Imperium
(<em>Instrumental</em>)
Submitted by Grave666 — Jun 22, 2026
An der Westfront, im Februar Sturmangriff, der Befehl ist klar Kanonendonner tausendfach erklingt Trommelfeuer, der Totentanz beginnt Vorwärts kriechen durch Stacheldraht Wie im Fleischwolf, der alles zermalmt Wenn der Tod seinen Hammer hebt Und uns die letzte Stunde schlägt Dann gibt es weder Freund noch Feind Denn im Tod sind wie alle vereint Blutgedüngt sind die Felder Zerschossen Dörfer und Wälder Abgerissen, sind Arm und Bein Der Tod geht durch unsere Reihen Kein Entrinnen, im Gas erstickt Im Schlamm begraben, die Hölle erblickt Wenn der Tod seinen Hammer hebt Und uns die letzte Stunde schlägt Dann gibt es weder Freund noch Feind Denn im Tod sind wir alle vereint Ratten und Läuse kommen zum Feste Sind im Schlachthaus unsere Gäste Knochenmühle, zu Brei zerstampft Dank dem Kaiser zerhackt im Kampf Sterbebett im Lazarett In die Brust ein Bajonett Wenn der Tod seinen Hammer hebt Und uns die letzte Stunde schlägt Dann gibt es weder Freund noch Feind Denn im Tod sind wir alle vereint
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Wir gehen an den Start, die Maschine hebt ab Der Himmel ist klar, wir sind bald da Schwer beladen, mit tödlicher Fracht Ein Feuersturm wird jetzt entfacht Die Stadt ist in Sicht, das Ziel ist erfasst Wir klinken sie aus die tödliche Last Sekunden verrinnen, es ist vollbracht In der Tiefe der Sturm erwacht Hell lodert die Stadt, sie erleuchtet die Nacht Wir fliegen zurück und hatten viel Glück Ein Feuersturm tobt durch die Stadt Nur schwarzer Rauch, wo sie gestanden hat
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Am Horizont kann ich sie sehen und ihre Flaggen, die im Winde wehen. Ich warte hinter Mauern aus kaltem Stein und werde bald ihr Albtraum sein. Mann für Mann stürmen heran, endlos an der Zahl. Fast jeder Schuss trifft sein Ziel, mir bleibt keine Wahl. Unten am Stand tüten sich die Toten Viele verrecken schon in den Booten Sie liegen halbtot in ihren Eingeweiden Ich höre sie nach ihren Müttern schreien Mann für Mann stürmen heran endlos an der Zahl. Fast jeder Schuss trifft sein Ziel Mit bleibt keine Wahl Nacht für Nacht kommen sie wieder und schauen mir ins Gesicht Lasst mich doch endlich ruh´n Ich tat nur meine Pflicht All das ist viele Jahre her, doch ich finde keine Ruhe mehr Ich bin wieder am Strand der Normandie, denn diese Bilder vergisst man nie Mann für Mann liegen hier begraben Endlos an der Zahl Doch damit muss ich weite leben Mir bleibt keine Wahl Nacht für Nacht kommen sie wieder Und schauen mir ins Gesicht Lasst mich doch endlich ruh´n Ich tat nur meine Pflicht Nacht für Nacht Mann für Mann
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Es ist noch als wenn es gestern war, damals im August Ein Hauch von Glück, plötzlich Marschbefehl Zum Abschied ein letzter Kuss In Gedanken hält sie noch deine Hand Nur dein Bild ziert noch die Kahle Wand Wo, wo bist Du ? Sag wann kommst du zurück ? Die Nächte wurden leerer, Jahr um Jahr Doch du kamst nie zurück Sie hat nur Heimweh nach dem Ort Wo es kein Leid mehr gibt Und ich seh sie immer noch wartend stehen Bald werdet ihr euch Wiedersehen Wo, wo bist Du ? Sag wann kommst du zurück ?
