Nachtblut
Album • 2025
Etwas, das in uns verborgen Zwischen Angst und wilder Lust Erwachte neu und ungeboren Nun brodelt tief in unsrer Brust Die einen treibt die Liebe Die andren treibt die Gier Wir hingegen sind von Hass getrieben Und deshalb sind wir hier Nur Dunkelheit Ist uns geblieben Wir sind von Hass Von Hass getrieben Glut in unsren Herzen tragen Entsprungen aus verkanntem Neid Kraft und Wut zu gleichen Teilen Schöpfen aus unendlich' Leid Fühlt ihr euch einsam und allein? Niemand wird zurückgelassen Schreit mit uns, schließt euch uns an Und lasset uns gemeinsam hassen Nur Dunkelheit Ist uns geblieben Wir sind von Hass Von Hass getrieben
Submitted by Finntroll — Feb 08, 2026
Todschick (Todschick) Tot (Tot) Todschick (Todschick) Denn heute sind wir todschick (Todschick) Heut' woll'n wir die Toten ehr'n Drum haben wir uns schick gemacht Dem Dunklen uns fühl'n hingezogen In uns'ren Herzen schlägt die Nacht Uns're Augen leichengleich Uns're Haut so blass und rein Finden wir uns heut' zusammen Um den Toten nah zu sein Heute hab'n wir uns für die Nacht Zurechtgemacht Denn heute sind wir todschick, todschick Heute sind wir todschick, todschick Heute sind wir todschick, todschick Hеute sind wir todschick, todschick Heute sind wir tot Gеkleidet haben wir uns heut' In den Farben uns'rer Seelen Schrei'n das Leid aus uns'ren Herzen Bis blutig werden uns're Kehlen Wir gleichen einem Trauerbild Als ob von Todsucht sind befallen Begehren, Ketzerei und Sünde Um dem Teufel zu gefallen Heute hab'n wir uns für die Nacht Zurechtgemacht Denn heute sind wir todschick, todschick Heute sind wir todschick, todschick Heute sind wir todschick, todschick Heute sind wir todschick, todschick Heute sind wir tot (Todschick) (Todschick) Heute sind wir todschick (Todschick) Heute sind wir todschick (Todschick) Heute sind wir todschick (Todschick) Heute sind wir todschick (Todschick) Heute sind wir todschick, todschick Heute sind wir todschick, todschick Heute sind wir todschick, todschick Heute sind wir todschick, todschick Heute sind wir tot, ja
Submitted by Finntroll — Feb 08, 2026
Ja! Unterm blassen Blick des Mondes, eisig schwarz erstrahlt die Nacht Mit dem Schwinden aller Schatten endet unsre Totenwacht Als der Geist verließ den Körper, grub man uns ein tiefes Loch Ohne Stein und ohne Namen, um uns zu vergessen, doch Ruhe ward uns nicht vergönnt, im Erdreich, wo wir einst begraben Brachen unsre Särge auf, zum Klang der Sänge schwarzеr Raben Opfer schierеn Unempfindens fühlen unsre Herzen blind Zeiten unsres Lebens Diener nun im Tode Sklaven sind Nun im Tode Sklaven sind Nun im Tode Sklaven sind Tränen dunkler Einsamkeit Wir sind nachtgeweiht Sind der Nacht geweiht Ein Blutkuss für die Ewigkeit Wir sind nachtgeweiht Sind der Nacht geweiht Erinnerungen aus dem Leben, trüb und fahl wie Träume sind Vergessen, was wir einst gewesen, unsre Seelen ein Labyrinth Entkommen sind dem Sterbebild, wandeln zwischen Tod und Leben Unser Dasein reine Sünde, niemand, der uns wird vergeben Klagelieder fortgetragen, Sehnsüchte in Hass verbrannt Knochen uns der Zierde dienen, vom Licht uns haben abgewandt Hunger treibt uns durch die Nacht, Schatten unsrer selbst wir sind Was uns bleibt, ist nur die Jagd, auf dass die Welt in Blut ertrinkt Auf dass die Welt in Blut ertrinkt Auf dass die Welt in Blut ertrinkt Tränen dunkler Einsamkeit Wir sind nachtgeweiht Sind der Nacht geweiht Ein Blutkuss für die Ewigkeit Wir sind nachtgeweiht Sind der Nacht geweiht Wir sind der Nacht geweiht Tränen dunkler Einsamkeit Wir sind der Nacht geweiht Ein Blutkuss für die Ewigkeit
