Saltatio Mortis
Album • 2009
Der Vater ist mir unbekannt Wohnt in einem fernen Land Hab' nie gewonnen, nur verloren Keine Mutter hat mich je geboren Der Blick zu meinem Spiegel gleite Schrecken meine Augen weite Aus dem Nabel wächst ein Schlauch Spendet mir den Lebenshauch Tief in mir deine Stimme spricht Erteilt mir kalt Befehle Durch meine Adern fließt dein Blut Und kochend heiß brennt meine Wut Ich bin erschaffen und erdacht Aus deinem Blut geboren Abgeschrieben Wort für Wort Der Geist, den du beschworen Ich bin ein Zerrbild deiner Selbst Ich schulde dir mein Leben Bin nicht gezeugt, sondern gemacht Ein Narr, der aus dem Spiegel lacht Ich bin allein' mit meinen Fragen Die Antwort hat nur vier Buchstaben Ein geheimes Alphabet Das im Blut geschrieben steht Du warst vom bösen Geist getrieben Hast es einfach abgeschrieben Hast es Wort für Wort kopiert Hast meine Seele buchstabiert Tief in mir deine Stimme spricht Erteilt mir kalt Befehle Durch meine Adern fließt dein Blut Und kochend heiß brennt meine Wut Ich bin erschaffen und erdacht Aus deinem Blut geboren Abgeschrieben Wort für Wort Der Geist, den du beschworen Ich bin ein Zerrbild deiner Selbst Ich schulde dir mein Leben Bin nicht gezeugt, sondern gemacht Ein Narr, der aus dem Spiegel lacht Spieg'lein, Spieg'lein an der Wand Bist mir nur zu gut bekannt Spieg'lein, Spieg'lein an der Wand Ich schuf dich mit meiner Hand Spieg'lein, Spieg'lein an der Wand Bist mir nur zu gut bekannt Spieg'lein, Spieg'lein an der Wand Du lebst und stirbst durch meine Hand Tief in dir meine Stimme spricht Erteilt dir kalt Befehle Durch deine Adern fließt mein Blut Und kochend heiß brennt deine Wut Du bist erschaffen und erdacht Aus meinem Blut geboren Abgeschrieben Wort für Wort Der Geist, den ich beschworen Du bist ein Abbild meiner Selbst Du schuldest mir dein Leben Bist nicht gezeugt, sondern gemacht Der Narr, der aus dem Spiegel lacht Ich bin wie du ein Original Und keine billige Kopie Perfekt gefälschtes Ebenbild Doch einzigartig werd' ich nie Gierig atme ich das Leben Mein Herzschlag gleicht dem deinen Ich bin dein Zwilling und dein Sohn Doch letztlich bin ich nur ein Klon
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 14, 2026
Herodes war verzaubert Ihr Blick hatte ihn gebannt Die schönste Frau der Wüste Ward Salome genannt Ein Fest zu ihren Ehren Erstrahlt in hellem Glanz Als Krönung dieses Abends Wünscht er sich ihren Tanz Im Kerker harrt der Täufer Den Salome begehrt Sie träumt von seinen Küssen Die dieser ihr verwehrt Nur einen Kuss Johannes Es ist noch nicht zu spät Denn hart trifft meine Rache Den, der mich verschmäht Tanz wie der Wind wie der Wind Wie die Gischt der See Oh oh oh Tanz für mich Salome Tanz mit sieben Schleiern Deine Haut so weiß wie Schnee Sieben Sünden und dein Tanz für mich Salome Mit Feuer in den Augen Ein Lächeln im Gesicht Verhüllt von sieben Schleiern Sie nun zum König spricht Herodes Antipas Gern tanz' ich mit Genuss Doch als Lohn verlange ich Den mir versagten Kuss Tanz wie der Wind wie der Wind Wie die Gischt der See Oh oh oh Tanz für mich Salome Tanz wie der Wind wie der Wind Wie die Gischt der See Oh oh oh Tanz für mich Salome Tanz mit sieben Schleiern Deine Haut so weiß wie Schnee Sieben Sünden und dein Tanz für mich Salome Salome Mit zauberhaftem Lächeln Flüstert sie kokett Schenk mir das Haupt des Täufers Auf einem silbernen Tablett Und sie tanzt Tanz wie der Wind wie der Wind Wie die Gischt der See Oh oh oh Tanz für mich Salome Tanz wie der Wind wie der Wind Wie die Gischt der See Oh oh oh Tanz für mich Salome Tanz mit sieben Schleiern Deine Haut so weiß wie Schnee Sieben Sünden und dein Tanz für mich Salome
