Wir sind allein
Dein Licht verkümmert und verblasst, die Nacht gibt dir den Rest Denn du bist allein und hast die Glut schon fast gelöscht Die noch tief in dir, tief in mir, tief in jedem von uns letzten Sternen schläft Jeder ist allein, muss seinen Weg allein gehn Das ist so schon hart genug und erfordert, um's zu übersteh'n So viel Wärme, so viel Kraft, die kein Mensch alleine hat Lasst doch unser Licht vereinen, lasst die Wärme wieder spür'n Lasst uns doch zusammen scheinen, lasst uns wieder glüh'n! Wir sind allein über Millionen Sterne Wenn wir zusammen scheinen, können wir die Welt erhellen Sind wir auch klein, sieht man uns doch von ferne Wenn wir zusammen scheinen durchs dunkle Tor der Welt Die Straßen sind gefüllt Männer, Frauen, Kinder, die du nicht kennst Und obwohl du mit rennst, bist du doch allein Nimm dir eine Hand, hinter dir, neben dir Führe sie zusammen, dass sie ihre Wärme spüren! Dein Blut fließt auch in meinen Venen Mein Herz schlägt so wie Dein's Lasst uns doch zusammen legen, was von Anbeginn der Zeit Zusammen zu gehören scheint Lasst doch unser Licht vereinen, lasst die Wärme wieder spür’n Lasst uns doch zusammen scheinen, lasst uns wieder glüh’n! Wir sind allein über Millionen Sterne Wenn wir zusammen scheinen, können wir die Welt erhellen Sind wir auch klein, sieht man uns doch von ferne Wenn wir zusammen scheinen durchs dunkle Tor der Welt
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Du trägst mich durch die Ewigkeit Durch Nebel, Feuer, Wasser, Sturm und Schnee Ein Engel, der zum Schutz gesandt Als aller Höllen böser Geist Mir Fieber in die Träume trieb Während ich schlief! Wenn du nicht wärst, wäre ich nicht mehr hier Noch nicht da, wär allein Hältst meine Hand und beschützt mich Für deine Hand wird mein Dank dir ewig sein! Du warst da, als ich nicht war Brachst Mauern, die ich aufgebaut Und als ich schlief im kalten Eis Warst du es, der mich aufgetaut! Wenn du nicht wärst, wäre ich nicht mehr hier Noch nicht da, wäre frei Hältst meine Hand, doch du zwingst mich In dieser Dunkelheit allein und klein zu sein! Dies du und ich, kann nicht mehr sein Auch wenn du bist, bin ich allein Ich kann nicht mehr, kannst du's verstehn Bitte lass mich endlich gehn! Wenn du nicht wärst, wäre ich nicht mehr hier Wäre ich endlich frei Lass meine Hand und vergiss mich Mein Engelsdank wird auf ewig bei dir sein!
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Wie schön wohl unser Leben war Bis vom Baum Erkenntnis fiel Vielleicht war's das sogar einmal Bevor der Krebs dem Meer entstieg Atemzug um Atemzug Mich weiterhin am Leben hält Um die Qualen zu ertragen Die ich mir mit ihm auferlegt! Siehst du den Dornenstrauch erblühn Im letzten, klaren Morgenrot? Merk dir das Bild, das du gesehn Denn heute Abend ist er tot! Du redest frei und ohne Schuld Von Gottes kranken Gaben Für Kinder, die das Licht der Welt Zwar sehen, doch nicht vertragen! Siehst du den Dornenstrauch erblühn, ... Und wenn es noch Geschichten gibt Die ein neuer Gott ausgräbt Myriaden später, wenn das Licht Sich wieder aus der Asche hebt Dann wird er keine Qualen sehn Doch Ruhm und Dummheit klingen nach Wie Heldenlieder am Menschengrab! Siehst du den Dornenstrauch erblühn, ...
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026