Dornenvögel
I kum nua her, um di a letztes Moi in Schlåf zum wiegen I kum nur her, um da z’sogen wia foisch’d ollawei g’legen bist I kum nua her, wei I dia s domois so vasprochen hob I kum nur her, um da a letztes moi Lebwoi zum sogn I hoff es is no ned z’spat, da mei Aufwartung zan mochn I hoff I woa ned z’long weg, obwoi es dat mi a ned wundern I hoff nur dasd ned glaubt host, I hätt‘ di vorsätzlich valossn Und I hoff einfoch nur, dass I iangwonn trotzdem wieda schlofn ko I bin nur do, um vo jetzt bis in olle Zeit Totenwåch zan hoiten I bin nur do, weilst as umgekehrt genauso g‘mocht hättst I bin nur do, um ernare fåssungslosen G’sichter z‘seng I bin nur do, um des Gråb z’seng des wos ma uns g’schauflt hom I hob nur fost a weng Ångst, dass I hoid donn doch einfoch z‘long weg woa I hob nur fost a weng Ångst, I hätt‘ des ois vahindern kena wa I do gwen I hob nur fost a weng Ångst, dass eh olle g’wusst hom, nur koana hod wos do I hob nur fost a weng Ångst, du datst no do sei, hätt‘ mas oi ned hoitlos üwaseng Los mi dein Schmerz für die trågn, dein Kummer und de Låst de di plågt Los mi des ålles üwanemma, du host as eh scho weidaus z’weit zaht Los mi di an Zeiten erinnern, de a wonn nur kurz, weitaus sorgloser woan Los mi einfoch dei Freind sei, nur no oa, ollerletztes moi… Se glabn oi, dass erna oa Leben ned ausreicht, nur so wias I leb, glongt oans g‘wiss Se glabn oi, se wissen wias gherat und hom doch no nia wirklich glebt Se glabn oi, se hom de Åntwort g’funden zu deas so no nia a Frog gem hod Se glabn oi, das unsare Leben vüz kurz woan, nur so wias wia glebt hom… …hom de poa Joah woi glongt… I bin nur do, um vo jetzt bis in olle Zeit Totenwåch zan hoiten I bin nur do, weilst as umgekehrt genauso g‘mocht hättst I bin nur do, um ernare fåssungslosen G’sichter z‘seng I bin nur do, um des Gråb z’seng des wos ma uns g’schauflt hom… Geh hoam mei Freund, jetzt is wirkli Zeit zum Åbschied nehma Geh hoam mei Freund, koa Liacht ko heit dein Schåttn dimma Geh hoam mei Freund, wir mirsn di jetzt zu Gråbe trågn Geh hoam mei Freund, I hoff da Åbschied hoit nid oizu lång…
Submitted by Iron_Wraith — Jun 14, 2026
Unvergesslich waren die Nächte unserer Jugend, haltlos und befreit von Sorgen Und so liegt dort im Sturm endloser Sommer noch brach der Kindheit Glanz verborgen Ich weiß du hast die dunkelsten Täler durchwandert und doch nie das Licht erreicht Ich weiß, du wusstest schon damals wo diese Reise endet, denn / es war nicht / dein erster Tod Und auch wenn ich deine Wärme immer noch spüre, bist du schon lange nicht mehr hier Bist eines Tages fort gegangen ohne mir davon auch nur ein Wort zu sagen Du bist längst jemand anderes heut‘, vielleicht würde ich dich nicht mal mehr erkennen Und doch denke ich noch jeden Tag an dich, ich hab‘ deinen Herzschlag noch in Ohren Ein letztes Mal blicke ich zurück, und sehe noch mal das alte Tal Das uns solange Heimat war und uns doch nun verächtlich mahnt Denn es ist uns nicht länger Freund und jagt uns fort aus seinem Hort Auch gibt es dort keine Zukunft