Axis Mundi
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Ich blicke übers weite Land und weiß es ist verloren Der Boden und sein Blut, zum Sterben auserkoren Was einst ein Traum umhüllt von Glück, wird zerstört Stück um Stück Die Hänker reiben sich die Hände, führen uns bis ans Ende Das Blut, das in den Adern strömte, sinnlos und zuhauf vergossen Körper sich zum Himmel türmen Der Völker Schicksal war beschlossen Aus der Asche auferstanden, ausgеbeutet und verhеtzt Gestraft für immer nun zu schweigen, den Bestien ausgesetzt Ich blicke übers weite Land und weiß es ist verloren Mein Herz es blutet schwer, bin ich doch hier geboren Donnerschlag und Feuersturm tobt und wütet wie noch nie Tilgt das Böse dass uns quält, zwingt den Feind in die Knie Zum Kampf vereint stolz und frei, sehnen wir den Sieg herbei Von meinem Blute will ich geben... kein Vergessen, kein Vergeben Das Blut, das in den Adern strömte, sinnlos und zuhauf vergossen Körper sich zum Himmel türmen Der Völker Schicksal war beschlossen Die Flamme, die in den Herzen brannte, ward erstickt im Lauf der Zeit Die Ideale unserer Väter, ein stummer Ruf gen Ewigkeit
Submitted by SerpentEve — Jun 17, 2026
Es ist so dunkel an dem Ort wo ich nun bin Ich blicke in das Nichts und versinke tief darin In der Ferne höre ich ihre Stimmen, die wie Funken eines Feuers still verglimmen Noch immer bin ich treu dem Eid, den ich meiner Heimat schwor Ich war zum Sterben stets bereit weil sie mich zum Kampfe auserkor Es ist so dunkel an dem Ort wo ich einst war Grau in grau gehüllt, dem Tod so nah Flеischbefreite Knochеnmäuler grinsen mir ins Gesicht Kugelrauschen, Stahlgewitter, Menschlichkeit in sich zerbricht Zum Schutze stürmen wir voraus, keine Mauer kann uns halten Unaufhaltsam, ungebrochen Wo kriegergleiche Kräfte walten Noch immer bin ich treu dem Eid, den ich meiner Heimat schwor Ich war zum Sterben stets bereit weil sie mich zum Kampfe auserkor
Submitted by SerpentEve — Jun 17, 2026
Das Opfer von einst nicht in Worte zu fassen Dem Feinde zum Trotz nicht vom Kampfe zu lassen Für unsere Freiheit als höchstes Gut Stritten sie tapfer in Strömen von Blut Die Tore sind geöffnet für Habgier und Neid Wofür man früher kämpfte, ein Opfer dieser Zeit Verleugnet und entehrt, gepeinigt und zerstört Es kam der Zeiten Wende, unser aller Ende Hört ihr es schallen? Das Horn ruft zur Jagd Ihr stolzen Streiter vernehmt seinen Klang Erhebt euer Haupt und blickt in das Licht Es möge euch führen, nun tut eure Pflicht Wie ein Sturm aus Höllenfeuer ziehen Kämpfer übers Land Für Haus und Hof, Weib und Kind richten sie mit starker Hand Beseelt von Hass und Todesmut streiten sie an allen Fronten Leidenschaftlich kämpfen sie, wie es nur ihre Väter konnten Hört ihr es schallen? Das Horn ruft zur Jagd Ihr stolzen Streiter vernehmt seinen Klang Erhebt euer Haupt und blickt in das Licht Es möge euch führen, nun tut eure Pflicht
Submitted by SerpentEve — Jun 17, 2026
