Nebelung
Instrumental
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Ich atme deine Trauer Ich lecke deine Wut Ich sauge an deinem Leid Ich speie Verzweiflung Hoffnung zerschellt An den Mauern der Zeit Silbrig Sichel führe mich Durch stille, dunkle Nacht Armee aus Sternen Sei mein Geleit Schwarzes Feuer In mir entfacht Will dich lieben, Muss dich hassen Bist Heil und Schmerz zugleich Bist Teil des Ganzen In jenem Reich Ich weiß um deiner Ankunft Sinn So werde ich harren Und sehnen nach Licht So trotze ich eisern, Meinen Tod bringst du nicht Wenn Dunkelheit Das Licht verschlingt Und Nebelschwaden Kehren heim Wenn Sonne Kraft Der Kälte weicht Und kahler Ast Im Sturme zittert Dann geh' ich hastend Dir entgegen Grausig Schönheit Nebelung Auf all meinen finsteren Wegen
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Vertraute ich, Ward ich verlassen Was blieb, War leeres Wort Derer, die einst Im Glanze schwelgten Phrasen von nichts, Nur blinder Trug Eure Schwäche Macht mich stark Eure Schmach Hebt mich empor Eure Lethargie Lässt mich pulsieren So werde ich wachsen Und triumphieren Und wenn ein Wort Eure Kehlen verlässt So falsch, so faul, So schwarz wie die Pest Ein totes Schlachtfeld Geistiger Trümmer Geheucheltes Gift, Nun geht für immer Die Herde der Blender Von dannen zieht Bedeutungslos Nun Euer Sein Reißt Euch, stößt Euch, Kniet und brecht Ein Grab des Jammers Sei Euer Lohn Und wenn ein Wort Eure Kehlen verlässt So falsch, so faul, So schwarz wie die Pest Ein totes Schlachtfeld Geistiger Trümmer Geheucheltes Gift, Nun geht für immer Einsamer Wolf, Der ich nun bin Doch reich An Geist und Wert Stehe am Tore Der Aufrichtigkeit In dieser tristen Erdenzeit Nur wenige ich wiederseh
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Gelobet sei die Heuchelei Gepriesen sei die Niedertracht Geheiligt sei der Menschen Trug Stetig dreht ihr Lügenrad Der Blick in den Spiegel Euch Elend zermürbt Gewissen splittert Spröd und stumpf So dann maskiert euch, Fassade des Seins Betrüget euch selbst Und erstickt im Sumpf Ritual der Blender, Leblos' Hülle Zur Schau gestellt Ritual der Blender, Schwarze Seele Einfach aufgehellt Ritual der Blender, Marionetten tanzen Im Einheitsschritt Ritual der Blender, Enteigneter Geist Und alle machen mit Ich klage euch an Geh' mit euch ins Gericht Ich halt' euch den Spiegel Ja seht ihr's denn nicht Euer kläglich' Scheitern Offenbart sich mir Eure Ohnmacht triumphiert Eure Folgschaft sterbend stürzt Eure Maskerade zu Staub zerfällt Ritual der Blender, Leblos' Hülle Zur Schau gestellt Ritual der Blender, Schwarze Seele Einfach aufgehellt Ritual der Blender, Marionetten tanzen Im Einheitsschritt Ritual der Blender, Enteigneter Geist Und alle machen mit
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Was ist Leben, was ist schon der Tod Was ist Sein und was ist es nicht Nichts ist alles, alles ist nichts Unter jenem Firmament In dunkler Stunde träume ich Gedanken brechen Bahnen Losgelöst von allem, schwebe ich endlos Verschmolzen mit elementarer Masse Hier dreht sich nichts, hier steht die Zeit Momente sind wie Ewigkeit Hier dreht sich alles, nichts steht still Die Ewigkeit, ein Flügelschlag Weder Zeit noch Raum, nur Unendlichkeit Inter Stellas, ich bin bereit Hier bin ich nichts, nur kalter Staub Mein Wahnsinn hier nicht existent Hier herrscht Materie, schwarz und groß Unbegreiflich, undurchdringlich seit Äonen
