Die Schönheit der Einsamkeit
(<em>Instrumental</em>)
Submitted by Corpse Defiler — Jun 21, 2026
Euer Leben beherrscht von Lügen Moral und Tugend längst verstorben Werte haben niemals existiert Euer Sein von Ideologien regiert Wissbegierde gab es nie Fragen so lächerlich Denken brauchtet ihr nicht Denn alles wurde euch gesagt Eigene Wege beschreiten Nach Idealen leben Alles Utopien Aus einer fernen Welt Pest und Tod über euch Sturm und Flut mögen euch zerreißen Ganz gewiß wird die Rache kommen Ganz gewiß ist die Vergeltung nahe Das Herdentier Mensch In seiner letzten Stunde Winselnd auf Knien Flehend um Gnade Ein Meer von Tränen Ein Meer von Leid Niemals genug Um zu vergelten euer Tun Wo sind eure Herr'n ? Am Himmel nur schwarze Schleier Keine Wärme Kein Funke Licht Tosende Gewalten Die Mächte der Natur erwachen Jetzt wird zurückgewonnen Was ihr einst genommen Reißende Fluten Tobende Stürme Inferno des Feuers Kaltes Gestein Herdentier Mensch Das sind deine letzten Stunden ! Herdentier Mensch Es schreit nach Sühne !
Submitted by Corpse Defiler — Jun 21, 2026
Lügen.. Erkenntnis.. Trauer.. Enttäuschung.. Verachtung.. Hass.. Mit der Erkenntnis stirbt die Lügenwelt Mit der Verachtung stirbt die Enttäuschung Mit dem Hass ward neue Kraft geboren Neue Kraft für den nächsten Tag Für neues Leid Und für diese kranke Welt Sterbt.. Leidet.. So wie ihr gerne Leid verschenkt Und den Anblick genießt So werde ich ihn haben Und keine Träne verschwenden Für einen toten Klumpen Fleisch Tot, bevor sein erstes Blut vergossen Tot schon immer, seit seiner Geburt ... Gleichgültigkeit
Submitted by Corpse Defiler — Jun 21, 2026
Ein neuer Tag bricht an Doch er scheint dunkel wie die tiefste Nacht Erneut geht die Sonne auf Doch ihre Wärme spüre ich nicht Ein weiteres mal wird Licht Doch meine Seele füllt es nicht Ich sehe lachende Gesichter Sehe Glück in größter Fülle Erblicke Menschen ergötzt von Freude Erblicke Wesen voller Schönheit Doch auch sehe ich hinter die Fassade Sehe mehr als der Schein mir zeigt Ich sehe Leid und Schmerz Spür' es am eigenen Leib Sehe Töten, Sehe Quälen Spüre Hass, Spüre Trauer Ein weiteres mal ziehe ich mich zurück Zurück in die Einsamkeit Geborgen fühle ich mich dort Dem Gefühl von Wärme näher Lieber alleine als unter diesen Wesen Lieber verlassen als bespuckt Ich hasse euch Hasse euch aus tiefstem Herzen Denken wolltet ihr nie Denn alles wurde euch gesagt Anstatt zu hinterfragen Werden Dogmen gepredigt Anstatt moralisch zu handeln Wird nur nach Macht gerungen Irgendwann steht ihr an eurem Grabe Und Schreit nach eurem Gotte Niemand wird euch hören Dort oben nur das leere, kalte Firmament Sterbet ruhig Ich werde keine einzige Träne verschwenden
Submitted by Corpse Defiler — Jun 21, 2026
Bei des Frühlings ersten Sprossen Ward' eine kalte Trän' vergossen Einsam lieg ich auf dem Grund Schon lang' verschlossen ist mein Mund Mein Herz, ich hör' es kaum noch schlagen Verkümmern wird's in Unbehagen Des Windes kalte Wogen tragen mich Waschen die Tränen aus dem verzerrten Gesicht Mein Weg ist kalt und voller Schmerz Wie tausend' Stiche in meinem Herz Fühlt sich der Versuch zu leben an Den man nur schwer bestehen kann Ein Funke Hoffnung hält mich am Leben Mag unter mir auch die Erde beben Ob der Grund wohl mehr als Trieb ist Ich bin mir sicher - er ist es nicht