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 14, 2026
C´est dans dix ans je m´en irai La jument de Michao a passé dans le pré La jument de Michao et son petit poulain A passé dans le pré et mangé tout le foin C´est dans neuf ans je m´en irai La jument de Michao a passé dans le pré La jument de Michao et son petit poulain A passé dans le pré et mangé tout le foin La jument de Michao et son petit poulain A passé dans le pré et mangé tout le foin J´entends le loup, le renard et la belette J´entends le loup, le renard chanter J´entends le loup, le renard et la belette J´entends le loup, le renard chanter C´est dans dix ans je m´en irai J´entends le loup et le renard chanter C´est dans dix ans je m´en irai J´entends le loup et le renard chanter C´est dans huit ans je m´en irai La jument de Michao a passé dans le pré La jument de Michao et son petit poulain A passé dans le pré et mangé tout le foin La jument de Michao et son petit poulain A passé dans le pré et mangé tout le foin J´entends le loup, le renard et la belette J´entends le loup, le renard chanter J´entends le loup, le renard et la belette J´entends le loup, le renard chanter C´est dans dix ans je m´en irai J´entends le loup et le renard chanter C´est dans dix ans je m´en irai J´entends le loup et le renard chanter L´hiver viendra, l´hiver viendra La jument de Michao, elle s´en repentira L´hiver viendra les gars, l´hiver viendra La jument de Michao, elle s´en repentira J´entends le loup, le renard et la belette J´entends le loup, le renard chanter J´entends le loup, le renard et la belette J´entends le loup, le renard chanter C´est dans dix ans je m´en irai J´entends le loup et le renard chanter C´est dans dix ans je m´en irai J´entends le loup et le renard chanter Oh L´hiver viendra, l´hiver viendra La jument de Michao, elle s´en repentira L´hiver viendra les gars, l´hiver viendra La jument de Michao, elle s´en repentira
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 14, 2026
Manch Rose, die ich nachts voll Hochmut pflückte Ward über Tag schon welk in meiner Hand Manch Knospe, die ich ungestüm zerdrückte Nie ihren Weg zur vollen Blüte fand Manch frommer Wunsch verstarb in meinen Armen Und manch Traum wurde mir zur Wirklichkeit Lust und Genuss, sie kannten kein Erbarmen Und nagten an mir wie der Zahn der Zeit Und wenn mich einst des Todes Finger greifen Wenn nichts mehr bleibt und niemand bei mir ist Und wenn ich fort bin, wird es sich erweisen Wer an mich denkt, und wer mich schnell vergisst Bin mit den Freunden weit hinausgezogen War rastlos, niemals lang an einem Ort Und war zum Bleiben ich einmal gewogen Trug mich das Fernweh weiter mit sich fort Manch holde Maid hab' ich frech belogen Hab' mit so mancher schon das Bett geteilt Ich sprach von Treue, hab' sie dann betrogen Und keine hatte je mein Herz geheilt Und wenn mich einst des Todes Finger greifen Wenn nichts mehr bleibt und niemand bei mir ist Und wenn ich fort bin, wird es sich erweisen Wer an mich denkt, und wer