mehr, das hab‘ ich wiederwillig nun erkannt Wenn ich heute viele Jahre später an dich denke, wird es immer Spätsommer sein Und die Erinnerung mit den Jahren verblasste, schemenhaft und unklar wurde Haben wir denn nicht das richtige getan, als wir uns damals aufgegeben?! Wird denn ein letzter Hauch von Traurigkeit ewig währen und niemals weichen?! Nein?! Vielleicht?! So bleibt uns nur noch dieser letzte Tanz, auf ewig in die Länge gezogen Es bleiben uns noch diese Lieder, die wie dieses Tal, kein Morgen kennen Es bleiben uns noch diese Bilder, von damals, in schier endloser Zahl Die Erinnerung an Herbststürme und die Verzückung vor dem Fall Endlich stehe ich auf den Klippen, die fern der Wiesen in die Berge wuchsen Und ich sehe die Sterne wieder, als hinter mir die Nacht dann murrt Und jede Sekunde dieser Nacht war ich dem Menschen eingedenk der ich einst war Bis mir die Stille den Weg dann wies, heim an den Ort meiner Geburt Es sind die grußlosen Abschiede, die zermürben, weil nie stattgefunden Die Geschichten die kein Ende, sondern nur ihren Anfang kennen Es sind die ewiglangen Stunden des doch vergeblichen Wartens Und die vertraute Stimme, von der am Ende dann doch nur noch ihr Schweigen bleibt De Wödt so weit, de Nåcht so kloa De Sterna, einst Myriaden vo Sunnen De Zeit, sie steht stü unta Wintamonden Wirft nur no Schåttn, so loss sie mia a Gråb sei Die Welt so weit, die Nacht so klar Die Sterne, einst Myriaden von Sonnen Die Zeit, sie steht still unter Wintermonden Wirft nur noch Schatten, so lass sie mir ein Grab sein
Submitted by Iron_Wraith — Jun 14, 2026
De letztn Tåg hom mi donn doch a weng vaändert Und a Teil vo mir is zruck bliem auf de kargen weiten Föder I hob jo oiwai glaubt, I wuad do moi zum sterbn herkuma Owa stott dessen woan dia bodenlosen Schluchtn am End vo dera G‘schicht Da Ort meina Geburt Vasteckt, hintam Fluss wiad es Lånd si weitn De Wödt wird vergeh, söbst de Stürme schweign I hob mi oafoch blind und taub g‘stödt, an Åbschied hods nia gem Das I jemois wieda hoamkehrn muas woa mir in jene Stund no länga ned bewusst Es san koide Tog de uns no erwoatn, se treiben uns iangwonn wieda hoam Wei a oi de schwerelosn Stundn san doch Trugbüd mehr ois Wirklichkeit Und so sand de vaschrobenen G’schichtn, de sie es Lebn üwa de Joare zommen g’reimt Boid a koan Groschn mehr wert im schüttern Liacht unserer letzten Tåge Lång lebe da Tod Da Regn, er riacht do iangwia onders, onders ois dahoam Vielleicht a ned, owa zumindest kumbts ma a so vua Und a de Foarbn san nohezua ungetrübt und unvadorbn Ois wuad I olles kloara seng ois in oi de Joare zuvua Åhnungslos und frei vo Missgunst wernd ma in des Leben g’stoßn Und verlieren uns oft schmerzlich in nur oi zu großa Hoffnung Stoipan durch a verrohte Wödt, sähn nua Wind owa erntn in Sturm Verbrennan uns ständig d‘ Händ im Feia, owa scheitern so zumindest mit Stil Es san koide Tog de uns no erwoatn, se treiben uns iangwonn wieda hoam Wei a oi de schwerelosn Stundn san doch Trugbüd mehr ois Wirklichkeit Und so san de vaschrobenen G’schichten, de sie es Leben üwa d‘ Joahre zommen g’reimt Boid a koan Groschn mehr wert im schüttern Liacht unserer letzten Tåge Lång lebe da Tod
