Megaherz
Album • 2008
Ich hab dich leider schon so oft gesehen Wer dich nicht kennt, der glaubt ja, ach wie schön Da ist doch endlich jemand, der so denkt wie ich Und der mir in allem ganz und gar beipflicht So glaubt man schnell, du wärst ein Freund, seist mit dabei Wir trinken, lachen, singen noch auf uns zwei Doch was heimlich hinter deiner Fassade bricht Weiß keiner, denn was du denkst, das sagst du nicht Heuchler - du bist ein Heuchler Heuchler - du lachst uns allen ins Gesicht Heuchler - denn echte Freundschaft kennst du nicht Du schließt dich stets der Meinung anderer an Du zeigst Betroffenheit, tust so, als gehe es dich an Du gehst in jedem Freundeskreis mal ein mal aus Wie ein Vampir saugst du unser Vertrauen aus Tief im Innern freut es dich Du lachst uns allen ins Gesicht Echte Freunde kennst du nicht Denn irgendwann zeigt sich dein wahres Ich Heuchler - du bist ein Heuchler Heuchler - du bist ein Heuchler Heuchler - du bist ein Heuchler - deine Sprüche sind so falsch und dreist Heuchler - du gottverdammter Heuchler - deine Freundschaft ist Scheinheiligkeit Scheinheiligkeit - Heuchler - Scheinheiligkeit Tief im Innern wurmt es dich Denn eigentlich bist du ein kleiner Wicht Du hast kein Herz und kein Verstand Nichts an dir ist aus erster Hand Du bist so hässlich und so dumm Du denkst, es nimmt schon keiner krumm Wenn du ein bisschen trickst und lügst Und dich dabei nur selbst betrügst Heuchler - du gottverdammter Heuchler Heuchler - du bist ein Heuchler Heuchler - du bist und bleibst ein verdammter Heuchler - du lachst uns allen ins Gesicht Heuchler - du gottverdammter Heuchler - ich hoff, dass du daran erstickst
Submitted by Morgoth — Feb 23, 2026
Das Tier in der Nacht aufgewacht Schleicht es still, unbemerkt, an dich heran Ich reiße die Zähne weit auf Und stecke dich tief in mein Maul Immerfort, Nacht um Nacht, derselbe Drang Ich bin ein Jäger auf weiter Flur Ich tanze auf Gräbern, bin dir auf der Spur Wie ein Fluch liegt die Nacht über mir Geht der Mond auf, erwacht das Tier in mir Die Sucht bringt es um den Verstand Fütterung kranker Leidenschaft Ich reiße die Zähne weit auf Und fress dich mit Haut und Haar auf Immerfort, Nacht um Nacht, das gleiche Spiel Der Hunger bleibt, werd nie satt, krieg nie zuviel Ich bin ein Jäger auf weiter Flur Ob Berg oder Täler, ich bin dir auf der Spur Ich renn durch die Nacht, rufe laut nach dir Suche Nahrung für das Tier in mir Du bist so schön Wie dein Haar im Wind weht Ja! Ich sehe dich Ich rieche dich Ich fühle dich Schau dich nicht um Ich bin schon hinter dir Bin ganz nah Bin ganz nah Bin gleich da Ich bin ein Jäger auf weiter Flur Ein Fährtenleser, folge deiner Spur Ich nehm die Witterung auf wie ein Tier Such Erlösung, suche nach dir Niemand anders bezwingt das Tier in mir
Submitted by Morgoth — Feb 23, 2026
Dein Herz So kalt, so leer So zynisch, vulgär Dein Weg So dunkel, so steinig Hast dich verrannt Ich bin nicht das, was du siehst Ich bin das, wovor du fliehst Ich bin der, der dich stellt Der Stolperstein, durch den du fällst Ich bin nicht das, was du suchst Ich bin das, was du verfluchst Das Gefühl, das dich trügt Und dich belügt Schau in den Spiegel Ein Blick und er zeigt dir Was du nicht sehen willst Was dich quält, was dich killt Denn er zeigt … Dein Ebenbild Dein Blick So kühn, direkt So unversteckt Ein Wort Das schmäht, das klagt Bleibt ungesagt Ich bin nicht das, was du denkst Ich bin das, was dich ablenkt Ich bin nicht das, was du träumst Sondern das, was du versäumst Ich bin der, der dich schasst Den du schon immer hasst Der sich quält, der sich plagt Und doch versagt Schau in den Spiegel Ein Blick und er zeigt dir Was du nicht sehen willst Was dich quält, was dich killt Denn er zeigt … Immer, immer, hör ich dein Gewimmer Immer, immer, machst du dich klein Immer, immer, gibt es kein Gewinner Willst du ein Anderer sein Immer, immer, hör ich dein Gewimmer Immer, immer, sperrst du dich ein Immer, immer, gibt es kein Gewinner Willst du ein Anderer sein Schau in den Spiegel Ein Blick und er zeigt dir Was du nicht sehen willst Was dich quält, was dich killt Denn er zeigt … Dein Ebenbild