mich schnell vergisst Ich war nie gut, doch ich verstand zu leben War maßlos und verlangte stets zu viel Ich nahm mir alles und hab' nichts gegeben Doch meine Wege fanden stets ihr Ziel Manch blutig Schlacht hab' ich im Zorn geschlagen So manchem falschen Freund mein Lied ich sang Feinde habe ich begraben und keinem je vergeben Oft totgesagt, blieb ich dennoch am Leben Und wenn mich einst des Todes Finger greifen Wenn nichts mehr bleibt und niemand bei mir ist Und wenn ich fort bin, wird es sich erweisen Wer an mich denkt, und wer mich schnell vergisst Lacht für mich, so wie ich mit euch lachte Vergebt mir, wie man einem Freund vergibt Gedenket meiner, wie ich von mir dachte Hier liegt einer, der das Leben liebt
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 14, 2026
Ich lebte einst vor vielen Jahren Unten an dem Tannenbühl Ich war ein junger Köhler Doch Neid verdarb mein Ehrgefühl Wünschte mir nur Ruhm und Reichtum Der Preis, der war mir gleich Und so wurde ich ein Opfer Des Dämons aus dem Tannenreich Er riss heraus mein schlagend Herz Verwahrte es in einem Glas Gab mir ein Herz aus Stein Und schnell ich meine Furcht vergaß Das Leben mit dem kalten Herzen Gab mir alles, nahm so viel Bekannt und reich bin ich geworden Doch verlor ich dieses Spiel Wenn schreiend Stille um sich greift Wenn man nur Herzen schlagen hört Dringt kein Laut aus meiner Brust Kein Laut, der meine Ruhe stört Stein geworden sind die Träume Stein geworden, so kühl Stein geworden meine Tränen Stein geworden mein Gefühl Keine Freude mich erheitert Versteh' kein Lachen, keinen Scherz Bin zu totem Stein geworden Wie mein kaltes Herz Viele Jahre später Wollt' ich mein Herz noch einmal seh'n Und in des Dämons Hütte Sah ich hundert Gläser steh'n Sprach: Meister, das sind keine Herzen Sind doch nur aus Wachs gemacht Hast mir nie mein Herz genommen Hatte mir das gleich gedacht Stein geworden sind die Träume Stein geworden, so kühl Stein geworden meine Tränen Stein geworden mein Gefühl Keine Freude mich erheitert Versteh' kein Lachen, keinen Scherz Bin zu totem Stein geworden Wie mein kaltes Herz Du kleiner Wicht, ich werd' dich lehren In diesem Glas dein echtes Herz Nimm es zurück in deinen Leib Fühl noch einmal Lust und Schmerz Vereint mit meinem echten Herz Nahm ich die Beine in die Hand Ich floh so weit mich Wege trugen Bis ich wieder Frieden fand Wenn schreiend Stille um sich greift Wenn man nur Herzen schlagen hört Dringt kein Laut aus meiner Brust Kein Laut, der meine Ruhe stört Stein geworden sind die Träume Stein geworden, so kühl Stein geworden meine Tränen Stein geworden mein Gefühl Stein geworden sind die Träume Stein geworden, so kühl Stein geworden meine Tränen Stein geworden mein Gefühl Keine Freude mich erheitert Versteh' kein Lachen, keinen Scherz Bin zu totem Stein geworden Wie mein kaltes Herz Wie mein kaltes Wie mein kaltes Herz
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 14, 2026
