Lindemann
Album • 2019
Ich weiß nicht, wie ich heiße Ich weiß nicht, wer ich bin Weiß nicht, woher ich komme Ich geh', weiß nicht wohin Vergessen alle Tage, vergessen jede Nacht Wo bin ich gewesen? Was hab' ich gemacht? Wie hat das begonnen? Wann fing das an? Wo bin ich gewesen? Was hab' ich getan? Ich weiß es nicht Ich weiß es nicht Und ich lauf' alleine immer weiter, weiter Und wenn es regnet, regnet es auf mich Und die Wolken ziehen immer weiter, weiter Am Ende nass bin immer ich Ich weiß nicht, welche Stunde Ich weiß nicht, welcher Tag Weiß nicht, was ich gesprochen Und nicht, was ich gesagt Und so lauf' ich weiter, weiter ohne Unterlass Ich suche etwas, doch ich weiß nicht was Ich laufe ganz alleine Bin immer ganz allein Überall ist Sonne Nur über mir ist (Keine, keine, keine) keine Ich brauche keinen Spiegel Weiß nicht um mein Gesicht Ich laufe fleißig nur bei Nacht Verstecke mich bei Licht Wo bin ich gewesen und wo komm' ich her? Ich habe keine Ahnung, erinner' mich nicht mehr Alle Straßen endlos, weiß nicht, wie mir der Sinn Ich kenne meine Eltern nicht, weiß nicht, wo ich geboren bin Ich weiß es nicht Ich weiß es nicht Und ich lauf' alleine immer weiter, weiter Und wenn es regnet, regnet es auf mich Und die Wolken ziehen immer weiter, weiter Am Ende nass bin immer ich Ich weiß nicht, welche Stunde Ich weiß nicht, welcher Tag Weiß nicht, was ich gesprochen Und nicht, was ich gesagt Und so lauf' ich weiter, weiter ohne Unterlass Ich suche etwas, doch ich weiß nicht was, nein Ich weiß es nicht Ich weiß es einfach nicht
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Ich liebe dich, ich brauche dich Gib mir mehr, komm, fütter mich Ich liebe dich, ich brauch' dich sehr Komm, fütter mich, gib mir mehr Ich muss immer, immer essen Ich bin von Nahrung sehr besessen Ich fresse alles in mich rein Doch es muss jung und knusprig sein Es sollte zart sein Möglichst ohne Knochen Und es muss frisch sein Dann braucht man es nicht kochen, nein Ich liebe dich, ich brauche dich Gib mir mehr, komm, fütter mich Ich liebe dich, ich brauch' dich sehr Komm, fütter mich, gib mir mehr Zarte Erbsen, junge Bohnen Dürfen meinen Wanst bewohnen Kälbchen, Ferkel, feine Lämmer Und schon startet das Dilemma Kleine Kitze, fette Küken Und schon startet das Verzücken Ach, ich fresse wie ein Schwein Stopfe alles in mich rein Ich liebe dich, ich brauche dich Gib mir mehr, komm, fütter mich Ich liebe dich, ich brauch' dich sehr Und mit Musik geht alles besser Allesfresser, Allesfresser Allesfresser, Allesfresser Allesfresser, Allesfresser Allesfresser, Allesfresser Ich esse, esse, esse, esse Stopf' mir alles in die Fresse Schieres Fleisch, die Häute fein Doch es muss zart und knusprig sein Frische Tierchen, manchmal Kuchen Dürfen meinen Mund besuchen Alte Sachen, ess' ich nicht Jeden Tag jüngstes Gericht Ich liebe dich, ich brauche dich Gib mir mehr, komm, fütter mich Ich liebe dich, ich brauch' dich sehr Und mit Musik geht alles besser Allesfresser, Allesfresser Allesfresser, Allesfresser Allesfresser, Allesfresser Allesfresser, Allesfresser Allesfresser, Allesfresser Ich liebe dich Allesfresser, Allesfresser Ich brauch' dich sehr Allesfresser, Allesfresser Fütter mich Allesfresser, Allesfresser Gib mir mehr
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Aus dem Herzen in die Hände Eine Linie bis zum Ende Von dem Schädel in die Beine Rotes Band uns stets vereint Jeden Tag und jede Stunde Sind auf ewig wir verbunden Ihr schwimmt im Leibe mir Im Körper, im Gesicht So das Blut im Herzen spricht Blut Blut Fein gekettet an die Kinder Muss euch hegen, muss euch binden Euch zu lieben, meine stumpfe Pflicht Ob ich will nun oder nicht Ich trage euch in mir umher Jeder Tropfen tonnenschwer Kalte Finger im Genick Haftet sich an mein Geschick Blut Blut Blut (lass es rein, lass es raus, lass es rein, lass es raus, lass es rein) Blut Blut (lass es rein, lass es raus, lass es rein, lass es raus, lass es rein) Blut Und spricht die Klinge in der Not Wenn das Blut im Leib gerinnt Wenn der farbenlose Tod Mich in die kalten Arme nimmt Blut Blut Blut (lass es rein, lass es raus, lass es rein, lass es raus, lass es rein) Blut Blut (lass es rein, lass es raus, lass es rein, lass es raus, lass es rein) Blut Lass es raus
