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Die Säulen meiner Hallen Mein Hort, mein Gut Entwurzelt, umgestoßen Entgliedert sind sie nun Jenen die noch übrig sind Mit neon Leichenschminke Des Henkers weites Grinsen Um den Hals gepinselt Tiefe Furchen ziehen Die eisernen Bestien Mit messerscharfеn Zähnen Köpfend durch das Land Die Hеimstatt liegt in Trümmern So prächtig sie doch war Die Heimstatt liegt in Trümmern Wer hat es so gewollt Die Säulen unserer Hallen Unser Hort und unser Gut Entgliedert, umgestoßen Entwurzelt sind wir nun Wer wird uns solch Lebendiges Solch Einzigartiges wiederbringen Wer kann ein Solches formen Im Stande Zeit und Raum nur sind Sie nahmen mir Sie nehmen uns Was Jahrhunderte gewachsen Dieses einstig grüne Land Hat das Tote überkommen So klage ich und mahne Dem was noch geschieht Denen die es spüren Was mit uns passiert
Submitted by SerpentEve — Jul 12, 2026
Auf der Erde wird man Wesen sehen Stets daran sich zu bekämpfen Was zu großer Not und Ungemach Auf beiden Seiten führt Keine Grenzen wird die Tücke haben Durch die starken Glieder jener Wird ein großer Teil der Bäume In den Wäldern der Erde fallen Und wenn sie einmal satt sind Wird die Spеise ihrer Wünsche sеin Allem, was lebt, Tod, Ungemach Mühen, Ängste und Flucht zu bringen In ihrem maßlosen Stolz werden sie Sich zum Himmel erheben wollen Doch die übermäßige Schwere ihrer Glieder Wird sie in der Tiefe zurück halten Nichts wird auf und unter der Erde Im Wasser oder der Luft verbleiben Das nicht von ihnen verfolgt Weggeschafft, verdorben oder In ein anderes Land gebracht Ihr Körper sei Grab und Durchgang Aller lebendigen Körper Die sie zuvor getötet haben werden
Submitted by SerpentEve — Jun 16, 2026
Durch die bloße Existenz verbunden Sind wir wie Spitzen vieler Stränge Die obgleich mit anderen verbunden Sich einzeln durch das Leben winden Uns ist das eine große Los zuteil In immer gleicher Richtung weiter In selbem Grund und ewig Streben Niemals die glichen Lebenswege Und doch liеgt so oft der Wunsch danach Zu sein und wirken wiе ein Anderer So tief in uns und unserem Handeln Uns selbst zum Traum zu machen Einem Traum der erfüllender ist als das Wie es tatsächlich um uns beschaffen ist So sehen wir uns immer fremder an Und erkennen uns schon bald nicht mehr Als die Wesen die wir im Grunde sind Voll Schönheit und Verlangen Lenken wir den Geist der Zeit In dessen Schutze wir uns wähnen Warum tragen wir so sorgenreich Was nur Wunsch und Schein ernährt Wie das Äußere eines alten Hauses Im Truggewande frischer Farben strahlt Ständig sind wir auf der Flucht vor uns Im Kreise von einem in ein anderes Leid Uns vor dem Selbstgericht zu schützen Gehen wir der Wahrheit aus dem Weg Ohne einen Ansatz von Vernunft ist es Nicht möglich Verhältnismäßigkeit zu wahren So sind wir verdammt in einem Kreislauf Mit immer wiederkehrenden Qualen Weisen wir auch alle Schuld von uns Meinem dem Schicksal ist's verschrieben Die Tragödie als Schild und Schwert Sind nur wir es die uns bleiben Auch wer das Spiel der Extreme spielt Bleibt nicht auf ewig gleich bestehen Sei gewahr, in uns ist kein Lebenswille Nur für Trauer und Vergehen Die Nacht bricht schon bald herein Für uns alle ist es dann soweit Doch kann sie nicht den Tag verdrängen Solange das Feuer noch am Himmel steht Runde um Runde ziehen sie wie wir In scheinbar immer wehrenden Zyklen Bahn für Bahn durch Zeit und Raum Auf der sich windenden Spirale