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Auf schwarzen Pfaden Abseits des Lichts Im schmatzenden Sumpf Da treffen sie dich Hier kauerst du still Und wartest auf Fleisch Ein Wall aus Kadavern Ziert dein Reich Jeder Schritt Gleicht einer Qual Der Atemzug Erdrückend schwer Kraftlos, schwach Und ausgelaugt Zieht es sie In deinen Bann Geruch von Fäulnis Durchdringt die Luft Nagst an den Knochen, Dem Nidhogg gleich Nichts entkommt Deinem klaffenden Schlund Verschlingst das Leben Mit rasender Gier Gespaltene Zunge Zischt giftig Hohn Abgrundtiefe Seelenlast Du bist der Menschheit Infektion Du bist der Morast Ein Meister der Manipulation Infiltrierst mit voller Hast Du bist der Menschheit Infektion Du bist der Morast Zurück bleibt leblos Hülle Ausgesaugt bis auf das Mark Ein Parasit geht um im Moor Wird euch zerreißen Stück für Stück
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Ein Dasein im Schatten Dein Gefährte die Furcht Streifend durch Den Höllenhain Alles Dir genommen ward Dein Schutz, Dein Band, Dein trautes Heim Wehrlos, Machtlos, Bedeutungslos Und ganz allein Wolfskind lauf geschwind Hier wartet nur der Tod Wolfskind sei schnell Wie der Wind Tief im Wald Noch raunt Deine Not Wolfskind die Zeit verrinnt Dein Ende Dir bald droht Wolfskind kehr' nie zurück Das Laub färbt sich rot Die Angst in Deinen Augen Das Heulen der Wölfe dringt laut Hungernd Wandelst Du in der Kälte Hoffnung schwindet Im Nebel der Nacht Vater ruft und fleht Erlösung Morgengrauen, Rabenfraß, Der Wald deckt Dich zu Morgengrauen, Rabenfraß, Die Wölfe schauen zu Wolfskind lauf geschwind Hier wartet nur der Tod Wolfskind sei schnell Wie der Wind Tief im Wald Noch raunt Deine Not Wolfskind die Zeit verrinnt Dein Ende Dir bald droht Wolfskind kehr' nie zurück Das Laub färbt sich rot
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Sieh zurück in Feindesland Ein Ort von Spaltung Und Zerfall Wo welkes sich Zu Mauern türmt In Ketten legt den freien Geist Dort niemals strahlt Auch nur ein Licht Dort dein Herz nicht schlägt, dich keine Brücke trägt Dort bist du verloren, Dort warst du nie geboren Aufbruch, Aufbruch, Folge dem Weg Erkenntnis wächst mächtig Und Asche verweht Aufbruch, Aufbruch, Die Sonne steht hoch Aufbruch, Aufbruch, Denn Stillstand heißt Tod Wille nährt die Kraft im Innern Die Essenz in deinem Herzen liegt Erschaffe, erbaue, errichte deinen eigenen, wahren Thron Zeigen wird sich dir das Licht Denn nur du bist der, Der die Ketten zerbricht Aufbruch, Aufbruch, Folge dem Weg Erkenntnis wächst mächtig Und Asche verweht Aufbruch, Aufbruch, Die Sonne steht hoch Aufbruch, Aufbruch, Denn Stillstand heißt Tod
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
So schreit' ich jenen letzten Weg gefolgt von Schatten Eine unheimliche Last liegt schwer auf meiner Brust Doch immer tiefer treibt es mich in deine kalten Arme Und Schritt um Schritt das Klagelied verstummt Umhüllt vom Nebel dieser Nacht wird tiefes sichtbar Verbundenheit mir so vertraut und Schmerz verblasst Der Sturm bläst eisig Melodie, der Wald in welkem Antlitz Des Donners Hall ertönt im Zorn, es weint der Himmel Dein kaltes Zepter meinen Körper erstarrt Doch befreit es mein Herz von schwerer Last Nun liege ich da und wohlig Stille füllt mein Sein Bedeckt mit weißen Tränen mich auf nackter Haut
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026