Reue
Der erste September Zweitausend und fünfzehn Die kommenden Jahre Rissen mich in Stücke Die Kindheit und Jugend Wurden mir genommen Als Junge gegangen Nie zurück gekommen Kein Tag Der verging Ohne den Selbsthass Ohne jeglichen Sinn Kein Tag Der verging Erkenn mich nicht wieder Mir sеlbst ein Fremdling Kein Tag Dеr verging Kein Tag Der verging Sie nahmen mir alles Die Liebe zum Leben Den Blick für die Freiheit Den Willen zum Streben Ein Mahlstrom aus Missgunst Ein Orkan aus Hass Die Flut trug mich mit sich In die Tiefe hinab Und jetzt steh ich vor mir Erkenn mich nicht selbst Ein Mensch zwar noch immer Doch völlig entstellt Durch gemachte Erfahrung Den Feinsinn verloren Die Moral und die Werte Sind völlig verschoben Der ersten September Zweitausend und fünfzehn Die kommenden Jahre Rissen mich in Stücke Die Kindheit und Jugend Wurden mir genommen Als Junge gegangen Nie zurück gekommen Sie nahmen die Träume Und gaben mir Leere Die Doktrin tief in mir So sehr ich mich wehre Sie gaben mir Stärke Doch nahmen Gewissen Von nun an für immer In Stücke zerrissen
Submitted by SerpentEve — Jul 11, 2026
Ein Blick in meinen Spiegel Ein Fremder sieht mich an Konnte ihn nie erkennen Solang ich denken kann Verdrehte Emotionen Mich niemals eingefügt Eine Maske aufgesetzt Es ist der Schein, der trügt Die Menschen nie verstanden Sprech' meine eigene Sprache Fühle mich als Frеmdkörper Wenn ich mich nach draußen wagе Soziale Gepflogenheiten Habe ich stets gemieden Nur mit mir alleine Lebe ich in Frieden Doch es kommt der Tag Der dich nach draußen treibt Du hast keine Wahl In die Masse eingereiht Doch es kommt der Tag Wie ein Donnerschlag Du erkennst Dich nicht selbst A glimpse of selfishness The seconds barley pass Driven by an inner force Leads to a bitter loss You're feeling suppressed You're greatest fear surpassed Standing naked in the crowd Dressed in hate and doubt You swear this isn't you Their eyes are piercing through You scream in disbelief This nightmare can't be true Deaf and blind you wander round No way out to be found You scream in agony And starve eternally Wer bin ich Ich verlier mich Fremdkörper Ein Selbstmörder Wer bin ich Ich verlier mich Fremdkörper Ein Selbstmörder Wer bin ich Ich verlier mich Fremdkörper Ein Selbstmörder Ein Blick in meinen Spiegel Ein Fremder sieht mich an Konnte ihn nie erkennen Solang ich denken kann Verdrehte Emotionen Mich niemals eingefügt Eine Maske aufgesetzt Es ist der Schein, der trügt Die Menschen nie verstanden Sprech' meine eigene Sprache Fühle mich als Fremdkörper Wenn ich mich nach draußen wage Soziale Gepflogenheiten Hab ich stets gemieden Nur mit mir und ganz alleine Lebe ich in Frieden Doch es kommt der Tag Der dich nach draußen treibt Du hast keine Wahl In die Masse eingereiht Doch es kommt der Tag Wie ein Donnerschlag Du erkennst Dich nicht selbst
Submitted by Iron_Wraith — Jun 15, 2026
Verschwendet und Verloren Zieht jeder Tag ins Land Verblendet und betrogen Gefangen im Stillstand Wir treten auf der Stelle Und drehen uns im Kreis Wir leben auf die Schnelle Unwissend, was leben heißt Flieh mit mir Wir fliehen vor der Zeit Versink in ihr Bis nichts mehr von dir bleibt Ein Schritt nach vorn Folgt einem Schritt zurück Es ist die Zeit Die das Leben aus dir drückt Flieh mit mir Wir fliehen vor der Zeit Versink in ihr Bis nichts mehr von dir bleibt Ein Schritt nach vorn Folgt einem Schritt zurück Es ist die Zeit Die das Leben aus dir drückt Bereust du nichts Bereust du keine Taten Die Schritte, die du nie gelaufen Die Fragen, die dich plagen Bereust du nichts Bereust du deine Taten Bist du ein guter Mensch Hast du dich selbst verraten Bereust du nichts Schmerzen dich meine Fragen Du kannst es besser machen Du darfst nur nicht warten Bereust du nichts Bereust du nichts Reue Reue Reue Reue Die Worte, die du hättest sagen sollen Die Fragen, die du hättest stellen können Die Liebe, die du hättest geben sollen Die Taten, die du hättest tun können Und bist du soweit Zum Sterben bereit Deine letzte Stunde ist nah Und blickst du zurück In Freude und Glück Oder gehst du mit Reue in dein Grab