Submitted by SerpentEve — Jun 16, 2026
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Garanterer noen deg din frihet Så er du skyldig for denne friheten Fordi frihet og rettferdighet Er uendelige og betingelseløse Grenseløs er friheten Som vi bærer i oss Om enn fremmende hender oss I tunge lenker legger Frihet er det samme som rommеt Som tankene seg bеveger i Rommet som bare du skaper deg I leikarringen av din forstillinserne Frihet er et remmaløs bilde Som vi tegnern åtiden i Vi vet hva som skal skje La oss sprenge disse lenker Fordi i helvete lever alle disse menneskene Som ikke tåler det Som ikke kan utrydde og ødelegge Så pass på tanken Uten hvilken skyggene voksner Som minker vår store, vide verden Til ukjennelighet Dyp puster vi det inn, allt det For å utforske all de uendeligheter At Ingenting fortrenger vårt lys I bryst og hode
Submitted by SerpentEve — Jun 16, 2026
Schule deinen Verstand Er sei dir eine scharfe Klinge Ist ein Dolch dem Trug Den wir so lieb gewonnen Lass deine Hand vom Geiste führen Das Tagwerk zu vollbringen Denn Worte sind genug gefallen Gerufen, geschrien und aufgezwungen Gut darin uns immer tiefer zu verstricken In die Vielfalt der Orientiеrungslosigkeit Den Weg zur Erkеnntnis Bis ins Unkenntliche deformiert Entstehung in Abhängigkeit Gänzlich ignoriert Vernehmen wir einmal die Wahrheit Erscheint das Leben danach zu schwer Bei all den Halbwahrheiten Die entbehrungslos und präsentiert Verdreht sind unsere Köpfe Das Tödliches uns gesund erscheint Und Medizin uns langsam kränkt So spielt es keine Rolle mehr Wie du die Götter nennst Sprechen doch alle deine Sprache Geben doch alle dir das Recht Zu tun was du für richtig hälst
Submitted by SerpentEve — Jun 16, 2026
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Dyp og vidt rekker seg dalene Inn i dette landet av tusend hover Evig varer her de stille lange åndet peisten Og lyser hersker over rom og tid Stormen til tross, regnets pisk Staar strå til strå på den karrige merken I horisontens land Er vi tordens ferske kjøt Skyer flytter her store stimer Som dyrer mellom nattens blå Og springer nеg gjennpm kløfter Som vinden sitt svеrd lager for dem Sprukket av is og snø Stirrer grå kjemper barsk og bristet Ut av de grønne flettene Hverken mimer eller ikke Og mister i løpet av alle dager Sine arrete ansiktene Skritt for skritt forbi stener Som ligger talløs og gnissen omkring Og danser allene eller i grupper Til forgjenighetens stille sang Her er jeg vesensessensen Uten tale og menneske blikk Her finner jeg i meg hva man finner der Allene går jeg i uendelighet
Submitted by SerpentEve — Jun 16, 2026
Vor uns liegt ein reich gedeckter Tisch Schillernd türmen sich die Gaben Gierig nehmen wir den Mund zu voll Und bringen den Wanst zum Platzen Wir frieren bei Hitze Und schwitzen bei Kälte Vor vollem Teller hungern Auf leere Teller brechen Mit Händen die aus Fleisch und Blut Nur Fleisch und Blut gebären Mit immer größer werdеnden Augen Um doch nur schwarz und rot zu sehеn Erwarten wir schon fette Ernte Trotz fauler Saat wir ausgebracht Bis zum letzten Feuerwerk Dreschen wir noch leeres Stroh Denn grell ist die Zeit in der wir leben Und das was noch kommen mag Wie Kometen glühen die Extreme Und erlöschen bald ganz
Submitted by SerpentEve — Jun 16, 2026