Horn
Album • 2008
Statt Granaten hagelt es heut echten Hagel Magazine leeren sich im Kampfe um die letzten Fetzen Stoff. Mit jedem neuen Minusgrad degeneriert der Mensch ein weiteres Stück, in diesen goldenen Stunden Der Zivilisation. Diese Welt hat sich einen Thron aus Eis gebaut, ein Herrscher, der lachend in den Himmel schaut wendet seine hand und mit ihr die Werte diese Zeit, denn Gott hat diese Erde verlassen, war lange schon bereit. Augenlicht, Visionen sterben, Mann für Mann erlischt die Glut, jeder nun auf sich gestellt, ein Tag fordert seinen Tribut. In der Nacht liegt eine Stille, eine Stille, die sich im erstarrten Grund verbeißt, eine Stille, die seine Hand den Ästen, dem Wald in seiner Schönheit, reicht. eine Stille, die mit dem Wind die Freiheit durch Hörner stößt, eine Stille, die weiter fort verbleibt...
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
Sieh hinaus aufs reiche Waldland, spür diesen Geist, ein letzter Glaube, der dich in dieser Welt noch hält. Regiert mit Macht, die Kraft aus hoch erhobner Faust, diese ungebannte Pracht, die auch mich an etwas glauben ließ. Sieh hinaus und füll die Lungen, verschlinge diesen Herbst. Mit einem Zug wird alles ohne Wert zerstört. Es herrscht, die Stille, die dir bis jetzt unbekannt, doch du kannst sie deuten: Ein Alter ohne uns verlangt, Tod... Schau nur, siehst du die Raben kreisen? Sieh zum Himmel und deute die Zeichen. Durch Stille dringt der Hoffnungsschrei, der Tag wird bald der Nacht schon gleichen. Siehst du die Wellen toben? Kein Licht mehr dringt von oben. Zufrieden stellst du fest, du deutest die Zeichen stehen auf Sturm... Mit dem letzten Hall der an den glänzenden Fronten der Felsen brach, kam Stille die blieb, für den Rest der Zeit dieser Welt legte einst der Mensch überzeugt die schweren Zügel an, wie lang haben wir auf dieses Tag gewartet... Heil der Natur...
Submitted by Dahmers Fridge — Apr 26, 2025
De bag meg over fjeller, og gjennom mørke skoger, ensomhetens dype gjeler, et menneske på sin vei... Et siste lys som døde snart, Fortalte meg om fortid vår, Om mennesker som drap en jord, Som drev meg bort av dem mot nord... Jeg bar de spor av himmelen som brann, Som kunne bli stanset av ingen vann, Under gudsforlatte edelgraner, Skal jeg frøse, skal jeg sove, Dø samme med hvert plant, hvert tre. Marsjerende, marsjerende, Gjennom tåke, storm og natt, En siste gang skal jeg oppleve Vinterens maktige prakt... Et menneske kom marsjerende...
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
I elevate myself above your god, Because I vote from the roof tops, I consider myself a saviour of the day. One shot in the head, none more, none less, I pray, I vote from the rooftops, One verse for every man emerging in the crosshair's eyes... A precise device will at last prove me superior, I vote from the rooftops, So I vote my way down the brimstone gates. By homicide, I'm tryin' to make a point, Point blank, I vote from the rooftops, I fuck with life no one has dared before. In a way I am a hunter, I the the woods to regulate, For what lies ahead Is worse than leaden hate. A space above capacity, Atrocities of reproduction, Cannon fodder keeps on marching Forward towards selfdestruction. I hail the drug-fueled titans marching on... And those I had missed keep marching on... I raise my gun, I raise my beer, I celebrate my being as the last man standing...
Submitted by SerpentEve — Apr 26, 2025
This track is instrumental.
Snow falling and night falling fast, oh, fast In a field I looked into going past, And the ground almost covered smooth in snow, But a few weeds and stubble showing last. The woods around it have it--it is theirs. All animals are smothered in their lairs. I am too absent-spirited to count: The loneliness includes me unawares. And lonely as it is that loneliness Will be more lonely ere it will be less A blanker whiteness of benighted snow With no expression, nothing to express. They cannot scare me with their empty spaces Between stars--on stars where no human race is. I have it in me so much nearer home To scare myself with my own desert places.
Submitted by NecroGod — Apr 26, 2025
Es gibt vier Wände und eine Jahreszeit, es gibt keinen Tag, keine Nacht, keine Ruhe, keine Wacht... Es gibt vier Platten Stahl und mittendrin, ein Mensch, dort halb gewillt und halb gezwungen, dem der letzte Schritt gelungen ist. Ein Metallverschlag, mit Macht der Welt zu widerstehn, reißt hoch den schweren Schild, zu schützen, im Kampf, den reinen Geist. Die letzte Festung, deine Metallverschlag, der dir zuletzt Bestimmung, Heimat gab, Werte, die Mensch und Zeit dir nahmen, bis einst die gottlosen Dekaden kamen... Warte im Metallverschlag, kauernd unter Knien und Hass, es scheint, als näherten sich die Wände, ein Mensch, eine Vision, eine Erde... Ein letzter Kampf im Metallverschlag schenkt dir die Bilder alter Tage: Naturkraft aufgeteilt in Zeiten, als du noch glaubtest, an Licht, an ferne Weiten... Sterbend im Metallverschlag, eine Welt in der Welt, dich dich vom Weltlichen erlöst, ein Mensch geht... doch er geht in Würde.
Submitted by NecroLord — Apr 26, 2025
Natur ist Macht, grünes Land, in ungebannter Pracht, von Wäldern im späten Herbsteslicht, gold'nen Feldern, Schicht um Schicht... Erinnerung gibt Kraft, eine Vision, die Seelen prägt und schafft als Zeichen folgt ein letzter Hornstoß der Ab- und Wiederkehr... Atavismus sei mein, sei Kraft zur Einsamkeit, kein mythischer Schein, kein Träumen sondern Sein, lass Werte mich leben, Naturkraft verleiben, den neuen Mensch aus dem Körper vertreiben. Natur ist Macht, Heimat Wald, bleib Heimat fort bis in die Nacht, von Wäldern imn späten Herbsteslicht, ein Traum stirbt, einen neuen gibt es nicht... Erinnerung ist Kraft, die Visionen von Liebe im Raum erschafft, am Ende folgt ein letzter Hornstoß der Ab- und Wiederkehr...
Submitted by Warbringer — Apr 26, 2025
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