Annapurna
Wia de Tränen, de unbedocht aus Zeilen fliaßn Auf a eing’foins G’sicht in am zabrochenen Spiagl Wo de Scherben jena Zeit no imma tiafe Wunden schneidn Vaglimmt Hoffnung so schnö, wenn in ihr nia a Hauch vo Morgen lag Dea Briaf in meiner Hånd birgt sovü Vasöhnung Dafia so wenig Heimkehr, Frohsinn oder Dånkbarkeit I gib mei Lebn aus da Hånd Bin nie wieda Feder auf Papier Wei oi de schwaren Worte ana Demut De Müdigkeit diese Zeilen zan schreim …si woa scho imma hier… Is ned heit auf muang kuma …woa woi scho imma in mir… Doch füa de Liebe braucht ma an ondan Åtem Do steht es G’füh im Gegensåtz zu tausend Worte Wei unsa Vanunft misstraut oim Schenen Hosst’s ungefähre da G’fühle und valosst si nur auf Worte Du woast mei Annapurna Weniga Zuflucht, dafia imma mehr Tod Du woast mei Annapurna Mit Leichtfeia am Berg, owa trotzdem in Not Und wia in sovü vo meine ondan G’schichten Hondelt a de vom Schmerz und’m Vasuch’n z’vagessn Und a vo Liebe & Trost is ma nid oi z’vü bliem Trotzdem hoit I de Gerüchte um mein Tod für reichlich üwatriem Es gibt eine Wiese in meiner perfekten Welt Wo der Wind die Zweige am Baum tanzen lässt Groß und prachtvoll und allein Der Baum steht da und beschattet die Welt unter sich Weit weg von deinen liebenden Augen Werde ich an diesen Ort zurückkehren Meine Augen schließen Und Trost darin finden dich kennen zu dürfen Du hättast de Åxt sei soin füa as g’frorene Meer in mir Hättst mit mir soweit geh soin, wia I mit dia Kloa hods bess‘re Zeit gebn, nua des woa de uns’re Es gibt Såchn vo de ma nid loskumt, und I denk, des is a guad so… Du woast mei Annapurna Weniga Zuflucht, dafia imma mehr Tod Du woast mei Annapurna Mit Leichtfeia am Berg, owa trotzdem in Not
Submitted by Iron_Wraith — Jun 14, 2026
Danke füa deine letzten Zeilen A wenn’s iangwia kleinmütig woan I hätt mas so niemois aussprechen traut Nua wo Liebe endet beginnt a Poesie Und monche Worte sprechen kloara Wia de G‘schehnisse vua a poa Joah San ned notwendig doch unausweichlich g‘wen Hom tiafste Ångst g’schürrt, owa de hod‘s braucht …de hods woascheinlich braucht… I vazeih uns ois und a de Deinen Ma woaß nia, es kunnt unsa letzte Gelеgenheit sei Vazеih ma a du ois und a de Meinen Mei letzter Tod is noh, du derfst mi boid vagessn Hod mei Sterbn dabei g’hoifn, dei Lebn z’vabessern? I woas es nimma, woast as du? Wia I no um di bemüht woa hob I vielerlei Masken trogn Hob vasuacht koa Wort z’valiern üwa Såchn de du bessa g’wusst host… …ois wia I… Owa hätt I g’wusst wia wuadn uns niamehr sprechn Oda hätt I glaubt I wuad daro zabrechen Hätt I donn vo dia mehr Scheu erwoat? Hätt I da unsa End donn scho so boid varrotn? Owa I bin no imma do Und a wenn I nimma dro glaub Dasd mi zan finden vasuachst Nua wenn’s so wa, I bin no do Oda wos glaubst, vamisst mi scho gnuag Um a poa Schnåps auf mi z’trinken? Oda host eh scho gnuag trunken Dasd mi endlich vamisst? I vazeih uns ois und a de Deinen Ma woaß nia, es kunnt unsa letzte Gelegenheit sei Vazeih ma a du ois und a de Meinen Mei letzter Tod is noh, du derfst mi boid vagessn…
Submitted by Iron_Wraith — Jun 14, 2026
Dei liebevolle Geduid jenen Wahnwitz mit mir mitzanmochn Des Vaständnis dafia nebn am Menschen wia mia zan leben Dea immazua ruhelos woa, stets g’jogt und melancholiezerfressen Und imma mit oam Fuaß in am Gråb steht, des a si söwa g’schauflt hod …a Gråb des a si söwa g’schauflt hod… I hob a lächerliche Freiheit auf da ondan Seitn vamut Hob imma stiller g’lebt und nua g’woat, dass a mi hoit Woa jenseits vo froh & frei, woit leise ausm Lebn geh Wos ondas hob I nid vastondn, koa Glück, koa Gleichmut, gegen jedеn inneren Friedеn Heit woaß I, dass oi de schwaren Stunden De Todessehnsucht notwendig woa Um mein Weg zu dir z’finden Üwa kurze Schåttn und liachtdurchtränkte Föder Wenn de Liebe füa an ondan Menschen stärker wird ois jene für’n Tod Woaß ma, dass ma okumma is, wei so wiad ma nie wieda lieben Es woa a lächerliche Freiheit, de I jenseits dera Wödt g’suacht hob A Wödt in dea Wåhrheit nix bedeit, ma nid in Freiheit sondern goaned lebt Wenn’s de Liebe is, wos an gonz und goa umz’kehrn vamog und jede Faser varruckt Konnst nuamehr des empfinden, koa Bedrängnis mehr, des woaß I jetz Wenn’s a echte Liebe is, de imma und no länger währt Wenn ma jene Liebe empfinden ko, donn is‘ stärker ois da Tod Donn is des a Liebe stärker ois da Tod Und I bin mit ihr endlich frei wuan
Submitted by Iron_Wraith — Jun 14, 2026