Submitted by Morgoth — Feb 23, 2026
Du bist das Alphatier Du gehst durch jede Tür Es gibt nichts, das dich hält Du machst aus allem Geld Du kommst in unsere Stadt Machst alle Läden platt Du hast das meiste Geld Und du weißt, das gefällt Du hältst nie wirklich still Du suchst den letzten Thrill Wer nicht wagt hat verloren Doch du bleibst ungeschoren Du bist wie Adrenalin Dein Blut brennt wie Benzin Du tanzt auf jedem Fest Was kümmert dich da schon der Rest? Du bist ein Mann von Welt Du willst ganz nach oben Und wenn jemand zu Boden fällt Trittst du nach, so wird Profit gemacht Wichser! Wichser! Du pisst an jedes Bein Zu dir sagt keiner Nein Du bist aus andrem Holz Und zerbrichst jeden Stolz Zerstörst statt aufzubauen Du bist ein Mann der Frauen Für dich ist immer Krieg Du setzt auf den totalen Sieg Du bist ein Mann von Welt Du willst ganz nach oben Und wenn jemand zu Boden fällt Freust du dich und zeigst uns dein Gesicht Wichser! Wichser! Wichser! Wichser! Du kriegst deinen Hals niemals voll Nichts wird dir je zu viel Die Zeche zahlen die anderen Für dich ist alles nur ein Spiel Du bist ein Mann von Welt Du willst ganz nach oben Und wenn jemand zu Boden fällt Trittst du nach, so wird Profit gemacht Wichser Du bist der Mann von Welt Wichser Du machst wirklich aus allem Geld Wichser Nimmst alles, was du kriegen kannst Wichser Wer dir vertraut, der baut auf Sand Wichser Du bist der große Meisterkoch Wichser Der sein eigenes Süppchen kocht Geht nicht gibt's doch – Arschloch!
Submitted by Morgoth — Feb 23, 2026
Wenn du ihn suchst Ihn mit deinen Wünschen rufst Wenn du ihn quälst oder gar verfluchst Glaube mir, Gott ist nicht mit dir Ich stehe auf, geh meinen Geschäften nach Glaube mir, ich tu das Tag für Tag Doch in letzter Zeit hab ich mich oft gefragt Was mich wohl tief in meiner Seele plagt Ich fühle mich verloren, nicht wirklich aufgehoben Vielleicht hat sich da auch nur was in mir verschoben Es gibt so viel Ängste, die mich erpressen Und meine schöne heile Welt auffressen Ich seh den Fanatismus, der um sich greift Wir suchen den, der unsere Wunden heilt Ob durch frommes Beten und Pilgerfahrten Oder Sprengstoffanschlägen mit blutigen Taten (You won't have my God) Gott ist nicht, Gott ist nicht das, (She is my sin) Wofür du ihn hältst (She's my God) Gott tut nicht, Gott tut nicht das, (She is my sin) Was dir gefällt Wo fängt Verdammnis an, wo hört sie auf? Glaub ich an Gott, oder nehm die Hölle in Kauf? Es ist nur ein Gefühl, das in mir zehrt Bleibt mir am Ende das Paradies verwehrt? Kann ich dem Nachbarn trauen, er sieht so anders aus Glaubt nicht an meinen Gott und lebt im gleichen Haus Ich hab zur Sicherheit ein neues Schloss gekauft Und zähl auf ihn, dass er mich nicht beklaut Diese Welt ist so verrückt und kompliziert geworden Ständig plagen uns neue Sorgen Ich brauch Beständigkeit und endlich Sicherheiten Ich brauche deinen Halt, Gott, gib mir ein Zeichen Gott ist nicht, was du empfindest Gott tut nichts, das an ihn bindet Gott ist nicht dein Aberglaube Gott ist kein fauler Zauber (You won't have my God) Gott ist nicht, Gott ist nicht das, (She is my sin) Wofür du ihn hältst (She's my God) Gott