Zerrissen
In meinem Kopf: Gefühle erfroren In meinem Kopf: Mut zur Veränderung Der Wahnsinn lebt: Längst verloren Der Wahnsinn lebt: In meinem Kopf Schenkt mir eure Aufmerksamkeit Ich bringe euch viel Leid Der Text, der sich in euch beißt Für eure Einfältigkeit Asche zu Asche, wann werde ich zu Staub? Ist es bald vorbei, am Ende eines Traums Die Sonne erwacht im Morgenrot Die Wirklichkeit in mir ist schon lange tot In meinem Kopf: Gefühle erfroren Mut zur Veränderung längst verloren Der kalte Wahnsinn die Hoffnung erstickt Ein besseres Dasein nicht in Sicht Weder Stunden noch Sekunden Trennen mich davor, verlorene Zeit Verstecke mich in Angst Schwimme in Selbstmitleid Tauche in Wut: Liebe befreit Mein Geist der Gegenwart entflieht Ein Teil mitten im Krieg Der Wind trägt die Zeichen hinfort Ein Licht
Submitted by Warbringer — Jul 02, 2026
Gehen, wir sollen gehen, wir sollen gehen Denn zu leben ist so schwer Wir wollen bis zum Blut gehen, bis zum Blut gehen Ein Kuss für den Tod, gefallener Engel Im Chaos die Ängste besiegen Denn nur was zählt, ist der Augenblick Fang an zu leben, sonst ist es zu spät Ob ich gehe oder stehe, bald ist alles vorbei Schaue in deine Augen und ich springe auf drei Heute oder morgen, so einfach kann es nicht sein Lehne mich zurück, perverse Zeit
Submitted by Warbringer — Jul 02, 2026
Die Nacht verliert ihre Schönheit Allein unser Stern, er leuchtet im Licht Mutter Erde, sei uns gnädig Vater Mond vergibt uns nicht, uns nicht Erstarrt, ein Gefühl beherrscht den Verstand Tränen müssten fließen, zum Abschied hab Dank Immer schneller, für die Zukunft, die Wahrheit ist gemacht Das Leben geopfert, über das Maß gelacht Sieben Tage, die Ordnung, die Erde ist gedacht Ein Tag, eine Stunde: Vermächtnis unserer Nacht Eine Rippe: Die Form, ein Mensch ist vollbracht Babylon: Das Ende vom Anfang zweiter Akt Die Fähigkeit, die Tugend, das Bedürfnis, welche Kraft Die Könige seien Philosophen im Umgang mit der Macht Selbst die Schafe, sie fressen die Hütten völlig auf Die Schlange, einst gefährlich, ihr Schicksal: Sie wird getauft Erstarrt, ein Gefühl beherrscht den Verstand Tränen sind geflossen, zum Abschied habt Dank Du bist nicht gegangen, bist nur körperlich tot Keine Macht, auch nicht, auch nicht für den Tod
Submitted by Warbringer — Jul 02, 2026
Das alles hier gibt doch keinen Sinn Ein richtiger Name zeigt nicht, dass ich bin Hinter jedem Namen steht ein Mensch Der Luft atmet, voll Ohnmacht ertrinkt Ein Fürst mit einem Messer im Bauch Der Regen fällt und er stirbt darauf Sein letztes Licht: Ein kleines Kind Das mit dem Messer in ihn dringt Tränen für euer Blut Dieser Krieg herrscht im Kopf nur Gut gemeint, Herr Teufel lacht Schuldig: Denn ihr besorgt die Nacht Gebt Rang und Titel, Liebe und Hass Besorgt diesen Krieg durch eure Macht
Submitted by Warbringer — Jul 02, 2026
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Ich bleib dabei, hier, jetzt und in alle Ewigkeit Ich werde meine Freunde nicht verraten Denn alle haben ihren Namen, alle ihre Geschichte Alle zusammen: Wir gehen nicht unter Verstehst du mich? Ich brauche dich Auch in dieser Zeit Ich bleib dabei: Narben werden nur Spuren sein Denn wir halten zusammen Bis hier war es ein gutes Jahr Selbst gestern war ein guter Tag und ich danke euch dafür