Wie ein Fluch der auf uns liegt, des Lebens schwere Last zu tragen Die eigene Existenz im Wirrnis dieser Zeit vergessen Moral und Willenskraft in der Ewigkeit des Nichts begraben Vergiftet ist der Geist von Hass und Perversion zerfressen Schmach und Schande beflecken dein verderbtes Herz Schaffen Bitternis und unsäglichen Schmerz Die Klauen des Wahnsinns pflügen durch das Fleisch Zerren dich hinab ins Höllenreich Erkennst du denn die Wahrheit? Erkennst du deinen Feind? Der dich zur Bestie formt und deinen Geist entzweit Das Leben ist ein Krieg, dem wir verpflichtet sind Allem zu entsagen was uns die Freiheit nimmt Nur der Wahnsinn zeigte auf, wer dir nach deinem Leben trachtet Er ließ dich fühlen, ließ dich sehen was dir deinen Geist entartet Frei ist nur wer sich im Kampfe stellt und standhaft bleibt Wenngleich die letzte Festung fällt Geist und Körper bilden eine Einheit Kein Gift auf dieser Welt vernichtet deine Reinheit
Submitted by SerpentEve — Jun 17, 2026
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Der Tod schmiegt sich ganz fest an dich, er steht dir bei in schwerer Stund Er singt dir seine schönsten Lieder, lausche ihrem Klang Viele Schafe sind zu richten, ich soll sie hin zur Schlachtbank führen Und wenn ich dies dann für ihn tue, verspricht er mir wieder zu fühlen Es liegen frei die blanken Knochen. Sind vom Fleisch befreit Ein grausiger Schmerz beginnt zu pochen, еine Stimme nach Erlösung schreit Dеr Teufel steigt hinauf zu den Wolken hoch empor Der Himmel bricht entzwei Es tut sich auf ein großes Tor Der Tod hält dich an deinem Arm, wandert mit dir durch die Zeit Erzählt dir seine vielen Geschichten, sie sind Ursprung meiner Kraft Viele Falsche müssen schweigen, ich soll sie verstummen lassen Und wenn ich dies dann für ihn tue, verspricht er mir nie mehr zu hassen Still trägt der Wind deiner Worte Klang zu mir Sie streicheln meine Seele, zerreißen mir das Herz Meine starren Hände, sie greifen unentwegt nach dir Dort wo du nun bist, da gibt es keinen Schmerz
Submitted by SerpentEve — Jun 17, 2026
Der Körper bricht entzwei, ein lauter Knall erschallt Verstecktes liegt nun frei, ein Bildnis der Gewalt Der Wind trägt einen Schrei weithin übers Land Und die Stimme aller Hoffnung ward in Dunkelheit verbannt Faulig ist der Rest im hohen Gras verborgen Still und reglos liegt er da, fernab aller Sorgen Der Wind trägt nun den Tod weithin übers Land Und diе Stimme allen Lebеns ward in Dunkelheit verbannt Siehe wie der Tod sich in die Adern frißt Für immer nun zerstört, was Du jetzt bist Dich mit hinüber nimmt in das Reich der Stille Die Glieder schmerzen Dir und schwächer wird Dein Wille...
Submitted by SerpentEve — Jun 17, 2026
Worte sind nicht nötig, deine Blicke sprechen Bände Es führt kein Weg zurück, wir gehen bis ans Ende Gib mir deine Hand und ich zeige dir den Weg Sei ein treues Werkzeug, du weißt um was es geht Wild tobt der Geschmack von Königsblut in deinem Mund Das dunkle Rot besiegelte einst unseren Bund Nimm noch einen Schoppen vom warmen Lebenssaft Hiermit will ich Dich nun segnen, erhalte neue Kraft Dort draußen in der Ferne regieren ach so viele Die Fetten und die Faulen, sie spielen ihre Spiele Umschmeichelt von Perversen, die das Böse in sich tragen An Volkes Stärke und seiner Freiheit nagen Dieser Schädel ist der meine, ich hab ihn selbst geschlagen Einst trug er eine Krone, sie ward getränkt in Blut Nach langer Zeit in Nöten, begann ich sie zu jagen Edle Königshäupter und die ihrer Teufelsbrut Wild tobt der Geschmack von Königsblut in deinem Mund Das dunkle Rot besiegelte einst unseren Bund Nimm noch einen Schoppen vom warmen Lebenssaft Hiermit will ich Dich nun segnen, erhalte neue Kraft