Submitted by Iron_Wraith — Jun 14, 2026
Du bist de traurigste Noten in an jedem vo meine Liada Du bist es schwaaste Gedicht des I ma jemois ersonnen hob Du bist da finsterste Åbschnitt vo dem Weg in den ma uns varrennt hom Und da erschütternste Schrei, der mi imma wieda aufschreckt in jeda einzelnen Nåcht Manchmal denke ich zurück, wie ich war bevor ich dich kannte Weißt du noch wer ich damals war, ich habe es schon fast vergessen Sag mir nochmal wer ich war, ich würde es einfach gerne wissen Dass es recht ist wer ich wurde, sag es mir, ich muss es einfach wissen Wos sogst jetz? Is des wonoch ma oi de Joare g‘suacht hom? Da Traum vo da Fremdn? De Flucht ois letzte Bastion? Woast as no wer ma domois woan? I ko mi fost nimma erinnern Ois hod sie so schnö vaändert Owa I bin iangwie niemois weida zogn Blick z’long in Åbgrund, und er blickt g‘wiss auf di z‘ruck Blickt da direkt in‘d Seel‘ und z’reisst da freiweg dei Herz Nimm es Lebn z‘ernst und du wirst niemois wieda lochn kena Nimm in Åbgrund in dia ois folgenschware Hemmnis hi… …und er vaschlingt di Monchmoi denk I zruck wia I woa bevua I di kennt hob Woast as no wer I woa, I hobs scho fost vergessen Sog mas nuamoi wia I gwen bin, I dats hoid gern wieder wissen Dass recht is wer i woan bin, bittsche sog mas, I murs oafoch wissen Du bist die traurigste Note in jedem meiner Lieder Das untröstlichste Gedicht, das ich mir jemals ersonnen habe Du bist der finsterste Abschnitt des Weges in den wir uns verrannten Du bist der erschütterndste Schrei, der mich aufschreckt in jeder Nacht
Submitted by Iron_Wraith — Jun 14, 2026
A poa moi host no noch ihr gfrogt, und ollawei de Ort aufg’suacht, de eich domois g’eint hom Nur ihr hobts eich scho vor Joaren aus de Augn valuan und soitats eich nie wieder treffen Es woa eich nie onders vagunnt, wei wos ned zomkhert ko ma ned zum zombleim zwinga Und üwa kurz oder long wird unsa befremdliches Leben an jeden von uns brechen Hie & do kehr I zruck an de beharrlichen Orte, de mi domois g‘formt hom I kehr hoam und trink mit de Leit, de iangwonn moi meine Freind woan Und I woas, a wonn se sie oft so ofüht, ois wuad de Zeit do steh bliem sei Is es Lebn dafia doch z’kurz wei es wird sowieso niamehr wia domois sei Owa auf longe Sicht geht’s da jetzt bessa oder? Des konnst woi kaum bestreiten Owa I woas du glaubst no immer, dei neies Glück woa grodheraus des ihre Leid Glaubst du hättatst ihr Unrecht do, glaubst du woast alloa an ihrm Unglück schuid Glaub ma ruhig, des woas scho gonz alloa, drum fühl di ned umsonst so schuidig De Orte vo domois, I muas jetz donn boid moi wieda b’suachn Wei I ko se nie gonz vergessen, ohne se füat I mi do oag valoren Und I woas, a wonn se sie oft so ofüht, es wird niamehr so wia domois sei I werd de Zeit niamois z’ruck dadrahn, nur iangwos treibt mi trotzdem imma wieda hoam Ihr hobts eich niemois ausdaredt, und du den Bruch