Ich treibe, bin getrieben Ein Krieger ohne Krieg Kämpf', um mich zu bekämpfen Bin ein Sieger ohne Sieg Schlaf', ohne einzuschlafen Ein Träumer ohne Traum Ich wache, ohne aufzuwachen Bin ein Zügel ohne Zaum Ich bin gefangen An viel zu vielen Orten Bin freigelassen Und dennoch eingesperrt Ich bin geläutert Von viel zu vielen Reden Überredet und Trotzdem nicht bekehrt Betrüge, bin betrogen Ein Täuscher ohne Trug Trink und werd' nicht betrunken Ein Trinker vor dem leeren Krug Ich denke, bin bedächtig Ein Denker ohne Huld Ich glaube und fall' ab vom Glauben Bin ein Sünder ohne Schuld Ich bin gefangen An viel zu vielen Orten Bin freigelassen Und dennoch eingesperrt Ich bin geläutert Von viel zu vielen Reden Überredet und Trotzdem nicht bekehrt Ich bin gefangen An viel zu vielen Orten Bin freigelassen Und dennoch eingesperrt Ich bin geläutert Von viel zu vielen Reden Überredet und Trotzdem nicht bekehrt Ich bin gerannt Auf viel zu vielen Wegen Bin niemals da und immer unterwegs Bin schon zu oft Losgelaufen Doch angekommen Bin ich nie
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 14, 2026
Deinen Weg zieren die Leichen Der Freunde deiner Welt Für jeden einen Grabstein So wie es dir gefällt Du rechnest kalt und ruhig Setzt auch mal Tränen ein Hinter deiner Fassade Regiert ein Herz aus Stein Wer immer dir verraten hat Dass diese Welt sich dreht Hat er dir damit auch gesagt Dass du im Zentrum stehst Fall doch vom Rand der Erde Ich wünsch' dir guten Flug Trink deinen Schierlingsbecher Aus in einem Zug Ertrink am Grund der Meere Mit Steinen um den Hals Ich freu' mich auf dein Scheitern Bin Zeuge deines Falls Du drehst dir ohne zu zögern Die Welt wie du sie brauchst Benutzt die Menschen deiner Nähe Wobei du nie vertraust Nicht einem meiner Feinde Wünsch' ich 'nen Freund wie dich Du bist für mich das Letzte Ich find' dich widerlich Wer immer dir verraten hat Dass diese Welt sich dreht Hat er dir damit auch gesagt Dass du im Zentrum stehst Fall doch vom Rand der Erde Ich wünsch' dir guten Flug Trink deinen Schierlingsbecher Aus in einem Zug Ertrink am Grund der Meere Mit Steinen um den Hals Ich freu' mich auf dein Scheitern Bin Zeuge deines Falls Yeah Fall doch vom Rand der Erde Ich wünsch' dir guten Flug Trink deinen Schierlingsbecher Aus in einem Zug Ertrink am Grund der Meere Mit Steinen um den Hals Ich freu' mich auf dein Scheitern Bin Zeuge deines Falls Ob du jemals geliebt hast Werd' ich niemals erfahr'n Denn jeder deiner Liebsten Musste zur Hölle fahr'n Doch Schuld an ihrem Ende Waren nur sie allein Ein zartes Engelswesen Kann doch kein Teufel sein
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 14, 2026
Es schläft tief in mir Bereit, zu erwachen Träumt furchtbare Träume Von unstillbarer Gier Es schläft in mir Bereit, zu zerstören Kämpft um die Herrschaft Das unzähmbare Tier Schau der Bestie ins Gesicht Benenne sie beim Namen Schöne Worte heilen nicht Die Wunden, die geschlagen Schau der Bestie ins Gesicht Erkenn' in meinen Augen Den Zorn, der meine Seele nährt Und Frieden mir verwehrt Es schläft tief in mir Unfassbares Grauen Voll Lust und Verlangen So greift es nach dir Es schläft noch in mir Nimm mich, wie ich bin Versuche nicht zu leugnen Mein nimmersattes Tier Schau der Bestie ins Gesicht Benenne sie beim Namen Schöne Worte heilen nicht Die Wunden, die geschlagen Schau der Bestie ins Gesicht Erkenn' in meinen Augen Den Zorn, der meine Seele nährt Und Frieden mir verwehrt Einmal erweckt, wird es morden Und alles verderben Entfesselt, getrieben Von uralter Kraft Wird wüten und brennen Es wird dich zerstören Solange bis gar nichts Mehr von dir bleibt Doch dies ist die Kraft Die mich treibt Die Kraft Die mich treibt Schau mir Ins Gesicht Die Kraft, die mich Treibt Schau mir Ins Gesicht Dies ist die Kraft, die mich Treibt Schau mir Ins Gesicht Worte Heilen nicht Die Kraft Die mich treibt Schau der Bestie ins Gesicht Erkenn' in meinen Augen Worte Den Zorn, der meine Seele nährt Heilen nicht Und Frieden mir verwehrt Noch schläft es in mir Tief in mir Ganz tief in mir
