Helrunar
Album • 2003
Der Fährtensucher Sucht sterbende Spuren Unter dem Eis. Schon lange beißt ihn kalter Wind Seine Glieder fast gefroren sind. Mit tausendjährigem Frost bedeckt Ruht das Sein. Der Winter macht Die Fläche zur Linie. Nichts mehr bietet seinen Augen halt. Mit bereiftem Haar Hebt er ein letztes Mal sein Haupt. Ihm ist Als hörte er ein Raunen von tief unten Schon fast zu Eis erstarrt Erblickt sein Auge - fast glaubt er ihm nicht ? Ein blaues Licht. Und dann...
Submitted by Corpse Grinder — Apr 26, 2025
Kennst du den Ort wo die Wasser sich ergießen Vom Felsen ohne Zeit hinab in blaue Tiefen? Am kalten Saum der Ewigkeit am Ende der Welt Am Ende des Lebens wo das Ich nicht mehr zählt Weiter führt der Weg über tosende Kaskaden Hinab ins Herz des Seins zur Quelle aller Fragen Für jede Menschenseele die sich vor dem Tode wehrt Wo hinter der Angst ist ein Raunen eingesperrt Rauschend fallen bleiche Seelen Schreiend sich im Nebel lösen Und Hel´s Hand gischtet Brechern gleich Gesichter nichtet Strom zerteilt Frá jötna rúnum ok allra goða Ek kann segja satt, Því at hvern hef ek heim of komit; Nío kom ek heima fyr Niflhel neðan; Hinig deyja ór helju halir. Hinig deyja ór helju halir. Kennst du das Raunen in den Zweigen? Kennst du das Raunen der Tiefe? Kennst du Hel´s Reich? Hel´s Reich, wo die Schatten tanzen? Im eis´gen Dampf der Mensch gelöst hat mit dem Ganzen sich vereint Geformt als neuer Nebelstreif Mit neuer Lebenskraft bereift Mit den Wolken aufgestiegen mit dem Wind davongeweht Die neue Flut bedeckt das Land Bis sie heimfließt in ihre Hand
Submitted by Immortal — Apr 26, 2025
Wintergeborener Durst Veralpträumt strömt das Leben Schließ deine Augen einen Blick Innen wie Außen nur Nebel Seit damals währt die Stille Permafrost Mein Feuer ist ohne Wärme Die Seele hüllt sich in ein Leichentuch Ich bin die Leere Ich bin eine weiße Fläche, kein Gott kennt mich Welkes Pergament unter jedem Federstrich zerbricht Ich bin das Messer im Wasser Ich bin das Dach der Welle Ich verschlinge mich selbst Ich stürze in den Himmel Seit damals währt die Stille Permafrost Mein Feuer ist ohne Wärme Die Seele hüllt sich in ein Leichentuch Ich bin die Leere Ich bin eine weiße Fläche, kein Gott kennt mich Welkes Pergament unter jedem Federstrich zerbricht Ich stürze in den Himmel...
Submitted by NecroGod — Apr 26, 2025
Schneidend strömen Stürme, schälen vom Bein die Haut Klirrend kriecht die Kälte, erstickend jeden Laut Dieser Winter ist ein Gast von der Sorte die nicht weicht Er würgt uns mit der Klaue, die von innen nach uns greift Kein Fluss fließt mehr Fluten kein Gedanke geht Bewegt ist nur das Blut das kalt die Leere strömt Ís kǫllum brú bræiða blindan þarf at læiða Íss er árbörkr ok unnar þak ok feigra manna fár Der Weg der einst die Brücke war ist jetzt unser Gericht Unsichren Schrittes gleiten wir hinunter in das Nichts Der Frostdämonen Gier der Ger in blinder Hand Zu Mauern türmten wir das Eis brachten den Winter übers Land Schneidend strömen Stürme schälen vom Bein die Haut Radier'n der Seele Runen wenn sie hört und sieht Tausend Jahre Seelenwinter...
Submitted by Finntroll — Apr 26, 2025
Ọndavetrar er ōgæfa vārn Þvi at brọðr munu berjask Ok at bọnum verðask Munu systrungar sifjom spilla Hart es ī heimi Hōrdōmr mikill Vind- ọld, varg- ọld Āðr verọld steypisk Windzeit, Wolfszeit Bevor die Welt sich neigt Skelfr Yggdrasils, askr standandi Ymr ið aldna trē, enn Fenris losnar Þat er ōgæfa vārn Þess er grātr vārn Skolo Þar verða Þungra strauma Menn meinsvara ok morðvargar Þar kvelr Niðhọggr nai fram- gengna Fram sē ek lengra Sōl mun sortnar, verọld fold i mar Hverfa af himni heiðnar stiọrnor Geisar eimī ok aldr nari Leikr hār hitī við himin sialfan
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
Mørket under verden Hvor en pyst av pesten gjennomborer isen Hvor stoltheten din er tilslørt Hvor torner er øyenes smykker Hvor natta er uten stier Hvor din sult slukker stjernene Hvor natta og bakken møtes Hvor elva er dypere enn skyggen din Her stillheten er evig Her finnes ingen sti Her lengter du etter lyset Her finnes ingen sti Mørket under verden Pisket og pint dine nakne lemmer Du er en skygge av deg selv Men du tror du så lyset Du tror du så lyset Fra Jotunheim til Helheim til Niflheims tåke Du skriker, stumme ekko Skal jeg fortelle deg svaret? Hugg runer inn i isen Hier ist kein Pfad Hier winselst du nach Licht Hier ist kein Pfad Das Dunkel unter der Welt
Submitted by Pestilence — Apr 26, 2025
This track is instrumental.
Der Wind bricht Schatten aus den Zweigen Der Winter war kalte Vaterhand Der Eichenhain bricht sein Schweigen Das göttliche Feuer küsst das Land Die Erdmutter die Gebeine Im Gedächtnis der Kälte erhält Sonnenstäbe im Spalt der Steine Die in Dunkelheit wurden gestellt Sól er skya skjöldr Ok skinandi röðull Sól er landa ljome Luti ek helgum dome Golden gleißend die Glut Götterhain Wolkenschrein Nach Nacht nun neu erwacht Norden´s Kreis aus dem Eis Winterglas welkt und rinnt Wellendach schon zerbrach Erblühend erwachend Erneuert sich das Rad Mundilfœri heitir, hann er Mána faðir ok svá Sólar ið sama; Himin hverfa þau skolo hverjan dag öldum at ár-tali. Vindsvalr heitir, hann er vetrar faðir en Svásuðr sumars Ewig währt der Lauf des Kreises Das göttliche Feuer küsst das Land Sonnenstäbe berühren den Durst des Eises Zerbrochen liegt die Vaterhand
Submitted by Immortal — Apr 26, 2025
Der Wender der Worte Weiß zu schmelzen das Eis Getränk des Gottes der Gehängten schenkt Frieden Der Wurm an den Wurzeln der Weltesche nagt an des Baumes der Brandung Herz Bitter ist ihm der Met Kvasirblóð er snaka sótt Ok isa aldrtregí Kvasirblóð er snaka sótt Ok algröinn akr
Submitted by Nargaroth — Apr 26, 2025
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