Nurez
Album • 2019
Beim Verweilen des Geistes Im grauen Friedhofsgras Im Kopfe erleuchtet Die Frucht des Gesuchs (Hindurch die Tore) Das Ertragen der Stille (der anderen Welt) Lässt mich nun erkennen (Hindurch die Tore) In unferner Weite (Lasset mich gehen) Ein Sterbenswunsch glimmt Lasst mich entfliehen Lasst es entstehen Den keimenden Zweifel Mit dem alles beginnt Hindurch die Tore Der anderen Welt Hindurch die Tore Lasset uns gehen Es lebe das Lieben in dieser Zeit Und begehre das Leben ich kanns verstehn Auge und Zahn verschwanden zu zweit Die Liebe des Lebens ist am vergehen (Hindurch die Tore) Das Ertragen der Stille (der anderen Welt) Lässt mich nun erkennen (Hindurch die Tore) In unferner Weite (Lasset mich gehen) Ein Sterbenswunsch glimmt Hinein in die endlose Stille Kein Zögern kann mich jetzt noch stoppen Die Fahrt ins Jenseits schon beginnt Aug und Zahn sind längst verschwunden Und niemals kamen sie zurück
Submitted by Finntroll — Apr 25, 2025
Heut Nacht verging die Sonne Ein letztes mal sie unterging Sobald die Zeit uns bringt zu Ende Im nächsten Leben beginnt das Licht Es ist ein Weinen in der Welt, Als ob der liebe Gott gestorben wär, Und der bleierne Schatten, der niederfällt, Lastet grabesschwer. Komm, wir wollen uns näher verbergen… Das Leben liegt in aller Herzen Wie in Särgen. Du! wir wollen uns tief küssen - Es pocht eine Sehnsucht an die Welt, An der wir sterben müssen. Die Augen drehen sich nach innen Um diesen Anblick zu entgehen Weiß wird rot in den Pupillen Die Zellen flüchten durch den Wind Du weißt ich habe sie entzürnt mit meiner Gunst Nicht würdig des Lebens, so sterben du sollst! Durch Lust getrieben an die Grenzen der Vernunft Nicht würdig zu sterben, so leben du sollst! Ich sehe nichts, kann keine Hoffnung finden In deinem Schein Ich bin allein und höre Wie das Sterben nach mir schreit Heut Nacht verging die Sonne Ein letztes mal sie unterging Sobald die Zeit uns bringt zu Ende Im nächsten Leben beginnt das Licht Dunkelheit, die Nacht bricht ein Und niemals wieder geht sie vorbei Der Lebensgeist soll nun entschwinden Und alle Glieder durchdringt der Schrei Heut Nacht verging die Sonne Ein letztes mal sie unterging Sobald die Zeit uns bringt zu Ende Im nächsten Leben beginnt das Licht
Submitted by Corpse Defiler — Apr 25, 2025
Hinaus in die Freie Zeig dem Strom das Gesicht Spüre das Gefälle Lausch dem Regen wie er spricht Die eiserne Kälte Spannt das Fell, lockt dich an Ein schöner Schmerz entfaltet Und bricht ein in dein Gemüt Wandel hinfort Und folge Dem kalten Gefühl Hindurch die Welten Mit dem Licht, durch den Schnee Ich spüre die Wärme schon bald Komm mit mir auf Odyssee Komm mit mir und gib mir Halt Die Hungersnot als Antrieb Das Donnergegröhl als Spur Den peitschenden Regen hinfort trug Der Friedensgedanke als Ziel Seltsam, im Nebel zu wandern! Einsam ist jeder Busch und Stein, Kein Baum sieht den anderen, Jeder ist allein. Voll von Freunden war mir die Welt, Als noch mein Leben licht war; Nun, da der Nebel fällt, Ist keiner mehr sichtbar. Wahrlich, keiner ist weise, Der nicht das Dunkel kennt, Das unentrinnbar und leise Von allem ihn trennt. Seltsam, im Nebel zu wandern! Die Hungersnot als Antrieb Das Donnergegröhl als Spur Den peitschenden Regen hinfort trug Der Friedensgedanke als Ziel Mit dem Licht, durch den Schnee Ich spüre die Wärme schon bald Komm mit mir auf Odyssee Komm mit mir und gib mir Halt Die Hungersnot als Antrieb Das Donnergegröhl als Spur Den peitschenden Regen hinfort trug Der Friedensgedanke als Ziel
Submitted by Cyberwaste — Apr 25, 2025
Dark master of eloquence Walked upon your wisdom and twisted your soul Once the fire had burnt your skin The fold of mankind was broken Guide me to the everlasting elation And be my light to show me the way Can’t see you, but i can feel your presence And take my fright and blow it away Feel me on my throne i’ve built to last forever Claws reach to the aether Guide me to the everlasting elation And be my light to show me the way Can’t see you, but i can feel your presence And take my fright and blow it away Let’s watch the grass grow Embrace the new beginning Now let the light flow Let’s feel ethereal again
Submitted by Lake of Tears — Apr 25, 2025
In vernal bloom and balm the woods are shrouded And noontide winds through them in susurrus drift, They beckon, and are by umbral leaping brooks resided They dream, they sigh, ensconced in moss they long an ageless thrift. Then evening comes, with its cerulean embrace of moon and star The light of which drapes each and every glade, they sleep, And only zephyrs play with the renascent leaves, afar While all is hushed, and rests, with them a sacred silence ke ep. And summer, then, is radiantly born, and vigor breathes When the coronas of the trees luxuriate in liveliest verdancy, And when the wooded deep in song emerges, wreaths Of purest green and gold by maidens knotted, in joy and fervency. And near a glade the ruin of a tower dreams, its stone with moss Is covered, the birds upon it chirp and rest, its solitude they banish, Its stories old as wood and stone the shepherd boys among them toss And its deep sighs of yesteryears among their cheerful frolics vanish. Then autumn turns the thickets into gold and rust, and rain Bedews the thirsting branches, and nighttime mists like phantoms come, The forest dressed in mourning seems to weep, and reign As widowed queens in onyx-colored gowns, their noble foreheads glum. Near its facade of trees, under their leafless boughs Old graves are dug, their crosses colorless and bare, In silent mists they sleep their agelessess, in solemn vows With the moist earth, the rain and the cold air. And winter falls, its snows and frost upon the woods descend The ruined tower is no more, the graves are vanished under snows, Only the mists remain, the maidens and the wreaths long gone attend The village chores, as do the shepherd boys, behind are only crows. The winds hiss loudly through the woods, the glades are in despair And whiteness absolute now dreams over the thickets and the brooks, The night with freezing gloom falls on the forest beds, and in their lair Only the beasts now sleep, until the warmth of spring shall come again upon the wooded nooks.
Submitted by Iron_Wraith — Apr 25, 2025
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