Nagelfar
Album • 1997
This track is instrumental.
Als der Himmel sich schwärzte fielen unsere Brüder Mit dem sterbenden Licht eines klaren Wintertages Erlagen ihre Körper dem blutroten Schnee Und über weite Felder - der Trauer - sah ich den Krieg Unter kahlen Bäumen blieb Ich allein zurück Mein Flegel blutbeschmiert und meine Seele vernarbt in Ewigkeit Schrei’ ich hilflos in die kalte Winternacht Dort wo die Berge sind weinen die Feen um diese Schlacht Alles weicht Stille mein Freund der Wind er trauert Im schmerzfahlen Mondschein verzerrt mein Gesicht Eine Maske der bitternis und der Dunkelheit Die meine einst liebende Seele verdammt Und ich kenne die Kälte der Nacht. Ich weiß um den Frost des inneren Ichs Und ich, der Zeuge des Sieges... ich, der Sieg Aber, als die Elfen starben mit den Feen und Wäldern Und ich mich stehen sah allein auf dem Schlachtfeld meiner Seele Bin ich für immer... gestorben... in Ewigkeit ...in Ewigkeit...
Verklungene Maren in des Skalden Hall Als der kühne Degen am Saume des Waldes den Hauch vernahm Ein Hauch waidlichen Stolzes vermummt in Huf und Mantel Gar groß war der Wonnerausch der seine Seele beflügelte Gleich einem Sturmhengst dem lockenden Gewieher Nachpreschend seiner Bestimmung entgegen ... "Dies geschah als des Wodanbaumes Blätter ihren frischgrünen Glanz verloren, der letzte Nagel der Vollendung des Totenschiffs gereichte die Midgardschlange sich im grimmen Haß hob der Fenriswolf heulend an seinen Fesseln riß - als sich das große Weltenjahr dem Ende zuneigte" Den Armen des Tages auf Wundermären entzogen brausen die sturmgleich der Zwölfmannstarke mit dem Einäugigen - über blühende Flure den Unholden entgegen Groß ist das Kampfgetöse als Gugnirs Schaft die wilden Horden überfliegt Und groß ist der des Drichten Klinge verbreitende Schrecken seiner bestimmung entgegen ... "Dies geschah als kein Frühling mehr nahen wollte, die Raben vor Lust krächzten aus Bergschluchten das Freudengeheul blutgieriger Grauwölfe schallte kein Wehrgeld bezahlt und keine Freundeshand begraben wurde als die Götter ihrer Sühne schuldig wurden" Ein Unhold folgt dem anderen in Hellias Reich Doch als die Schlacht gewonnen der letzte den Streichen der Verbündeten weichen mußte fand eine Gere von Walkürenhand geführt seinen Weg in des Drichten Herz ... Rot färbte sich der Boden rosenrot wie der Himmel der untergehenden Sonne Mit letztem Herzschlag erreichten die Worte Walvaters des Waidmanns Gehör: Höchste Zeit ist es, meine Heerscharen zum Streite zu rusten
Submitted by johnmansley — Apr 26, 2025
Wertensuche Fahrtensuche Gefährtensuche Auf den verborgenen Pfaden der Ahnen Wohin führt er uns? Seine Abzweigungen? Wo endet dieser Fluss ohne Ufer, ein uferloser Fluss? Schau in den Spiegel und blicke hinter diese blosse Projection! Finde die ewigen Werte und entdecke ihren Kreislauf! Folgt dieser für Euch hinterlassenen, fast verschwundenen Spur, einer Fährte, verschwommen und doch klar in sich selbst Findet Euch in dem Erfahrenen! Erwache aus dem erzwungenen Traum - das Vergessen drängt unser Handeln auf diesem uns vertrauten Boden Mondfeuer Ein Kreuz muss brennen
Submitted by Grave666 — Apr 26, 2025
Der Wind, er weint verlorene Tränen, Der Fluß, er droht das Gelände zu schwemmen, Jedem Leben ein Ende gesetzt, wird die Horde gegen die Schöpfung gehetzt. Der Marsch der Flamme ist begonnen, unser Reich ward zurückgewonnen Herr über Leben, Herr über Tod ich bringe mein Opfer, Vater, ihren Tod. Sterbe (Stirb), Du wirst mich wiedersehen Sterbe (Stirb), Durch meine Tore wirst Du gehen Sterbe (Stirb), nur der Tod ist wunderschön. "Ich werde leben, Du bist tot. Meine Hände kleben blutrot" Der Marsch der Flamme ist begonnen, unser Reich ward zurückgewonnen Herr über Leben, Herr über Tod ich bringe mein Opfer, Vater, Deinen Tod. "So tretet fest auf diese verbrannte Erde schaut über's Land, wo Eure Väter ruh'n Faßt Euer Schicksal fest, auf daß wir niemals vergessen werden Euer Tun."
Submitted by Finntroll — Apr 26, 2025
Endzeit Mondschatten Der Ewigkeit Träume Der Vergangenheit Irrwege Meiner Kräfte Herkunft Des Erbes Mißbrauch - ein Wanderer Wonach gereicht es? Herrscher über Hüllen Der Frühling erstarb auf meinen Lippen Doch da … … im Frühnebel ein Funke heidnischer Schönheit! Sonnenfinsternis - meine Zeit
Submitted by NecroLord — Apr 26, 2025
Ein Rabe erscheint Der Ruf erklingt aus dem tiefen Wald getragen ans Ohr der Jungfrau. Auf kalten Winden, für die er niemals bestimmt ist, bringt er Vernichtung und Tod. Nimmermehr krächzt er, der Dolch hoch überm Haupt. Tränenkalt stoße ich die Klinge in mein Herz. Unter den schwarzen Augen des Raben sinkt mein Körper in den Schnee Mein Blut fließt lautlos in die Nacht Der Ruf trägt dessen Kunde über's Land. Nur für die Ohren der Liebe, fur die der Dolch geglanzt bricht der Schrei die Nacht der Mond weicht Schmerz. Der Wald schweigt. Stille bricht tot. Das absurde Wispern der Angst vor dem Leben. Nimmermehr - krächzt der tote Mann. Seine Schwingen tragen ihn fort. Über den Talern wird er kreisen, seine Ewigkeit verkunden, der, die diese Botschaft niemals erhalten will. Der Rabe wird sie nimmermehr hören, denn tote Worte hallen still.
Submitted by BloodShrine — Nov 09, 2025
← Go back to Nagelfar