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Ai-ai-ai Ai-ai-ai Schwarz und weiß, kalt und heiß Arm und reich, hart und weich Kurz und lang, dick und schlank Groß und klein, grob und fein Wasser oder Feuer, billig oder teuer Dunkel oder hell, langsam und schnell Nass und trocken, knien oder hocken Schlafen oder wachen, weinen oder lachen Ai-ai-ai Hässlich oder schön Im Liegen oder Steh'n Ai-ai-ai Frau oder Mann Gegensätze ziehen sich an Stark und schwach, müde und wach Eckig oder rund, Katze und Hund Hin und her, leicht und schwer Hoch und tief, grade und schief Kurz oder lang, gesund und krank Mensch oder Tier, dort oder hier Krieg und Frieden, verlieren oder siegen Trocken oder nass, Liebe oder Hass Ai-ai-ai Hässlich oder schön Im Liegen oder Steh'n Ai-ai-ai Frau oder Mann Gegensätze ziehen sich an Ai-ai-ai Ich kann nicht liegen, wenn ich steh' Kann nicht stehen, wenn ich geh' Ai-ai-ai Kann nicht schlafen, wenn ich esse Kann dich nicht vergessen Ai-ai-ai-ai Kann dich nicht vergessen Ai-ai-ai-ai Einfach nicht vergessen Gegensätze zieh'n sich an Immer wieder Frau und Mann Immer Schatten, wenig Licht Doch ohne Liebe geht es nicht Ai-ai-ai Hässlich oder schön Im Liegen oder Stehen Ai-ai-ai Frau oder Mann Gegensätze zieh'n sich an Ai-ai-ai Ich kann nicht liegen, wenn ich steh' Kann nicht stehen, wenn ich geh' Ai-ai-ai Kann nicht schlafen, wenn ich esse Kann dich nicht vergessen Ai-ai-ai Ai-ai-ai-ai Frau oder Mann Ai-ai-ai Ai-ai-ai-ai Gegensätze zieh'n sich an Und aus
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Ich kannte viele schöne Damen Auf dieser schönen weiten Welt Mit Fug und Recht kann man das sagen Ich war ein wahrer Frauenheld Man sagt mir nach, ich wäre schamlos So herz- und lieblos und frivol Man meint, ich hätte sie gezwungen Nein, die Wahrheit liegt dazwischen wohl Denn ach so gern hab' ich die Frauen geküsst Und doch nicht immer auf den Mund Ich wollte immer wissen, wie es ist Und küsste mir die Lippen wund Ich küsste nicht nur rote Wangen Ich hatte einfach alles lieb Man sagt, ich sieche vor Verlangen Besessen so von Paarungstrieb Sie meinten, ich wär tief gefallen In ein Meer von Libido Man sagt, ich sieche vor Verlangen Das kann man so seh'n oder so Denn ach so gern hab' ich die Frauen geküsst Und doch nicht immer auf den Mund Ich wollte immer wissen, wie es ist Und küsste mir die Lippen wund Ich nahm sie einfach in die Arme Und manche hauchte leise: „Nein“ Doch ich kannte kein Erbarmen Am Ende sollten sie's bereuen Wie das Kaninchen vor der Schlange Ein kalter Blick, dann biss ich zu Und das Gift ruft ein Verlangen Ließe nimmer mich in Ruh Ach, die Frauen, all die treuen Und manches Herz brach wohl entzwei Am Ende sollten sie's bereuen So viele Tränen und Geschrei Denn ach so gern hab' ich die Frauen geküsst Und das nicht immer auf den Mund Ich wollte einfach wissen, wie es ist Und küsste mir die Lippen wund Ich nahm sie einfach in die Arme Und manche hauchte leise: „Nein“ Doch ich kannte kein Erbarmen Soll damit sie glücklich sein? Ba-da-ram-bam, ba-da-ram