tut nicht, Gott tut nicht das, (She is my sin) Was dir gefällt (She's my God) Gott ist nicht, Gott ist nicht das, (She is my sin) Was du in ihm siehst (She's my God) Gott tut nicht, Gott tut nicht das, (She is my sin) Was du befiehlst (She is my sin) () Gott ist nicht, was du empfindest () Gott tut nichts, das an ihn bindet Gott ist kein fauler Zauber (She's my diva and my God) Gott ist nicht, Gott ist nicht das, (She is my sin) Wofür du ihn hältst (She's my God) Gott tut nicht, Gott tut nicht das, (She is my sin) Was dir gefällt (She's my God) Gott ist nicht, Gott ist nicht das, (She is my sin) Was du in ihm siehst (She's my God) Gott tut nicht, Gott tut nicht das Was du befiehlst Gott ist kein fauler Zauber
Submitted by Morgoth — Feb 23, 2026
Du machst mich high, du puscht wie Kokain Hab dich im Blut wie pures Heroin Fühl mich berauscht Du bist meine Droge und ich bin auf Entzug Deine Lippen sind magisch, hab sie oft schon verflucht Ich komm nicht los Du bist mein Gral, mein Untergang Mein Abendmahl, mein letzter Gang Du bist der Nagel zu meinem Sarg Du bist meine Droge, du bist mein Grab Ich bin auf Speed, heb ab wenn du mich küsst Dreh am Rad, wenn du gehst, weil nur du mich kickst Kenn mich nicht mehr Wie ein Fixer, der an der Nadel hängt Jeder freie Gedanke hast du schon verdrängt Was bleibt von mir? Du bist mein Gral, mein Untergang Mein Abendmahl, mein letzter Gang Du bist der Nagel zu meinem Sarg Du bist meine Droge, du bist mein Grab Was? Warum komm ich nur nicht mehr von dir los? Was? Bin so hilflos, bin so hemmungslos Was? Bin auf Turkey, ich brauche deinen Schoß Was macht mich klein und dich so groß? Du bist mein Gral, mein Untergang Mein Abendmahl, mein letzter Gang Du bist der Nagel zu meinem Sarg Du bist meine Droge, du bist mein Grab Du brichst mein Herz, du brichst meinen Stolz Keinen anderen Schmerz hab ich so sehr gewollt Du bist der Nagel zu meinem Sarg Du bist meine Droge, du bist mein Gral
Submitted by Morgoth — Feb 23, 2026
Ein Raum so laut Voller Menschen hier Wühle ich mich hindurch Dich im Zielvisier Ich sehe, wie du tanzt Wie du dich bewegst Hast es gleich erkannt Und zu mir hergesehen Ein Blick, der zeigt, was uns antreibt L'aventure, nur eine Nacht lang, Nacht lang So willenlos mit dir heut Nacht allein L'aventure, nur eine Nacht lang, Nacht lang Erregt mein Schoß dein Herz so wild heut Nacht Jetzt spür ich dich Dein Atem heiß und schwer Beugst dich über mich Es ist schon lange her Du bist mir herrlich fremd So neu und unverbraucht Deine Berührung brennt Wie Feuer unter meiner Haut Ein Schrei entblößt, was uns erlöst L'aventure, nur eine Nacht lang, Nacht lang So willenlos mit dir heut Nacht allein L'aventure, nur eine Nacht lang, Nacht lang Erregt mein Schoß dein Herz so wild heut Nacht
Submitted by Morgoth — Feb 23, 2026
Ich war nie leise, reise niemals gern allein Doch auf meine Weise bin ich dein Ich könnte dich küssen, in Flüssen aus purem goldnem Schein Doch dein Blick sagt Nein Schau in mein Herz hinein, erst groß, dann klein Schau in mein Herz hinein, schau in mein Herz hinein Schau in mein Herz hinein, erst ja, dann nein Schau in mein Herz hinein, in mein Herz hinein Jetzt liegst du bei mir, verzeih mir, im kalten nassen Gras Du wirfst deine Lippen mir zum Fraß Ich möchte dich necken, verstecken, wo keiner uns so sieht Doch dein Blick schreit nein Schau in mein Herz hinein, erst Freud, dann Leid Schau in mein Herz hinein, schau in mein Herz hinein Schau in mein Herz hinein, erst frei, jetzt dein Schau in mein Herz hinein Mein Herz, dein Blut Sag wofür war es gut Dein Blick klagt an Voller Stolz, so bang Schau in mein Herz hinein, erst ja, dann nein Schau in mein Herz hinein, in mein Herz hinein Schau in mein Herz hinein, erst frei, jetzt dein Schau in mein Herz hinein, in mein Herz hinein