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 14, 2026
Was ist mir geblieben von meinen Wünschen Nur Splitter des Glücks, das ich zerbrach Was bleibt, ist ein Lied von schwindenden Träumen Ein tonloses Echo am Tag danach Einst haben wir uns aus Träumen erschaffen Gezeugt in einer stürmischen Nacht Dann sind wir schließlich von Wahrheit zerrissen Vom Alltag verschlissen, ängstlich erwacht Tage des Kampfes und Nächte der Tränen Haben uns letztlich so weit gebracht Uns einzugestehen, auch wenn Zweifel nagen Der Bund wird zerschlagen mit aller Macht Was ist mir geblieben von meinen Wünschen Nur Splitter des Glücks, das ich zerbrach Was bleibt, ist ein Lied von schwindenden Träumen Ein tonloses Echo am Tag danach Mit Tinte aus Mut und Federn der Hoffnung Einst geschrieben auf weißem Papier Vergilbt sind die Seiten, die Worte vergessen Von Abscheu zerfressen, Briefe von dir Grausiges Schweigen und schwelende Wunden Sind stumme Zeugen unserer Schlacht Geflohen die Liebe, von Lügen vertrieben Was ist uns geblieben von jener Nacht Was ist mir geblieben von meinen Wünschen Nur Splitter des Glücks, das ich zerbrach Was bleibt, ist ein Lied von schwindenden Träumen Ein tonloses Echo am Tag danach Was ist mir geblieben von meinen Wünschen Nur Splitter des Glücks, das ich zerbrach Was bleibt, ist ein Lied von schwindenden Träumen Ein tonloses Echo am Tag danach Aus jener Nacht sind Jahre geworden So mancher Frühling wurde zum Herbst Das Laub an mir ist fast schon gestorben Und jedes Blatt war einst ein Traum, der Ausgeträumt und weggeräumt Welk geworden Mit uns stirbt
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 14, 2026
Getrieben von Gedanken Die ein and'rer für mich denkt Bau' ich mir einen Galgen An dem ein and'rer für mich hängt Ich leb' an dünnen Drähten Die ein and'rer für mich zieht Doch ich bin eine Puppe Vor der ein Puppenspieler flieht Du lebst für deine Kriege Weil ein and'rer für dich stirbt Erstrahlst in hellem Glanze Indem ein and'rer für dich wirbt Wasch deine Hand in Unschuld Die ein and'rer dir poliert Doch meine Hand bleibt sauber Weil niemand sie mir schmiert Ich beiße lustvoll in die Hand Die mir das Futter reicht Fahr' zornig aus der Haut Vor Ungerechtigkeit Wer ich bin, das gilt nichts mehr Es zählt nur, wen ich kenn' Wer welche Hand gewaschen hat Manus manum lavat Auch meine Hand wird schuldig Schreibt sie euch dieses Lied Mein Finger zeigt ins Dunkel Und auf das, was dort geschieht Auf Lüge und Intrige Korruption und Kungelei Auf die gewasch'nen Hände Doch unsere sind nicht dabei Ich beiße lustvoll in die Hand Die mir das Futter reicht Fahr' zornig aus der Haut Vor Ungerechtigkeit Wer ich bin, das gilt nichts mehr Es zählt nur, wen ich kenn' Wer welche Hand gewaschen hat Manus manum lavat Ein Händedruck Ein stummes Wort Besiegelt euren Pakt Verdammt in alle Ewigkeit Manus manum lavat Ich beiße lustvoll in die Hand Die mir das Futter reicht Fahr' zornig aus der Haut Vor Ungerechtigkeit Wer ich bin, das gilt nichts mehr Es zählt nur, wen ich kenn' Wer welche Hand gewaschen hat Manus manum lavat