Submitted by Finntroll — Feb 08, 2026
Alle anderen Reisen um die Welt Nur ich nicht Und alle anderen haben so viel Geld Nur ich nicht Und alle haben jemanden zum Reden Nur ich nicht Und mir scheint, als kennt hier jeder jeden Nur ich nicht Alle anderen sehen so schön und hübsch aus Nur ich nicht Und jede Nacht gehen sie zum Feiern raus Nur ich nicht Alle sind so fröhlich und zufrieden Nur ich nicht Und alle wollen ein Haus und Kinder kriegen Nur ich nicht Nur ich nicht Nur ich nicht Nur ich nicht Und jeder führt ein so perfektes Leben Nur ich nicht Und für jeden lohnt es sich, nach Glück zu streben Nur für mich nicht Und jeder hat ein’ riesen Freundeskreis Nur ich nicht Und erleben all den coolen, krassen Scheiß Nur ich nicht Nur ich nicht Nur ich nicht Nur ich nicht Und alle anderen leben ihren Traum Nur ich nicht Und alle haben was, woran sie glauben Nur ich nicht Und jeder scheint sein Leben zu genießen Nur ich nicht Seine Augen vor dem Grauen zu verschließen Nur ich nicht Nur ich nicht Nur ich nicht Nur ich nicht So bleibt mir nur übrig Im Dunkeln zu wandern Ich wünschte, ich hätte das Leben der anderen Mein Herz und die Seele Vor Neid so zerfressen Ich bin wohl vom Leben der anderen besessen
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 26, 2025
Alles wiederholt sich, alles wirkt so vertraut Mir scheint, als vergeht die Zeit im Kreis Ich versuche aufzuwachen aus diesem Albtraum Und das obwohl, obwohl ich's besser weiß So viele Fehler gemacht, doch lernen wir nie daraus Und tun so, als gäb' es keine Wahl Wohl wissend, dass dieser Pfad zu einem Abgrund führt So gehen wir denselben Weg nochmal Herrschaft und Ruhm und tausendjährige Reiche Wir dreh'n uns im Kreis, es ist immer das Gleiche Es sind ein und dieselben und sie reißen alles nieder Denn manchmal, manchmal kommen sie wieder So viele Geschichten und noch mehr Lektionen Und haben nichts verstanden, noch gelernt Und wir bilden uns ein, wir wären schon fast am Ziel Doch sind wir weit, so weit davon entfernt Und wer jetzt glaubt, das würde sich nie wieder wiederholen Hat einfach alles, alles unterschätzt Denn all dieser Wahnsinn und all dieser Schmerz Passiert, passiert im Hier und Jetzt Herrschaft und Ruhm und tausendjährige Reiche Wir dreh'n uns im Kreis, es ist immer das Gleiche Es sind ein und dieselben und sie reißen alles nieder Denn manchmal, manchmal kommen sie wieder Herrschaft und Ruhm und tausendjährige Reiche Wir dreh'n uns im Kreis, es ist immer das Gleiche Es sind ein und dieselben und sie reißen alles nieder Denn manchmal, manchmal kommen sie wieder Manchmal kommen sie wieder (Manchmal kommen sie wieder) Manchmal kommen sie wieder (Manchmal kommen sie wieder) Manchmal kommen sie wieder (Manchmal kommen sie wieder) Manchmal kommen sie wieder (Manchmal kommen sie wieder) Manchmal kommen sie wieder Manchmal kommen sie wieder (Manchmal kommen sie wieder) Manchmal kommen sie wieder
Submitted by Finntroll — Feb 08, 2026
