Lacrimosa
Album • 2001
Schaut mich nicht an Ich bin kein Tier! Nur ein Menschenkind - für Euch Ein fremdes Wesen vielleicht Mit Augen und Ohren Einem Herz und viel Gefühl Und immer noch mit einem klaren Und auch freien Verstand Vielleicht bin ich nur ein Schatten Der eure Sicht verdunkeln will Vielleicht bin ich ein Gewitter Dessen Regen manches Samens Durst Nach Wachstum leise stillt Schaltet - die Menschen - Maschinen Gleich und seht Im Gleichschritt - Sie schreiten - ganz ohne Bedacht und Sie glauben - zusammen - verschieden Zu sein und Ganz eigen - ganz frei und - selbstbestimmt Zu sein Schaut mich nicht an Tief in Euch werft euren Blick! Nicht die Anderen sind die Täter Und vergiften diese Welt Nein - ein Jeder kämpft und streitet Und gestaltet dieses Leben Und wenn ihr redet Wessen Geist ist eurer vielen Worte Inhalt? Wart ihr jemals an dem Abgrund Zwischen Herz und dem Verstand? Könnt ihr sagen: Ich erlerne mich? Eure schreckliche Einfältigkeit Zu glauben, was man Euch erzählt Natürlichkeit und Selbstbestimmung Aber bitte nur im Rahmen Des Systems dieser Gesellschaft Schaltet - die Menschen - Maschinen Gleich und seht Im Gleichschritt - sie schreiten - ganz ohne Bedacht und Sie glauben - zusammen - verschieden Zu sein und Ganz eigen - ganz frei und - selbstbestimmt Zu sein Warum Fassade? Gibt es nicht genügend Egoismus in der Welt? Gibt es nicht genügend Selbstsucht Die den Selbsthaß überspielt? Reicht es nicht, das jeder sich der Nächste ist Und nicht versteht Das die Mauern des Alleinseins Die des Egoismus sind? Schaut mich nicht an Ich bin kein Tier Nur ein Menschenkind Für euch ein fremdes Wesen - vielleicht Mit Augen und Ohren Einem Herz und viel Gefühl Und immer noch mit einem klaren Und auch freien Verstand Und auch freien Verstand
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 23, 2026
If my hands couldn't feel Your warm soft skin If my eyes wouldn't show me The things way they are If your love wasn't there I couldn't be me - now I know This is an evening - I never saw before A new beginning unpredictable Thank you for the comfort The feeling that I'm not alone Although there is no-one here I can see Sensing you closeness Never leaving me alone Making me to trust the day The song in my mind Once so pure and light Now suddenly lost it's rhythm Tones out of tune Was it your leaving That caused disharmony? Now I have a collection of you Though I can't restore Every memory of us Tons of pictures - letters Written in love - but you're more The moment you stepped out My heart left with you I lessened living - unreturnable I remember your closeness Never leaving me in vain Sensing your love Living in these walls But even this drink is Torturing my empty veins Still waiting to hear your voice This song in my mind Once so pure and light Now suddenly lost it's rhythm Tones out of tune Was it your leaving That caused disharmony I long for your love Thirst for your kiss Is this human You're only making me alive? You're only making me alive?
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 23, 2026
Wieder sprachlos - herzlich hiflos - und beschämt So trete ich heute vor sie... Und so trete ich heute erneut vor euch Mutter Angst und Vater Schmerz Nicht adoptiert - nein es fließt euer Blut durch meine Adern Euer Erbgut ist mein Teil Einmal ohne Angst vor Schmerz - ich dachte ich könnte fliehen Könnte euch und mir entkommen Doch je weiter es mich auch zog zu ihr - desto mehr Erkannte ich euch in mir Warum so tief - und warum gerade jetzt? Warum vor ihr - warum diese Ironie? Warum so hart - und warum nicht einfach besiegt? Muss ich denn wirklich für jede Begegnung Für immer und ewig mit all meiner Liebe bezahlen? Einmal ohne das eine und endgültige Gefühl - verloren zu sein Nur einmal bei ihr - keine Tobsucht in Ketten Doch ich kann es nicht 'mal bestreiten - dass ich euch liebe Mutter Angst und Vater Schmerz Warum so tief - und warum gerade jetzt? Warum vor ihr - warum diese Ironie? Warum so hart - und warum nicht einfach besiegt? Warum kann ich euer Erbgut nicht einfach verleugnen Und mich an dem Leben vergehen Warum so tief - und warum gerade jetzt - Mutter Angst sag' mir? Warum vor ihr - und warum diese Ironie - Vater Schmerz sag' mir? Warum so hart - und warum nicht endlich besiegt? Muss ich denn wirklich für jede Begegnung Für immer und ewig mit all meiner Liebe bezahlen? Warum so tief? Und warum so schrecklich verloren? Warum vor ihr? Warum nur wieder vor ihr? Dumb once more - wholly helpless - and ashamed So I come before her today... And so I come once more before you Mother fear and Father pain No adopted child - your blood flows through my veins Your blood is my blood too Just one time with no fear of pain - I believed I could Escape Run away from you and me But the more she give me to her All the more I saw you in me Why so deep - and why of all times now? Why before her - why this irony? Why so hard - and why not easily overcome? Must I really pay for every encounter For ever and ever with all my love? Once time without the feeling of being lost for ever Just once with her - no madness in chains But even once I cannot deny my love for you Mother fear and father pain Why can't I just deny your blood and make my attack on Life? Tell me mother fear Tell me father pain And why not conquered once and all? Why so horribly lost? Why before her all over again?
