Aasfresser
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Eingehüllt in Blut und Maden Liegen starr die toten Körper Grausige Fratzen, dem Leben Entflohen, fallen sie der Zeit anheim Zehre vom Tod, inhaliere das Gift Spüre der Fäulnis mächtigen Griff Falle hernieder auf weiches Aas Tauche tief ein, in Blut und Morast Im Nebel gehüllt ein tiefer Graben Darin verborgen die fleischlichen Gaben Die Reste modrig und weich Werden verschlungen vom Erdenreich Zehre vom Tod, inhaliere das Gift Spüre der Fäulnis mächtigen Griff Falle hernieder auf weiches Aas Tauche tief ein, in Blut und Morast
Submitted by SerpentEve — Jun 17, 2026
Stumm schweift der Blick übers weite Land Der Horizont steht in Flammen, die Erde ist verbrannt Was einst heilig und vollkommen, liegt nun tief vergraben Zerissen von der Zeit, den Würmern und den Schaben Marschiert dem Lichte entgegen, möge es führen, möge es segnen Heilig ist der Krieg, vеrgießt das Blut für den ewigеn Sieg Geeint im Kampf, geeint im Leid, dem Teufel zum Trotz zum sterben bereit Die heiligen Hallen stehen euch offen, ewiger Ruhm sei euch versprochen An ihren Taten sollt ihr erkennen, die Wahrheit liegt nah Auf ihren Trümmern soll entstehen was einst war
Submitted by SerpentEve — Jun 17, 2026
Eisern - verwachsen mit der Finsternis Gerüstet - für den letzten Krieg Haltlos - bereit den Tod zu grüßen Mitleid - schlag ab das falsche Laster Hass - treib an das Blut das in mir pulst Zitternd - erstickt der Leib in schwarzem Rauch Ich treibe den Stahl mir tief ins Fleisch und Spüre einen hauch von Menschlichkeit Frisches Blut sich rasch ergießt, warm und still zu Boden fließt Ich schließe diesе Wunde, will nicht länger menshclich sеin Blut fließt aus meinem Munde, ich fange an zu schrein Missraten und verkommen, ich schenk euch tausend Wunden Vom Zorne ganz benommen, sie werden nie gesunden Ehre - gebührt dem der sich im Kampfe stellt Gedenke - den Vätern die ihr Blut einst gaben Feuer - segnete ihr Schaffen Ich treibe den Stahl mir tief ins Fleisch und Spüre einen hauch von Menschlichkeit Frisches Blut sich rasch ergießt, warm und still zu Boden fließt Ich schließe diese Wunde, will nicht länger menshclich sein Blut fließt aus meinem Munde, ich fange an zu schrein Missraten und verkommen, ich schenk euch tausend Wunden Vom Zorne ganz benommen, sie werden nie gesunden
Submitted by SerpentEve — Jun 17, 2026
Gepackt von starrer Grimmigkeit, schlägt das Herz für sich allein Erloschen ist der Drang, der sich nach Glück und Freud verzehrt Der Seele Leben ist vorbei, verkommen und hart wie Stein Einzugehen ins Reich der Schatten, ist wonach es mir begehrt Bitter Schmeckt das Blut, das ich des Nachts erbrochen hab Die Hauer mir zersprangen, weil ich keine andere Lösung fand Finster die Visionen, die mich durch das Dunkel jagten Böse Träume, laute Schreie, die mich schon von Kind an plagten Besiegelt ist der Pakt, den das Dunkel mit dir schloss Schließ nun deine Augen und versinke in seinem Schoß Entflammt ist der Drang, der sich nach Tod und Leid verzehrt Gepackt von neuer Lebensgier, den Zorn in sich zu tragen
Submitted by SerpentEve — Jun 17, 2026
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