Ingrimm
Album • 2007
Hast du geglaubt ich sei dir so verfallen Hast du geglaubt ich gehör nur dir allein Jetzt wo deine Rufe ungehört verhallen Hör mir zu du Narr ich sag dir Was ich nicht will Deinen Willen hab ich lang genug erfüllt Leb ich deinen Traum bleibt meiner unerfüllt Kannst mich nicht kaufen, bin kein Diener deiner Lust Du hast soviel für mich getan Sag mir nicht, ich muss Ich bin kein Knecht, du kannst mir nicht befehlen Und auch kein Tor, der dich zum Leben braucht Von meiner Zeit, wirst du mir nichts mehr stehlen Weder Band noch Fessel halten mich hier bei dir
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
Im Dreck bin ich Daheim im Dreck geboren Mein Eigen ist das was ich trag Von früh an schon allein, seitdem verloren Leb weiter so gut ichs vermag Verdammt und vogelfrei, dass ich verloren sei Hör ich aus eurem Lästermaul Mein Weg der ist noch weit verflucht in Ewigkeit Ich werf auf euch den ersten Stein Ich bin wie ein Vulkan Leben heißt Schmerz Das hab ich oft genug erfahren Es brennt in mir, glühende Wut Feuer wird meine Rache sein Kurz vor der Explosion des Zornes Eruption Verfall der wilden Raserei Es reicht ein falscher Blick Da gibt es kein Zurück Ich greife an mit Wutgeschrei Verdammt und vogelfrei weil ich verloren sei So klingts aus eurem Lästermaul Mein Weg der ist noch weit, verflucht in Ewigkeit Ich werf auf euch den ersten Stein Ich bin wie ein Vulkan Leben heißt Schmerz Das hab ich oft genug erfahren Es brennt in mir, glühende Wut Feuer wird meine Rache sein Ich werd Euch alle beim Namen nennen UND IHR SOLLT BRENNEN!
Submitted by Immortal — Apr 26, 2025
Moral gepredigt und Liebe gelehrt Hinter Klostermauern ins Gegenteil verkehrt Almosen gesammelt und Buße befohlen Verraten, verkauft und Hab und Gut gestohlen Keuschheit und Armut einstmals geschworen Im Suff und bei Huren die Unschuld verloren Bei Weihrauch und Messwein und Rosenkranz beten Der Wolf im Schafspelz wird den Wölfen vergeben Ihr habt den Wind gesät Nun kommt der Sturm, der euch verweht Nun zahlt ihr eure Schuld zurück Denn euer Glanz vergeht Von zehn Geboten jedes gebrochen Auf Händen und Knien zu Kreuze gekrochen Gar geil der Weiber Beichte gelauscht Und euch an ihren Geschichten berauscht Ein reines Gewissen bietet ihr feil Für Gold verkauft ihr das Seelenheil Bei Weihrauch und Meßwein und Rosenkranz beten Der Wolf im Schafspelz wird den Wölfen vergeben Ihr habt den Wind gesät Nun kommt der Sturm der euch verweht Nun zahlt ihr eure Schuld zurück Denn euer Glanz vergeht Ihr habt den Wind gesät Nun kommt der Sturm der euch verweht Es ist mein Lohn für euer Tun: Nun kommt der Sturm In Nomine Domini Hab abgeworfen eure Ketten und Mein Kreuz fiel in den Staub Es ist mein Lohn für euer Tun: Nun kommt der Sturm
Submitted by BloodShrine — Apr 26, 2025
Bin des Nächtens wachgesessen Meine Welt um mich vergessen Und darüber nachgedacht Was ich aus diesem Leben mach Soll ich des Vaters Werk erlernen Und komm so zu Gold und Ehren Oder ist es mir bestimmt Dass meine Hand ein Schwert sich nimmt So hab ich wieder nachgesonnen Hab manchen guten Rat vernommen Mich zu regen bringe Segen Doch konnt das nicht mein Herz bewegen Bis eines Tages einer kam Mit Sack und Schellen und Gesang Da fuhr es mir in den Sinn Wofür ich geboren bin Durch die Lande ziehn Und auf Schalmei und Laute spielen Ich will ein Spielmann sein Laut die Trommel schlagen Und nicht der Würde Bürde tragen Von Freud und Leiden singen Das Volk zum Tanzen bringen Als Galgenbruder und Vagant Angesehen und verdammt
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