Submitted by Corpse Defiler — Jun 21, 2026
Am Horizont verglüht der letzte Funken Licht Der goldene Schein auf den Wiesen und Wäldern erlischt Die Wolken verdichten sich und verdunkeln den Himmel Nebelschwaden umhüllen die Berge und liegen im Tal Die Erde weint tausend Tränen Der Regen plätschert heftig auf den Grund Wind pfeift durch das Geäst Und wirbelt die toten Blätter auf Eine Schar schwarzer Krähen verlässt die alte Fichte Die im Sturm zu brechen droht Kälte durchfährt meine Haut beim Ertönen des Donners Und ein Blitz erhellt das Firmament Reich mir deine Hand Vergiss all die Angst und den Schmerz Schenk mir dein Vertrauen Und folge mir in die ewige Dunkelheit Lass zurück all das Leid Dass dich schon immer quälte Blicke hinweg über den Hass Der sich in dir staut Lasse dich tragen vom sanften Wind Lasse den Regen deine Seele waschen Im Licht des hellen Mondes Glänzt deine sanfte Haut Regentropfen perlen ab auf ihr Wie auf dem Gefieder einer weißen Krähe Genieße diesen Moment Egal wie kurz er weilt Genieße den Funken Licht in diesem tristen Leben Egal wie schnell er verglüht Blicke hinweg über all' die Sorgen Und genieße die Einsamkeit
Submitted by Corpse Defiler — Jun 21, 2026
Licht... Ich erwache ein weiteres Mal Es ist kalt, so kalt Der Morgen bereits erwacht Und doch so finster in mir Die Augen feucht von Tränen Alle Glieder so schwach Zitternde Hände Blasse Haut Keine Kraft für den nächsten Tag Leere... Ich kann nicht mehr Ich will nicht mehr Jeder Tag eine neue Wunde Jeder Tag ein neuer Schnitt ins Fleisch Wie tausende Stiche in meinem Herzen Wie tausende Hiebe in mein Gesicht Zeit... Alt und Grau Bevor man wirklich gelebt Gebrochen und Verkümmert Ohne jemals Kraft gespürt zu haben Gehasst und Belogen Keine Sekunde Wärme und Liebe Ende... Was mich am Leben hält Ein innerer Trieb Hoffnung längst erloschen Freundschaft ein fremder Begriff Was bleibt... - Einsamkeit -
Submitted by Corpse Defiler — Jun 21, 2026
Eine kalte Winternacht Der Mond so voll und hell Geplagt von der Menschheit Ist er allein und schweigt Sein Zimmer dunkel und kalt Das einzig' Licht der Schein des Mondes Seit Jahren kein Wort gesprochen Seit Jahren verschlossen sein Geist In dieser Nacht verlässt er sein Heim Mit schwarzem Gewand eilt er geschwind Seine Augen voller Leere Seine Seele gebrochen von Schmerz Doch in dieser Nacht hat das Leiden ein Ende In dieser Nacht ist alles vorbei Gesteuert von bitterem Hass Wird er nun zu Ende bringen Was ihn schon lange quält' Es ertönt ein schrecklicher Schrei Aus der weiten Ferne Eis'ge Kälte durchfährt Mein von Bitternis gekränktes Herz Nie mehr habe ich ihn gesehn Nie mehr hab' ich von ihm gehört Das einzige was bleibt ist die Erinnerung An eine weitere Geisel der Menschheit
Submitted by Corpse Defiler — Jun 21, 2026
(<em>Instrumental</em>)
Submitted by Corpse Defiler — Jun 21, 2026