Von allen Göttern hast du dir einen ausgesucht Und meinst, du wärst was Besseres als ich Halt dich an seine Worte, klammer dich an dein Buch Doch deine Regeln gelten nicht für mich Mein ist die Hölle, dein ist das Licht Dein Gott intressiert mich nicht Mein ist die Hölle, was kümmert es dich? Dein Gott intressiert mich nicht Ich bin so unrein im Herzen und unrein im Geist Und unbelehrbar in meiner Daseinsfrist Ja, so steht es geschrieben, also muss es so sein Dass nicht an deinen Gott zu glauben Sünde ist Mein ist die Hölle, dein ist das Licht Dein Gott intressiert mich nicht Mein ist die Hölle, was kümmert es dich? Dein Gott intressiert mich nicht Auf dich wartet der Himmel, auf mich endloser Schmerz Klingt, als wär' dein Gott böse und fies Doch ich wünsch' dir alles Gute und ich wünsch' dir viel Glück Auf deinen Weg zu deinem tollen Paradies Mein ist die Hölle, dein ist das Licht Dein Gott intressiert mich nicht Mein ist die Hölle, was kümmert es dich? Dein Gott intressiert mich nicht Mein ist die Hölle, dein ist das Licht Dein Gott intressiert mich nicht Mein ist die Hölle, was kümmert es dich? Dein Gott intressiert mich nicht
Submitted by Finntroll — Feb 08, 2026
Der Glaube noch mit Blut beschmiert In der Knochenhand ein Schwert Ein Zeichen diese Klinge ziert Einst wurd' hier ein Gott verehrt Aus dem Leben derer Die einst vor mir gingen Ließ ich neue Lieder Aus ihrem Grab erklingen Zwischen Blut und zwischen Stein Die Wahrheit soll vergraben sein Ein Befehl bewegt Armeen Gottes Schriften, nur die Blinden Lauft ihr Geister, helft mir seh'n Niemals werd' die Wahrheit finden Jedem neuen Wissen Ein Gott zum Opfer fiel Mein letzter Wille Ist Götterstille Im Reich einer der Ihren Hier begraben liegt Als Geschichte nun wird dienen Und die Mähr obsiegt Aus dem Leben derer Die einst vor mir gingen Ließ ich neue Lieder Aus ihrem Grab erklingen Zwischen Blut und zwischen Stein Die Wahrheit soll vergraben sein Ein Befehl bewegt Armeen Gottes Schriften, nur die Blinden Lauft ihr Geister, helft mir seh'n Niemals werd' die Wahrheit finden Niemals werd' die Wahrheit finden (Die Wahrheit finden)
Submitted by Finntroll — Feb 08, 2026
Mutter, weine nicht um mich, ich ziehe in den Krieg Und ich werde dich im Paradies erwähnen Kinder des Zorns Erst beim Abschied merke ich Es handelt sich dabei um Freudentränen Vater, sieh dir an, was aus mir geworden ist Ich werde jeden, den ich seh' ermorden Kinder des Zorns Hast mir zu hassen beigebracht Ich sterbe und du bеkommst den Orden Wir morden in dеr Zuversicht Dass euch zu töten richtig ist Oh! Ah! Man züchtet uns Zu dem heran Was töten wird Im Irgendwann Ein Fiebertraum Der Seinesgleichen sucht Es gibt keine Hoffnung Unser Leben ist verflucht Gott! Meine Mutter und mein Vater Nur, um dich zu ehren, mich erschufen Kinder des Zorns Ich versuch’ dir zu gefallen Wenn ich morde, werd' ich deinen Namen rufen Meine Töchter, so tut wie euch geheißen Und gebäret viele Kinder des Zorns Meine Söhne macht's mir gleich Und folget mir alsbald in Gottes Reich Wir morden in der Zuversicht Dass euch zu töten richtig ist Oh! Ah! Man züchtet uns Zu dem heran Was töten wird Im Irgendwann Ein Fiebertraum Der Seinesgleichen sucht Es gibt keine Hoffnung Unser Leben ist verflucht Ja! Oh! Die Leichen derer Dessen Seele leer Zieren nun das Land Vom Fluss bis zum Meer Man züchtet uns Zu dem heran Was töten wird Im Irgendwann Im Irgendwann Im Irgendwann