Ich bin gezeichnet von vielen tausen Meilen Meere und Gebirge hab ich schon durchquert Konnt niemals rasten, muss immer weitereilen An keinen Ort bin ich je zurück gekehrt Mein alter Mantel schützt längst nicht mehr vorm Regen Zuviel Staub und Sonne hat er schon gesehn Vor versperrter Türen hab ich Nachts gelegen Vorm ersten Hahnenschrei musst ich weitergehn Man nennt mich den Vaganten Kein Platz will mich behalten Von den Bergen bis zum Meer Weiß keiner meinen Namen Schreib Worte in den Wind Er wird mich weitertreiben Bis ich meinen Frieden find Ich bin gewandert durch viele dunkle Plätze Das Tor zur Hölle kann die Himmelspforte sein Hab im Dreck gewühlt fand verborgene Schätze Brachten nur verderben grub sie wieder ein Fand ich manchmal Trost bei holdem Weibe Schon am nächsten Tag wollt ich alleine sein Lockt mich auch das Licht der warmen Stube Doch in der Dunkelheit fühl ich mich daheim Man nennt mich den Vaganten Kein Platz will mich behalten Von den Bergen bis zum Meer Weiß keiner meinen Namen Schreib Worte in den Wind Er wird mich weitertreiben Bis ich meinen Frieden find Ich trag verborgne Wunden die niemals richtig heilen Die Leiden meiner Seele spür ich jede Nacht Bin dazu verdammt nirgens zu verweilen Über mich hat kein Engel je gewacht Ich geh einfach weiter Viator in eterno
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
Der tag vergeht und es ruft die Nacht Im Mondenschein ist das Tier in mir erwacht Ein schwarzes Fell, glutrote Augen Weiße Fänge, schneller Schritt Ich riech den Wind er soll mir sagen Wo ich dich find, werd ich ihn fragen Der alte Ruf hallt durch die Wälder Kündet von Schrecken, blinder Wut Ich muss jagen, schlagen, reißen Für mein Hunger nach Blut Durch die Nacht im Schutz der Dunkelheit Wartest du auf mich dort im weißen Kleid Ich bin der, der die Erlösung sucht Will sein, wer ich war trag des Wolfes Fluch Hab deine Spur, ich spür Verlangen Du sollst stillen meine Gier Muss nun laufen dich zu fangen Schreit die Seele tief in mir Kann nicht halten, widerstehen Weil mein eignes Ich verstirbt Bis der Fluch wird von mir gehen Töte ich, was ich geliebt Wenn der kalte Regen dich beweint Ich erschlagen bin Dann sind wir vereint Dich zu schonen, ja ich habs versucht Doch viel zu stark war des Wolfes Fluch An deinem Grabe weint der Regen Spricht der Priester seinen Segen In nomine patri, et filii, et spiritus sancti Durch die Nacht im Schutz der Dunkelheit Wartest du auf mich dort im weißen Kleid Ich bin der, der die Erlösung sucht Will sein, wer ich war, trag des Wolfes Fluch Ich muss weiter durch die Wälder fliehen Hab mir meine Tat nie verziehen Bin verdammt in alle Ewigkeit Durch dein rotes Blut auf weißem Kleid
Submitted by SerpentEve — Apr 26, 2025
Schenk aus den Wein in Vino Veritas Der Geist sitzt immer ganz unten im Krug Trink nicht allein, stoß lieber mit mir an Die Zeit mit Wein und Weib vergeht wie im Flug Der Schnitter holt mich irgendwann Vor nichts und niemanden macht die Sense halt Und kommt er heute Nacht zu mir Wird meine Zeche wohl mit meinem Blut bezahlt Meum est propostitum in taberna mori Wein, Weib und Gesang soll mir den Tod versüßen In vita in morte sumus Kommt er in die Schenke werd ich ihn begrüßen Der Tag vergeht und wieder kehr ich ein Es dürstet mich nach dem Blut der Trauben Ein tiefer Zug wäscht all die Sorgen fort Einen Becher voll kann ich mir wohl erlauben Meum est propostitum in taberna mori Wein, Weib und Gesang soll mir den Tod versüßen In vita in morte sumus Kommt er in die Schenke werd ich ihn begrüßen Wenns etwas gibt das ich zu büßen habe Dass ich im Rausch immer die Wahrheit sage
Submitted by Dahmers Fridge — Apr 26, 2025
