1997
Ein Sklave seiner Welt Die Klinge, reiner Stahl Geblendet, nicht erhellt Kein Wille, keine Wahl Das Messer ist offen | Du kannst es nicht sehen Das Messer ist offen | Du bleibst stehen Das Messer ist offen | Du kannst es nicht sehen Das Messer ist offen | Du wirst getroffen Es sind die Schreie, die Wut Es ist die Klinge, die schneidet Es ist die Wende, die Glut Es ist das Fleisch, das leidet Es ist die Leere, die Kälte Es ist die Wende, das Ende Es ist das Ende Das Messer ist offen Es ist die Leere, die Kälte, die Wut Es ist die Klinge, das Ende, das Blut Das unaussprechliche Streben Verzehrt seine Gnade Das Messer ist offen | Du kannst es nicht sehen Das Messer ist offen | Du bleibst stehen Das Messer ist offen | Du kannst es nicht sehen Das Messer ist offen Ist offen
Submitted by Celtic Frost — Jun 22, 2026
Mein Bethlehem | Hier ist kein Platz Kein Platz an eurer Tafel Kein Platz in eurer Geschichte Kein Platz bei euren Festen Kein Platz für mich Kein Platz Platz in eurem Leben Es gibt kein Wir, es gibt nur ein Ihr | Fremd An den Rand getrieben Stets ausgeschlossen Zutritt verweigert, keine Genossen Fremd in allem, was soll Die Türen bleiben verschlossen Kein Tor wird sich mir öffnen Und doch heg ich keinen Groll Ihr seid mein Bethlehem Fremd, kein Zuhause, kein Schutz Fremd, eine Jugend ohne Trotz Fremd, keine Familie, kein Blut Fremd, ein Feuer ohne Glut Fremd, keine Gemeinschaft, kein Halt Fremd, ein Garten aus Asphalt Mein Bethlehem Euer Leben ist nicht mein Leben Euer Leben ist mein Bethlehem Eure Ablehnung ist meine Geschichte Eure Ablehnung ist mein Bethlehem Euer Leben ist nicht mein Leben Euer Leben ist mein Bethlehem Eure Ablehnung ist meine Geschichte Eure Ablehnung ist mein Bethlehem Kein Platz an eurer Tafel Kein Platz in eurer Mitte Kein Platz bei euren Festen Kein Platz in eurem Leben Kein Platz für mich
Submitted by Celtic Frost — Jun 22, 2026
Die Schafe werfen sich nieder Verweigern heiter Sonnenfreud Ein Krebs, der Gehorsamkeit streut Feige Herden singen angstzahm Doch singt nicht mehr die Lieder Vergesst für immer seinen Namen Steht auf, verweigert das Amen Stürmt die Bilder, reißt sie nieder Ohne Gott fürchten wir kein Schicksal Ohne Gott sind wir ohne Himmel Ohne Gott vernebelt uns kein Trost Ohne Gott endet Duldung von Qual Ohne Gott finden wir Freiheit Ohne Gott bleibt uns nur der Tod Singt nie wieder seine Lieder Vergesst heute seinen Namen Brennt seine Tempel nieder Singt nie wieder seine Lieder Zuletzt verstummen die Lieder Der Schmerz des Echten tritt hervor Verweigert den Trost des Engelchor Ohne Gott, kein Glauben, nie wieder Ohne Gott
Submitted by Celtic Frost — Jun 22, 2026
Endlich ich | Endlich ich Scham, deine Schande, ein Gewissen Wunden, Neben, kalter Selbsthass Wird sind nicht gefragt worden, ob wir verweilen wollen Uns wurde nur gesagt, dass wir warten sollen Wir sind nicht gefragt worden, ob wir dienen wollen Uns wurde nur gesagt, dass wir hören sollen Wir sind nicht gefragt worden, ob wir verzeichnen wollen Uns wurde nur gesagt, dass wir fürchten sollen Schlag für Schlag schmiedet sich die Kette Umschlingt des Willen letzter Hoffnungsblitz Herz pumpt Leben in die Körperstätte Ein Sklave erblickt sich im Spiegelanlitz Es ist das Ende, was bleibt Nur noch mein Wille, kein Verbot Am Ende des Schlafes kein Schein Stark, zufrieden und tot Gehört ihnen das Leben, bleibt dir noch immer der Tod Keine Nachtsicht auf Vergeben Nie mehr dienen | Nie mehr devot Suche dich nicht im Leben Beende das falsche Streben Nur im Ende findest du dich Sprich ein leises "Endlich ich" Endlich ich
Submitted by Celtic Frost — Jun 22, 2026
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