Submitted by SerpentEve — Jun 17, 2026
Smaragdgrün strahlt die dunkle Sonne, ihr Schein tanzt drob am Himmelszelt Ruft ihre Kinder in Richtung Norden, in deren Herzen das Feuer brennt Was einst getrennt so lange Zeit, findet sich wieder in ihrem Licht All der Kummer sei vergessen, alsbald der Damm der Lüge bricht Im Mittelpunkt der alten Welt, makellos in ihrer Pracht Ragt hoch die Irminsul empor, bis hinauf ins Wolkenreich Sie ist Symbol des reinen Lebens, Träger aller Weltenmacht Findet sie und werdet eins, schreitet hin zur Einigkeit Vertraut ist jene Stimme, die des Nachts still zu mir spricht Schließe ich die Augen, offenbart sie ihr Gesicht Für immer will ich lauschen diesem altvertrauten Klang Der trotz des Weltenlärms bis zu meiner Seele drang Smaragdgrün strahlt die dunkle Sonne, ihr Schein tanzt drob am Himmelszelt Ruft ihre Kinder in Richtung Norden, in deren Herzen das Feuer brennt Was einst getrennt so lange Zeit, findet sich wieder in ihrem Licht All der Kummer sei vergessen, alsbald der Damm der Lüge bricht Vertraut ist jene Stimme, die des Nachts still zu mir spricht Schließe ich die Augen, offenbart sie ihr Gesicht Für immer will ich lauschen diesem altvertrauten Klang Der trotz des Weltenlärms bis zu meiner Seele drang
Submitted by SerpentEve — Jun 17, 2026
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Das Opfer von einst nicht in Worte zu fassen Dem Feinde zum Trotz nicht vom Kampfe zu lassen Für unsere Freiheit als höchstes Gut Stritten sie tapfer in Strömen von Blut Die Tore sind geöffnet für Habgier und Neid Wofür man früher kämpfte, ein Opfer dieser Zeit Verleugnet und entehrt, gepeinigt und zerstört Es kam der Zeiten Wende, unser aller Ende Hört ihr es schallen? Das Horn ruft zur Jagd Ihr stolzen Streiter vernehmt seinen Klang Erhebt euer Haupt und blickt in das Licht Es möge euch führen, nun tut eure Pflicht Wie ein Sturm aus Höllenfeuer ziehen Kämpfer übers Land Für Haus und Hof, Weib und Kind richten sie mit starker Hand Beseelt von Hass und Todesmut streiten sie an allen Fronten Leidenschaftlich kämpfen sie, wie es nur ihre Väter konnten Hört ihr es schallen? Das Horn ruft zur Jagd Ihr stolzen Streiter vernehmt seinen Klang Erhebt euer Haupt und blickt in das Licht Es möge euch führen, nun tut eure Pflicht
Submitted by SerpentEve — Jun 17, 2026
Wir Jäger lassen schallen Ein froh gewaltig Lied Und gelten soll es allen Zerstreut in Nord und Süd Im Osten und im Westen Wo uns’re Fahne weht: |: Wir zählen zu den Besten So lang’ die Treu’ besteht! Sieht man uns, so sagt a jeder Und alles lauft und rennt: Das sein die Kaiserjäger Vom ersten Regiment! Wenn wir hinaus marschieren In’s weitе, freie Feld Und stramm dort еxerzieren Es jedem wohl gefällt; Da schauen uns die Madl’n Auch immer gerne zua |: und jede möcht’ im Still’n Auch so an Jägersbua Z’nachts gibt’s an feinen Drahrer Mit seiner jeder rennt: Wir sein die Kaiserjäger Vom ersten Regiment! Wenn vor dem Feind’ wir stehen Mit mutgeschwellter Brust Muss all’s in Scherben gehen Bei unserer Kampfeslust; Es gibt bei uns kein Weichen Wir stehen Mann für Mann Stark wie die deutschen Eichen Die niemand brechen kann Fällt auch mancher nieder Im Herz die Kugel brennt: Er stirbt als Kaiserjäger Vom ersten Regiment!
Submitted by SerpentEve — Jun 17, 2026