Gen Helwegs Grund
This track is instrumental.
Von den Planken In die Fluten Auf den Strand In die Schlacht Brechen nach vorn auf Bersirs Geheiß Badet die Klinge im Saft des Lebens Wenn ich Habe und Heim euch entreiß Reichtum und Ehr' mein ganzes Bestreben Scharten im Eisen Zeugen unsrer Kampfeslust Mondelang auf See Für Reichtum und Ehr' Die Lederfaust umschließt den Stahl Und flammend rot erstrahlt die Wehr Durchbohrt des Mannes kühne Brust Ein langer reich verzierter Speer Der Helm des Hauptmanns mit Goldbeschlag Für ihn gemacht allein Ich nehm ihn von des Toten Haupt Von nun an ist er mein Durch die Straßen Mit dem Feuer In die Häuser Auf das Gut Haste durch Regen über Tote hinweg Aufgewühlt durch des Hornes Tönen Getroffen vom Axthieb stürzt in den Dreck Der Gegner, hört sein Todesstöhnen Scharten im Eisen Zeugen unsrer Kampfeslust Mondelang auf See Für Reichtum und Ehr' Doch alsbald da graut der Morgen Und das Ziel ist nicht mehr fern Noch wild die Kriegerhorden Immerfort kann man sie hörn Der Regen ist gegangen Und die Sonne zieht herauf Zeigt uns die letzte Stätte Nicht weit von hier landauf Auf den Hügel Bei den Gräbern Vor die Tore Mit der Axt Brecht auf das Tor zu dem großen Reichtum Der in diesen Mauern weilt Das große Haus wird's allen gleichtun Das Flammenschicksal es ereilt Der Angriff nun vollzogen Und der Kiel er knirscht im Sand Schwimmt frei nun in den Wogen Zurück ins Heimatland Ein Blick nun auf die Gaben Die wir uns selbst geschenkt Lasst ein fröhlig' Lied erklingen Wenn das Ruder nordwärts schwenkt
Submitted by Lake of Tears — Apr 25, 2025
Gen Helwegs Grund acht Hufe donnern Der Asen Hermod sich ernannt Zu retten Balder des Odins Sohn Durch schändlich' Tat gen Hel verbannt Modgud wies ihm am Gjöll den Weg Durch dunkle Täler gen Norden wies Solange reitend dem Wege folgend Bis er an Helheims Gatter stieß Tritt in die schwarze Halle von Siechtum und Leid Aus feuchten Steinen und modrig' Gebälk Nur Schatten von denen die klagend, feige sind Deren Schuld und Laster sie ewig hält Am Morgen dann vor den Thron der Hel Vor jene die die Toten hält Nun Hermot schildert der Asen Trauer Die sie bei Balders Tod befällt Hels Worte hallten durch Eljodnirs Bögen Sowie des Winters frostiger Hauch Ließ zittern all der Sklaven Körper Und dies erfaßte Hermod auch Hel: Balder werd ich geben zurück in Asenhand Doch nicht ganz glaubhaft es mir erscheint Wird deiner Wahrheit einzig' Zeichen Wenn Mensch und Ding für ihn geweint Erhebt sich auf ihr modriges Gebein Vom Fackellichte ins Dunkel schlurft herein Balder: Hermod , Bruder es ist Zeit zu gehn Mein Glaube schwíndet euch je wieder zu sehn Nimm all die Gaben reite schnell hinauf Egal welch Schicksal ich nehme es in Kauf Hermod ritt hinauf zu Asgards Toren Sowie er angekommen ward In Odins Gesicht sich Sorge zeigte Als er allein Walhall betrat Hermod: Send Boten aus oh Göttervater Sodaß wird dieser Wunsch erfüllt Ein jeder soll um Balder weinen Selbst die in Schatten sind gehüllt Die Toten taten wie's ward geheißen Beinahe getan war nun ihr Werk Doch eine nicht wollt' Trauer spenden Die Riesin Thökk in ihrem Berg Loki ward der Riesin Wesen Vereitelt war nun Balders Flucht Asenfreund nun ärgster Feind Verräter ewig seist verflucht ... Verräter...auf ewig seist verflucht
Submitted by Celtic Frost — Apr 25, 2025
