bei Aylesford Horsa dann fiel in seiner letzten Schlacht [Chorus] Gegen Wellen und Wind fuhren sie mit Weib und Kind in das neue weite Land Britannia wart genannt
Submitted by Iron_Wraith — Jun 21, 2026
Ferne Küsten stolzes Land ward geplündert und verbrannt Meere nicht mehr sicher waren Schiffe geentert durch die Barbaren Sachsenstämme in diesen Landen Ihre neue Heimat fanden Carausius nicht stark genug Zu beenden diesen Fluch Alectus dann zu Tode kam Er die Sachsen zu Hilfe nahm Sachsenstämme in diesen Landen Ihre neue Heimat fanden [Refrain]: Litus Saxonicum Der Saksenküste ward Laus Saxonicum Dem Volke stolz und stark Litus Saxonicum Im Dienste des Feindes Litus Saxonicum Der Saksen Blut und Kraft Saksen im Dienste von Rom todesmutig und stark auch gegen eigene Mannen Zum Schutz ihrer Heimat im Auftrag des Kaisers Beschützten sie die Küsten Ihrer neuen Heimat Heimat Heimat [Refrain]
Submitted by Iron_Wraith — Jun 21, 2026
In den tiefsten Sachsenlanden Nah der großen Eresburg Der Sachsen Heiligturn gestanden Für unsern Glauben, Kraft und Mut Hunderte von Jahren war Dies der Sachsen heiligst Ort Beten dort zu ihren Göttern Karl der Große riss es fort Frankenkönig kam ins Land Zerstört des Volkes heilig Stamm Sachsenkriege warn entbrannt Kampf für Freiheit, gegen den Untergang Glaube in den heidnisch Landen Man nur langsam brechen kann Taufe oder Tod sie fanden Freier Geist heißt Untergang [Refrain]: Große Säule in Sachsenlanden Irmin dem Gott warst geweiht Am heiligst Ort die Ahnen fanden Glaube, Kraft und Freiheit Heilig Säule Irminsul Uns genommen Vom Christentum
Submitted by Iron_Wraith — Jun 21, 2026
Blutig Tage im Saksenland fremder Glaube durch scharfe Hand So Widukind mit Wodan’s Kraft neue Flammen für sein Volk entfacht mutig Sieg, in Süntels Bergen dafür sollten viele Saksen sterben Brutale Rache schwor der Frankenkönig Dann bei Verden an der Aller stand Ein blutig Zoll sein Strafgericht Zu brechen den sächsischen Widerstand Tausende Gefangen waren Vom Adel verraten soll’n den Tod erfahren [Refrain]: Blutbad von Verden Gemordet Saksens Erben Köpfe fielen, die Erde rot Treue Männer fanden hier den Tod Verraten durch die Obrigkeit Doch nie verlor’n die Freiheit Wehrlos standen - Mann bei Mann Ihr Todesurteil - nahmen sie dann Doch ungebrochen - mit stolzem Blick Für ihren Glauben - gab es kein Zurück Da stehn sie nun - dicht bei dicht Ihre Blicke stolz - in des Todes Angesicht Kein Bitten um Erbarmen - mutig, wie sie gelebt Werden zusammen sterben - so der Henker sein Schwerte hebt Ad occidendum Quod ita et factum est Ad occidendum Quod ita et factum est Schlag auf Schlag - flogen Schwerter nun hernieder Kopf um Kopf - fielen sie wieder und wieder Der Saksen Blut - färbte all die Heide rot Ohne Kopf - die Saksenführer lagen tot [Refrain] Die Grausamkeit kein Ende kannte Zerstörung und Leid im Saksenlande Damit sein Volke leben kann Widdukind von Wodan Abschied nahm von Wodan Abschied nahm
Submitted by Iron_Wraith — Jun 21, 2026
Mitternacht im sächsisch Wald Ein harter Klang durch diesen hallt Ein einsam Feuer sieht man brennen Den eifrig Schmied, wir Sigibert nennen Der Meister seine Arbeit beendet Gehärtet, geschliffen, er es mehrfach wendet [Refrain]: Sax im Lederscheite - treu Freund an meiner Seit’ Dein Glanz blend’t alle Feinde - wir beid’ allzeit bereit Sax im Lederscheite - das beste was ich hab Der Tod nicht mehr zu meiden - nehm ich dich mit ins Grab Mitternacht im sächsisch Wald Eisen und Eisen aufeinander knallt Ein heller Glanz was für ein’ Wonne Im Morgengrau’n in der jungen Sonne Wer hat die Ehr es bald zu tragen Wieviele Schlachten wird es denn schlagen Wieviel Schlachten wird es schlagen [Refrain]
Submitted by Iron_Wraith — Jun 21, 2026
Wir stehen hier am Opfermoor Beschwören uns’re alten Götter Dass sie uns zu Hilfe kommen Lothar schien der Saksen Retter Neue Hoffnungsfunken schlagen Für Saksens Freie und auch Laten Könn’ zurück zum Heidentum Der Lohn geg’n Ludwig mit behagen Vor 50 Jahren vom fränkisch Joch Schwer gebrochen durch Übermacht So ist nun die Zeit gekommen Lodernd Flammen neu entfacht Verraten war’n sie durch den Adel Blutig Rache für Saksenland Fast aussichtslos doch ohne Gnade Der Stellinga Aufstand! [Refrain]: Stellinga - bereit zum Kampf Für die alten Götter Stellinga - mit Stolz und Mut Freiheit oder Tod Stellinga - bereit zum Kampf Für den alten Glauben Stellinga - mit Stolz und Mut Mit Wodan für die Freiheit Die übermacht war zu groß Sie todesmutig starben [Refrain] x2
Submitted by Iron_Wraith — Jun 21, 2026
Der Opfer es noch nicht genug Es ist der Menschheit alter Fluch Mit feuchtem Aug’ doch stolzem Blick Kehr ich aus dieser Zeit zurück
Submitted by Iron_Wraith — Jun 21, 2026