Submitted by Morgoth — Feb 23, 2026
Der Blick so trüb und leer, die Sinne aufgebraucht Hab keine Tränen mehr und fühl mich ausgelaugt Die Schritte geben nach auf meinem letzten Gang Dein Tod wiegt tonnenschwer und drückt mich in den Sand Der Morgen graut, mein Herz pocht laut Ich kann nicht mehr zurück, du warst mein ganzes Glück Welch kalter Ort wischt alles fort Ich werf mich in die Schlacht, die See ist aufgebracht Alles kommt, alles vergeht Kein Blick zurück, es ist zu spät Das Wasser spiegelt mein Gesicht Die Welle bricht Und ich lauf, und ich geh, tauch hinab In die See, will zu dir Tief hinab, zurück in dein kaltes Grab Und ich kämpf, geb nicht auf Brauche Luft, halte aus Will zu dir, tief hinab, zurück in dein kaltes Grab Doch meine Kraft lässt nach, etwas zieht mich hinauf Du entgehst meinem Griff, ich geb dich niemals auf Verfluchte Lebenslust, kommst du mir in die Quer Bringt mir nur noch Verdruss, warum fällt es so schwer? Du schreist nach mir, ich will zu dir Ich hol mir einen Stein und bind ihn an mein Bein Du warst so schön, will dich wiedersehn Kein Weg ist mir zu weit, schon bald sind wir vereint Alles kommt, alles vergeht Kein Wort der Reue, es ist zu spät Das Wasser schlägt mir ins Gesicht Die Welle bricht Und ich lauf, und ich geh, tauch hinab In die See, will zu dir Tief hinab, zurück in dein kaltes Grab Und ich kämpf, geb nicht auf Brauche Luft, halte aus Will zu dir, tief hinab, zurück in dein kaltes Grab Alles kommt, alles geht Kein Blick zurück, es ist zu spät Es ist kalt, die Luft wird eng Ich spür den Druck, ich fleh, ich denk Ich glaub an dich und unsere Kraft So viel des Wegs ist schon geschafft Ich schließe meine Augen zu Ich suche dich, wo bist du? Ich komm zu dir, will fort von hier Ich geh dir nach, selbst in dein Grab Zurück in dein kaltes Grab Und ich kämpf, geb nicht auf Brauche Luft, halte aus Will zu dir, tief hinab, zurück in dein kaltes Grab Und ich lauf, und ich geh, tauch hinab In die See, will zu dir Tief hinab, zurück in dein kaltes Grab Und ich kämpf, geb nicht auf Brauche Luft, halte aus Will zu dir, tief hinab, zurück in dein kaltes Grab Zurück in dein kaltes Grab Zurück in dein kaltes Grab
Submitted by Morgoth — Feb 23, 2026
Wir waren mal groß, hatten jede Menge Pläne Ich weiß nicht warum, plötzlich war es rum Und wir zeigten uns nur noch die Zähne Es ist das alte Spiel, aus Lust wird Frust Und Eifersucht macht eh alles kaputt Statt drüber zu reden, was einen frustriert Sagt man nur das falsche und wird ausradiert Hab' ich dich jemals denn betrogen? Wollte nur fair sein, ungelogen Du hast gesagt, dass du mich liebst und jetzt? Warum? War alles nur Lüge? Große Gefühle Warum? Ich hab' diesmal geglaubt es wäre anders Es könnte funktionieren Ich war wie gelähmt, als du sagtest Wir zwei würden nicht mehr harmonieren Per Handy ausgeklickt, kein Ton, kein Wort Ich bin ausgetickt! Hast du's nie bereut? Völlig kalt, stehst du vor mir Und hinter dir dein neuer Typ! Ich wünschte, ich hätt dich mal betrogen Und es wär alles aufgeflogen Dann wüsst ich wenigstens den Grund Fick dich! Warum? War alles nur Lüge? Große Gefühle Sag mir warum War alles nur Lüge? Spielst du die Kühle Sag mir warum! Kannst du mir noch in die Augen sehen? Wo ist das Feuer, das ich vermiss? Soll es so jetzt auseinandergehen! Dann will ich, dass du dich für immer Für immer verpisst! Warum? Es interessiert mich nicht mehr
Submitted by Morgoth — Feb 23, 2026
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