Ein Holzrumpf gleitet aus dem Nebel Ihn treibt weder Segel noch Ruderschlag Die Stille strömt von Bord herab Der Drakkar nun ein Eschesarg Das Schiff fuhr stolz unter vollen Segeln Die Mannschaft dreißig gierig' Mann Unter Sygir brachen des Friedens Regeln Fuhr aus gen Thorwalds Sippe an Das Wasser seicht und dicht der Nebel Kein Laut erreicht das Ohr Die Angst lähmt die Lippen wie der Knebel Als Sygir zieht sein Horn hervor Er stieß hinein ein hallend' Ton Ein Späher eilt nach vorn Zu sehen ist das Fjordend schon Gefunden durch das Nebelhorn Da erschallt ein zweiter Ton Von rücklings her trifft er ein Thorbergs Sippe sie wartet schon Geschwächt sie waren nur zum Schein Die Mannen sie halten die Bögen gespannt Die Sehnen verlassen die Hände Sygir die List zu spät erkannt Der Hagel der Pfeile sein Ende Der Tod reist schnell auf hölzern' Schäfte Dem Pfeil ein jeder fällt anheim Sein Stich raubt alle Lebenskräfte Der Fjord wirft zurück die Schmerzensschreie Das Schiff treibt fort und durch die Schwaden Der Siegessang verhallt Thorbergs Männer die Sieger waren Ein End' gebracht Sygirs Gewalt Doch Sygirs Krieger durchbohrt von Pfeilen Verloren trieben sie davon Hels Gnade wird das Pack ereilen Verraten durch das Nebelhorn
Submitted by Lake of Tears — Apr 25, 2025
Als Atem und Herzschlag versiegten Aus meinem durchbohrten zerschlagenen Leib Die Seele erhebt sich von Neuem Trotz allem der Körper am Platze bleibt Walküren tragt mich von innen Hinauf in das mir gelobte Reich Hinauf zu den Toren Walhallas Sorge und Pein sind mir dort gleich Schilde sind die Schindeln Schäfte sind die Sparren Es Decken Brünnen die Wand Geladen ich bin zu ewig' Kampf und Feste Des Mutes und Kampfgeschickes dank So feiern wir unter Leerats Zweigen Zu Sämnirs Fleisch und Heidruns Met So wartend auf die nächste Schlacht Von jedem von uns herbeigesehnt Des Flusses Strömen mit Kraft getrotzt Der Thund erschöpft nun durchquert Ich stehe da vor der großen Halle Der Eintritt mir nun gewährt Meine Blicke schweifen durch ewige Ränge Lachend und grüßend man mich empfängt Seh Krieger von denen die Sagen sprachen Deren Taten auf Erden man ewig gedenkt Schilde sind die Schindeln Schäfte sind die Sparren Es Decken Brünnen die Wand Geladen ich bin zu ewig' Kampf und Feste Des Mutes und Kampfgeschickes dank So feiern wir unter Leerats Zweigen Zu Sämnirs Fleisch und Heidruns Met So wartend auf die nächste Schlacht Von jedem von uns herbeigesehnt Ein jeder rüstet sich am Morgen Ein jeder Tag ein Tag der Schlacht Besiegte verwundet zu Boden sinken Gen Abend ein jeder unversehrt erwacht So feiern wir unter Leerats Zweigen Gelagen fröhnend man lacht und singt An Odins Tafel für alle Zeiten Bis Gjallarhornes Ton erklingt Schilde sind die Schindeln Schäfte sind die Sparren Es Decken Brünnen die Wand Geladen ich bin zu ewig' Kampf und Feste Des Mutes und Kampfgeschickes dank
Submitted by The Void — Apr 25, 2025
Gerissen ist der Lebensfaden Zu Grab getragen wird ein Mann Doch unvollzogen die alte Sitte Die Götter hatten angemahnt Begraben wird als räudig Krieger Gekämmt ist weder Bart noch Haar Auch ungeschnitten sind die Nägel Aus welch entsteht die Nagelfahr Nagelfähre Dein schwarzes Segel fängt den Wind Tod und Krankheit sind die Ladung Des Ränkeschmiedes Krieger sind Nagelfähre Geschaffen bist aus boshaft' Hand Das Horn der Menschen ist dein Körper Trage sie ins Asenland Was langsam wuchs durch Grabesriten Nun schnell ersteht durch Nichterfüllen Vergangen ist der Menschen Ehrfurcht Nur ihre Gier nicht mehr zu stillen Der Leichtsinn schuf das weite Segel Verachtung ließ entstehn den Rumpf Das Mißtrauen knüpfte Seil und Taue Des Rumpfes Teer vom Lügensumpf Nagelfähre Dein schwarzes Segel fängt den Wind Tod und Krankheit sind die Ladung Des Ränkeschmiedes Krieger sind Nagelfähre Geschaffen bist aus boshaft' Hand Das Horn der Menschen ist dein Körper Trage sie ins Asenland Von Norden her ein Kiel macht Fahrt Nun über des Meeres Weiten Der