Submitted by Warbringer — Jul 02, 2026
Ohne mich gäbe es kein Gesicht, keine Falte am Morgen Keinen Ausdruck in deinem Blick, farblos, keine Sorgen Man lernt doch auch aus falscher Sicht Die Sünde, die Dreifaltigkeit ist Pflicht Und du bist nicht besser als ich Denn nur durch Sünde findet man das Licht Ich bin es, ich bin es, ich bin es Ich bin es Ich bin es, euer Judas Ich bin es, ich bin es, ich bin es Die Wirklichkeit ist oft nicht der Wahrheit gleich Und dadurch begrüße ich euch in meinem Reich Eure Schwäche: Ihr wollt beliebt sein Mit Hilfe einer Lüge: Ihr seid mein Die Wirklichkeit ist oft nicht der Wahrheit gleich Ihr seid mein, ihr seid mein, ihr seid mein
Submitted by Warbringer — Jul 02, 2026
Auf dem alten Friedhof nachts Bei Vollmond, wenn der Werwolf lacht Setz ich mich ganz nah zu dir Und küsse dich wie ein Vampir Du fragst mich, warum wir hier sitzen Da siehst du meine Zähne blitzen Blut So viel Blut Du weißt, ich liebe dich Doch das bedeutet für dich nichts Wie soll ich leben, ohne Blut von dir Du weißt, ich brauche dich Von deinem Blut ernähr ich mich Du bist die Jungfrau und ich dein Vampir Der Mond scheint böse durch den Wald Doch dich, dich lässt das nur kalt Die Fledermaus singt Liebeslieder Und du schenkst mir immer wieder dich Ich trinke, deine Haut wird bleich Jetzt hältst du Einzug in mein Reich Dein Hochzeitskleid verfärbt sich rot Wir lieben uns bis in den Tod
Submitted by Warbringer — Jul 02, 2026
Steine werfen verbal, weil es dazugehört Der Einzelne ist nichts: Platons System Hand in Hand, die Fahnen, sie wehen Versucht verzweifelt das Böse zu verstehen Die Kartenverkäuferin hat ein schönes Kleid Macht euch fertig, für den Abriss bereit Langsam, ganz sanft, an sie, an sie heran Euer Stern, er leuchtet im Niemandsland Nicht für einen Moment der Gegenwart entfliehen Nicht für einen Moment die Wirklichkeit verstehen Seid ruhig: Der Film fängt an Thomas Morus und sein "Fernes Land" Schwarz, nicht weiß, muss das, muss das sein Selbst die grauen Boxen, sie lärmen dich heute ein Wäre er tanzbar, würde er euch gefallen Wäre er farbig, würdet ihr ihm verzeihen Nicht für einen Moment der Gegenwart entfliehen Nicht für einen Moment die Wirklichkeit verstehen Widerstand
Submitted by Warbringer — Jul 02, 2026
In meinem Kopf: Gefühle erfroren In meinem Kopf: Mut zur Veränderung Der Wahnsinn lebt: Längst verloren Der Wahnsinn lebt: In meinem Kopf Schenkt mir eure Aufmerksamkeit Ich bringe euch viel Leid Der Text, der sich in euch beißt Für eure Einfältigkeit Asche zu Asche, wann werde ich zu Staub? Ist es bald vorbei, am Ende eines Traums Die Sonne erwacht im Morgenrot Die Wirklichkeit in mir ist schon lange tot In meinem Kopf: Gefühle erfroren Mut zur Veränderung längst verloren Der kalte Wahnsinn die Hoffnung erstickt Ein besseres Dasein nicht in Sicht Weder Stunden noch Sekunden Trennen mich davor, verlorene Zeit Verstecke mich in Angst Schwimme in Selbstmitleid Tauche in Wut: Liebe befreit Mein Geist der Gegenwart entflieht Ein Teil mitten im Krieg Der Wind trägt die Zeichen hinfort Ein Licht
Submitted by Warbringer — Jul 02, 2026