deshoib nie vawunden Owa d‘ Wunden de wern immer bleim, do muast ihrm Abglanz vuaher woi no hundert Liada schreim Schau, de Tragödie de is unausweichlich, und koana wird ihr je entkumma Und du wuadst vo da Freiheit heite imma no trama oda s nur in deine Gedichte b‘schreim Mei Freiheit, mei Freiheit woa ihr Tod Mei Freiheit, mei Freiheit woa ihr Tod Mei Freiheit, mei Freiheit woa ihr Tod Mei Freiheit, mei Freiheit woa ihr Tod Mei Freiheit, mei Freiheit woa ihr Tod Mei Freiheit, mei Freiheit woa ihr Tod Mei Freiheit, mei Freiheit woa ihr Tod Mei Freiheit, mei Freiheit woa ihr Tod No immer steht de „Hoffnung“ eindrucksvoi in meine Augn zum lesen No immer glaubt a kloana Teil in mir, dass sie ois iangwonn zum bessan wendt Nur kumbd ma hoid a vua, de Winter se wernd vo Joa zu Joa länga Und mir kumbd in jedem Fruajoa vua, es werd einfoch goanimma woam
Submitted by Iron_Wraith — Jun 14, 2026
De Einsomkeit is nix für de Feigen, des homa scho vo Kind auf g‘wusst Es alloa sei vertrogt ned a jeder, ma nährt so nur de Schimär von da gemeinsomen Zeit Sie hod uns flügellahm und schweigsom gmocht, san jetzt a einsom unta Leit Und woatn do im Stün auf de verlorenen Tåg, de so nie wieder kema wernd Da Tod woa gestern wieda do und hod ma onschauliche G’schenke brocht In Bodn vua mir tiafrot g‘farbt und stott de Äpfi hengan jetz Kinda vo de Bam In da Nåcht wird’s wieder koit drausd und es gib nix mehr wo ma sie vasteckn ko Iangwonn gibs hoid a koa zruck mehr vo dem Wahnsinn, wei de letzte Zech, de zoit G‘votta Tod Wos sogt de Uhr mei Freind? Glabst is endlich Zeit das ma ham geh kenan? Oda soi ma no im Stün woatn auf de verlorenen Tåg, de so nie wieder kem wernd? I ko kaum mehr no steh, scho goanimma kloa denkn, noch g’füht zehn Floschn Wein Owa um ma jemois zu vazeihn, bin I donn owa do no immer vü z’nüchtern I hob hoid immer glabt I ko den Groi, des tiafe Nichts in mir so iangwia ertränken Nur hob I so auf de Oat den Brånd und seine sengendn Flåmmen nur g‘nährt I hob ma ned oi z’vü erwoat, nur das mi des Leben z‘reisst donn doch eha ned Drum sog mas Tod: Wos is es Nichts? „Es Nichts is de Leere de bleibt“ Wos sogt de Uhr mei Freind? Glabst is endlich Zeit das ma ham geh kenan? Oda soi ma no im Stün woatn auf de verlorenen Tåg, de so nie wieder kem wernd? I ko kaum mehr no steh, scho goanimma kloa denkn, noch g’füht zehn Floschn Wein Owa um da jemois zu vazeihn, bin I donn owa do no immer vü z’nüchtern Wei donn wonn du di niederlegst, lieg I woch und erlieg hechstens no meine Gedånkn De mi iangwonn zum Wahnsinn treim, und mi niemois wieda schlofn lossn Wos soi I no sogn? Wia soit I a schlofn wonn a de Wödt nia zur Ruah kumbd?! Und mi fortwährend umtreibt, bis I a söbst de erdrückendste Taubheit iangwonn nimma gspia Nur Tod, wonnst eh ned vua kopt host dasd so schnö wieda zruck kummst Warum nimmst donn ned a des Nichts und de Leere in mir einfåch mit mit dir? Kum gib ma d‘ Hond G’votta, I zoag da in Weg zur nextn finstan Spelunken Oan homma imma no trunken, nua de nexte Zech, de zoist jetzt du!