Ränkeschmied das Ruder faßt Gen Asgard ihn zu leiten Dem Wolfe folgen Utgards Schergen Voll Rachsucht sie am Bugrand stehn Die Gier nach Tod treibt sie gen Wigrid Im Feuer wird die Welt vergehen Nagelfähre Dein schwarzes Segel fängt den Wind Tod und Krankheit sind die Ladung Des Ränkeschmiedes Krieger sind Nagelfähre Geschaffen bist aus boshaft' Hand Das Horn der Menschen ist dein Körper Trage sie ins Asenland Die Schwerter scharf die Schilde dick Der Haß in ihren Herzen brennt Die lange Fahrt hat nun ein Ende Nur wenig sie von Asgard trennt Am Horizont ein Schatten wächst Das Nagelschiff entsteigt dem Meer Marschierend von den schwarzen Planken Bifröst betritt das Totenheer Auf in den Tod auf in die Schlacht Das Asenvolk wird niedergehn Die alte Welt sie nicht mehr schützen Kein Stein wird auf dem andren stehn Das dunkle Schiff sein Werk getan Als alles umeinanderringt Getroffen von Surts Flammenwalze Es brennend in die Fluten sinkt
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 25, 2025
Du decktest mir den Rücken im tiefen Kampfgewirr Erhieltst den Schwerthieb der mir allein galt Fielst stöhnend auf die Erde auf den Rücken ins Gras Gen Himmel aufschauend die letzten Worte sprachst Ich scheide aus diesem Leben Es mich zu den Ahnen zieht Leb wohl bis wir uns wiedersehn In den Hallen aus Gold Auf dem Hügel begraben vom Schlachtfeld nicht fern Der Runenstein am Platze dein Leben erzählt Gefallen fern der Heimat du findest den Weg In Odins Halle du wurdest erwählt Durchquert des Meeres Weiten dem Drachen folgten wir Der Ruf der Ferne die Sinne uns nahm Ade zu unseren Sippen so zogen wir hinaus Der Weg des Viking für Wohlstand und Macht Doch schiedst du aus diesem Leben Es dich zu den Ahnen zieht Leb wohl bis wir uns wiedersehn In den Hallen aus Gold Die Mannen an Bord das Schiff nun legt ab Von der grünen Insel die ward unser Ziel Aus rauchenden Trümmern der heiligen Stätten Des Goldes Glanz gibt mir nicht mehr viel Seit Tagen in der Heimat dein Hof nun steht leer Das Feld verwildert von Unkraut umrankt Doch nach einigen Monden dein Sohn kehrt zurück Geb ihm das Versprechen das du mir einst gabst Zur Seite dir zum Schutze die Hand dir gereicht Und neu zu erbauen was alt, morsch und wild Das Haus neu zu richten das Feld neu zu besä'n Wo das Leben gegangen wird neues entstehn Das Jahr bald vorüber das Haus neu steht da Das Feld nun golden die Ernte fahrt ein Ich schaue gen Himmel und denke an dich Wend lächelnd mich ab und kehre nun heim
Submitted by Corpse Defiler — Apr 25, 2025
Du wurdest geschmiedet im Eise des Nordens In gleißender Flamme die Schneide geformt Mit schwieliger Hand gearbeitet die feine Zier Ein Drache erhaben auf deinem Körper thront Ein Stiel von drei Ellen aus Esche gefertigt Auf dann mit der Schneide zur Waffe geeint Vollendet durch Schleifen kannst aufnehmen dein blutig Werk Zur Seite des Eigners zerschlägst du den Feind Hel sing für mich! Hel! Hel! Hel sing für mich! Hel sing für mich! Hel! Hel! Hel sing für mich! Hel ist nun dein Name bekannt du schnell beim Feinde wirst Dein Sange beim Schwunge erfreut deinen Herrn Zertrennst den Lebensfaden mit grausigem Klange Um des späteren siegreich aufs Schiff zurückzukehrn Hel sing für mich! Hel! Hel! Hel sing für mich! Hel sing für mich! Hel! Hel! Hel sing für mich! Jahrzehntelang gesungen und Schlacht um Schlacht bestritten Durchreisest die Welt als des Schreckens Untertan Im Meere begraben der Zahn der Zeit er nagt an dir Um neu zu erstrahlen wenn der alte Ruf erklingt Hel sing für mich! Hel! Hel! Hel sing für mich! Hel sing für mich! Hel! Hel! Hel sing für mich!
Submitted by SerpentEve — Apr 25, 2025