Man sieht uns nicht am hellen Tage Man sieht uns nicht im Sonnenlicht Wir rauben leise deine Habe Und sicher ist vor uns gar nichts Die Menschen haben uns vergessen Die uns Paradiese schufen Wenn ihr nachts zur Ruhe geht Stehn wir schon auf euren Stufen Nachts erwacht ein dunkles Leben Nachts erwacht die Rattenstadt Ratten wird es immer geben Ratten werden immer satt Fallen, Katzen, Gift und Prügel was habt ihr nicht schon versucht Uns zu schlagen, auszumerzen Habt uns tausendfach verflucht Wir sind euer wahres Wesen Dass uns schattengleich verfolgt Sind eure Schwestern, eure Brüder Wenn ihrs auch nicht wissen wollt Nachts erwacht ein dunkles Leben Nachts erwacht die Rattenstadt Ratten wird es immer geben Ratten werden immer satt Niemand kann uns je vertreiben Nichts kann uns widerstehn Ratten werden bei euch bleiben Wir werden nie vergehn' Wir riechen Fleisch Schmecken dein Blut Kalt und hungrig unser Sinnen Seit langer Zeit Tobt diese Schlacht Ihr könnt nicht gewinnen
Submitted by Iron_Wraith — Apr 26, 2025
Komm zu mir ich bin dein Meister Komm und glaube an mein Wort Komm empfange meinen Segen Dein Blut hab ich mir schon geholt Ich weiß um deine dunklen Wünsche Weiß um jede böse Tat Ich hab dir nichts zu vergeben List, Lüge und Verrat Schau auf mich deinen Erlöser Schau mein Feuer mach dich rein Schau auf deine dunkle Seele Sollst auch einer von uns sein Meine Gedanken sind die deinen Geb den Zorn dir in die Faust Komm und höre meine Lehren Auf dass du mir blind vertraust Du bist wie ich dich gemacht Ich bin dein Meister Folge mir nach in dunkle Nacht Ein Stück von mir atmet in dir Und es ist immer wach Du, du hast mit Blut geschrieben Du bist nun auf ewig mein Du hast dich selbst mir gegeben Du sollst erleuchtet sein Meine Gedanken lenken deine Und mein Zorn führt deine Faust Komm und glaub an meine Lügen Weil du mir doch blind vertraust Du bist wie ich dich gemacht Ich bin dein Meister Folge mir nach in dunkle Nacht Ein Stück von mir atmet in dir Und es ist immer wach Tu was ich sag Du wirst nicht gefragt Denn ich bin dein Meister Frag nicht warum Bist mein Eigentum Denn ich bin dein Meister Du bist wie ich dich gemacht Ich bin dein Meister Folge mir nach in dunkle Nacht Ein Stück von mir atmet in dir Und es ist immer wach
Submitted by johnmansley — Apr 26, 2025
Was gehn euch meine Lumpen an Da hängen Freud und Tränen dran Was kümmert euch denn mein Gesicht Ich brauche euer Mitleid nicht Ich tue nur was mir gefällt Ich liebe mich, nicht euch auf dieser Welt Und was ich tun und lassen kann Das geht euch einen Scheißdreck an Wir sind verdammt zum Schattenleben Als Lumpenpack wird uns niemals vergeben Ich brauch gewiß nicht euer Gnaden Bin mit Schimpf und Schand beladen Ob gut, ob schlecht, was kümmerts mich Ich spei auf euer Weltgericht Ihr Priester sucht mich zu bekehren Mit euren heuchlerischen Lehren Der Knochenmann holt mich schon heim Werd in der Höll nicht einsam sein Wir sind verdammt zum Schattenleben Als Lumpenpack und keine träne wert Aufs Lumpenpack schaut ihr herab Wollte niemals wie ihr leben Euer Geld, das nehm ich wohl Bespuck die Hand, die es gegeben Soll heut Nacht der Wein mich wärmen Lieg im Dreck und heb den Krug Auf dass euch der Teufel hol Von Frömmigkeit hab ich genug
Submitted by MetalElf — Apr 26, 2025
Nebel und Rauch steigen auf von von kalten Feldern Aus der Ferne klingt Hörnerschall Totenstille liegt auf dunstverhangenen Wäldern Nur das Lied der Wellen erklingt überall Der Drachenkopf am Bug blickt wachsam in die Ferne Die kalte See schlägt gegen seine breite Brust Seinen weiten Weg kennen nur die Sterne Und auch den Ort an dem es versinken muß Das Drachenboot geht auf die Reise Mit nur einen Mann an Bord Niemand hält das Ruder nur der Wind treibt es hinfort Der Bug teilt leise schwarze Wasser Keinen Hafen sieht er mehr Es geht auf große Fahrt Die Reise ohne Wiederkehr Sie warten dort auf dich Sie rufen deinen Namen Ein leerer Platz ist dort Inmitten deiner Ahnen Dort trifftst du dann Deinen vater, deine mutter Deine brüder, deine schwestern Die vor dir waren vor deiner zeit Vahall wird deine heimat sein!
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
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