Der Hatz entronnen
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Tapfer, übersät mit Wunden Geht’s hinab um zu erkunden Wo eine neue Flamme loht Zum Ort, wo nur das Ende droht In die Tiefe bist gestiegen Um das Leid nun zu besiegen Dies' Beharrung führt zur Klarheit Und im Abgrund liegt die Wahrheit Umringt von kalter Dunkelheit Es tut sich auf das Tor der Zeit Durchschreitest es ins strahlend' Licht Die ewig' Unrast plagt dich nicht Dem Firmament empor gereckt Und Zeit als Muße neu entdeckt Wenn erst die Totenglocke schallt Des Lebens Ende naht gar bald Kalte Klarheit vereist die Zeit Freier Geist führt Dich zur Wahrheit Vorbei die geistig' Sklaverei Dann bist Du Deines Dienstes frei Vom Folgen, Klagen nun befreit Zum Leben, Streben jetzt bereit Mit kühlem Kopf und starker Hand Die sorgenvolle Zeit gebannt In die Tiefe bist gestiegen Um das Leid nun zu besiegen Dies' Beharrung führt zur Klarheit Und im Abgrund liegt die Wahrheit
Submitted by Iron_Wraith — Jun 13, 2026
Ohne Streben rinnen Stunden Monde thron'n beim Blick hinauf Sonnen steigen, Sonnen fallen Und so zeigt sich der Weltenlauf Gleichmaß dominiert die Menge Aus den Fugen gerät die Welt Doch ohne jähen Neubeginn Der Geist dem Untergang geweiht Die Welt rasch in den Abgrund dringt Und Ordnung nun zusammenbricht Hastig greift das Chaos um sich Und nach der Nacht des alten Nichts Was ausgedient zu dieser Stund' Da steigt es auf, ein Strom des Lichts Der Blick geht in des Himmels Höh' Ruinen der Vergangenheit All' umher so wertlos stehen Sind Grundstein für die neue Zeit Mit Unruh' in den Untergang Entwertet nun die alte Zeit Geistig' Bahnen sind verlassen Zur neuen Ordnung nun bereit Katharsis der erkrankten Seele Gelöst von Last der alten Tage Doch bleibt nicht für die Ewigkeit Wiederkehrt sie stets die Plage Bestand als täuschend' Illusion Diesseits bringt erneutes Wirrwarr Dort in der Ferne naht es schon Der Wandel bleibt für immerdar
Submitted by Iron_Wraith — Jun 13, 2026
Mit raschem Schritt geht es hinaus Düster Wolken hoch am Himmel Tal um Tal ist schnell entschwunden Zu entfliehen dem Gewimmel Ungebremst in tiefstem Wahne Gehetzt, entkräftet, ohne Sinn Leere Seele, starre Blicke So irrst Du zum Walde hin Nach harter Flucht als Ruhestatt Dort draußen lärmt und brüllt es wild Entgegen aller Zeiten Trubel Mit Ruh' zu rasten bist gewillt Kein Licht strahlt durch den finstren Tann Der Welten Wirrwarr zeigt sich nicht Entsagt der Zeit, der Hatz entronnen Ein Hort der Ruhe, ewiglich Der Tages Eile kehrt sie nicht In der Höh' raun'n ihre Kronen Geradewegs gen Sonn' gereckt Unbeirrt sie ewig thronen Beständig wurzeln tief im Grund Der Atem ruhig, umringt von Stille Dies' Reich dem Gram und Leiden fern Entstiegen mit nun furchtlos' Wille
Submitted by Iron_Wraith — Jun 13, 2026
Im Sinn das eig'ne Meisterwerk Für unendlich ist's erschaffen Überdauert selbst die Zeiten Wenn wir ins Jenseits sind entlassen Voran mit Tat - die Stunde schlägt An keinem Orte lang verweil' Doch schätze auch den Augenblick Entsagt der stetig' Geistes Eil' Der Sterne stille Majestät Am Himmel ewiglich sich zeigt Gefährten auf dem langen Ritt Beharrlich geben treu Geleit Im Sinn das eig'ne Meisterwerk Für unendlich ist's erschaffen Überdauert selbst die Zeiten Wenn wir ins Jenseits sind entlassen In der Ewigkeit versunken Im geistig' Kerker darbt dahin Der an seinem Werke schaffe Mit Inbrunst ohne weiteren Sinn Der Geist geschwächt mit jeder Stund' In Dunkelheit kein klarer Blick Der frische Wind als treibend' Kraft Und leitet somit das Geschick Obgleich nun gegenwärtig weilt Ewigkeit in hies'gen Weiten Der Drang sich unersättlich zeigt Es schweift der Blick in neue Zeiten
Submitted by Iron_Wraith — Jun 13, 2026
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