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Ich bin geflüchtet im gesamten Land Ich bin ein Meister, töte mit meiner Hand Ich bin der Schnellste, man preist mein Geschick Ich führe das Beil ganz sicher durch dein Genick Knie nieder, gleich ist es vorbei Vom Leben werd ich Dich befreien Ich werde verachtet Man flüstert über mich Ich werd gemieden Doch das interessiert mich nicht Ich werde immer reicher Jeder Kopf wird gut bezahlt welchem Herrn ich diene ist mir ganz egal Knie nieder, gleich ist es vorbei Vom Leben werd ich Dich befreien
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Die Stadt steht kurz vor dem Fall Der Feind ist jetzt schon überall Sie haben uns bald überrannt Wir sind der letzte Widerstand Unter Feuer Tag und Nacht Erbarmungslos tobt die Schlacht Überall riecht man den Tod Der uns bald zu sich holt Auch wenn wir heute alle sterben gibt es kein zurück Wir werden immer weiter Kämpfen, auch wenn es keinen Morgen gibt Langsam wankt der Feinde Heer Sie haben keinen Nachschub mehr Ihre stolze Armee verblutet nun langsam im Schnee Auch wenn wir heute alle sterben Gibt es kein zurück Wir werden immer weiter kämpfen Auch wenn es keinen Morgen gibt Bis unsere Fahnen wieder wehen über STALINGRAD Hoffen wir im Trommelfeuer das dieser Tag bald naht
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Ihr seid nur noch Schatten in einer sterbenden Welt Die Flamme ist er erloschen Die Euch am Leben hält Jetzt ist eure Welt kalt und düster Die Wahrheit wird zum Gefüster Wisst ihr warum das so ist Weil der Mensch so schnell vergisst
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Wir marschieren in fremde Länder, als wenn sie uns gehören Millionen von Toten werden uns dabei nicht stören Wir hinterlassen verbrannte Erde, machen alles nieder Und wenn noch etwas steht, dann kommen wir wieder Bald werden wir wissen, was Rache heißt Wir töten immer weiter, obwohl ein jeder weiß Ein Sturm wird kommen Suchen und zerstören, lautet der Befehl Wir vernichten ihre Dörfer, denn jeder Tote zählt Wir lieben den Geruch von Napalm am Morgen Im Tiefflug werden wir es ihnen besorgen Bald werden wir wissen, was Rache heißt Wir töten immer weiter, obwohl ein jeder weiß Ein Sturm wird kommen Das Glück hat uns verlassen, langsam wendet sich das Blatt Es geht nur noch zurück, womit keiner gerechnet hat Ausgeblutet, von der Übermacht erdrückt Jetzt tragen sie den Krieg zu uns zurück Bald werden wir wissen, was Rache heißt Wir töten immer weiter, obwohl ein jeder weiß Ein Sturm wird kommen
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Der Weg führt uns nach Osten, von der Heimat weg der Krieg ist längst verloren, Millionen sind verreckt Doch die, die uns schickten wissen nicht wie es ist, wenn man Kameraden ins tote Auge blickt Der Zug steht Stil, wir müssen aus Viele von uns trägt man tot hinaus Jetzt kommt was jeder ahnt Unser Leben endet hinter Stacheldraht Langsam ziehen die Jahre wie die Wolken am Horizont Es ist die gleiche Hölle wie damals an der Front Wir schuften uns zu Tode, iemand kommt hier weg, und wenn ich nicht verschwinde Verreck ich hier im Dreck Auf der Flucht, die Verfolger im Genick Dreh mich ständig um mit irren Blick Scharfe Zähne hat der Wind Bin vom Schnee schon ganz blind Soweit die Füße tragen werde ich weitergehen Alles ertragen um Euch weiterzusehen Es ist die Sehnsucht die mich vorwärts treibt Hoffnung ist alles was bleibt Einsam ist mein Weg, es reist niemand mit Nur die Wolken halten Schritt. Tausend Meilen hinter mir, die Heimat ist so nah Und mit etwas Glück bin ic bald zurück Soweit die Füße tragen werde ich weitergehen Alles ertragen um Euch weiterzusehen Es ist die Sehnsucht die mich vorwärts treibt Hoffnung ist alles was bleibt
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026