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Wenn ihr Kinder müde seid Spricht euch Gevatter Schlaf Bescheid Er steigt vom Schattendach der Bäume Holt euch in sein Reich der Träume Wenn ihr euch matt und schläfrig fühlt Hat er sanft euch schon umhüllt Nun ist es Zeit nichts mehr zu tun Geist und Körper auszuruhen Im tiefen Wald, man sieht nichts mehr Wird es euch ums Herz so schwer Wenn der Tag zu Ende geht Das letzte Licht vor Dunkel steht Du sollst nicht traurig sein Morgen wird die Sonne scheinen Schlaf ein Schlaf ein Ach die kleinen Herzen schwer Und die Tränen fließen sehr Da ist doch gar kein Blut zu sehen Ihr müsst jetzt schlafen gehen Liebes Kind, du sollst nicht weinen Davon wird nur die Erde nass Morgen wird die Sonne scheinen Leckt dir die Tränen von den Wangen blass Wenn der Tag zu Ende geht Das letzte Licht vor Dunkel steht Du sollst nicht traurig sein Morgen wird die Sonne scheinen Schlaf ein Schlaf ein Schlaf ein Schlaf ein Schlaf ein Und ist die kalte Nacht vorbei Gibt der Schlaf euch wieder frei Öffnet sanft die schweren Lider Und so Gott will, sehen wir uns wieder Wenn der Tag zu Ende geht Das letzte Licht vor Dunkel steht Du sollst nicht traurig sein Morgen wird die Sonne scheinen Wenn der Tag zu Ende geht Das letzte Licht vor Dunkel steht Du sollst nicht traurig sein Morgen wird die Sonne scheinen Schlaf ein Schlaf ein Schlaf ein Schlaf ein Schlaf ein Schlaf ein Schlaf ein
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Jetzt und hier will ich bekennen Eine kleine Leidenschaft Man könnte es auch Fetisch nennen Kam ganz plötzlich über Nacht Ich fass' mich an, das fässt sich gut an Fass' mich an, das fässt sich schön an Schaut mich an, ja, das schaut gut aus Ich lass' es an, ich zieh' das nie mehr aus Muss mich ständig daran reiben Will mich immer damit kleiden Kriecht in Falten, jede Ritze Und fühlt sich geil an, wenn ich schwitze Ich fass' mich an, das fässt sich gut an Fass' mich an, das fässt sich schön an Schaut mich an, ja, das schaut gut aus Ich lass' es an, ich zieh' das nie mehr aus Darf ich heute bei dir bleiben? Glatte Körper, die sich reiben Und ein Verlangen macht sich Luft Die zweite Haut hat ihren Duft Gummirock und Gummihose Gummimaske, Gummischlauch Gummibänder, fest und los' Unter meinem Bauch Ich fass' mich an, das fässt sich gut an Fühle mich, das fässt sich geil an Berühre mich, ja, das ist wunderbar Schaut mich an, ich seh' fantastisch aus, ja Ich lass' es an, ich zieh' das nie mehr aus Nein, ich zieh' das nie mehr aus Gummimantel, Gummireifen Gummischutz für meinen Steifen Gummimann auf allen Vieren Gummimatte, Gummitiere Ich liebe Gummihände auf dem Bauch Gummimaske, Gummischlauch Gummibänder, fest und lose Gummirock und Gummihose Ich liebe Gummi, Gummi, Gummi, Gummi
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Feine Seele, ach so nackt Und ob ich steh', ganz ohne Haut (Sieh dich an) Hoffnung kriecht aus Fleisch und Blut Das Unheil auf dem Frohsinn kaut (Sieh dich an) Glück verlässt mich Herz verlässt mich Alles lässt mich Verlässt mich Glück verlässt mich Herz verlässt mich Nur das Unglück bleibt Verneigt sich Wer weiß das schon? Wer weiß das schon? Mein Herz auf und davon Wer weiß das schon? Wer weiß das schon? Mein Herz auf und davon Ich liebe das Leben Das Leben liebt mich nicht Es tritt mich mit Füßen Und schlägt mir ins Gesicht Ich liebe die Sonne Die Sonne liebt mich nicht Verbrennt mir die Seele Der Tag ohne Licht Ich laufe davon Will mich befreien Doch das Unglück, es holt Mich immer wieder ein Trinkt meine Tränen Springt in mein Blut Frisst meine Träume Und füttert sich gut, ja (Sieh dich an) (Sieh dich an) (Sieh dich an) Wer weiß das schon? Wer weiß das schon? Mein Herz auf und davon Wer weiß das schon? Wer weiß das schon? Mein Herz auf und davon Ich liebe das Leben Das Leben liebt mich nicht Es tritt mich mit Füßen Und schlägt mir ins Gesicht Ich liebe die Sonne Die Sonne liebt mich nicht Die Zukunft so Dunkel Alle Tage ohne Licht