Submitted by Iron_Wraith — Jun 15, 2026
Es frisst sich durch mich hindurch Keine Haut, nur blanke Knochen Es nährt sich am Hass, der Furcht Die sich mit Trauer verflochten Die Augen rot wie die Hölle selbst Sie scheinen bis durch das Fleisch Die Hände graben sich in mir fest Peinigen mich in blinder Nacktheit Jede Bewegung schmerzt in mir Ich verfluche den Tag, die Nacht Dem Wahn verfalle ich hier Lebe mit mir in Zwiеtracht Wenn der letztе Mechanismus fällt Und das Tier durch mich gekämpft Dann lass' ich es los auf diese Welt Frei von Schuld und ungehemmt Das Gute verkerkert Das Schlechte befreit Das Tier im Menschen Zu allem bereit Es zerwühlt jeden Trieb Es zerreißt jede Norm Bis die Zeit stehen blieb Zu betrachten jene Lebensform Friss und Töte Nimm alles, gib nichts Das große Böse Es beißt und es sticht Verjage, erzürne Betrüge, verachte Umgarne, zermürbe Belüge, entmachte Vernichte, zerstöre Zerreiße, zerschlage Ängstige, empöre Beneide, beklage Verjage, erzürne Betrüge, verachte Umgarne, zermürbe Belüge, entmachte Vernichte, zerstöre Zerreiße, zerschlage Ängstige, empöre Beneide, beklage
Submitted by Iron_Wraith — Jun 15, 2026
Mir fehlen die Stärke, die Vernunft und die Kraft Es laufen die Tränen im Sturzbach hinab Verflucht hier zu liegen in Kummer und Schmutz Die Stunden verfliegen verloren, unbenutzt Und wenn ich dann sterbe, gebrochen und alt Dann bitte verscharre die Knochen im Wald Wenn ich dann endlich von der Erde getilgt Der Zeuge vom Abgang ein Raunen im Wind Ich wünschte, ich könnte Doch es hält mich zurück Dreh mich in der Hölle Aus stetem Unglück Versuche zu laufen Doch krieche auf Knien Verliere den Glauben Versuche zu fliehen Es Übersteigt meinen Willen Die Vernunft und die Kraft Versuch mich zu zwingen Doch zu hoch ist die Last Zugeschnürt ist die Kehle Wonach soll ich greifen Geschottert die Wege Keine Brücken, nur Steine Verflucht sei mein Wille Begraben die Träume Ich liege im Stillen Versuch es zu leugnen Doch tief im Inner'n War es längst klar Dass ich schon immer Verloren und tot war Sag, bin ich verflucht Mir fehlen die Stärke, die Vernunft und die Kraft Es laufen die Tränen im Sturzbach hinab Verflucht hier zu liegen in Kummer und Schmutz Die Stunden verfliegen verloren, unbenutzt Und wenn ich dann sterbe, gebrochen und alt Dann bitte verscharre die Knochen im Wald Wenn ich dann endlich von der Erde getilgt Der Zeuge vom Abgang ein Raunen im Wind Bin ich verflucht Im Stillen zu weilen Den Sinn stets gesucht Zwischen den Zeilen Ein Leben gegeben Ein Leben genommen Ich stehe im Regen Und flehe nach Sonne Die Wolken wie Schatten Sie türmen sich auf Von Gott längst verlassen Die Seele verkauft Mein Antlitz im Zwielicht Das Wesen getrennt Ich sehe das Ziel nicht Zum Fortschritt gedrängt Ich möchte nur fallen Und regungslos liegen Die Hände, sie krallen Wollen mich weiter ziehen Der Tod das Bestreben Das Ziel schon gesetzt Das Grab auszuheben Die Schaufel gewetzt Die letzte Entscheidung Hab ich schon getroffen Der Sarg aus Verzweiflung Für Besucher noch offen Die lachende Menge Steht jubelnd davor Bis einzelne Klänge Verbunden zum