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 23, 2026
Ein Meer voller Seelen Doch so allein Bleibt der Mensch in sich verschlossen Er redet viel zu viel Doch sagt er nichts - nichts gibt er preis Nichts nimmt er auf Nur die Fassade schmückt er treu Diese Welt ist fern von mir Und ich gehöre nicht zu ihr Nichts gleicht sich aus Nichts bleibt bestehen Nichts aus der Welt ist echt Wie ein Traum, ein tiefes Sehnen Du allein - kannst strahlen in der Welt Nichts bleibt bestehen Nichts hält mich auf Ich will raus Aus dieser menschenkalten Welt Und will hinein In jener Liebe warmen Hand Wie ein Traum, ein tiefes Sehnen Du allein - kannst strahlen in der Welt Es gibt keine Wahrheit ohne Liebe Es gibt keine Liebe ohne Wahrheit Nichts bleibt bestehen - Nichts hält mich auf Ich will raus Aus dieser menschenkalten Welt
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 23, 2026
Du - nur du Und ewig du - nur du Und immer lauter Ich gehör' Dir Ich in dir Und du jetzt über mir Und immer fester Du gehörst mir Nie allein - ich will immer bei dir sein Du bist mein - du wirst nie alleine sein Nackt am Boden Deine Demut riechend Dich verderben Ich gehör dir Zwischen deinen Schenkeln Zwischen deinen feuchten Lippen Dir erlegen Du gehörst mir Nie allein - ich will immer bei dir sein Du bist mein - du wirst nie alleine sein Nie allein - ich will immer bei dir sein Du bist mein - du wirst nie alleine sein Nie allein - ich will immer bei dir sein Nie allein - ich will immer bei dir sein Nie allein - ich will immer bei dir sein
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 23, 2026
Meine Hände bersten Da ich diese Zeilen schreibe Doch führe ich die Feder Da meine Zunge mir versagt Nur Worte kriechen auf den Bogen Doch ist die Seele wild entflammt Nur ein Mal hab' ich sie begehrt Nur einmal - jetzt und immer wieder Aus meinem Herzen sie verbannt Doch mich so tief an ihr verbrannt Diese Worte bleiben stumm Denn mein Mund wird sie nicht wecken So kriechen sie zurück zu mir Und zerreißen letzlich mir das Herz Nur ein Mal hab ich sie begehrt Nur einmal - jetzt und immer wieder Doch diesen Schmerz möchte ich nie missen Denn er ist alles, was mir von ihr bleibt Nur ein Mal hab ich sie begehrt Nur einmal - jetzt und immer wieder
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 23, 2026
Vielleicht bin ich nur ein Mensch Und vielleicht bin ich auch nur ein Argument Vielleicht bin ich letztlich eine dieser Fragen Deren Antwort sich die Blöße gibt Ein fragend Mensch zu sein Und so kann man mich verneinen Und so kann man mich auch tatenlos benennen Einheit - war Stärke, war Gleichschritt War Macht über euch selbst Euch selbst - euch selbst Und so bin ich unbefangen Nicht verlogen, nicht bestochen Und nicht blinder Macht verkauft Nein - ich bebe vor Verlangen Echte Worte zu empfangen In Wahrhaftigkeit einander zu begegnen Warum Fassade? Musst Du wirklich fragen, was ich fühle? Musst Du wirklich fragen, wie ich bin? Bei allem, was mich umtreibt Wie ich lebe - mich bewege Bei allem, was ich gestern Hier und heute vor Dich bringe Gibt es wirklich so viel Egoismus in der Welt? Gibt es wirklich so viel Selbstsucht Dass die Liebe nicht mehr zählt? Reicht es nicht, das jeder sich der Nächste ist Und nicht versteht Dass die Mauern des Alleinseins Die des Egoismus sind? Kann ich vergeben Kann ich Dir jetzt vergeben, sag mir Sag an - was Du von mir willst Musst Du wirklich fragen, was ich fühle? Musst Du wirklich fragen, wie ich bin? Bei allem, was mich umtreibt Wie ich lebe - mich bewege Bei allem, was ich gestern Hier und heute - vor Dich bringe Kann ich vergeben Kann ich Dir jetzt vergeben, sag mir Ganz allein Ich will alleine sein Ich will nichts hören - will nichts sehen Will alleine mit mir sein Ganz allein Ich will nur alleine sein! Ganz allein Bitte, nur in Ruhe lasst mich sein!
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 23, 2026
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