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Fick, fick, fick (Fick, fick, fick) (Fick, fick) Fick sie richtig Ich wollte nie zur Schule gehen Ich wollte lieber Fernsehn sehen Statt blöde Summen zu addieren Zu subtrahieren und zu dividieren Das Gerechne kann man sich schenken Warum soll ich denn noch so viel denken? Wozu sich noch mit Zahlen quälen? Es gibt doch Maschinen zum Geld zählen Fick, fick, fick Mathematik Fick, fick, fick, fick sie richtig Fick, fick, fick Mathematik Algebra ist gar nicht wichtig Fick, fick, fick Mathematik Fick, fick, fick, fick sie richtig Fick, fick, fick Mathematik Algebra ist gar nicht wichtig Ich wollte nie zur Schule gehen Wurzelrechnung, Mengen, Integral Geometrie und diese Quotienten Sind doch später total scheißegal Joint in meinem Mundwinkel Und ich bin auf dem Weg zur Schule Augen rot so wie Tomaten Kool Savas – „LMS“ in meinem Walkman, Hure Was für Algebra, Bitch? Ich kenn' nur Straßen-Mathematik Rechnen lernt ich durch Hasch und Gras ticken Ich leg's auf die Waage und du bezahlst mich Ständig müssen wir Tests schreiben Der Lehrer reibt sich, wenn wir leiden Ich sprech' nur aus, was alle denken Den Mathe-Scheiß kann, kann man sich schenken Fick, fick, fick Mathematik Fick, fick, fick, fick sie richtig Fick, fick, fick Mathematik Algebra ist gar nicht wichtig Ich kam damals in die Schule Doch leider drei Wochen zu spät Mein Lehrer meinte: „Wer bist du denn?“ Ich so: „Ach, was willst du mir erzähl'n?“ Packte mein'n Ranzen voller Drogen Damals war ich grade ma' fünfzehn Schmiss mein'n Stuhl ausm Fenster Und meinte: „Tschau, ihr Hurensöhne“ Eins plus eins ist zwei, zwei plus zwei ist vier Mehr muss ich nicht wissen, ja, das reicht mir Wozu sich denn noch mit Zahlen quälen? Es gibt doch Maschinen zum Kohle zählen Und es gibt so viel Besserwisser, die alles besser wissen Diese Besserwisser, die sollen sich verpissen Sollen sich im Mathezirkel mal zusammenrotten Haben gute Zensuren, aber scheiß Klamotten Fick, fick, fick Mathematik Fick, fick, fick, fick sie richtig Fick, fick, fick Mathematik Algebra ist gar nicht wichtig Fick, fick, fick (Fick, fick, fick) Fick, fick, fick, fick sie richtig Fick, fick, fick (Fick, fick, fick) Algebra ist gar nicht wichtig Wir wiegen Geld ab, wir brauchen nicht zu rechnen (Nein) Wir wieg-, wir wiegen Geld ab Wir wiegen Geld ab, wir brauchen nicht zu rechnen (Nein)
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Ich kannte viele schöne Damen Auf dieser schönen, weiten Welt Mit Fug und Recht kann man das sagen Ich war ein wahrer Frauenheld Man sagt mir nach, ich wäre charmelos So herz- und lieblos und frivol Man meint, ich hätte sie gezwungen Nein, die Wahrheit liegt dazwischen wohl Denn ach so gern hab' ich die Frauen geküsst Und doch nicht immer auf den Mund Ich wollte immer wissen, wie es ist Und küsste mir Lippen bunt Ich küsste nicht nur rote Wangen Ich hatte einfach alles lieb Man sagt, ich sieche vor Verlangen Besessen so von Paarungstrieb Sie meinten, ich wär tief gefallen In ein Meer von Libido Man sagt, ich sieche vor Verlangen Das kann man so seh'n oder so Denn ach so gern hab' ich die Frauen geküsst Und doch nicht immer auf den Mund Ich wollte immer wissen, wie es ist Und küsste mir Lippen bunt Ich nahm sie einfach in die Arme Und manche hauchte leise: „Nein“ Doch ich kannte kein Erbarmen Am Ende sollten sie's bereuen Wie das Kaninchen vor der Schlange Ein kalter Blick, dann biss ich zu Und das Gift ruft ein Verlangen Ließe nimmer mich in Ruh' Ach, die Frauen, all die treuen Und manches Herz brach wohl entzwei Am Ende sollten sie's bereuen So viele Tränen und Geschrei Denn ach so gern hab' ich die Frauen geküsst Und das nicht immer auf den Mund Ich wollte einfach wissen, wie es ist Und küsste mir die Lippen wund Ich nahm sie einfach in die Arme Und manche hauchte leise: „Nein“ Doch ich kannte kein Erbarmen Soll damit sie glücklich sein?
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
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