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 14, 2026
Vergessen die Worte Zersprungen das Bild Choräle für den Gott Der schon morgen nichts mehr gilt Ikonen geschändet Altäre verstaubt Wer braucht schon Götter An die niemand mehr glaubt So tragen wir zu Grabe Die Götter uns'rer Zeit Vergessen und verleugnet Von der Unsterblichkeit Kein Mensch will an euch glauben Wir sind nicht mehr bereit Kein Blut wird mehr vergossen Kein Krieg wird euch geweiht Verklungen die Lieder Die Schriften verbrannt Die alten Propheten Sind schon lange verbannt Die Tempel geplündert Der Mythos geraubt Vergessene Götter An die niemand mehr glaubt So tragen wir zu Grabe Die Götter uns'rer Zeit Vergessen und verleugnet Von der Unsterblichkeit Kein Mensch will an euch glauben Wir sind nicht mehr bereit Kein Blut wird mehr vergossen Kein Krieg wird euch geweiht Wo diese Straße endet Ein neuer Weg beginnt Wenn alte Götter sterben Dann weht ein neuer Wind Der Anfang uns'rer Träume Ist das Ende ihrer Zeit An Zweifeln nun zerbrochen An der Unsterblichkeit Oh ohohoh ohoh Oh ohohoh Oh ohohoh ohoh Oh ohohoh oh So tragen wir zu Grabe Die Götter uns'rer Zeit Vergessen und verleugnet Von der Unsterblichkeit Kein Mensch will an euch glauben Wir sind nicht mehr bereit Kein Blut wird mehr vergossen Kein Krieg wird euch geweiht So tragen wir zu Grabe Die Götter uns'rer Zeit Vergessen und verleugnet Von der Unsterblichkeit Kein Mensch will an euch glauben Wir sind nicht mehr bereit Kein Blut wird mehr vergossen Kein Krieg wird euch geweiht
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 14, 2026
Wir sind der Dolch, der die Fesseln schneidet Wir sind der Sturm, der die Geister scheidet Der Fels in deiner Brandung Das Land für deine Landung Wir sind das Wort, das die Lüge meidet Wir sind das Gold, das dir keiner neidet Die Axt für deine Schranken Die Kraft deiner Gedanken Der Wind, der dich trägt Und Feuer, das dich leitet Zusammen trotzen wir dem Wind Der uns im Antlitz beißt Zusammen reiten wir den Sturm Der Spießer mit sich reißt Wir säen den Wind und Ernten den Sturm Wir setzen alle Segel und Wir jagen wild davon Schwarz weht unser Banner Weiß lacht das Totenhaupt Wir singen unsere Lieder Lauter als erlaubt Wir sind das Schiff, das durch Wogen gleitet Wir sind der Blitz, der den Donner reitet Der Wind in deinen Segeln Der Tod für falsche Regeln Wir sind der Geist, der euren Weg beschreitet Wir sind der Pflug, der das Feld bereitet Der Mut zu deinen Plänen Das Salz in deinen Tränen Die Wut, die dich treibt Der Freund, der mit dir streitet Zusammen trotzen wir dem Wind Der uns im Antlitz beißt Zusammen reiten wir den Sturm Der uns willkommen heißt Zusammen trotzen wir dem Wind Der uns im Antlitz beißt Zusammen reiten wir den Sturm Der Spießer mit sich reißt Wir säen den Wind und Ernten den Sturm Wir setzen alle Segel und Wir jagen wild davon Schwarz weht unser Banner Weiß lacht das Totenhaupt Wir singen unsere Lieder Lauter als erlaubt Wir säen den Wind und Ernten den Sturm Wir setzen alle Segel und Wir jagen wild davon Schwarz weht unser Banner Weiß lacht das Totenhaupt Wir singen unsere Lieder Lauter als erlaubt
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 14, 2026
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