Submitted by Finntroll — Feb 08, 2026
Jetzt spielen wir euch ein Ständchen vor, das wird ein schönes Fest Das all die Sorgen, die ihr habt, für heut vergessen lässt Frei von Hass und Häme, Kritik und Politik Und das Ganze untermalt mit fröhlicher Musik Ihr könnt nicht mehr, dann trinkt noch ein', stellt keine weiteren Fragen Wollt ihr cool und männlich sein, dann müsst ihr viel vertragen So preisen wir den Wein, das Bier und Met als wär es Gold Mit dem ihr еuch mit uns zusammen sogleich vergiftеn sollt Zu viel kann man wohl trinken, doch trinkt man nie genug So leeret eure Gläser mit eurem nächsten Zug Ohne Wein und ohne Weiber Hol der Teufel unsre Leiber Ohne Met und ohne Bier Wollen wir sterben jetzt und hier Wollen wir sterben jetzt und hier Wir verherrlichen das Destillat, als wär's der Sinn des Lebens Subtext und Metaphern sucht man bei uns vergebens So hebt das Glas, stoßt mit uns an, fallt rein auf unsre List Wir wollen das jeder einzelne von euch betrunken ist Denn hinter all der Fröhlichkeit, dem Feiern und dem Lachen Hegen wir die Absicht, euch abhängig zu machen Jetzt wo ihr alle hackedicht seid, können wir's auch zugeben Ganz langsam euch zu töten ist das, wonach wir streben Zu viel kann man wohl trinken, doch trinkt man nie genug So leeret eure Gläser mit eurem nächsten Zug Ohne Wein und ohne Weiber Hol der Teufel unsre Leiber Ohne Met und ohne Bier Wollen wir sterben jetzt und hier Wollen wir sterben jetzt und hier Ich will, dass du verreckst Einsam und gram Ich will, dass du Blut kotzt Stirb langsam (Stirb langsam) (Stirb langsam) (Stirb langsam) (Stirb langsam) (Stirb langsam) (Stirb langsam) Stirb langsam Stirb langsam Stirb langsam Stirb langsam Stirb langsam Stirb langsam Stirb langsam Stirb langsam Ohne Wein und ohne Weiber Hol der Teufel unsre Leiber Ohne Met und ohne Bier Wollen wir sterben jetzt und hier Wollen wir sterben jetzt und hier
Submitted by Finntroll — Feb 08, 2026
Jag' dich im Mondschein, durchs Tal der tausend Scherben Meinst du nicht auch, heut ist ein guter Tag zum Sterben? Hörst du die Eulen? Deine Sporen waren zu laut Bald machst du dich mit meinem heißen Blei vertraut Eine Kugel, mit deinem Namen drauf Mein Lauf ist das Letzte, was du seh'n wirst Schneller als der Tod Oder lebendig Letztendlich totes Fleisch Alsbald schon werd' ich mir dein'n Kopf holen Dein'n Kopf holen Hüte dich, wir beide sind vom selben Schlag Stirbst du nicht heut, dann an einem andren Tag Keine Gnade, kein Richter, kein Gericht Der Tod am Galgen ist doch viel zu gut für dich Eine Kugel, mit deinem Namen drauf Mein Lauf ist das Letzte, was du seh'n wirst Schneller als der Tod Oder lebendig Letztendlich totes Fleisch Alsbald schon werd' ich mir dein'n Kopf holen Dein'n Kopf holen Ich bin ein Reisender in Blei, der dich nicht schlafen lässt Dein Grab ist ausgehoben und jetzt hol' ich mir den Rest Der Fährmann auf dich wartet in seinem schwarzen Boot Und bring' ich dich zu ihm, spiel' ich für dich das Lied Das Lied vom Tod Oder lebendig Letztendlich totes Fleisch Alsbald schon werd' ich mir dein'n Kopf holen Dein'n Kopf holen Oder lebendig Letztendlich totes Fleisch Alsbald schon werd' ich mir dein'n Kopf holen Dein'n Kopf holen
Submitted by Finntroll — Feb 08, 2026
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