Von nächtlichen Gedanken
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Und wieder wurd' der Wald mein Freund, welcher mich aufnahm in frost'ger Nacht, welcher meiner Seele ihr Heil wiedergab, doch schmerzliche Gedanken um so mehr gedeihen ließ... So striff ich durch's finstre Dickicht der Tannen, Tränen, welche mir entwichen, wurden geküsst vom Hauch der Kälte – und verwandelt in reines Eis... Als ich ankam, an jener unberührten Lichtung, wissend, hier Ruhe zu finden, lag ich mich nieder, frierend und kalt, ein letztes mal erblickend die ungreifbare Schönheit des Sternenlichts... Und so spürt' ich wie mein Herz gefriert... ...doch ich weiß es ist das schönste End... ... gehüllt in Schnee und Sternenlicht...
Submitted by Celtic Frost — Jun 18, 2026
Versammelt im Unterholz, gehüllt in schwarz durch Stoff und Nacht, Feuer und Vollmond, gebrochen durchs Geäst der Bäume, erhellen unser bleiches Antlitz Wandelnd ums Feuer, uralte Verse krächzend, belauscht von den Krähen, gespürt durch die Eichen, die alten Geister des Waldes beschwörend! Magische Zeichen, geritzt in Holz, sowie in Fleisch, beklemmende Aura, ergänzt durch unmenschlich' Geheul, die Seelen mit uns, verfluchend diese neue Welt Eins mit den Schatten, neue Kraft durch tote Seelen, Blut der Verhassten, vergossen über Laub und Stein, zelebrierend, jenen finstren' Reigen Hymne der Nacht, Hymne der Wälder, Hymne des Mondes, Lied der Geister, die Nacht okkulter Riten!
Submitted by Celtic Frost — Jun 18, 2026
(...) Gefallen in Dunkelheit, ermüdet mein Herzschlag, einsam und grimm in meinem Kerker. Es gibt keinen Schlüssel, kein Licht, keinen Weg, kein Stein ist so kalt wie die Wände des Ichs. Ein ewiges Irren, Im vereinsamten Selbst. So ist's nun Zeit, mich meinem Geiste zu stelln' um ihn aus seinem Käfig zu freien... Wandelnd, durch den Kerker meines Ichs.
Submitted by Celtic Frost — Jun 18, 2026