Submitted by Iron_Wraith — Jun 14, 2026
Vereinsamst du? Oder bin ich es, der keine Nähe mehr sucht? Ich habe dich lange nicht mehr gesehen, und noch viel weniger gestreift Wir gehen verloren, irgendwo auf den weiten brachliegenden Straßen der Stadt Es war schon immer meine größte Angst, sollte ich jemals zurückkehren Ich könnte dich nicht mehr erkennen Heimat bist du da ollatiafsten Winta Wos treibt di um? Wos treibt di her? Bist du jetzt de, de koa Nåchsicht mehr kennt? Sog, wos treibt di um? Wos treibt di fuat? I hob di do in meine Liada an unzähligen Orten da Wödt besunga Imma und imma wieda, nur hoid in de letzen Joa oft weitob vo dahoam Owa da Winta treibt uns weida fuat, und er nimmt nid nur dia es Liacht Soi doch de Nåcht endlich zerreißen, wos a in dia scho domois entfesselt hod Und doch bin ich es seit jeher gewöhnt, Briefe an die Leere zu schreiben Von der mich keine Antwort erreicht, nicht einmal in all den Jahren Die Apathie scheint mir zwar bereits unsagbar weit zurück zu liegen Doch auch ein Wintermärchen kennt die Farben des Herbstes nicht… …denn Winter vergeht nicht, Winter ist I treib mi abertausend Meilen vo dahoam im letzten Eck da Wödt herum Owa in Gedånken bin I no immer bei dir, no imma an deim Gråb Da Winta treibt mi stur und unbeirrt imma weida in de Berg eini Owa in Gedanken woa I eh nia weg, woa imma an unsam Gråb… …imma an unsam Gråb… Heimat bist du da ollatiafsten Winta Wos treibt di um? Wos treibt di her? Bist du jetz de, de koa Nåchsicht mehr kennt? Sog, wos treibt di um? Und wos treibt di jemois wieda fuat?
Submitted by Iron_Wraith — Jun 14, 2026
Es schneibt heid scho in gonzen Tåg und a da See der is scho gfroan Und es valafft sie es letzte Joa beherzt wia de Zeit, in Spuren im Schnee Wos fua uns liegt werma nia dafrogn, geschweige denn fruah gnuag wissn Es hod do nix in dera Wödt Bestånd, und auf d‘ Ebbe foign imma de Fluten Obn in de Berg, do gspia I mit jedem Schritt de Freiheit Des mocht jeden no so kurzen Moment zu oam der wos ewig währt Durt gspia I de Vasöhnlichkeit des Regens, in Wind, und a de Kötn Durt werd I oans mim Moment, und bin boid endlich wieda dahoam I hob nia genau gwusst wieso, einfoch nur, dass jetz donn boid soweit sei muas De Zeit hod meine Wunden ned g’heilt, ma de Zuvasicht owa donn doch iangwia g‘raubt So bin I bis ans Ende da Wöd zogn um vo dem Leben Åbschied z’nemma Eich olle leb woi zan sogn, und eich endlich vagessen z’kenna Da triste Herbst, er konns bezeign, wia da verschneite Woid es letzte Joa Wirft augenblicklich Schåtten auf des wos woa und auf des wos no kimbd Legt lieblos Schluchten üwa Schluchten und schaufit ma jedes Joa a neies Grob Nua wü I unerbittlich weidalebn, bis I endlich in Mond vo da ondern Seitn da Wödt gseng hob Da Mensch so hoitlos und unbeständig vergisst nur oi zu schnö Er wird immer wieda ois gem und doch wiads niemois reichn Wei es dauert fost a gånzes Lebn bis ma uns endlich zomg’wochsn hom Und erreichen unsa Zenit doch imma erst mit unsam letzten Atemzug Wia existiern oft mehr, ois das ma wirkli lebn Und so ziang de Tåg vorbei, ois waratns nur Stund‘ Wia vatogn de wichtigen Sochn joaein, joaaus auf muang Bis ma iangwonn z’oid woan san, z’oid… …und koit Z’oid… …und koit Da triste Herbst, er konns bezeign, wia da verschneite Woid es letzte Joa Wirft augenblicklich Schåtten auf des wos woa und auf des wos no kimbd Legt lieblos Schluchten üwa Schluchten und schaufit ma jedes Joa a neies Grob Nua wü I unerbittlich weidalebn, bis I endlich in Mond vo da ondern Seitn da Wödt gseng hob
Submitted by Iron_Wraith — Jun 14, 2026