Chor Sie singen zum Abschied Mir ein letztes Stück Als man mich hinab hievt Die Stimmen entzückt Mir fehlen die Stärke, die Vernunft und die Kraft Es laufen die Tränen im Sturzbach hinab Verflucht hier zu liegen im Kummer und Schmutz Die Stunden verfliegen verloren, unbenutzt Und wenn ich dann sterbe, gebrochen und alt Dann bitte verscharre die Knochen im Wald Wenn ich dann endlich von der Erde getilgt Der Zeuge vom Abgang ein Raunen im Wind Mir fehlen die Stärke, die Vernunft und die Kraft Es laufen die Tränen im Sturzbach hinab Verflucht hier zu liegen im Kummer und Schmutz Die Stunden verfliegen verloren, unbenutzt Und wenn ich dann sterbe, gebrochen und alt Dann bitte verscharre die Knochen im Wald Wenn ich dann endlich von der Erde getilgt Der Zeuge vom Abgang ein Raunen im Wind
Submitted by Iron_Wraith — Jun 15, 2026
Versunken in Träumen Spinne mein Leben Zwischen die Sterne In die Tiefe der Nacht Jegliche Reue Verflüchtigt im Nebel Spüre die Wärme Die durch Liebe entfacht Und ich decke mich zu mit dem Haarkleid der Sterne Umgarnt vom kühlen Licht, das vom Nachthimmel auf mich fällt Ich schließen die Augen, doch erkenn in der Ferne Ein grünes Meer, das im Horizont gipfelt Ich schmieg mich ins Moos, das die Lichtung bedeckt In Mutter Erde's Schoß, vor Unheil versteckt Umspült vom frischen Wind, der in den Blättern vergeht Er wiegt mich wie ein Kind, als ich in der Morgenröte steh Ein Lied, es erklingt Von Krone zu Krone Der Boden vibriert Und stimmt mit ein Die Erde, sie singt Ein tosende Woge In die Wolken skizziert Im nächtlichen Schein Schlafe nun Schlafe nun Schlafe nun Schlafe nun Schlafe nun Schlafe nun
Submitted by Iron_Wraith — Jun 15, 2026
Nichts als Rauch Ich liege in der kalten Asche Benutzt und verbraucht Das letzte Hemd hat keine Taschen Verflüchtigt und fort So ziehe ich aus dem Fenster Weder hier noch dort Das Leben vom Tod geschwängert Lasse mich gehn‘ Es wird schon in Ordnung sein Ein klägliches Flehen Das von letzter Hoffnung zeugt Weiß nicht, wohin die Reise führt Noch weiß ich, wo sie endet Habe ich das Leben je gespürt Habe ich es zurecht verschwendet Ich sterbe, ich geh verloren Und lasse nichts zurück Aus Nichts und für Nichts geboren Jeder Sinn im Keim erstickt Lass mich liegen, kein Grund zu klagen Ich hab es so gewollt Die Zeit hat mich tot geschlagen Das Leben mit dem Tod verzollt Hab mich zu Rauch reduziert Zu nichts als leeren Phrasen Das Dasein denunziert Durch von Sinn befreite Fragen Ausgedünnt, Schicht für Schicht Bis alles abgetragen Bis die Glut endlich erlischt Und sie mich zu Grabe tragen Reduziert zu Rauch Der zum Fenster hinaus zieht Benutzt und verbraucht Wie ich so in der Asche lieg Reduziert zu nichts Keine Zunge schlägt meinen Namen Und die Glut erlischt Als sie mich zu Grabe tragen Ich sterbe und geh verloren Aus Nichts und für Nichts geboren Ich sterbe, ich geh verloren Aus Nichts und für Nichts geboren Genug in Zungen gesprochen Den Klartext mir aufgehoben Die Worte, die jetzt folgen Dir verständlich dargeboten Zu schnell vergehn die Jahre Für Erinnerung keine Zeit Es quält und schmerzt die Frage Ob etwas von mir bleibt Wenn Dekaden ins Land gezogen Keiner mehr meinen Namen weiß Dann hab ich diese Lieder Etwas, das von mir bleibt Was ich hiermit hinterlasse Stammt nicht aus Nächstenliebe Ich würde mich nur hassen Wenn nichts von mir bliebe Es gibt nur einen Grund Der mich zum Schaffen treibt Es ist mein letzter Wunsch Dass etwas von mir bleibt Und wenn dieses Lied gespielt Der letzte Ton verhallt Und wenn es dir gefiel Dann ist da was, das bleibt
Submitted by Corpse Grinder — Jul 21, 2026